Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Treffpunkt für gestresste Kliniksstudenten
@runningMan:
Kommt auf die Klausuren an. Bei manchen reichen ein paar Stunden, bei anderen brauchst du eine Woche. Kann man so allgemein also nicht sagen. Kommt außerdem auch, und das ist im klinischen Studienabschnitt oft ein ganz entscheidender Faktor, auf Anzahl der Klausuren an! Zu Weihnachten für die Klausuren im Januar anzufangen klingt aber prinzipiell sinnvoll.
@Melli:
Ja, und? Das trifft doch auf alle realistischen Optionen zu. Logisch, denn sonst müsste man 1000 Tage statt 100 Tagen lernen :-p Amboss ist ähnlich wenig und noch knapper. Im Prinzip muss man die Grundlage während der Semester davor legen. Am Schluss nochmal die großen Lehrbücher auszupacken wird wahrscheinlich nicht sehr viel bringen :-p
Choranaptyxis
27.11.2018, 22:53
@Melli1992 auf die Stundenanzahl komme ich auch oft, teils mehr, teils weniger, und das sind nur die Pflichtveranstaltungen. VL mache ich dann Von Fach und teils Dozent abhängig. Und wie sie zu den Pflichtveranstlatungen liegen. Ich versuche mir immer was zurechtzulegen, was ich machen möchte (oder auch nicht), damit ich nen Zeitplan habe, wenn die Pflichtveranstlatungen ganz blöd liegen, vlt als Tipp.
@runninMan18 würde da wie davo sagen, kommt auf die Klausuren an. Ich habe das auch jetzt im Frühjahr so, hab für 2 Fächer Zusammenfassungen von höheren Semestern, für eins selber gemacht, eins werde ich vermutlich nur kreuzen und etwas quer nachlesen im Skript, bei einem habe ich auch was zur Hand bzw gemacht. Werde dann auch so Mitte/Ende Dezember ans Lernen gehen, fand es aber für mich wichtig, dass ich da etwas habe zum Lernen und sozusagen "nur" Lernen muss. Das lässt sich ja gut nebenbei machen ohne viel Stress.
Hey Leute :)
weiß jemand von euch, ob man Famulaturen auch unabhängig der Semesterzeiten machen kann? Ich habe theoretisch im 9. frührer Klausuren und könnte dann meine letzte im Februar machen, nur das lpa schreibt, dass man sich an Semesterzeiten halten soll. Hat das jemand schon gemacht und weiß ob das geht?
und dann frage ich mich noch, ob man die Pj-Tertiale auch anders belegen kann? Meine damit im Herbst erst ab dem 2. Tertial zu beginnen und dann quasi das 1. Tertial von nächsten Herbst zu machen. :)
Nein, generell geht das nicht. Falls es keine allgemeingültige Ausnahmeregelung seitens LPA, zum Beispiel für curricular vorgesehene Freiblöcke / -Semester gibt, dann kannst du versuchen, dich entweder mit denen abzusprechen oder dein Famulaturzeugnis anders datieren zu lassen.
Bezüglich PJ-Tertialen: Schau dir mal die Tertialzeiträume an. Nein, ohne letztlich ein ganzes Semester zu verlieren wird das nicht funktionieren. Und in dem Fall würde ich mich einfach ein Semester später fürs PJ anmelden. Bei Krankheit, Schwangerschaft, Kinderbetreuung usw., aber nicht einfach so, gibt es gelegentlich irgendwelche turnusübergreifenden Konstrukte; wobei ich bezweifle, dass jemals ein mündliches Examen in solchen Fällen vorgezogen worden wäre.
danke dir :) bezüglich Famulatur hatte ich gar nicht dran gedacht ein anderes Datum draufzuschreiben. Mal sehen, ist ja noch ein bisschen hin.
Beim PJ hatte ich gar nicht dran gedacht, dass Examen vorzuziehen. Letzendlich wäre das dann der Termin, wenn ich im Frühjahrsturnus anfangen würde. Wollte aber nicht von November bis Mai warten. An die Termine würde ich mich auch halten. Ich hatte nirgends was gefunden darüber, dass man die Tertiale zwingend nacheinander machen muss. :-oopss
@Leoline: ich habe ein PJ-Tertial krankheitsbedingt ausgesetzt. Das geht aber nicht einfach so, man muss es beim LPA beantragen mit einer Bescheinigung MIT Diagnose drauf.
Beides ist LPA-abhängig.
Zur Famulatur: Wenn die tatsächlichen Semesterzeiten von den offiziellen Semesterzeiten abweichen, sollte es kein Problem sein, die Famulatur während des tatsächlich vorlesungsfreien Zeitraums zu absolvieren, aber evtl. ist etwas Überzeugungsarbeit nötig. Lass dir vom Studiendekanat eine Bestätigung ausstellen, die legst du dann dem LPA vor.
Zum PJ: Mir wurde von meinem LPA gesagt, dass eine gewisse Flexibilität bei den Tertialdaten durchaus möglich ist. Aber auch da gilt halt leider wieder, dass du dein eigenes LPA fragen musst. Frage einfach, ob es möglich wäre, das 1. Tertial März-Juni 2021, das zweite Juli-Oktober 2021 und das dritte November 2021 - März 2022 zu machen, und das M3 dann im Frühjahr 2022 zu machen. (Ist wahrscheinlich einfacher, die Tertialdaten so konkret zu nennen, als zu sagen, dass man im Herbst erst ab dem 2. Tertial beginnt :-)) :-p ) Deine Chancen steigen wahrscheinlich wenn du einen guten Grund nennst ;-)
Arrhythmie
04.12.2018, 06:47
Bin total genervt davon, dass die PJ Anmeldung dann auch schon langsam näher rückt (nächstes Jahr März) und ich so absolut keine Ahnung hab was ich als Wahlfach machen soll.
Zur Auswahl stehen plastische Chirurgie, Gyn oder Anästhesie. Ich frage mich, ob ich was machen soll was ich "schon kenne" und einfach spannend finde oder ob es sinnvoller wäre, mal was ganz anderes auszuprobieren. Vielleicht auch irgendwas außerhalb dieser genannten Fächer. Also was ganz anderes. Ich denke da zB an Pädiatrie (was ich später aber eher nicht machen würde oder an Psychiatrie/KJP - auch das fällt eher raus für später, aber vielleicht mal ganz nett sich das anzuschauen)
Alle 3 von mir genannten Fächer haben ihre Vor- und Nachteile. Prinzipiell interessiere ich mich auch für alle der Fächer. Bei jedem gibt es natürlich Schattenseiten.
:-?
@davo ok danke :) dann werde ich das nächstes Jahr mal in Angriff nehmen. Kann ja nicht so kompliziert sein und selbst wenn es nicht geht, dann ist es halt so.
@Arrhythmie ich weiß nicht, ob ich ein Fach wählen würde, welches ich mir nicht abweichend der Uni angesehen habe. Glaube da hätte ich zu große Sorge es total doof zu finden. Klar kommt auch auf das Team an, aber vielleicht kannst du in deiner Klinik einen Tag mal reinschauen? Ich denke, dass ich das Fach mit dem meisten Interesse und Spaß wählen würde. Ok bei mir wird es später sehr wahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass ich ein Fach wähle, welches ich dann auch als FA machen möchte. :)
Arrhythmie
04.12.2018, 12:52
Ich denke, dass ich das Fach mit dem meisten Interesse und Spaß wählen würde. Ok bei mir wird es später sehr wahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass ich ein Fach wähle, welches ich dann auch als FA machen möchte. :)
Ja, wenn ich das halt wüsste. In gewisser Weise beneide ich die Menschen, die seit dem 1. Semester wissen dass sie XYZ machen möchten. Andererseits bin ich froh, dass ich überhaupt da bin, wo ich jetzt bin, insofern ist eigentlich alles ok. Ich würd nur gern mal wenigstens wissen welches Wahlfach ich machen soll :-?
@Arrhythmie:
Ich finde es toll, dass dich mehrere Sachen interessieren :-top Hast du die Blockpraktika in Gyn und Pädiatrie schon hinter dir? Die könnten ja evtl. auch helfen, die Wahl etwas einzuengen. Wir hatten dann z.B. auch in Psychiatrie ein einwöchiges Praktikum.
Ansonsten: Wenn du eine gute Abteilung erwischst, wird es vermutlich möglich sein, wenn du Plastische Chirurgie (oder Chirurgie!) machst, auch etwas von Anästhesiologie mitzubekommen - oder vielleicht auch umgekehrt. Ich mach z.B. grad Allgemeinchirurgie, und es ist überhaupt kein Problem, dass ich mal einen Vormittag in die Anästhesieambulanz schaue, die Anästhesisten (und auch die Chirurgen :-p) haben überhaupt kein Problem damit wenn ich bei Einleitung und/oder Ausleitung dabei bin, erklären mir gerne alles zur Narkose, prüfen mich auch mal ab bzgl. Narkosearten, -medikamente, usw. usf. Was dann wieder gegen Plastische Chirurgie spricht, ist dass du sowieso schon 16 Wochen Chirurgie machst. An meiner Uni ist es möglich, 4 Wochen des Chirugie-Tertials in einem chirurgischen Teilbereich außer ACH/UCH (wie z.B. der Plastischen Chirurgie) zu verbringen - falls das auch an deiner Uni möglich ist, würde dir das erlauben, dann was ganz was anderes als Wahlfach zu machen, zum Beispiel eben Gyn oder Pädiatrie oder Psychiatrie. Ansonsten könntest du ja auch mal im Rahmen kurzer Hospitationen in die in Frage kommenden Fächer reinschnuppern - hab ich in vielen Fächern gemacht und fand ich immer wieder lohnenswert. Man lernt da immer was, und meist merkt man dann auch schon nach 1-2 Tagen, ob man in diesem Fach gerne mehr Zeit verbringen würde oder doch eher nicht.
ehem-user-11022019-1151
05.12.2018, 14:20
@davo: wusstest du schon immer, was du machen wolltest?
Nein.
Ich hatte ursprünglich sieben Fächer im Kopf - manche von denen würde ich seit meinen Uni-Praktika NIE mehr in Erwägung ziehen. Es gab auch das eine oder andere Fach, auf das ich erst während des Studiums gekommen bin, aber die große Liebe war da auch nicht dabei.
100% sicher bin ich mir ja nach wie vor nicht - aber sowohl meine aktuelle Nummer eins als auch mein Plan B waren beide bereits auf jener ursprünglichen Liste drauf. Und ich finde beide echt toll, sowohl fachlich als auch vom Arbeitsalltag her. Insofern eine recht glückliche Situation, auch wenn es vielleicht etwas einfacher wäre, wenn es den Plan B nicht gäbe :-p
Arrhythmie
05.12.2018, 19:55
aber sowohl meine aktuelle Nummer eins als auch mein Plan B waren beide bereits auf jener ursprünglichen Liste drauf. Und ich finde beide echt toll, sowohl fachlich als auch vom Arbeitsalltag her. Insofern eine recht glückliche Situation, auch wenn es vielleicht etwas einfacher wäre, wenn es den Plan B nicht gäbe :-p
Was ist denn Plan A und B?
A = Psychiatrie
B = Allgemeinmedizin
Chamomilla10
05.12.2018, 20:38
Irgendwie ist dieses Semester doch stressiger als gedacht.. Aber ich wusste ja nicht, dass das mit der Doktorarbeit direkt klappt und daher die Zeit jetzt etwas knapper ist.
Choranaptyxis
09.12.2018, 21:48
Ich hoffe, dass mir die Famulaturen noch mehr Klarhheit bringen. Ich schließe zwar relativ viel aus, auch Großes, aber ganz entschieden habe ich mich noch lange nicht, ist ja auch noch etwas Zeit.
Und so langsam stresse ich mich auch. Klausuren sind zwar erst Ende Januar, aber gefühlt komme ich nicht hinterher. Habe am Anfang des Semester relativ viel Zeit mit was Anderem verloren und sitze jetzt gerade am Nachholen. Stelle mal wieder fest, Patho wird nicht meins. An sich zwar super interessant aber naja. Zumal gewisse Themen auch so mies dargestellt sind, dass man sich fragt, wie man lernen soll. Da schreibt man sich schon von Amboss und Buch Dinge zusammen, weil Themen gefragt werden, aber nicht behandelt werden und kann trotzdem Fragen dazu nicht beantworten. Den Humor bei Selbststudium Schlagworte zu schreiben muss man erstmal haben. Aber gut, ich hoffe einfach wie immer, irgendwie wird es schon werden.
runningMan18
10.12.2018, 08:38
Ich hoffe, dass mir die Famulaturen noch mehr Klarhheit bringen. Ich schließe zwar relativ viel aus, auch Großes, aber ganz entschieden habe ich mich noch lange nicht, ist ja auch noch etwas Zeit.
Und so langsam stresse ich mich auch. Klausuren sind zwar erst Ende Januar, aber gefühlt komme ich nicht hinterher. Habe am Anfang des Semester relativ viel Zeit mit was Anderem verloren und sitze jetzt gerade am Nachholen. Stelle mal wieder fest, Patho wird nicht meins. An sich zwar super interessant aber naja. Zumal gewisse Themen auch so mies dargestellt sind, dass man sich fragt, wie man lernen soll. Da schreibt man sich schon von Amboss und Buch Dinge zusammen, weil Themen gefragt werden, aber nicht behandelt werden und kann trotzdem Fragen dazu nicht beantworten. Den Humor bei Selbststudium Schlagworte zu schreiben muss man erstmal haben. Aber gut, ich hoffe einfach wie immer, irgendwie wird es schon werden.
Du bist vermutlich einige Semester höher als ich, aber das, was ich aus den 2 Jahren Vorklinik gelernt habe, ist, dass dieses Zusammenfassen und Rausschreiben der größte Schmarn ist, den es gibt. Ich hätte mir das Studium so bedeutend entspannter gestalten können. Ich will dir nur sagen, einfach nur mit Skripten und Amboss lernen. Nichts unterstreichen! Nichts Rausschreiben! Nichts Zusammenfassen! All das hat auch bei Lernstudien immer wieder schlecht abgeschnitten. Die Zeit, die man sich fürs Rausschreiben nimmt, hätte man schon ins Lernen und Verstehen investieren können. Mach bitte nicht denselben Fehler wie ich. Das Studium ist eigentlich entspannt. Nur man selbst ist derjenige, der es einem schwer macht, weil man sich immer wieder mit Klausuren stresst.
Das mag vielleicht für dich gelten. Aber andere Menschen sind anders. Ich hab vom ersten bis zum letzten Semester immer rausgeschrieben, zusammengefasst und markiert. Durch reines Lesen kann ich nicht gut lernen und behalte ich mir nichts. Ich brauche das Schreiben zum Lernen. Und lerne auch durchs Schreiben. Weil ich nicht nur blind alles abschreibe sondern auch über die Dinge nachdenke und sinnvoll/systematisch zusammenfasse. Oftmals musste ich mir meine Zusammenfassungen auch nur noch ein paar Mal überfliegen und nicht mehr aktiv lernen.
Jeder muss für sich selbst rausfinden, wie es für ihn gut läuft und was für ihn sinnvoll ist. Was für den Einen gut funktioniert, ist für den Anderen völliger Mist.
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