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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Treffpunkt für gestresste Kliniksstudenten



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Choranaptyxis
05.07.2020, 19:43
@ Melli Glückwunsch!
@ Leoline ah, das ist ja gut. Bei uns gibt es keine Nachholklausuren (zumindest nicht in der Klinik). Da muss man auf die nächste offizielle Klausur warten. Ich hoffe, da sind dann alle durchgekommen.

So, BP ist rum, war echt ganz gut, hätte gerne ab und an mehr gemacht im Sinne von voruntersuchen und vorstellen, aber konnte auch so etwas lernen. Und, was mir wichtig war, es wurde nichts angeboten/gemacht, was man unter Schwurbelei abtun kann, da kriege ich immer die Krise.
Jetzt nur noch die 3 Klausuren :-)

Confused.
07.07.2020, 10:21
Puhhhh, 2 Klausuren noch und dann bin ich irgendwie im 9. Semester gelandet...
Insgesamt 9 Klausuren in diesem Semester + eine Wiederholung für mich. Wieso man sowas nicht besser aufteilen kann...im 6. Semester hatten wir 2 Klausuren :-nix

Dank Corona mehr Lernzeit, ich wüsste echt nicht wie die Jahrgänge es vorher geschafft haben. Täglich 2h UaK, ein Seminar und Vorlesung von 14-18:30. Wann soll man denn da noch lernen? Und vor allem ist das doch sowas von ineffizient, nur lesen und auskotzen. Als ob da was hängen bleibt und dann noch so super Facts wie bspw. zu M.Pompe. Wär doch schöne erstmal die Basics zu wissen bevor ich ein sehr seltenes Krankheitsbild diagnostiziere. :-keule

Chriman
07.07.2020, 15:05
Interessant wie unterschiedlich das so läuft.
Hier in Berlin ( ebenfalls 8. Semester) gibt es am Ende des Semesters eine Klausur ;)
Dafür Neuro + NC, Psych, HNO und bissl Auge auf einmal.
Geminsamkeit ist allerdings, dass Kolibris abgefragt werden.

Choranaptyxis
09.07.2020, 09:47
@confused so ist das das bei uns auch. Ein Semester ist meist eher entspannend (wobei auch da immer 2-3 Klausuren härter sind, aber viel mehr Zeit generell), das andere ist vollgepackt bis oben hin, das meiste schwierige Klausuren, wo man auch mal schnell durchfallen kann und generell viel mehr Präsenzzeit hat. Hab ich nie verstanden, warum man das nicht besser aufteilen kann.

Langsam geht mir doch die Düse. So ins blaue in Notfallmedizin zu lernen, ohne zu wissen, wie die Klausur aussieht... Mündlich war das nie ein Problem, gab ca. 50 Fälle, aus einem Fallbuch entlehnt, man hat einen gezogen und musste den sozusagen versorgen und Fragen dazu benantworten und noch 1-2 generelle Frage zu manchen Krankheitsbildern/Abläufen.
Die Aussage, wir orientieren uns an Vorlesungen und Seminaren (war genau eines), hilft da echt wenig. Zumal die auch mit den Fällen nicht unbedingt was zu tun hatten immer, sondern eher physiolastig nur erklären, nicht praktisch, und dafür dann 5-mal erklären, wie tief die Thoraxkompression jetzt sein muss.

Confused.
17.07.2020, 20:25
Superduper und die Nachholklausur verhauen..wenigstens wird die dank Corona nicht gewertet

Choranaptyxis
21.07.2020, 10:58
@confused ach Mist, aber für dieses Semester immerhin fertig?

Bei mir steht die letzte Klausur am Donnerstag an, die zum Glück relativ einfach sein sollte. Donnerstag bin ich mir bei einer aber auch nicht sicher, ob es gereicht hat... Deutlich das Niveau zu hoch angesetzt, da kamen alle raus und haben gestaunt. Zudem noch Formfehler und mindestens 2 Fragen nicht beantwortbar. Kommentar: kreuzen sie das wahrschienlichste an. Fun Fact, durch den Fehler waren alle gleich wahrscheinlich....
Und bei uns fehlt auch noch immer die eine mündliche Prüfungsnote von vor 7 Wochen, und eine Benotung von vor 1,5 Monaten, achja, herrlich. Selbst die mit der letzten Prüfung am Donnerstag haben so ihre Scheinfreiheit noch nicht sicher, weil damit vermutlich dann noch 3 schriftliche und 2-3 mündliche/Ersatzprüfungen fehlen. Aber hey, bis Mitte August ist ja Zeit.

h3nni
07.08.2020, 14:30
So, keine Klausuren mehr. Nur noch bisschen Examen im April und dann ist das Studium quasi geschafft. Krass. Geht immer schnell, auch wenn ich mir das jedes Jahr gedacht habe.

Choranaptyxis
07.08.2020, 14:33
So, keine Klausuren mehr. Nur noch bisschen Examen im April und dann ist das Studium quasi geschafft. Krass. Geht immer schnell, auch wenn ich mir das jedes Jahr gedacht habe.

Das hört sich doch gut an!!!

Bei uns fehlen immer noch 2 Klausurergebnisse... Eines kam die Woche noch, aber an denen hapert es immer noch. Davon war eine durchaus durchwachsen, da würden dann gerne auch die M2-Lerner endlich Klarheit haben bei uns.

Aber nächstes Semester sind auch nochmal, ich glaube 4? Prüfungen, plus im Januar noch ein fächerübergreifender OSCE, da wird einem nicht langweilig.
Examen machen wir dann zusammen ;)

h3nni
07.08.2020, 15:49
Unser Abschluss-OSCE wurde tatsächlich abgesagt. Wahrscheinlich gab es kein gutes Konzept zu Corona und so richtig etabliert ist er sowieso noch nicht. Außerdem hatten wir dieses Semester 2 Fächer, die relativ sicher dort drangewesen wären, das wäre dann witzlos, ohne Praktika was Praktisches zu prüfen.

Choranaptyxis
07.08.2020, 15:57
Für dieses Semester wurde der auch abgesagt, da werden die Klausuren der Fächer gemittelt. Bei uns soll er nächstes Semester stattfinden (ist immer nach dem letzten Semester vor dem Examen für einen), wobei das auch lustig wird, da ich ein Fach dieses Semester hatte und auch alles praktische ausgefallen ist (ALS-Kurs etc.)

Gastgast
21.11.2020, 11:05
Hallo Leute,

ich bin nun frisch in die Klinik ins 5. Semester gestartet (Ich habe auch die Universität gewechselt und bin jetzt in Ulm). In der Vorklinik habe ich oft eigene Zusammenfassungen geschrieben und auswendig gelernt oder oft waren auch bereits Zusammenfassung von Mitstudenten vorhanden. Ansonsten habe ich auch gerne mit Kurzlehrbüchern (z.B. Physiologie) gelernt. Das hat bei uns in Physiologie auch ausgereicht. Nun bin ich unsicher, wie ich das Lernen in der Klinik angehen soll. Die Prüfungsform ist auch eine große Umstellung für mich, da in der Vorklinik fast alle Prüfungen mündlich waren und jetzt fast alles MC-Klausuren sein werden. Habe mir jetzt zu Beginn wieder Kurzlehrbücher angeschafft und eine Zusammenfassung geschrieben, musste aber feststellen, dass ich die meisten Altfragen mit einem Kurzlehrbuch gar nicht beantworten kann. Ein großer Lehrbuch ist aber fast schon ein bisschen viel zum Zusammenfassen. Nur durchlesen funktioniert bei mir schlecht, da ich die Dinge oft wieder vergesse.

Wie habt ihr in der Klinik gelernt? Wäre dankbar für Tipps:)

davo
21.11.2020, 13:30
Habe mir jetzt zu Beginn wieder Kurzlehrbücher angeschafft und eine Zusammenfassung geschrieben, musste aber feststellen, dass ich die meisten Altfragen mit einem Kurzlehrbuch gar nicht beantworten kann. Ein großer Lehrbuch ist aber fast schon ein bisschen viel zum Zusammenfassen.

Ich vermute, dass du die meisten Altfragen auch mit einem großen Lehrbuch nicht beantworten wirst können. Das ist das altbekannte Dilemma im deutschen Medizinstudium. Ich empfehle dir deshalb eine dreigleisige Lernstrategie:

1. Altfragen - damit du die Klausuren bestehst.
2. Amboss oder Endspurt mit Fokus auf die IMPP-Fragen - damit du dich auf das Examen vorbereitest.
3. Idealerweise zusätzlich, sofern zeitlich möglich, auch noch Kurzlehrbücher, zumindest für die Fächer, die dich interessieren - damit du auch tatsächlich etwas lernst.

ellilay
21.11.2020, 13:47
Hallo Leute,

ich bin nun frisch in die Klinik ins 5. Semester gestartet (Ich habe auch die Universität gewechselt und bin jetzt in Ulm). In der Vorklinik habe ich oft eigene Zusammenfassungen geschrieben und auswendig gelernt oder oft waren auch bereits Zusammenfassung von Mitstudenten vorhanden. Ansonsten habe ich auch gerne mit Kurzlehrbüchern (z.B. Physiologie) gelernt. Das hat bei uns in Physiologie auch ausgereicht. Nun bin ich unsicher, wie ich das Lernen in der Klinik angehen soll. Die Prüfungsform ist auch eine große Umstellung für mich, da in der Vorklinik fast alle Prüfungen mündlich waren und jetzt fast alles MC-Klausuren sein werden. Habe mir jetzt zu Beginn wieder Kurzlehrbücher angeschafft und eine Zusammenfassung geschrieben, musste aber feststellen, dass ich die meisten Altfragen mit einem Kurzlehrbuch gar nicht beantworten kann. Ein großer Lehrbuch ist aber fast schon ein bisschen viel zum Zusammenfassen. Nur durchlesen funktioniert bei mir schlecht, da ich die Dinge oft wieder vergesse.

Wie habt ihr in der Klinik gelernt? Wäre dankbar für Tipps:)

Altfragen sind wirklich super wichtig zum Bestehen! (auch wenn man dann nicht unbedingt das kann, was das IMPP auch wissen möchte.. (weißt du schon wie du in Ulm darauf zugreifen kannst?)

Im 5. und 6. Semester fand ich die Vorlesungsfolien (v.A. bei Mibi und allgemeiner Pharma) meist auch ganz hilfreich. Gerade bei Patho auch die Seminarfolien.
Für Innere etc. habe ich viel (mehrfach) auf Amboss gelesen.

Das Wichtigste für die Klausur sind und bleiben meiner Meinung nach aber die Altfragen. (auch wenn es blöd klingt)

Choranaptyxis
21.11.2020, 14:07
Ich hab mir auch in der Klinik oft Zusammenfassungen gemacht, wobei mir es da auch mehr um das wiederholen ging, weniger um das Erstellen selbst. Und ab und an gab es schon Zusammenfassungen bzw. ausgetauscht mit Kommilitonen, die auch so lernen. Immer wichtig, wissen, welche Art von Klausur es ist, sprich wird das eine, die man nur mit Altfragen lernen bestehen kann, oder werden eher 0% Altfragen verwendet. Je nachdem muss man natürlich mehr oder wenig Zeit investieren (oder kann aus Interesse z.B. ein KLB oder Amboss so lernen), und bei uns war es so, dass gerne das Wissen aus den Vorlesungen abgefragt wurde, was nicht immer unbedingt auch ein KLB für wichtig erachtet.
Und auch wenn eig keine Altfagen in der Klausur genutzt werden, die Fragen zur Vorbereitung nutzen, damit man sieht, wie die Fragen gestellt werden (bei uns ist z.B. Klinische Pharma einfach speziell immer formuliert und gestellt, darauf muss man sich vorbereiten) und natürlich wie beim Examen als Lernkontrolle nutzen.

Gastgast
21.11.2020, 21:17
Danke für die Tipps. Dann werde ich mich in Zukunft verstärkt auf die Altfragen konzentrieren. Und für den Lerneffekt Amboss / KLB verwenden.

Clostridien
22.11.2020, 13:22
Hallo an alle! Ich hab gerade diesen Thread entdeckt und gesehen, dass hier "früher" ja echt einiges los war! War echt ganz interessant, den Austausch zu verfolgen und zu lesen, was für Erfahrungen die Klinikstudenten an verschiedenen Unis gemacht haben. Gerade jetzt im Online-Semester, wäre es doch eigentlich ganz passend, den Thread nochmal wieder aufleben zu lassen? Ist jemand interessiert? Wie läuft bei euch das Semester so? :)

Confused.
25.11.2020, 13:01
Super läufts, eine einzige Farce.
Im November wurden Klausuren abgesagt aufgrund steigender Fallzahlen, nun sollen Klausuren im Dezember in Präsenz stattfinden obwohl die Fallzahlen nicht mal annähernd weniger geworden sind.
Das Referat Lehre diktiert und alle müssen folgen, nett ist auch die Notiz, dass einige Mitarbeiter erkrankt sind und deswegen die Bearbeitung von Anfragen länger dauert, welche vor dem Krankenstand auch schon ewig brauchte.
Nirgendwo lassen sich gesicherte Infos finden, gefühlt wird Freestyle entschieden wie welches Fach was umsetzt. Ein Glück hatte man ein Semester Zeit um einen Plan zu erarbeiten aber anscheinend wog man sich in Sicherheit aufgrund der kleinen "Coronapause" im Sommer und niemand dachte weiter. Ich bin einfach nur stark begeistert von dieser Uni, speziell der medizinischen Fakultät die trotz Vorgaben seitens der Uni sich nicht dran hält. :)

Clostridien
25.11.2020, 19:21
Hey Confused!
Bei uns ist es ähnlich. Man merkt einfach noch stärker, welche Fächer sich wirklich Mühe geben und welche nicht. Manche sind wirklich toll, bieten viel an und sind auch flexibel. Andere laden einfach nur ihre unbeschrifteten, unvertonten Vorlesungen hoch, die aus 90 Seiten Grafiken und Röntgenbildern bestehen :)
Gerade der Semesterstart war extrem chaotisch, so wirklich gelernt haben die aus dem letzten Semester nichts. Traurig.
Dafür gab es letztes Semester wenigstens den Freischuss, um die schlechtere Lehre irgendwie auszugleichen. Aber der fällt dieses Semester auch weg, obwohl sich nicht viel geändert hat.

Choranaptyxis
04.12.2020, 19:22
Hier ist es genauso bescheuert.
Unsere fächerübergreifende mündlich-praktische Prüfung Anfang Januar findet statt, obwohl die Stadt bei Inzidenz >200 sogar Ausgangssperren ab heute hat. Die Fachschaft hatte es wohl so verstanden, dass es FFP2 gibt und keinen Kontakt, jetzt gibt es nur für Prüfer, Probanden etc FFP2, Prüflinge nur MNS und wir müssen praktisch voruntersuchen, weil nicht nur handeln nennen, sondern wirklich machen das Motto ist.
Erst kamen die Nachholtermine für die ALS praktischen Übungen, einen Tag später wurden sie abgesagt, weil die Anästhesie keine Kapazitäten hat.
Die reinste Farce: man müsse sich ja nicht mal extra drauf vorbereiten, wir hätten ja alles gelernt im Studium. Klar, wer bereitet sich auch auf mündlich-praktische Prüfungen extra vor, wenn ich doch alles, teils vor 2 Jahren, gelernt habe und deswegen sofort parat habe.
Und als Alternative wäre ja nur eine Studienzeitverlängerung möglich. Wohlgemerkt, die Prüfung ist im Sommer ausgefallen, und es wurden stattdessen aus den 3 beteiligten Fächern die Durchschnittsnoten der schriftlichen Prüfungen genommen.

Immerhin bemüht sich die Päd und der Lehrverantwortliche meinte auch, dass sie Lösungen finden für Leute, die an der Klausur under der mündlichen Prüfung in Quarantäne oder krank sind. Aber es hängt wirklich am Einsatz der einzelnen Dozenten.

Im Blockpraktikum beim Hausarzt hatten wohl schon einige Corona-Kontakte, das findet nämlich auch wieder im vollen Umfang statt.
Kannste dir bei uns echt nicht mehr ausdenken:-peng

Achja, Freischuss etc gab es hier nie, Nachholtermine gibt es jetzt nur für die Prüfung Anfang Janur offiziell.

Clostridien
04.12.2020, 21:07
Oh mann, das ist ja einfach nur noch total ätzend bei euch!

Bei uns wurde jetzt von der Uni eine offizielle Sonderregelung verabschiedet, bei der Studierenden aller Studiengänge ein Freischussversuch gewährt wird. Von dieser Sonderregelung sind explizit Medizinstudierende als einziger Studiengang ausgeschlossen.
Begründung: Wir haben generell schon 4 Versuche pro Prüfung, die meisten anderen Studiengänge nur 3. Ja, die meisten, es gibt aber auch andere Studiengänge, die wie wir regulär 4 Versuche haben und auch nicht von dieser Sonderregeleung ausgeschlossen sind. Ist mir ein Rätsel, wie sowas sein kann.
Da bittet man Medizinstudierende um Hilfe bei der Bewältigung der Pandemie (ich kenne einige, die z.B auf Coronastationen arbeiten oder bei den Abstrichen aushelfen) und dann werden diese explizit als einzige von Sonderregelungen ausgeschlossen. Kannste dir nicht ausdenken.