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Lava
05.08.2017, 08:46
Wir waren mal im November auf Teneriffa. Ich war begeistert. :-) Und vor ewigen Zeiten waren wir im Januar mal in Ägypten, was war auch toll.

epeline
06.08.2017, 16:49
Konnte man da noch baden? Also jetzt wirklich baden....
nicht so mal kurz durch gefühltes Eiswasser hopsen...

Lava
06.08.2017, 18:57
Auf Teneriffa waren wir im Norden der Insel, da ist eher regnerisch feucht. Wir waren viel wandern. Im Süden der Insel scheint dagegen immer die Sonne und da kann man auch im Winter baden.

Reflex
06.08.2017, 20:44
Kanaren sind im Winter bis Ostern total angenehm. Wir haben in der Zeit schon alles gemacht von 14tägiger Kreuzfahrt über die Kanaren mit Marokko (Casablanca und Agadir) und Madeira, wobei wir Madeira zu der Zeit immer nur regnerisch kennengelernt haben, bis hin zu einzelnen Urlauben auf Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote.

Wir sind heute von einer 10tägigen Mittelmeer Kreuzfahrt (Mallorca, Korsika, Citavecchio (Rom), Salerno (Neapel/Pompei), Sizilien, Malta, Ibiza, Valencia und wieder Mallorca) wiedergekommen. Ansich schöne Reise, insbesondere mit Nachwuchs, aber im Hochsommer doch schon recht heiß gewesen.

Gast26092018
12.08.2017, 16:36
Reichen 2x200ml Sonnencreme? Hat mich 38 Euro gekostet:-?
Ich muss über Düsseldorf fliegen...wehe die Bahn hat Verspätung! Ich freue mich auf Valencia

Solara
12.08.2017, 16:53
Reichen 2x200ml Sonnencreme? Hat mich 38 Euro gekostet:-?
Ich muss über Düsseldorf fliegen...wehe die Bahn hat Verspätung! Ich freue mich auf Valencia

Mehr als genug Sonnenschutz. Du weißt, dass die billigmarken am besten abgeschnitten haben, nicht die teuren?

Gast26092018
12.08.2017, 17:10
Ja, aber ich mag diese von Ladival. Ich habe empfindliche Haut

Heerestorte
12.08.2017, 22:36
Nicht mal wenn ich Milliardär wäre, würde ich auf die Idee kommen, für 200ml Sonnenschutz 19€ zu zahlen :-oopss

Flemingulus
14.08.2017, 12:21
Mehr als genug Sonnenschutz. Du weißt, dass die billigmarken am besten abgeschnitten haben, nicht die teuren?

Hm. Bis jetzt hat mich keine Billigmarke im Hinblick auf die Zusammensetzung überzeugen können. Aber das Produkte-Feld ist natürlich einigermaßen unübersichtlich. Hast Du zufällig Testempfehlungen zur Hand?

Ansonsten - für einen nat. ziemlich vereinfachten Überblick zur Wirkung von Sonnenschutzmitteln - zitier ich mich einfach mal selbst ;-)




[...]

Hautschäden durch Licht erfolgen vor allem durch UV-B (kurzwelliges UV-Licht), UV-A (längerwelliges UV-Licht) und evtl. kurzwelliges sichbares Licht, unklar ist der Stellenwert von Infratrotlicht. Sehr grob vereinfacht gilt: 1) UV-B setzt die "härteren" Schäden, während UV-A die größere Eindringtiefe in die Haut besitzt. 2) UV-B macht Sonnenbrand, UV-A Bräunung. 3) Vorzeitige Hautalterung ist hauptsächlich UV-A getriggert, UV-induzierte Karzinogenese erfolgt aus dem Zusammenspiel von UV-B & UV-A (am besten für Plattenepithelkarzinome gezeigt, für andere Entitäten komplexere Datenlage).

Ein guter Sonnenschutz sollte also UV-A und UV-B-Protektion vermitteln.

Der SPF (oder deutsch LSF) ist ein Maß für die Reduktion der Hautrötung (Sonnenbrand) und beschreibt damit nur den UV-B-Schutz. Um grobe Verbrauchertäuschung zu vermeiden, wurde das UVA-Zeichen (UVA mit Kreis drum) als Hinweis für einen gewissen UV-A-Schutz eingeführt und geregelt, dass Sonnenschutzmittel mindestens 1/3 der UV-B-Schützenden Wirkung im UV-A-Bereich entfalten müssen. Diese Regelung ist als unzureichend anzusehen, da hiermit kein ausreichender Schutz vor Hautalterung und Karzinomrisiko realisiert wird.

Analog zum LSF (Messung des Erythemschutzes) gibt es auch einen PPD-Faktor, der den Schutz vor der Hautbräunung misst und damit den Schutz vor UV-A-Strahlen beschreibt. Bei japanischen Sonnenschutzmitteln ist dieser Schutz in Form eines PAA-Wertungssystems angegeben: PAA+, PAA++ und PAA+++ für schwachen, mittleren und starken UV-A-Schutz.

Folgende Substanzgruppen werden in Sonnenschutzmitteln angewendet: 1) "Nicht-nano" mineralische (anorganische) Verbindungen: Titandioxid und Zinkoxid; 2) Nano-Formulierungen von mineralischen Verbindungen (wieder TiO2 und ZnO, diesmal aber als Partikel mit < 100 nm Durchmesser); 3) organische Verbindungen.

"Nicht-nano"-Formulierungen von mineralischen Verbindungen bleiben an der Oberfläche der Haut haften. Das verringert das Risiko von unerwünschten Wirkungen in tieferen Hautschichten oder gar systemischer Natur, wirkt sich aber nachteilig auf den Tragekomfort, die optischen Eigenschaften und (am wichtigsten) auf die Dauerhaftigkeit der Schutzwirkung aus. Wird der Film durch ribbelnde Kleidung oder Schwitzen zerstört, sinkt die Schutzwirkung an dieser Stelle auf nahezu 0 ab. Darüber hinaus hat Titandioxid Lücken bei längerwelliger UV-A-Strahlung liefert also für sich alleine keinen ausreichenden Gesamtschutz.

Nano-Formulierungen dringen tiefer in die Haut ein und erreichen auch vitale Zellen. Ein Vorteil des tieferen Eindringens ist natürlich die nachhaltigere Schutzwirkung. TiO2 ist im Tierversuch aber unter bestimmten Bedingungen karzinogen (halte ich bei nicht-nano-Verbindungen, die größtenteils an der Oberfläche hängen bleiben für eher nicht relevant). Die Sicherheit von TiO2-Nano-Verbindungen ist nach meiner ganz persönlichen Meinung aber bisher nicht ausreichend durch Langzeitstudien belegt, um mit hinreichender Wahrscheinlichkeit von einem günstigen Kosten-Nutzen-Verhältnis ausgehen zu können. Interessanterweise kann nanopartikuläres TiO2 und ZnO unter ungünstigen Bedingungen auch photokatalytisch die Bildung von reaktiven Sauerstoffspezies fördern. Auch aus diesem Grund wäre ich da bei der Anwendung noch zurückhaltend.
Ansonsten bieten diese Verbindungen (grob vereinfacht) einen besseren UV-B auf Kosten des UV-A-Schutzes. Reine Nano-TiO2-Formulierungen sind daher (in der Regel) ungünstig für einen balancierten UV-Schutz über das ganze Spektrum.

Organische Sonnenschutzverbindungen werden oft grundsätzlich verteufelt, was aber eine einseitige und verfälschende Sichtweise ist. Richtig ist, dass systemische Wirkungen aufgrund des tieferen Eindringens eher denkbar sind als bei anorganischen nicht-nano-Verbindungen. In diesem Zusammenhang wird vor allem auf mögliche Östrogen-artige Wirkungen abgehoben. Die vorliegenden Toxizitätsdaten sprechen allerdings dagegen, dass systemische UAWs relevant sind. Wichtiger ist die Frage nach der Photosensibilisierung und nach der Entstehung reaktiver Intermediate, wenn organische Sonnenschutzverbindungen sich unter UV-Einfluss zersetzen. In dieser Hinsicht sind vor allem p-Aminobenzoesäure-Derivate (OD-PABA, Padimat A, Padimat O) kritisch zu beurteilen und sollten nach meiner subjektiven Ansicht eher vermieden werden. Für andere organische Verbindungen sollte man die Datenlage im Auge behalten.

Unterm Strich würde ich derzeit bei Schwangeren und Kindern eher auf mineralische nicht-nano-Verbindungen setzen und auf das Vorhandensein von ZnO zwecks balancierterem UV-Schutz achten. Für alle anderen Personen würde ich eine Kombination aus mineralischen und organischen Verbindungen für sinnvoll erachten und dabei auf Nano-Formulierungen und p-Aminobenzoesäure-Derivate verzichten. Wenn möglich würde ich außerdem Sonnenschutzmittel bevorzugen, bei denen ein Schutzfaktor für UV-A (z. B. auf Basis der PPD) angegeben ist (also über das UVA-Zeichen hinausgehend). Der LSF allein ist kein ausreichendes Maß für die Schutzwirkung von Sonnenschutzmitteln.

Solara
14.08.2017, 12:23
Hm. Bis jetzt hat mich keine Billigmarke im Hinblick auf die Zusammensetzung überzeugen können. Aber das Produkte-Feld ist natürlich einigermaßen unübersichtlich. Hast Du zufällig Testempfehlungen zur Hand?

Ansonsten - für einen nat. ziemlich vereinfachten Überblick zur Wirkung von Sonnenschutzmitteln - zitier ich mich einfach mal selbst ;-)

Wenn ich es richtig erinnere, war es Stiftung Warentest - die letzten Monate irgendwann.

Heerestorte
14.08.2017, 12:45
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/stiftung-warentest-die-beste-sonnencreme-ist-gleichzeitig-die-guenstigste-1.3564130

http://www.antenne.de/experten-tipps/verbraucherschutz/stiftung-warentest-das-sind-die-sonnencreme-testsieger-2017#&gid=359895&pid=2

Flemingulus
14.08.2017, 15:47
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/stiftung-warentest-die-beste-sonnencreme-ist-gleichzeitig-die-guenstigste-1.3564130

http://www.antenne.de/experten-tipps/verbraucherschutz/stiftung-warentest-das-sind-die-sonnencreme-testsieger-2017#&gid=359895&pid=2

Bei den drei Produkten von Aldi Nord, Aldi Süd & Lidl fand ich den Alkohol-Anteil etwas hoch, aber vor allem stört mich die Verwendung von TiO2 als Nano-Formulierung. Und bzgl. des UV-A-Schutzes ist (sofern kein gesonderter PDD-Wert angegeben ist) bei dem EU-üblichen Label (UVA mit Kreis drum) schon ein ziemlich hoher LSF "nötig", um eine akzeptable UV-A-Abschirmung zu erreichen (LSF und UV-A-Schutz haben ja per se nix miteinander zu tun, aber durch die Definition des EU UVA-Labels besteht ein künstlicher Konnex). Die Lidl-Produkte mit LSF 10 oder 20 sind in der Hinsicht z.B. ziemlich wertlos. Und ein LSF von 10 ist nebenbei bemerkt bei den meisten Anwendern auch unrealistisch niedrig im Hinblick auf einen alltagstauglichen UV-B-Schutz.

Muriel
14.08.2017, 17:56
Ich verstehe hier echt nix und gebe auch zu, nur sehr bedingt Lust zu haben, mich da so einzulesen, dass ich einzelne Produkte auch zuordnen könnte. Daher die ganz profane Bitte, mir Empfehlungen zu geben, gerne auch per PN :-) Ich revanchieren mich gerne (um bei Reisethread zu bleiben) mit Kost und Logos demnächst ;-)

Hoppla-Daisy
14.08.2017, 18:25
Äh, bitte öffentlich ;-)

Lava
14.08.2017, 18:51
Eine Dermatologin im ARD/ZDF Morgenmagazin (jaja, ich weiß, nicht die verlässlichste Quelle), hat eher Produkte aus der Apotheke empfohlen. Die seien hautverträglicher und der Schutz sei verlässlicher. Seither kaufe ich eigentlich auch nur noch Zeugs aus der Apotheke. Und eigentlich immer LSF 30 oder 50. Da ist man halt auch so zwischen 10 und 20 Euro für eine Flasche los. Aber wie wurde mir neulich in einem anderen Thread so schön gesagt: wenn man sich das nicht von seinem Arztgehalt leisten kann, was dann? :-D

Eilika
14.08.2017, 20:01
Äh, bitte öffentlich ;-)

:-meinung

Eilika
14.08.2017, 20:02
Und @Thread UND Flemingel: da ich nächste Woche bei Dir in der Gegend sein werde und da ja schon länger nimmer war: Tipp für Essen gehen mit 2 Monstern?

Flemingulus
14.08.2017, 20:32
Ich verstehe hier echt nix und gebe auch zu, nur sehr bedingt Lust zu haben, mich da so einzulesen, dass ich einzelne Produkte auch zuordnen könnte. Daher die ganz profane Bitte, mir Empfehlungen zu geben, gerne auch per PN :-) Ich revanchieren mich gerne (um bei Reisethread zu bleiben) mit Kost und Logos demnächst ;-)

Die Ideale Mixtur existiert bisher nur in unserer Vorstellung, aber eine Annäherung an unsere Ideen bietet Laroche Posey - zumindest bei den Produkten (das sind nicht alle!), die auf Nano-TiO2 verzichten (nb. die Nano-Formulierung muss immer deklariert sein, wenn also bei den Ingredienzien nur TiO2 (ohne Zusatz von nano) steht, dann isses in der flemingulösen Weltsicht bene).

Laroche-Posay hat leider auch eine gewisse Neigung, zuviel Alkohol zu verwenden und eine noch verbesserungsfähige Vorliebe für einige Hilfsstoffe - aber soweit winken wir das für uns durch...

Anthelios XL 50+ Fluid und Effaclar Duo (+) LSF 30 haben wir getestet & für uns für ganz ok befunden. Haben natürlich ihren Preis (siehe Lavas Beitrag).... bei günstigeren Alternativen müsst ich erstmal recherchieren, dito bei konkreten Produkten, die ich für die Kleinen empfehlen würde (die Laroche-Posay-Serien für Kids find ich auch eher für Erwachsene interessant). :-)

EVT
14.08.2017, 22:09
Wie findest du das Kinder Anti Sand Sonnen Spray LSF 50 von garnier? Inhaltsstoffe findet man u.a. hier:
https://www.dm.de/garnier-sonnenspray-kids-anti-sand-lsf50-p3600541889644.html
Eins der wenigen Sprays ohne Alkohol (oder das einzige?) und die Konsistenz finde ich sehr angenehm.

Eilika
15.08.2017, 08:11
Wir haben für die Kinder die Lotion von Mustela. Kannst Du dazu auch was sagen?