Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Medizinstudium: Fehler meines Lebens
Und bin nicht geschriebenen Briefen sterben keine Menschen...
urinbeutel
21.09.2020, 12:34
Außerdem was heißt Fehler des Lebens. Bin ich der einzige, der sich nicht komplett über seinen Job identifiziert.
Zumindest statistisch betrachtet, gibt es noch andere Sachen, welche die Lebensqualität beeinträchtigen (Wen heiratet man, hat man Kinder etc )
Mr. Pink online
21.09.2020, 12:46
Was genau gibt es denn jeden Tag lebensbedrohliches zwischen 17 Uhr 21 Uhr?
Für akute Notfälle gibt es den Dienst.
Ich habe schon lange nicht mehr auf einer Normalstation gearbeitet, wie es halt so ist nach paar Jahren Berufserfahrung fristet man sein Leben mit Schichtarbeit in INA, Intensiv und mit Funktionsdiensten. Wobei Schichtarbeit nicht heißt, dass Arbeitszeitgesetz eingehalten wird.
schnix25
21.09.2020, 12:57
Ich würde auch mal empfehlen die Kirche im Dorf zu lassen. Die Gehaltstrukturen in der Medizin sind seit Jahrzehnten transparent. Mir kann keiner erzählen er ist plötzlich überrascht was er verdient. Das Grundgehalt ist statistisch sehr weit oben angesiedelt bei den akademischen Berufen. Natürlich gibt es Leute, die mehr verdienen. So what? Bei halbwegs engagiertem Auftreten errreicht man mit Mitte 30 die Oberarzt Stufe und ein 6 stelliges Einkommen, das krisensicher ist. Nur weil 6 Jahre studiert wurde und noch promoviert (was in der Medizin wahrlich nix besonderes ist), darf nicht deswegen erwartet werden, dass man mehr verdient als alle anderen (die ja nur 5 Jahre für ihren Master brauchen). Bei anderen Fächern ist man bei Master plus Promotion weit jenseits der 6 Jahre. Verdienen die alle mehr? Absolut nein. Das Gehalt ist nun mal nicht linear abhängig zun den Jahren der Ausbildung. Die Medizin ist eben auch ein geregelter Markt und keine freie Marktwirtschaft. Wer freie Marktwirtschaft will, kann sich gerne niederlassen und eine Privatpraxis aufmachen. So wie der Jurist dann 500€ pro Stunde verlangen kann, weil er gut ist, kann man als Arzt auch gesondere Vereinbarungen privatärztlich treffen über Honorare über dem 3,5 fachen Satz. Aber dann muss man eben auch was exzellent können und einen Ruf haben und nicht nur einfach Medizin studiert haben wie jeder andere. Die Wahrheit ist nämlich nun mal, dass die meisten eben durchschnittlich sind, und nicht exzellent. Und dementsprechend eben auch ein durchschnittliches Gehalt bekommen. Die Arbeit in der Medizin ist auch häufig nicht besonders anspruchsvoll. Es gibt für fast alles Leitlinien, wo festgeschrieben ist wie was therapiert werden soll. Oder es gibt hausinterne Standards. Da hält sich die Eigenleistung in Grenzen.
Jaja, die blöden Mediziner mit ihrem geschenkten Billigstudium, ihrem geschenkten Billigdoktor, ihrer anspruchslosen Dumpfbackentätigkeit und ihren utopischen Vorstellung von akzeptabler Work-Life-Balance und Jobzufriedenheit. Die sollen sich echt mal zusammenreißen!
medicinentia
21.09.2020, 15:53
@schnix25
Hier sieht man exemplarisch wieder was in diesem System nicht stimmt. Eigentlich erübrigt sich hier jegliche Diskussion, dennoch gehe ich hierauf auch ein. Bin immer wieder erstaunt und fassunglos über solche Aussagen die eigentlich im Groben die Arbeit von 95 % der Mediziner diskreditiert, sehr überheblich wirklich!
Woher das statistische "ach so gute Gehalt" im Vergleich herrührt wurde hier x-mal besprochen , in anderen Branchen gibt es unmotivierte underachiever wie eigentlich überall AUßER in der Medizin (Tarifvertrag), in der man nach unten aufgefangen wird mehr oder weniger egal wie schlecht man arbeitet wenn man nicht gerade grob fahrlässig handelt. Ist das eigentlich so schwer zu verstehen ???
Eine Promotion in Medizin ist mittlerweile auch aufwändiger, viele Lehrstühle wollen keine 0815 statistische Arbeit mehr, der Unterschied zu anderen Fächern ist nicht so gewaltig wie du ihn hier suggerieren willst.
Wahnsinn die ach so große Gelddruckmaschine des 3,5 fachen Abrechnungssatzes (er kann auch nicht beliebig eingesetzt werden). Mir wäre neu dass über diese Ziffer jemand reich wird DENN es ist ein Multiplikator von einem bescheidenen GOÄ Basissatz. In der freien Wirtschaft legt derjenige der eine Leistung erbringt SELBST fest, der Kunde entscheidet ob es ihm das wert ist, DAS ist freie Marktwirtschaft und kein GOÄ Deckelsystem.
Wenn du glaubst eine Privatpraxis ist freie Marktwirtschaft dann tut es mir wirklich leid.
Es gibt viele gute Ärzte in Deutschland, man muss nicht immer EXZELLENT sein, der Ultraspezialist auf Weltklasseniveau von der Harvard Medical School um außergewöhnliche Arbeit zu leisten. Außergewöhnliche Arbeit bedeutet auch zB Zwischenmenschliches zu leisten und schwerkranke Menschen in schwierigen Zeiten zu unterstützen, auch wenn es gerade 4 Uhr nachts ist , ein Sonn- Feiertag oder Silvester.
Von Überstunden, Arbeitseinsatz und VERANTWORTUNG ganz zu schweigen , nein das ist kein durchnschnittlicher Job den jeder x-beliebiger Dressuraffe machen kann, das lasse ich einfach so nicht gelten und stehen.
Jaja, die blöden Mediziner mit ihrem geschenkten Billigstudium, ihrem geschenkten Billigdoktor, ihrer anspruchslosen Dumpfbackentätigkeit und ihren utopischen Vorstellung von akzeptabler Work-Life-Balance und Jobzufriedenheit. Die sollen sich echt mal zusammenreißen!
Als gediegener Praxisinhaber oder OA mit Privilegien hat man einen ganz anderen Blickpunkt auf sowas. Es fehlt noch: Zu meiner Zeit war das alles viel schlimmer, ganz früher gab es sogar die Hexenverbrennung.
Hmm, ist nur ein Forum für Meinungsaustausch. Krankenhaushygiene/Labor/Patho/Radio usw ist anders als Innere oder Viszeralchirurgie. Sicherlich auch überspitzte Meinung. Trotzdem eher unattraktive Arbeitgeber und Weiterbildung im Großen und Ganzen (positive Ausnahmen gibt es sicher, die muss man suchen).
Verwaltung? Personaloberarzt? Chef? gutsituiert&priviligiert in der Praxis? Gutsituierter OA? Gutsituierter FA mit gewissen Extras?
Nö, 0815-FA an verschiedenen Unikliniken. Aber sicher eben auch in Abteilungen wo Tarifverträge eingehalten werden und ein (meist) pünktlicher Feierabend organisiert wird. Und der eine Arbeit ausführt, die abwechslungsreich ist und ihm Spaß macht.
Und der vor seinem Studium offensichtlich nicht zu viel Schwarzwaldklinik gesehen hat, sondern mit realistischen Vorstellungen gestartet ist.
Aber kann mir mal jemand erklären, wieso es hier soviele Overachiever gibt, die es nicht geschafft haben sich vor dem Studium mal vernünftig über die zukünftigen Arbeitskonditionen zu informieren? Ist ja nicht so, als hätte unsere Vorgänger vor 10-20 Jahren alle 6-Stunden-Tage mit 100k+-Gehalt und liebenswürdigen Oberärzten gehabt...
Den LKW-Fahrer habe ich als Vergleich angeführt, weil er natürlich eine wesentlich kürzere Ausbildung erhalten hat (oder sollte man nicht lieber schreiben "genießen durfte"?) und ebenfalls viel Verantwortung trägt.
Auch im Kapitalismus ist Gehalt eben keine einfache Korrelation zur "Ausbildungsdauer".
GelbeKlamotten
21.09.2020, 17:27
Aber kann mir mal jemand erklären, wieso es hier soviele Overachiever gibt, die es nicht geschafft haben sich vor dem Studium mal vernünftig über die zukünftigen Arbeitskonditionen zu informieren? Ist ja nicht so, als hätte unsere Vorgänger vor 10-20 Jahren alle 6-Stunden-Tage mit 100k+-Gehalt und liebenswürdigen Oberärzten gehabt...
Schade, dass immer jemand dieses unsinnige Argument anbringen muss. Nur weil es schon vorher so war und man das wusste, darf man sich nicht dafür einsetzen, dass sich was ändert oder was? Es gibt Leute, die interessieren sich trotz schlechter Arbeitsbedingungen so sehr für Medizin, dass sie Arzt werden wollen. Ist es dadurch dann deren Pflicht, für immer und ewig alle Schikanen auszuhalten, weil sie es ja schließlich hätten wissen müssen?
Den LKW-Fahrer habe ich als Vergleich angeführt, weil er natürlich eine wesentlich kürzere Ausbildung erhalten hat (oder sollte man nicht lieber schreiben "genießen durfte"?) und ebenfalls viel Verantwortung trägt.
Auch im Kapitalismus ist Gehalt eben keine einfache Korrelation zur "Ausbildungsdauer".
Ist schon ein Unterschied, ob man um seiner Verantwortung gerecht zu werden das Lenkrad gradehalten muss und nicht einschlafen darf, oder ob man eine OP durchführt, von der akut ein Leben abhängt oder eine Diagnose stellen muss, die diese OP herbeiführt oder nicht.
Wenn du auf dem Weg zur Arbeit im Auto das Gefühl hast, genauso viel Verantwortung zu tragen wie bei der Arbeit, dann beneide ich dich in dieser Hinsicht um deine Stelle.
Schade, dass immer jemand dieses unsinnige Argument anbringen muss. Nur weil es schon vorher so war und man das wusste, darf man sich nicht dafür einsetzen, dass sich was ändert oder was? Es gibt Leute, die interessieren sich trotz schlechter Arbeitsbedingungen so sehr für Medizin, dass sie Arzt werden wollen. Ist es dadurch dann deren Pflicht, für immer und ewig alle Schikanen auszuhalten, weil sie es ja schließlich hätten wissen müssen?
Ist schon ein Unterschied, ob man um seiner Verantwortung gerecht zu werden das Lenkrad gradehalten muss und nicht einschlafen darf, oder ob man eine OP durchführt, von der akut ein Leben abhängt oder eine Diagnose stellen muss, die diese OP herbeiführt oder nicht.
Wenn du auf dem Weg zur Arbeit im Auto das Gefühl hast, genauso viel Verantwortung zu tragen wie bei der Arbeit, dann beneide ich dich in dieser Hinsicht um deine Stelle.
Doch, natürlich kann und soll man sich dafür einsetzen, dass sich die Arbeitsbedingungen ändern. Aber ich bezweifle, dass das Auskotzen und Jammern hier im Forum irgendeinen Effekt hat.
Da ich nicht mit einem 40 Tonner zur Arbeit fahren, kann ich das nicht beurteilen. Und wenn ich eine falsche Diagnose stelle, dann betrifft es erstmal nur einen Patienten und ich kann mir dafür Zeit nehmen. Wenn ein LKW-Fahrer eine Sekunde unkonzentriert ist, kann das Folgen für Dutzende andere haben.
GelbeKlamotten
21.09.2020, 17:49
Außerdem ist es nun mal auch so, dass man frisch nach dem Abitur oft einfach überhaupt nicht einschätzen kann, was im Berufsleben auf einen zukommt.
Ich hab mit 19 Abi gemacht. Da war ich ein kleines naives Mädchen. Ja, mein Wissen über Medizin und Krankenhäuser kam damals eher von Scrubs als aus der Realität. Ich hab eher darüber nachgedacht, wie heiß die Chirurgen bestimmt sind und ob ich im Kittel gut aussehe als darüber wie die Arbeitsbedingungen sein werden.
Ja das war naiv, aber wie gesagt ich war noch ein Kind. Ich finde nicht, dass das jetzt bedeutet, dass ich lebenslang alle schlechten Arbeitsbedingungen ertragen muss, weil ich damals hätte schlauer sein müssen.
GelbeKlamotten
21.09.2020, 17:52
Da ich nicht mit einem 40 Tonner zur Arbeit fahren, kann ich das nicht beurteilen. Und wenn ich eine falsche Diagnose stelle, dann betrifft es erstmal nur einen Patienten und ich kann mir dafür Zeit nehmen. Wenn ein LKW-Fahrer eine Sekunde unkonzentriert ist, kann das Folgen für Dutzende andere haben.
Wenn ein Autofahrer eine Sekunde unkonzentriert ist, kanndas auch Folgen für Dutzende andere haben. Trotzdem handelt es sich um eine simple Routinetätigkeit und die Art der Verantwortung ist keineswegs vergleichbar. Lächerlich, dass wir das diskutieren müssen.
Schade, dass immer jemand dieses unsinnige Argument anbringen muss. Nur weil es schon vorher so war und man das wusste, darf man sich nicht dafür einsetzen, dass sich was ändert oder was? Es gibt Leute, die interessieren sich trotz schlechter Arbeitsbedingungen so sehr für Medizin, dass sie Arzt werden wollen. Ist es dadurch dann deren Pflicht, für immer und ewig alle Schikanen auszuhalten, weil sie es ja schließlich hätten wissen müssen?
Ganz genau. Letztendlich ist es das Argument: War schon immer so, muss auch so bleiben.
Zu dem LKW Fahrer gibt es nix hinzuzufügen, kein guter Vergleich. Nebenbei muss der LKW Fahrer extrem streng&pingelich auf seine Lenkzeiten achten. Die Erfassung erfolgt automatisch. Und im Krankenhaus? Nix dergleichen. Bezeichnend. Die Fehlerkurve bei fehlenden Pausen wird dieselbe sein oder? Wieder eine Ausrede parat?
https://de.wikipedia.org/wiki/Lenk-_und_Ruhezeiten
Mir geht es nicht primär um das Grundgehalt. Problem sind meiner Ansicht nach die Dienste und die Arbeit in Off-Zeiten, die miserabel entlohnt wird. Die Dienste werden immer von den Kollegen genannt, die Innere Medizin oder Chirurgie / Anästhesie verlassen haben. Die Entschädigung (monetär und in Freizeit) ist miserabel , dafür, dass man regelmäßig aus dem Schlafrhythmus kommt bzw. seine Gesundheit kaputt macht. Die 24h Erreichbarkeit im KH wird also billig erkauft.
https://www.quarks.de/gesundheit/warum-schichtarbeit-dich-krank-macht/
LasseReinböng
21.09.2020, 18:03
Und bin nicht geschriebenen Briefen sterben keine Menschen...
Genau, aber sterben tut irgendwann dafür dann das eigene Privatleben, weil man dann in der ohnehin kaum vorhandenen Freizeit in der Klinik den Briefestapel runterdiktieren muß, da dafür im Arbeitsalltag keine Zeit bleibt ( Sonst hätte man den Brief ja während der regulären Arbeitszeit fertiggestellt).
Genau, aber sterben tut irgendwann dafür dann das eigene Privatleben, weil man dann in der ohnehin kaum vorhandenen Freizeit in der Klinik den Briefestapel runterdiktieren muß, da dafür im Arbeitsalltag keine Zeit bleibt ( Sonst hätte man den Brief ja während der regulären Arbeitszeit fertiggestellt).
Dann muss das Dienstsystem eben so modifiziert werden, dass man in bestimmten Zeitintervallen einen Tag aus der Klinik rausgenommen wird, nur um Briefe abzuarbeiten. Wann hört es bloß auf, dass immer so getan wird, als wären diese Missstände systemimmanente Notwendigkeiten anstatt bewusster politisch-ökonomischer Entscheidungen?
Außerdem ist es nun mal auch so, dass man frisch nach dem Abitur oft einfach überhaupt nicht einschätzen kann, was im Berufsleben auf einen zukommt.
Ich hab mit 19 Abi gemacht. Da war ich ein kleines naives Mädchen. Ja, mein Wissen über Medizin und Krankenhäuser kam damals eher von Scrubs als aus der Realität. Ich hab eher darüber nachgedacht, wie heiß die Chirurgen bestimmt sind und ob ich im Kittel gut aussehe als darüber wie die Arbeitsbedingungen sein werden.
Ja das war naiv, aber wie gesagt ich war noch ein Kind. Ich finde nicht, dass das jetzt bedeutet, dass ich lebenslang alle schlechten Arbeitsbedingungen ertragen muss, weil ich damals hätte schlauer sein müssen.
Was hättest du mit deinem jetzigen Wissen studiert?
GelbeKlamotten
21.09.2020, 18:46
Was hättest du mit deinem jetzigen Wissen studiert?
Informatik
Ich habe das schonmal erwähnt, das man als Overachiever mit egal welcher Ausbildung/ Studium seine Ziele erreichen kann - auch unendlichen Reichtum. Sogar mit dem Medizinstudium. Wenn man keine Lust auf Klinik oder Praxis hat, findet man unter Umständen über Traineeprogramme den Weg in die freie Wirtschaft. Oder man gründet eben selbst.
Ich habe vor dem Medizinstudium BWL abgeschlossen. Führungskräfte und Karrieristen arbeiten da auch >60h/Woche. Vom Verdienst ist es wirklich eine große Spannbreite, deshalb sagen die genannten Gehaltsbeispiele wenig aus und lassen auf keinen Fall auf die Allgemeinheit schließen.
Das Gras auf der anderen Seite ist eben immer grüner, besonders bei Medizinern. Die Vorstellungen vieler Mediziner davon, wie viel in anderen Bereichen verdient wird, ist oft ziemlich fernab jeglicher Realität.
Ich kann jedem, der die Arbeitsbedingungen so schlimm findet, nur raten, in die Wirtschaft zu wechseln und dort sein Glück zu probieren. In der Beratung/Pharmaindustire ist das ja mit einem Medizinstudium gut möglich, wenn die Noten stimmen...
Genau, aber sterben tut irgendwann dafür dann das eigene Privatleben, weil man dann in der ohnehin kaum vorhandenen Freizeit in der Klinik den Briefestapel runterdiktieren muß, da dafür im Arbeitsalltag keine Zeit bleibt ( Sonst hätte man den Brief ja während der regulären Arbeitszeit fertiggestellt).
Wieso muss? Dann gibt es eben keinen Brief oder der Oberarzt schreibt ihn. Arbeit ist Arbeit und Freizeit ist Freizeit - wüsste nicht wie mein Chef mich dazu bekommen will in meiner Freizeit in die Klinik zu fahren um Briefe zu diktieren - das ist doch absurd...
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