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anignu
08.04.2021, 23:22
Die Leute wollen keinen Bürojob, der zunehmend digitalisiert wird.
An dieser Stelle würde ich dir mal empfehlen auf unsere Station zu kommen. Es wurde inzwischen die digitale Patientenakte eingeführt. Normalerweise sieht man wenn man auf Station kommt gleich im Eingangsbereich fast dauerhaft (außer es muss Essen verteilt werden) ein bis zwei Pflegekräfte die am PC sitzen und irgendwelche Eingaben machen. Dann kannst gleich weiter gehen ins Arztzimmer, da sitzen dann die Ärzte vorm PC und verbringen ihre Zeit mit elektronischen Anordnungen, Briefen etc.

Die Impfkampagne ist deutlich schneller als hier, obwohl komplett staatlich.
Diese Aussage strotzt geradezu vor Unwissenheit. Dir ist schon klar dass es Deutschland deshalb so langsam vorangeht weil der Impfstoff fehlt, nicht weil das Gesundheitssystem das nicht hergibt, oder? Und was haben die Briten besser gemacht statt es wie in D bzw. EU den Politikern zu überlassen? Sie haben sich eine Person aus der freien Wirtschaft gesucht die sich darum kümmert. Soll ich es nochmal ausführen damit du es verstehst? Der Erfolg der britischen Impfkampagne besteht nicht darin dass sie staatlich sind. Im Gegenteil!
Google einfach mal nach Kate Bingham.

Als Facharzt hat man dann wieder normale Arbeitsbedingungen
Sagt der Nicht-Facharzt der es ja wissen muss...

Aber stell dich drauf ein, dass es ne harte Mühle wird.
Das Thema mit der Mühle finde ich wichtig. Arztsein ist oft auch eine Mühle in der man steckt und dann in einem System arbeitet das teils insuffizient ist und man persönliche Einschränkungen hat (ungeplante Überstunden, fehlende Planbarkeit wann man abends rauskommt) aufgrund eines Organisationsversagens von anderen Leuten. Das ist dann noch von Organisationsform zu Organisationsform und von Fach zu Fach unterschiedlich, aber wenn man beispielsweise Chirurgie eher Richtung Maximalversorger macht, dann ist es in manchen Kliniken aufgrund deren Organisation nicht selten dass man nicht genau weiß wann man täglich rauskommt. Und das dann jeden einzelnen Tag. Damit muss man umgehen können. Harte Mühle halt.

Ich kenne durchaus genug Ärzte, die ihre Tätigkeit als sehr sinnvoll empfinden, trotz der genannten Nachteile, und für einen gewissen Schlag Mensch ist das sehr wichtig. Die könnten NIEMALS auf Dauer einen Job im Konzern machen, wo im Endeffekt nix dabei raus kommt (muss grad irgendwie an den einen oder anderen Chirurgen denken, dem es extrem wichtig ist, die "Früchte" seiner Arbeit auch sehen zu können bzw das Gefühl zu haben die eigene Arbeit produziert irgendetwas greifbares).
Klar. Ich bin Gefäßchirurg. Und wenn abends ein Patient kommt, ich den von Mitternacht bis fünf Uhr früh operier und die OP endet mit tastbaren Fußpulsen dann ist da schon auch viel Stolz und Zufriedenheit über die eigene Leistung dabei.

Allgemein denke ich, jede Berufssparte hat sein Päckchen zu tragen, die Ärzte haben sicherlich nicht das leichteste, aber bei weitem nicht so ein schweres wie das allgemeine Mimimi gerne suggeriert.
Ach komm, jammern gehört dazu. Lehrer jammern dass sie so viel zu tun haben, andere Beamte sowieso, bei Investmentbankern oder Unternehmensberatern hört man auch nur von "60-80h pro Woche mindestens" etc.

Ich hatte mir mal Informatik als Alternative angeschaut. Dieses stunden-/tage-/wochenlange vorm Computersitzen und sich von irgendeinem Sesselpupser zu Überstunden und Abgabeterminen drängen lassen die letztlich vollkommen egal sind waren für mich viel zu unbefriedigend. Irgendwo hat man in der Medizin dann doch noch das Gefühl dass es tatsächlich Sinn macht was man tut. Zumindest von der Chirurgie kann ich das sagen. Daher mach ich es.

Cor_magna
08.04.2021, 23:46
Ach komm, jammern gehört dazu. Lehrer jammern dass sie so viel zu tun haben, andere Beamte sowieso, bei Investmentbankern oder Unternehmensberatern hört man auch nur von "60-80h pro Woche mindestens" etc.


Hab nie gesagt, dass andere Berufsgruppen weniger jammern :-)) Wollte damit nur sagen, dass es bei uns wrs auch nicht so viel schlimmer ist als anderswo, aber eben auch nicht besser. Und lukrative Nischen gibt es in jedem Berufsbereich.

Aber grundsätzlich sehe ich das alles genau wie du. Und freut mich, dass du als Chirurg meine oben genannte Einschätzung bzgl. den Ergebnissen der Arbeit und dem Gefühl der Sinnhaftigkeit bestätigen kannst. :)

Ob es sich lohnt sein gemachtes Nest aufzugeben muss jeder selbst entscheiden.Man schmeisst ja im Endeffekt alles weg. Ich denke ich persönlich würde es nicht machen und lieber meine erworbene Expertise für Sinnvolles nutzen. Sinnvolles kann man überall tun.

Ausserdem muss man erstmal an einen MedizinStudienplatz kommen, Wartezeitquote gibts ja nichtmehr.

daCapo
09.04.2021, 00:12
Achso und in GB schmeißt man Impfstoff in den Müll (es könnte ja Impfneid Auftreten) und hortet ihn monatelang... Wohl kaum. Schau doch einfach Mal welche Behörde in GB den Impfstoff so pragmatisch verteilt. NHS oder die private Kassenklinik?
In unserem Gesundheitssystem hätte den Impfstoff ebenso schnell bestellt werden sollen von den Verantwortlichen. Bei der Verteilung gibt es ebenso Defizite (fehlender pragmatismus, horten von Impfstoff). Bitte nicht die Schuld auf andere schieben,das geht in diesem Fall nicht. Hier stehen die Akteure des Gesundheitssystem jetzt in der Kritik und müssen sich das leider gefallen lassen.

Tja das ist Vergangenheit. Ich bin Facharzt. Angeblich soll hier eine neue Nettiquette kommen,von der du offensichtlich noch garnix gehört hast. Mal schauen,wie konsequent sowas umgesetzt wird. Der Beitrag Ist und wirkt für mich beleidigend, respektlos, aggressiv und provozierend. Sowas wollten wir eigentlich hier nicht Mehr. Darum solltest du dich entschuldigen für deine Art und demnächst sachlich und mit Respekt antworten.

John Silver
09.04.2021, 00:27
Ach Gott, schon wieder dieses blöde Gejammer, hauptsächlich von denjenigen, die auch noch keine Ahnung haben.

Ja, die Weiterbildung ist in D relativ schlecht organisiert und häufig unbefriedigend und sogar frustrierend. Ja, man muss da durch, und dabei so manche Kröte schlucken. Sinnstiftend fand ich die Arbeit aber auch in dieser Phase, trotz Kostendruck, scutwork-monkey-Dasein und anstrengender Dienste.

Die meisten, die so viel jammern und schwarz sehen, haben einfach keinen Plan. Kleine Naivlinge, die sich haben von rosaroten Träumen und Bullshit-Fernsehserien blenden und treiben lassen; die nie gelernt haben, konkrete Pläne statt vager Vorstellungen zu machen. Sie sitzen da, jammern und lassen sich jeden Scheixx doch bieten, weil sie einfach keinen Plan haben, was sie sonst tun sollen.

Und dann noch mbs. Steht das eigentlich für „mal Bullshit schreiben“?? Du hast mal wieder nicht die leiseste Ahnung, in diesem Fall von Niederlassungsmöglichkeiten, aber erzählst schon ganz aufgeblasen irgendwelchen Unsinn. Was ist denn in deiner Vorstellung ein Viszeralchirurg? Der, der immer nur HPB oder komplexe intraabdominelle Tumorchirurgie macht? Wer macht denn in der Niederlassung z.B. Proktologie und Hernien (die mit Abstand häufigsten viszeralchirurgischen OP-Indikationen, neben Gallen)?? Der Unfallchirurg? Implantiert er auch Ports? Man kann bestimmt die Vena subclavia mit dem Kirschnerdraht punktieren. Gleich nachdem man das subkutane Lipom abgemeißelt und das Atherom mit einer winkelstabilen Platte versorgt hat. Nichts gegen Unfallchirurgen, aber die ambulante Versorgung erschöpft sich nicht mit dem BG-Kram und dem Karpaltunnelsyndrom. Genauso wie die Viszeralchirurgie nicht nur aus HPB oder Ösophagusresektionen besteht.

An alle, die Medizin studieren wollen: Macht es. Eure rosaroten Träume werden zwar die eine oder andere Korrektur im Realitätscheck hinnehmen müssen, aber das ist nicht schlimm. Nennt man Erwachsenwerden. Aber in kaum einem Beruf hat man so viele Karriereoptionen, von denen nicht wenige auch nach vielen Jahren noch sinnstiftend und befriedigend bleiben; man muss halt die für sich richtige Nische auswählen und einen Plan haben. Und wenn man ehrlich ist: In kaum einem Berufsfeld kann man als Spezialist ohne besondere organisatorische und sonstige softe Skills so einen sicheren Job mit so gutem Verdienst ergattern.

Cor_magna
09.04.2021, 00:36
An alle, die Medizin studieren wollen: Macht es. Eure rosaroten Träume werden zwar die eine oder andere Korrektur im Realitätscheck hinnehmen müssen, aber das ist nicht schlimm. Nennt man Erwachsenwerden. Aber in kaum einem Beruf hat man so viele Karriereoptionen, von denen nicht wenige auch nach vielen Jahren noch sinnstiftend und befriedigend bleiben; man muss halt die für sich richtige Nische auswählen und einen Plan haben. Und wenn man ehrlich ist: In kaum einem Berufsfeld kann man als Spezialist ohne besondere organisatorische und sonstige softe Skills so einen sicheren Job mit so gutem Verdienst ergattern.

AH, hier spricht die Lebenserfahrung. Hab davon noch nicht so viel, aber genau was du sagst ist auch mein bisheriger Eindruck.
Ergänzung: Man kann auch recht easy das Fach wechseln. Wenn ich mit Innere anfange und erst nach Jahren (!) merke, boah ne du, lieber OP, dann hindert mich nix. Ein echter Luxus.

daCapo
09.04.2021, 00:39
Ach Gott, schon wieder dieses blöde Gejammer, hauptsächlich von denjenigen, die auch noch keine Ahnung haben.

Ja, die Weiterbildung ist in D relativ schlecht organisiert und häufig unbefriedigend und sogar frustrierend. Ja, man muss da durch, und dabei so manche Kröte schlucken. Sinnstiftend fand ich die Arbeit aber auch in dieser Phase, trotz Kostendruck, scutwork-monkey-Dasein und anstrengender Dienste.

Die meisten, die so viel jammern und schwarz sehen, haben einfach keinen Plan. Kleine Naivlinge, die sich haben von rosaroten Träumen und Bullshit-Fernsehserien blenden und treiben lassen; die nie gelernt haben, konkrete Pläne statt vager Vorstellungen zu machen. Sie sitzen da, jammern und lassen sich jeden Scheixx doch bieten, weil sie einfach keinen Plan haben, was sie sonst tun sollen.

...einen sicheren Job mit so gutem Verdienst ergattern.

A) wenigstens Mal zugeben,dass die Weiterbildung schlecht ist
B) Naja alles rosarot malen in der Medizin ist das andere Extrem. Ohne Kritik keine Veränderung.
C) ja, sicheren Job und verdienst gibt's auch woanders. Dafür nochmals mitten im Leben anfangen, sollte man sich gut überlegen. Einfach anschauen und überlegen. Habe selbst Kollegen gehabt, die die Weiterbildung mit 37 oder 42 angefangen haben und insgesamt zufrieden sind mit ihrer Entscheidung.

Christoph_A
09.04.2021, 07:56
Achso und in GB schmeißt man Impfstoff in den Müll (es könnte ja Impfneid Auftreten) und hortet ihn monatelang... Wohl kaum. Schau doch einfach Mal welche Behörde in GB den Impfstoff so pragmatisch verteilt. NHS oder die private Kassenklinik?
In unserem Gesundheitssystem hätte den Impfstoff ebenso schnell bestellt werden sollen von den Verantwortlichen. Bei der Verteilung gibt es ebenso Defizite (fehlender pragmatismus, horten von Impfstoff). Bitte nicht die Schuld auf andere schieben,das geht in diesem Fall nicht. Hier stehen die Akteure des Gesundheitssystem jetzt in der Kritik und müssen sich das leider gefallen lassen.

Tja du lebst in der Vergangenheit. Ich bin Facharzt. Angeblich soll hier eine neue Nettiquette kommen,von der du offensichtlich noch garnix gehört hast. Mal schauen,wie konsequent sowas umgesetzt wird. Dein Tonfall ist leider für mich Der Beitrag Ist und wirkt für mich beleidigend, respektlos, aggressiv und provozierend. Sowas wollten wir eigentlich hier nicht Mehr. Darum solltest du dich entschuldigen für deine Art und demnächst sachlich und mit Respekt antworten.

Mit der größte Spalter hier redet von Nettiquette und und Respekt, genau mein Humor......
Ansonsten lasst den TE doch einfach machen, wenn er will, das ist ja kein 18 jähriges Häschen frisch ausm Gymnasium sondern ein lebenserfahrener Mensch, der einfach das Bedürfnis hat, etwas Neues, vielleicht erfüllenderes auszuprobieren. Laß dich von den ganzen Gefrusteten hier nicht runterziehen, das ist nur ein kleiner Ausschnitt aller Kollegen und die Medizin ist zwar nicht immer einfach oder das Berufsleben ein Zuckerschlecken, aber so mies, wie es einige professionelle Nörgler hier machen, mit Sicherheit nicht.
Du wirst als AA definitiv eine Stelle finden, die dir zusagt, gutes Geld verdienen (natürlich nicht mit nem erfahrenen Investmentbanker vergleichbar, aber das weißt du ja selber) und nach einiger Zeit als FA auch die Möglichkeit haben, Deinen Weg selbst zu gestalten bei doch sehr lukrativen Verdienstmöglichkeiten. Dieses Forum ist voll von Leuten, die erfolgreich ihren Weg gegangen sind, sei es in der Klinik, der Niederlassung oder auch in 3. Berufsfeldern, siehe Kackbratze, Brutus, Thomas24, Evil oder auch Feuerblick. Du wirst nicht naiv und blauäugig an die Dinge rangehen und dann kommt der Rest schon von alleine.
Wichtig ist, einen klaren Plan zu haben, wo man hinwill, nicht zu erwarten, daß einem überall Blumen gestreut werden und auch die Bereitschaft, mal die Extrameile zu gehen, das ist eigentlich in jedem Beruf selbstverständlich, nur ist das bei einigen verwöhnten jungen Kollegen nicht sehr modern, da wird einfach alles und zwar sofort erwartet und dann ist man enttäuscht, wenn man mit dieser Einstellung nicht weit kommt.
Ich mach das ganze jetzt fast 20 Jahre und habe wirklich nie bereut, Arzt geworden zu sein. Klar gibts auch manche Täler und dunklere Zeiten, aber am Ende des Tages ist das immer noch ein toller Beruf. Und genug Geld und Sozialprestige gibts obendrein, ist ja jetzt auch nicht so verkeht.
Go for it!

daCapo
09.04.2021, 08:37
Ich habe 7 Jahre u.a. als (Investment) Banker gearbeitet. Nun will ich nochmal Medizin studieren.

Arzt ist ein freier Beruf mit einer großen sozialen Komponente. Zusätzlich sieht man in der Tätigkeit einen Sinn. In Konzernen geht es letztlich nur darum sich zu verkaufen und in Meetings am gescheitesten herumzulabern. Wir diskutieren bspw. über abstrakte rechtliche Strukturen. (...) Wir haben uns unsere Welt zu kompliziert gemacht. (...)Geld ist im Leben nicht wichtig, solange es für ein gutes Leben reicht.

Diese romantische Vorstellung entspricht nicht ganz der Realität.
Man ist überhaupt nicht frei in seinen Entscheidungen. Letztendlich gilt es sich an Leitlinien und Vorgaben zu halten. Oder auch Vorgaben des MDK einzuhalten. Zum Beispiel: du möchtest Diabetes wie in den 80er Jahren ambulant einstellen. Der MDK sagt nein. Meine ehemalige Oberärztin wollte das nicht einsehen und die Patientin war letztendlich auch unzufrieden so lange stationär zu bleiben.
Auch in einer Klinik geht es oft darum in Meetings sich gut zu verkaufen und den Chef zu gefallen. Viele Sachen werden in der Medizin in DE komplizierter gemacht als sie sind. Vieles wird sehr bürokratisch gehandhabt, alles ist (auch bekannt) in Kliniken sehr hierarchisch organisiert. Siehe die aktuelle Impfkampagne als Parade Beispiel. Digitalisierung in der Medizin ist unglaublich langsam. Wir arbeiten immer noch mit Nadeldrucker und Fax im Jahr 2021.

Wir wissen nicht wie alt du bist. 11 Jahre plus x dauert die ganze Angelegenheit.

daCapo
09.04.2021, 08:40
Christoph, Bitte lass es doch. Kritik ist unbequem, aber direkt die Leute als Spalter beleidigen.

Gibt auch einige Artikel zum Thema
"Warum ich den Kittel an den Nagel gehängt habe - Arzt im Beruf - Via medici" https://m.thieme.de/viamedici/arzt-im-beruf-aerztliches-handeln-1561/a/warum-ich-den-kittel-an-den-nagel-gehaengt-habe-27413.htm

"Medizinstudium mit 30 oder mit 40: mit Mut zum Traumberuf" https://www.praktischarzt.de/medizinstudium/medizinstudium-alter/

Christoph_A
09.04.2021, 09:36
Auch wenn Dir das nicht genehm ist, muß man Realitäten eben ansprechen, das kannst und wirst du in der Öffentlichkeit, wie auch im realen Leben, ertragen müssen. Wenn man sich dein Auftreten hier ansieht ist meine Aussage keine Beleidigung, sondern ein Fakt. Respekt ist keine Einbahnstraße, erwartest du ihn von anderen musst Du ihn erst selber Deinem Gegenüber zollen!

daCapo
09.04.2021, 09:51
Spalter Ist keine Beleidigungen? Das ist eine respektlos und unangemessene Bezeichnung.

Habe ich dich persönlich beleidigt: Nein.
Wenn man sich dein Auftreten hier ansieht,solltest du wirklich Mal tief in dich gehen und darüber nachdenken wie ein respektvoller Umgang miteinander funktioniert und wie man das formuliert. So jedenfalls nicht.
Wenn du eine andere Meinung hast, dann sag das. Das ertrage Ich gerne. Jede Aussage mit einer persönlichen Beleidigung ist respektlos und unseriös

Wenn du die Weiterbildung in DE hier als professionell und qualitativ gut bezeichnen möchtest. Okay deine Meinung.

Christoph_A
09.04.2021, 10:01
Es ging hier weder um mich noch um die Weiterbildung in DE, die ich tatsächlich deutlich besser einschätze als Du, sondern ausschließlich um Deine, in meinen Augen völlig überzogene, Reaktion auf den Post von anignu. Du forderst aggressiv ein, was Du selbst anderen nicht entgegenbringst.
Und jetzt genug off topic, wir werden in diesem Leben eh keine Freunde mehr, müssen wir aber auch nicht.
Ich kann nur jedem raten, wenn man Medizin machen will, sollte man das tun, es ist und bleibt einfach ein abwechslungsreicher und interessanter Beruf. Routine, Stress und auch Differenzen zur Führung gibts in jedem Job, das gehört einfach dazu.

cartablanca
09.04.2021, 10:17
Der Job des Arztes erfordert hohe Gewissenhaftigkeit. Kreativität jedoch ist hier nicht gefragt. Von Vorteil ist es extrovertiert zu sein. Ein kreativer Mensch sollte besser nicht Arzt werden. Da geht es um Leitlinien anwenden und präzise und ordentlich untersuchen, dokumentieren, bilanzieren und zielgerichtet entscheiden. Im Studium wird auch keine Kreativität wie in anderen Studiengängen (Hausarbeiten etc.) gefordert, sondern Wissen abgefragt.

daCapo
09.04.2021, 10:30
in meinen Augen völlig überzogene, Reaktion auf den Post von anignu. Du forderst aggressiv ein, was Du selbst anderen nicht entgegenbringst.


Yo anignu hat mit dem beleidigenden Beiträge hier begonnen. Vllt hat anignu einfach noch nicht mitbekommen,dass das so nicht (mehr) geht hier? In meinen Beiträgen habe ich weder dich noch anignu persönlich beleidigt. Das ist der Unterschied. Und ja Ich fordere einen respektvollen und sachlichen Umgang miteinander bestimmt,aber nicht aggressiv. Wenn sich alle beleidigen in dieser Art und Weise, sowie hier gerade versucht wurde seitens von dir und anignu, dann wissen wir ja wo das endet.


Der Job des Arztes erfordert hohe Gewissenhaftigkeit. Kreativität jedoch ist hier nicht gefragt. Von Vorteil ist es extrovertiert zu sein. Ein kreativer Mensch sollte besser nicht Arzt werden. Da geht es um Leitlinien anwenden und präzise und ordentlich untersuchen, dokumentieren, bilanzieren und zielgerichtet entscheiden. Im Studium wird auch keine Kreativität wie in anderen Studiengängen (Hausarbeiten etc.) gefordert, sondern Wissen abgefragt.

Das ist auch richtig.

Christoph_A
09.04.2021, 10:48
Gut, daß Du immer genau weißt, wie sich alle zu verhalten haben @ DaCapo, wo würden wir nur ohne Deine moralische Führung hinkommen. Wie sagst Du selbst so schön, laß es doch einfach. Wer sich selbst nicht an die eingeforderten Regeln hält, hat kein Entgegenkommen zu erwarten. Und ne Entschuldigung vom Kollegen für nen normalen Post zu fordern, ist dann die Kirsche auf dem Kuchen der Bigotterie.
Und ja, das ist meine PRIVATE Meinung und die werde ich für dich sicher nicht ändern, nur weil sie Dir nicht passt. Und jetzt ist wirklich gut, wir kommen, wie so oft, sicher auf keinen grünen Zweig und ehrlich gesagt, finde ich das auch gut so.

daCapo
09.04.2021, 11:41
Du verstehst es nicht.

Ich habe hier niemand beleidigt und niemand muss sich sowas gefallen lassen. Für Entgleisungen sollte man sich entschuldigen. Das Ist meine Meinung. Du kannst gerne deine Meinung äußern. Maximal unseriös Ist es seine Meinungen mit Beleidigungen zu bekräftigen. Du kannst es offensichtlich nicht lassen. Ist das so schwer? Sobald die irgendwas nicht passt reagierst du sofort extrem aggressiv und beleidigend. Stell dir mal vor jeder würde das so machen.

Relaxometrie
09.04.2021, 11:46
Sobald die irgendwas nicht passt reagierst du sofort extrem aggressiv und beleidigend. Stell dir mal vor jeder würde das so machen.
Genau das beobachte ich (und so wie es in letzter Zeit hier aussieht, nicht nur ich) auch seit einiger Zeit und finde den Diskussionsstil von Christoph_A ebenfalls extrem unangenehm.

Cor_magna
09.04.2021, 11:47
Der Job des Arztes erfordert hohe Gewissenhaftigkeit. Kreativität jedoch ist hier nicht gefragt. Von Vorteil ist es extrovertiert zu sein. Ein kreativer Mensch sollte besser nicht Arzt werden. Da geht es um Leitlinien anwenden und präzise und ordentlich untersuchen, dokumentieren, bilanzieren und zielgerichtet entscheiden. Im Studium wird auch keine Kreativität wie in anderen Studiengängen (Hausarbeiten etc.) gefordert, sondern Wissen abgefragt.

Erzähl das mal dem unfallchirurgen wenn ne Verletzung reinkommt die nicht haargenau so im Lehrbuch steht. Wenn du dann keine Kreativität hast is doof. Stur nach Lehrbuch ist nicht in allen Fächern drin. War etz nur ein Beispiel von vielen.

Ich wiederhole : ihr habt wenig Ahnung wie stupide viele bwl Jobs sind. Da ist der Arztberuf deutlich kreativer

daCapo
09.04.2021, 11:48
Das Ist nur gut gemeint: Boxen, laufen, auspowern beim Sport als Tipp.

Evil
09.04.2021, 12:33
Yo anignu hat mit dem beleidigenden Beiträge hier begonnen. Vllt hat anignu einfach noch nicht mitbekommen,dass das so nicht (mehr) geht hier? In meinen Beiträgen habe ich weder dich noch anignu persönlich beleidigt. Das ist der Unterschied. Und ja Ich fordere einen respektvollen und sachlichen Umgang miteinander bestimmt,aber nicht aggressiv. Wenn sich alle beleidigen in dieser Art und Weise, sowie hier gerade versucht wurde seitens von dir und anignu, dann wissen wir ja wo das endet.
Das ist nicht korrekt. Anignus Beiträge sind telweise als Kritik ad hominem, was sicherlich kein guter Stil ist, beleidigend ist es nicht.
Außerdem wirst Du selber ebenfalls in Deinen Beiträgen persönlich, stehst also nicht wirklich besser dar.
Wenn Du einen höflicheren Umgangston einforderst, gehe bitte mit gutem Beispiel voran.


Genau das beobachte ich (und so wie es in letzter Zeit hier aussieht, nicht nur ich) auch seit einiger Zeit und finde den Diskussionsstil von Christoph_A ebenfalls extrem unangenehm.
Dahingehend wurde er auch bereits ermahnt. Seine Beiträge sind in unhöflichem Stil verfasst, die letzten waren aber nicht beleidigend.
Außerdem erlaubt das keine Aussage über den Sachgehalt.