Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Medizinstudium: Fehler meines Lebens
Also wenn ein Medizinstudium nicht intellektuell anspruchsvoll ist- von der Planung, bis zu der Fülle an Wissen, über die vielen sozialen und juristischen Aspekte, dann kann man auch sagen die Astronauten floaten ja auch nur mal so rum im All :D :D :D...
Die meisten Leute wollen einfach irgendwie durch, aber die Fülle an Möglichkeiten und Wissen ist unendlich...Und wieso soll ein MINT Fach anspruchsvoller sein, von den meisten Matherechnungen entsteht ja auch nichts Reales...
strukturiert und präsentiert, wie man bestimmte Prozeduren vornimm
Am Ende steht in den MINT Fächern eine Schraube, Motor, was auch immer, welcher im Idealfall lange hält.
Im Medizinstudium ist es sehr viel Stoff zu lernen. Es ist ein Fach, welches auf Naturwissenschaften aufbaut.
Strukturiert vorgehen und sich gut präsentieren ist auch in anderen Fächern von Vorteil..
RussianAngel
04.06.2021, 06:47
Ja, und bei uns steht am Ende die Gesundheit in irgendeiner Form, also eigentlich das höchste individuelle Gut...
Klar, man lernt das in vielen Fächern...Die Medizin ist halt sehr vielschichtig, und man muss eben seine Nische finden wie überall im Leben...Aber da das Studium so anspruchslos ist, eben weniger als das Erlernen von dem 10-Punkte-Schreibsystem sollten wir eben natürlich auf Forderungen und Boni verzichten...
ehem-user-02-08-2021-1033
04.06.2021, 07:43
Das Phänomen der Überangepasstheit in Verbindung mit einer gewissen Zwanghaftigkeit sorgt manchmal auch für sehr gute Noten.
Die Vorklinik mit ihrer großen Menge an Stoff macht es Leuten leicht, die das einfach Lernen ohne sich die Frage zu stellen: was lerne ich da? und gibt es heute Abend eine Alternative zum Lernen?
Und letztlich sind es als Krankenhausärzte die gleichen Muster, die wir schon aus der Vorklinik kennen: Wir machen einfach, weil es gemacht werden muss. Erschöpfung gehört dazu, denn sie ist inkludiert in unserem Ehrgeiz.
Es gibt keine vermeintliche Alternative zu: Augen zu und Durch.
Das ist unser Verhaltensmuster...
Und dann gibt es Menschen mit anderen Verhaltensmustern. Die Schütteln über so etwas den Kopf... Nenne wir sie einfach die Helden des Homeoffice ;-).
Aber den Witz mit dem Telefonbuch und dem Medizinstudenten kennt man ja.
Heerestorte
04.06.2021, 18:53
Also wenn ein Medizinstudium nicht intellektuell anspruchsvoll ist- von der Planung, bis zu der Fülle an Wissen, über die vielen sozialen und juristischen Aspekte, dann kann man auch sagen die Astronauten floaten ja auch nur mal so rum im All :D :D :D...
Die meisten Leute wollen einfach irgendwie durch, aber die Fülle an Möglichkeiten und Wissen ist unendlich...Und wieso soll ein MINT Fach anspruchsvoller sein, von den meisten Matherechnungen entsteht ja auch nichts Reales...
Man muss schon im Medizinstudium viel verstehen: wie man mit Pat. umgeht, wie man sich strukturiert und präsentiert, wie man bestimmte Prozeduren vornimmt (von der banalen Blutentnahme etc.).
Ich will jetzt nicht die Studiengänge vergleichen, weil Medizin ja eher ein praktischeres Erfahrungsfach (oder Heilkunde ist), aber ich wundere mich, wieso die meisten Leute mit Physikstudium bei uns bereits im ersten Semester durch den Physikschein gerasselt sind...
Es ist halt anders anspruchsvoll als Physik, das ist schon klar, aber intellektuell nicht anspruchsvoll??
Wisst ihr was - kein Coronabonus für Euch :) Zu anspruchsloses Studium :D :D :D
Dein Posting schien fast realistisch bis zu dem Part mit Physikstudium und dann durch den Physikschein fallen... Das ist sowas von hanebüchen, da selbst ein Physik LK Schüler die Medizinerklausuren ohne Lernen aus dem Ärmel schüttelt.
Und ja, das Medizinstudium ist deutlich weniger intelektuell anspruchsvoll als ein MINT-Studiengang.
Wenn ich nur sehe, was Freunde, die in die Richtung studiert haben, rechnen und anwendne mussten, dann ciao... Wir haben salopp gesagt einfach Telefonbücher auswendig gelernt.
Die praktische Arbeit als Arzt, das ist wieder etwas anderes. Das verlangt schon verschiedene menschliche Fähigkeiten ab.
RussianAngel
04.06.2021, 19:51
Ich hatte paar solche Physikexperten im Freundeskreis...na gut, wahrscheinlich hatten die nichts gelernt und die Physikklausur bei uns ist ja berüchtigt...
Naja, kannst Du das als Laie einschätzen? Erklär denen mal wie die Hypophyse funktioniert, da werden die wahrscheinlich auch denken: was für ein Meister...Tatsache ist, dass deutlich schlechtere Schüler (also "schulisch weniger intelligente") Leute diese Fächer ganz gut bestehen...Coronabonus kriegen die bestimmt auch dann :D
GelbeKlamotten
04.06.2021, 19:57
Und ja, das Medizinstudium ist deutlich weniger intelektuell anspruchsvoll als ein MINT-Studiengang.
Wenn ich nur sehe, was Freunde, die in die Richtung studiert haben, rechnen und anwendne mussten, dann ciao... Wir haben salopp gesagt einfach Telefonbücher auswendig gelernt.
Stimmt allenfalls teilweise. Im Medizinstudium gibt es viele komplexe Zusammenhänge zu verstehen, z.B. in der Physiologie, aber auch in anderen Bereichen. Nur ist das in aller Regel nicht notwendig zum Bestehen der Prüfungen. Da reicht eben das reine Auswendiglernen und dementsprechend machen es die meisten Studenten auch so.
Man darf sich da aber nichts vormachen lassen: In den meisten anderen Studiengängen läuft es genau so. Das mathematische/technische Verständnis der meisten Ingenieure ist bedeutend geringer als man das erwarten würde. Auch in diesen Fächern werden Prüfungen meistens nicht bestanden, indem man den Stoff tiefgreifend verstanden hat, sondern indem man bestimmte Rechnungen bis zum Erbrechen angewendet hat.
Die seltenen Prüfungen, in denen tatsächlich überwiegend Verständnis abgefragt wird und nicht reines Anwenden, sind dann die in denen 80% durchfallen. Dann gibt es eine Nachprüfung, die man auch ohne tiefergehendes Verständnis bestehen kann und alle sind glücklich. Ist selbst in der Informatik nicht anders. Z.B. Analysis und Lineare Algebra Vorlesungen für Informatiker werden überwiegend durch Auswendiglernen bestanden.
Wenn man in einer Analysis-Vorlesung sitzt und der Prof schreibt einen 10-seitigen mathematischen Beweis für irgendwas an die Tafel, dann könnte man als Außenstehender meinen "Boah ist das kompliziert, was die da lernen". Tatsächlich liegt die Quote an Studenten im Hörsaal, die davon irgendwas kapieren, bei < 5%. Der Rest sitzt nur in der Hoffnung dort, Informationen zu bekommen welchen Teil des Beweises man für die Prüfung auswendig lernen muss. Oder um mitzuschreiben und die Aufschriebe dann nie wieder anzuschauen. Oder um sich mit dem Sitznachbarn zu unterhalten.
Und ja, ich war schon mal in so einen Studiengang eingeschrieben und saß selbst schon in solchen Vorlesungen, das ist kein reines Hörensagen. Ein ehemaliger Kommilitone von mir hat mittlerweile in einem informatischen Fach promoviert und sein mathematisch-technisches Verständnis hielt sich auch ziemlich in Grenzen.
Natürlich gibt es auch Gegenbeispiele, aber die gibt es in der Medizin auch.
Der Unterschied ist: Die MINT-Absolventen rühmen sich danach dann damit, was sie für ein hartes und anspruchsvolles Studium abgeschlossen haben, während wir Mediziner unser Studium freiwillig schlechtreden. Irgendwie hat das leider System in der Medizin.
Nachtschrank
04.06.2021, 20:14
Ich hatte paar solche Physikexperten im Freundeskreis...na gut, wahrscheinlich hatten die nichts gelernt und die Physikklausur bei uns ist ja berüchtigt...
Naja, kannst Du das als Laie einschätzen? Erklär denen mal wie die Hypophyse funktioniert, da werden die wahrscheinlich auch denken: was für ein Meister...Tatsache ist, dass deutlich schlechtere Schüler (also "schulisch weniger intelligente") Leute diese Fächer ganz gut bestehen...Coronabonus kriegen die bestimmt auch dann :D
? Physikschein wird doch mit Physikumstudium anerkannt? Troll?
Nefazodon
04.06.2021, 20:36
? Physikschein wird doch mit Physikumstudium anerkannt? Troll?
Nicht zwingend bzw. vollumfänglich. Einige Unis sollen sich bei der Anerkennung einzelner Scheine sehr anstellen, vermutlich um ein Wechseln zu erschweren.
Einen Physikstudenten kenne ich jetzt nicht, aber in meiner Kohorte war z.B. ein Student, der das Physikpraktikum schon an einer anderen Uni absolviert hatte....trotzdem musste er nach dem Uniwechsel, das Praktikum nochmal machen, da zwei Tage (!) einen anderen Aufbau hatten...
Ein anderer Student/Studentin hatte Chemie bis zum Vordiplom studiert und musste trotzdem das Chemiepraktikum machen, weil angeblich Wissen in der Organik fehlte...
Die Unis haben bei der Anerkennzung einzelner Scheine wohl große Freiheiten...bzw. wo kein Kläger, da kein Richter.
Also soetwas kann es durchaus geben!
Mukopolysaccharid
04.06.2021, 21:07
Ich bin irgendwie auch erstaunt, wie viele hier anscheinend nur auswendig gelernt haben.
Ich habe das meiste auf Verständnis gesetzt, ich finde man kann sich sehr viel erschließen, wenn man versteht. Das dauert dann noch mal um einiges länger, aber es ist langwierig.
Meine Physik- und Wirtschaftsinformatik Kumpels haben sich mit Lernen nicht ungebraucht. Und das waren gewiss keine geistigen Überflieger. Man muss in dem Studiengang nur wissen, wie der Hase läuft und sich während der „Klausurenphase“ die passenden Lektionen reinpfeifen und Formeln abschreiben.
Weiß nicht was hier alle an Physik oder gar Zusammenhängen und Verstehen so schrecklich finden. Mir fällt das deutlich einfacher als Bücher auswendig zu lernen. Zu mal ich das Medizin Studium alles andere als darauf reduzieren würde. Aber manche hier scheinen ja echt prima Ärzte damit zu werden
RussianAngel
04.06.2021, 21:18
Und was wir ja eigentlich alle wissen müssten (da in dem Arztteil des Forums :): die eigentliche Ausbildung kommt eigentlich erst nach dem Studium, das Studium ist sozusagen der Führerschein, um das Auto in die Klinik fahren zu dürfen und sich immun für Corona-Home-Office und Bonus zu erklären (sorry, das mit dem Coronabonus werde ich nie, nie, nie den Kliniken verzeihen) :)
Zu dem Physikschein: das war glaube ich auch nur das Vordiplom, oder irgendwie nicht der vollwertige Abschluss, aber dennoch? Die Unis haben absolute Freihand, was, wie und warum die etwas erkennen oder nicht...
Ich habe drei verschiedene Fächer studiert, davon 2 abgeschlossen. Und ich kann sagen, dass es unnötig ist die einzelnen Fächer von der Schwierigkeit zu vergleichen. Weil es immer auf die eigenen Interessen und die Motivation ankommt.
Mein Bruder ist promovierter Physiker, hätte das Medizin bestimmt geschafft, aber mit wesentlich mehr Aufwand und Quälerei.
Genauso hätte ich wahrscheinlich Anglistik wie meine Schwester geschafft, aber spätestens bei Ulysses von James Joyce hätte ich mir die Kugel gegeben.
Das ständige Vergleichen mit anderen ist doch ungesund. Unzufrieden? Ändert was! Es ist zweitrangig welchen Abschluss man hat.
cartablanca
04.06.2021, 21:57
Es gibt Studien, die den IQ der Studenten verschiedener Studiengänge vergleichen. Physiker und Mathematiker liegen weit vorne. Doch: es gibt unterschiedliche intellektuelle Ansprüche je nach Studiengang.
Ich bin irgendwie auch erstaunt, wie viele hier anscheinend nur auswendig gelernt haben.
Ich habe das meiste auf Verständnis gesetzt, ich finde man kann sich sehr viel erschließen, wenn man versteht. Das dauert dann noch mal um einiges länger, aber es ist langwierig.
Physik war meiner Meinung nach bei uns extrem einfach, da gings praktisch nur um Verständnis; Chemie ebenso (aber etwas mehr Lernaufwand)
Biochemie/Physiologie war dann wirklich viel Neues und es war schwierig soviel in so kurzer Zeit zu lernen.
Anatomie ist viel zum Auswendiglernen, aber nicht kompliziert und man gewöhnt sich mit der Zeit dran, weiß was immer mal wieder geprüft wird...
Die klinischen Fächer fand ich einfach im Großen und Ganzen, das flog einem praktisch zu.
Meine Physik- und Wirtschaftsinformatik Kumpels haben sich mit Lernen nicht ungebraucht. Und das waren gewiss keine geistigen Überflieger. Man muss in dem Studiengang nur wissen, wie der Hase läuft und sich während der „Klausurenphase“ die passenden Lektionen reinpfeifen und Formeln abschreiben.
ich fand den Anfang doch recht mühsam, viele waren nicht gewöhnt soviel auf einmal zu lernen in so kurzer Zeit.
Früher war man einer der Besten, jetzt ist man froh zu bestehen. Nebenbei hatten wir Programm den ganzen Tag bis 17 Uhr. Und abends zusammenfassen/Lernen. Da war es schon was "lockerer" in anderen Studiengängen z.B. garkeine Veranstaltung an manchen Tagen.
Wenn man bereits von der Schule gewöhnt ist, sehr viel in kurzer Zeit zu lernen, ist es auf jeden Fall vorteilhaft. Sonst brauch man eine gewisse Eingewöhnungszeit (so 1-2 Semester) und dann weiß man schon was besser "wie der Hase so läuft".
Es gibt Studien, die den IQ der Studenten verschiedener Studiengänge vergleichen. Physiker und Mathematiker liegen weit vorne. Doch: es gibt unterschiedliche intellektuelle Ansprüche je nach Studiengang.
Klingt logisch, also ist die Entscheidung sich nicht für Medizin zu entscheiden als Zeichen für Inteligenz zu werten. Na dann ist wohl alles vorbei…. Schade
Ach ja die Propädeutik, ein großer Schritt in meiner Studiumslaufbahn. Werde ich nie vergessen
Klingt logisch, also ist die Entscheidung sich nicht für Medizin zu entscheiden als Zeichen für Inteligenz zu werten. Na dann ist wohl alles vorbei…. Schade
Schade, dass man nicht alles in schubladen ordnen kann :-)
Im Großen und Ganzen wäre ich aber wieder für den Medizinertest in irgendeiner Form.
Das Abi ist doch sehr unterschiedlich schon je nach Schule/Bundesland. Als ich Abschluss gemacht habe, hatten 2 Leute 1.0, inzwischen sind es an derselben Schule in den letzten Jahrgängen ca. 15 Leute. Nebenbei ist man sehr auf den Guten Willen der Lehrer/Angepasstheit angewiesen, beim Medizinertest zählt die Leistung.
GelbeKlamotten
04.06.2021, 22:24
Physik war meiner Meinung nach bei uns extrem einfach, da gings praktisch nur um Verständnis; Chemie ebenso (aber etwas mehr Lernaufwand)
Biochemie/Physiologie war dann wirklich viel Neues und es war schwierig soviel in so kurzer Zeit zu lernen.
Anatomie ist viel zum Auswendiglernen, aber nicht kompliziert und man gewöhnt sich mit der Zeit dran, weiß was immer mal wieder geprüft wird...
Die klinischen Fächer fand ich einfach im Großen und Ganzen, das flog einem praktisch zu.
ich fand den Anfang doch recht mühsam, viele waren nicht gewöhnt soviel auf einmal zu lernen in so kurzer Zeit.
Früher war man einer der Besten, jetzt ist man froh zu bestehen. Nebenbei hatten wir Programm den ganzen Tag bis 17 Uhr. Und abends zusammenfassen/Lernen. Da war es schon was "lockerer" in anderen Studiengängen z.B. garkeine Veranstaltung an manchen Tagen.
Wenn man bereits von der Schule gewöhnt ist, sehr viel in kurzer Zeit zu lernen, ist es auf jeden Fall vorteilhaft. Sonst brauch man eine gewisse Eingewöhnungszeit (so 1-2 Semester) und dann weiß man schon was besser "wie der Hase so läuft".
Für mich war es eine extreme Umstellung von einem MINT-Fach zu Medizin. Vorher war auch mehr zu tun als in der Schule, das ist keine Frage. Aber der zeitliche Aufwand in Medizin war dann schon erheblich höher. Ich habe erst im Medizinstudium gelernt, mich wirklich mal für mehrere Stunden an den Schreibtisch zu setzen und zu lernen. Hängt auch damit zusammen, dass der durchschnittliche Medizinstudent meinen Erfahrungen nach wesentlich fleißiger (wenn auch eher nicht intelligenter) ist als der durchschnittliche MINT-Student. Entsprechend höher sind die Erwartungen an den eigenen Fleiß. Notenmäßig gehörte ich in beiden Fächern zu den besten 10%, aber rein zeitlich war Medizin dann doch um einiges aufwendiger.
GelbeKlamotten
04.06.2021, 22:33
Schade, dass man nicht alles in schubladen ordnen kann :-)
Im Großen und Ganzen wäre ich aber wieder für den Medizinertest in irgendeiner Form.
Das Abi ist doch sehr unterschiedlich schon je nach Schule/Bundesland. Als ich Abschluss gemacht habe, hatten 2 Leute 1.0, inzwischen sind es an derselben Schule in den letzten Jahrgängen ca. 15 Leute. Nebenbei ist man sehr auf den Guten Willen der Lehrer/Angepasstheit angewiesen, beim Medizinertest zählt die Leistung.
Da stimme ich dir prinzipiell (ausnahmsweise mal ;-) ) zu. Allerdings sollte man den Test dann meiner Meinung nach, wenn er das Hauptkriterium ist, vom inhaltlichen und zeitlichen Spektrum noch etwas erweitern.
Am ungünstigsten finde ich das teilweise praktizierte Vorgehen, Plätze von irgendwelchen Gesprächen abhängig zu machen, in denen Motivationen dargelegt werden o.ä.. Das ist zum einen extrem subjektiv, zum anderen schränkt es die Studienbewerber unnötigerweise auf ein bestimmtes charakterlicjes Klientel ein, obwohl Vielfalt meistens insgesamt bessere Ergebnisse bringt als Einschränkung.
Physikschein wird doch mit Physikumstudium anerkannt? Troll?
Ich darf die Prüfung abnehmen und man glaubte mit mir darüber zu diskutieren. Es gibt also alles.
Günni Gürtelrose
05.06.2021, 00:49
? Physikschein wird doch mit Physikumstudium anerkannt? Troll?
Ich hab vorher auch ein MINT-Fach für einige Semester studiert und hatte zwei Semester Physik. Wurde nicht anerkannt. Ich musste zwar nicht alle Versuche machen, aber den größten Teil. Obwohl es gefühlt sehr ähnlich war.
cartablanca
05.06.2021, 01:45
Klingt logisch, also ist die Entscheidung sich nicht für Medizin zu entscheiden als Zeichen für Inteligenz zu werten. Na dann ist wohl alles vorbei…. Schade
Ach ja die Propädeutik, ein großer Schritt in meiner Studiumslaufbahn. Werde ich nie vergessen
Inteligenz schreibt man mit zwei L. Es geht um intellektuellen Anspruch eines Studiengangs. Man wird nicht intelligenter durch den Studiengang den man belegt. Man sucht sich einen aus und das Niveau wird durch den IQ der Studenten bestimmt.
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