Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie spart oder investiert ihr?
CrashStudios
17.08.2020, 15:33
Das hängt damit zusammen, dass die meisten Frauen nix drauf haben ausser Beine breit machen. Deswegen werden viele Anforderungen an die Berufe verdummt.
Ja, weil Männer im Schnitt professioneller sind, egal wo. Ich bewerbe mich nicht mal, wo eine Frau die Chefin ist oder zu viele Frauen im Facharztteam sind. Zum Glück sind viele Frauen in der Pädiatrie oder in der Inneren, eben da, wo ich nicht bin.
Weibliche Logik. Antifeministische Regierung durch Merkel, von der Leyen, Schwesig, und co. Ja genau. Passt ja wieder zur ewigen Opferrolle.
Selten so ein bullshit gelesen:-oopss. Ich habe Abteilungen kennengelernt in denen habilitierte Chefärztinnen wahrhafte Koryphäen in ihrem Gebiet waren. Die Stimmung im OP war meiner Erfahrung nach auch tendenziell mit Frauen als OÄ entspannter als mit Männern und das sage ich als jemand der überhaupt nichts von political correctness hält.
CrashStudios
17.08.2020, 15:38
Jemand in Curevac oder Biontech investiert?
Heerestorte
17.08.2020, 16:27
Mal ne Frage an die Experten hier:
Ich habe im Laufe des Studiums schon gut was angespart und selbst ich, der von Finanzen -1000% Ahnung hat, weiß, dass es dumm ist, das Geld nur liegen zu lassen. Das andere Problem ist, ich habe ehrlich gesagt keine Lust, mich da groß irgendwie einzulesen in die ganze Materie. Das ist einfach nichts für mich. Wie kann ich dann am besten was idiotensicheres machen, was auf jeden Fall immer noch sinnvoller ist, als das Geld einfahc versauern zu lassen? Am ehesten ja ETF wie MSCI World etc, oder?
Wie viel macht da Sinn? Am liebsten wäre es mir, ich sage jemandem, hier nimm 300€ monatlich von mir und mach was gutes damit. Aber da habe ich wiederum das Gefühl, dass mir davon dann zu viel an den Makler/Händler verloren geht. Macht es bei ETF Sinn, anfangs einen größeren Batzen reinzuwerfen oder ist das eh egal, weil langfristige Anlage?
Eigentlich war der Plan, mir nach dem Studium ne Wohnung zu kaufen, aber irgendwie sehe ich es bei den Preisen hier nicht ein, für 300-500k ne 2-3 Zi Whg zu kaufen. Da wohne ich lieber zur Miete und haue das Geld, das ich anspareen kann, wo anders rein.
Familie mit Haus und Kindern ist noch nicht in Sicht.
Matzexc1
17.08.2020, 17:25
Du, das hat mit Schwurbelei und Verschwörungstheorie nichts zu tun.
Es ist ganz klar und offen kommuniziertes Ziel, dem Bürger
1. noch mehr Geld abzunehmen.
2. im Falle von Sanierungen und Bail outs, den Bürger mit an den Kosten zu beteiligen.
3. Den Wegzug von Kapital ins Ausland zu erschweren.
4. Die Umwandlung von Fiatgeld in physische Edelmetalle zu erschweren.
Beispiel zu 1: der IMF hat entsprechende Forschungspapiere publiziert, Vorschlag: stark negative Zinssätze auf Spareinlagen und potentielle Konsequenzen (Ja, du zahlst deiner Sparkasse für das Privileg, dein Geld auf der Bank zu lassen-), um die Zirkulation in den Wirtschaftskreislauf anzukurbeln und das Horten von Geld zu verhindern.
Darauf aufbauend wurden auch von der Bundesbank und EZB entsprechende Konzepte erarbeitet - stark negative Verzinsung auf Spareinlagen gilt technisch als machbar.
Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sind verpflichtet, neue Gestaltungsmodelle, die zu einer Verminderung der Steuerlast führen könnten, vorab den Finanzbehörden zur Prüfung vorzulegen....
Beispiel zu 2. Sanierungs- und Abwicklungsgesetz.
Unbedingt lesen und verstehen. Insbesondere Paragraph 90 Absatz 1 und 2
https://www.gesetze-im-internet.de/sag/__90.html
Beispiel zu 3. Änderung des Außensteuergesetzes. Die Wegzugsbesteuerung bei Wegzug ins EU Ausland wurde bislang ja noch zinslos gestundet. Entfällt ersatzlos. Grund: Umsetzung einer EU Richtlinie... klar...
Beispiel zu 4. Anonyme Tafelgeschäfte zum Erwerb von Gold und Silber waren früher bis 15.000 Euro möglich. Bis letztes Jahr noch bis 10.000 Euro. Aktuell noch: 2.000 Euro... Offizieller Grund: Vereinfachung der Bekämpfung von Geldwäsche :-D. Sicher, Geldwäsche fand über Tafelgeschäfte statt...
Ne, ne, du siehst das schon richtig... die Schäfchen der Mittelschicht sollen nichts in trockene gebracht werden.
Mit Verschwörung hat das nichts zu tun.
Wieso denke ich gerade an eine Revolution?
Mal ne Frage an die Experten hier:
Ich habe im Laufe des Studiums schon gut was angespart und selbst ich, der von Finanzen -1000% Ahnung hat, weiß, dass es dumm ist, das Geld nur liegen zu lassen. Das andere Problem ist, ich habe ehrlich gesagt keine Lust, mich da groß irgendwie einzulesen in die ganze Materie. Das ist einfach nichts für mich. Wie kann ich dann am besten was idiotensicheres machen, was auf jeden Fall immer noch sinnvoller ist, als das Geld einfahc versauern zu lassen? Am ehesten ja ETF wie MSCI World etc, oder?
Wie viel macht da Sinn? Am liebsten wäre es mir, ich sage jemandem, hier nimm 300€ monatlich von mir und mach was gutes damit. Aber da habe ich wiederum das Gefühl, dass mir davon dann zu viel an den Makler/Händler verloren geht. Macht es bei ETF Sinn, anfangs einen größeren Batzen reinzuwerfen oder ist das eh egal, weil langfristige Anlage?
Eigentlich war der Plan, mir nach dem Studium ne Wohnung zu kaufen, aber irgendwie sehe ich es bei den Preisen hier nicht ein, für 300-500k ne 2-3 Zi Whg zu kaufen. Da wohne ich lieber zur Miete und haue das Geld, das ich anspareen kann, wo anders rein.
Familie mit Haus und Kindern ist noch nicht in Sicht.
Ein gutes Buch ist Gerd Kommers Souverän investieren mit Indexfonds und ETF, bei extraetf kannst du dir auch eine Reihe von Portfolios anschauen. Kostet nicht viel Zeit
Aktuell lasse ich ETF-Sparpläne auf einem insgesamt mittleren 3-stelligen Niveau laufen. Ich traue der aktuellen Entwicklung nicht zu das die Kurse oben bleiben und investiere daher über Sparpläne, größere Summen würde ich aktuell nicht investieren, tatsächlich kann man bis zu 4-stellige Summen über Sparpläne in einen ETF investieren.
Ich würde den Wert für Einmalkäufe maximal im oberen dreistelligen Bereich halten
Bei der ING, als Beispiel für andere Broker, sind Einmalkäufe ab 680€ günstiger.
Meine ETF sind fastalle von ishares, kostenlos über Traderepublic, MSCI ACWI, Nasdaq, Digitalisation, Automatisation and Robotics, Water, Timber and Forestry, Developed World Property
Außerdem noch Vermögenswirksame Leistungen über E-Base in einen Vanguard FTSE ACWI minimum volatility.
Das einfachste sind MSCi World und Emerging Markets. Bei ersterem stört mich die große US-Gewichtung, im ACWI(All World Country Index) sind auch Aktien der Schwellenländer drin.
Matzexc1
17.08.2020, 17:30
Noch was:
Mit ETF kann man alles abdecken, auch Edelmetall. Die Zürcher Kantonalbank hat da einiges.
Eidt: Gold decke ich über den ishares Gold Producers ab
Matzexc1
17.08.2020, 17:37
https://www.welt.de/finanzen/article213719090/Geldanlage-Die-Bundesbuerger-sparen-falsch-und-verschenken-Rendite.html
Relaxometrie
17.08.2020, 18:27
Ich nehme zwar auch immer wieder mal einen Anlauf, ETFs zu kaufen. Letztlich hindert mich daran dann doch die These, dass man nur Finanzprodukte kaufen soll, die man wirklich versteht. Oberflächlich betrachtet sind ETFs ja nicht so kompliziert. Aber wenn es dann z.B. darum geht, ob ich einen physisch und synthetisch replizierenden kaufen soll/ bei welchem Broker/ an welcher Börse.............dann entstehen für mich schon wieder so viele Fragezeichen, dass ich doch wieder keinen ETF kaufe.
Mein Geld , bzw. Ersparnisse, liegen bei mir weder auf dem Sparbuch (besitze ich schon gefühlt Jahrzehnte gar nicht mehr), noch auf dem Girokonto. Ich habe schon Aktienfonds....so isses ja nicht :-D Aber bisher immer wohlbehütet mir Beratung durch Bankfuzzies, denen ich aber letztlich auch nicht über den Weg traue.
Von daher wäre es wahrscheinlich doch mal an der Zeit, ein paar Standard-ETFs zu kaufen.
Matzexc1
17.08.2020, 18:36
Ich nehme zwar auch immer wieder mal einen Anlauf, ETFs zu kaufen. Letztlich hindert mich daran dann doch die These, dass man nur Finanzprodukte kaufen soll, die man wirklich versteht. Oberflächlich betrachtet sind ETFs ja nicht so kompliziert. Aber wenn es dann z.B. darum geht, ob ich einen physisch und synthetisch replizierenden kaufen soll/ bei welchem Broker/ an welcher Börse.............dann entstehen für mich schon wieder so viele Fragezeichen, dass ich doch wieder keinen ETF kaufe.
Mein Geld , bzw. Ersparnisse, liegen bei mir weder auf dem Sparbuch (besitze ich schon gefühlt Jahrzehnte gar nicht mehr), noch auf dem Girokonto. Ich habe schon Aktienfonds....so isses ja nicht :-D Aber bisher immer wohlbehütet mir Beratung durch Bankfuzzies, denen ich aber letztlich auch nicht über den Weg traue.
Von daher wäre es wahrscheinlich doch mal an der Zeit, ein paar Standard-ETFs zu kaufen.
Synthetische ETF's halten ihre Bestanteile über Versprechungen, diese sind zwar meist abgesichert, es besteht aber doch das Risiko das die Versprechungen platzen, nebenbei ist mein Kenntnisstand das solche ETF in den USA nicht verkauft werden dürfen eben wegen diesem Risiko.
Daher nehme ich nur direkt replizierende oder optimierte(die einzelnen Werte werden hier nach Kapitalisierung und Wertentwicklung gewichtet)
Sparpläne haben meist kosten von 1,5%-1,75% der Sparsumme. Es gibt Broker die das kostenlos machen, ishares via Traderepublic, Aktions ETF bei Consors, Comdirect, ING. Der Unterschied bei den genannten sind die Kosten und etwaige Depotkosten. Ein Hilfsmittel zum Entscheid ist hier: https://etfs24.de/etf-broker-vergleich/ und https://de.extraetf.com/etf-broker
Am Ende geht es mehr darum anzufangen, das Feintuning kann später kommen
Meine Basis bilden die ACWI auf MSCI und den FTSE, alles andere ist Beiwerk, meine Auswahl steht auf der vorherigen Seite, wie gut sie ist wird die Zeit zeigen.
Cor_magna
17.08.2020, 18:48
Gerd kommers" souverän investieren für Einsteiger "wäre ein Buch von ihm das eben für Einsteiger konzipiert ist und nicht ganz so komplex wie der grosse Bruder "souverän investieren mit index Fonds und etfs" . Auch gut ist das Buch "der finanzwesir".
Relaxometrie
17.08.2020, 19:09
Am Ende geht es mehr darum anzufangen, das Feintuning kann später kommen
Ja, vermutlich verzettelt man sich, wenn man direkt von Anfang an alles perfekt machen möchte.
Was ich mich auch frage: sind die ganz typischen ETFs (z.B. MSCI World) bei allen Brokern identisch? Also ich meine damit die Zusammensetzung des Fonds. Die entstehenden Kosten sind ja offensichtlich je nach Broker unterschiedlich.
Was ist der Vorteil eines Sparplans? Wahrscheinlich am ehesten, dass man -ohne jeden Monat überlegen zu müssen- einfach mal eine bestimmte Summe investiert, oder? Gibt es sonstige Vorteile eines Sparplans gegenüber der Methode, einfach ab und zu Geld das übrig ist, in einem ETF anzulegen?
Matzexc1
17.08.2020, 19:19
Ja, vermutlich verzettelt man sich, wenn man direkt von Anfang an alles perfekt machen möchte.
Was ich mich auch frage: sind die ganz typischen ETFs (z.B. MSCI World) bei allen Brokern identisch? Also ich meine damit die Zusammensetzung des Fonds. Die entstehenden Kosten sind ja offensichtlich je nach Broker unterschiedlich.
Was ist der Vorteil eines Sparplans? Wahrscheinlich am ehesten, dass man -ohne jeden Monat überlegen zu müssen- einfach mal eine bestimmte Summe investiert, oder? Gibt es sonstige Vorteile eines Sparplans gegenüber der Methode, einfach ab und zu Geld das übrig ist, in einem ETF anzulegen?
Die Broker machen die ETF nicht, das ist Sache von Gesellschaften wie Blackrock(ishares),Vanguard,Comstage und Lyxor(beide deutsche Bank), Amundi(BNP Paribas) die diese anhand der IndizeDax,FTSE,MSCI,Dow,Nikkei) zusammenstellen. Bei Themen Etf ist das komplizierter. Tatsächlich kann ein ETF auf einen Indizes der einen Gesellschaft teilweise besser sein als die der anderen.
Die Broker stellen nur den Kontakt zwischen dir und der Börse(der große Marktplatz) her und berechnen dir Kosten für ihre Infastruktur, einige haben Abkommen mit den ETF-Erstellern und sind daher günstiger als andere.
Manche Broker z.B.ING bieten auch den kostenlosen Einmalkauf(ab 1000€)
Mein Beispiel: Die FTSE Etfs sind(mein Kenntnisstand) meist günstiger und etwas genauer als MSCi Etfs. Ishares hat den MSCi und Vanguard den FTSE. Ich bespare beide weil:
1. ishares kostenlos über traderepublic, Vanguard über ebase für meine Vl.
Übrigens die wahren Kosten beim ETF berechnet man anhand der Tracking Difference, dieser zeigt wie gut der ETF seinem Index folgt. Es gibt bei Extraetf und tracking differences die Möglichkeit sich das kostenlos anzusehen. Bei aktiven Fonds geht das genausogut und ist auch hier aussagekräftiger als die reinen Kosten.
Der Sparplanvorteil ist
1.Die regelmäßige Anlage ungeachtet vom Kurs des ETF oder des besparten Wertes, bei niedrigen Kursen bekommt man mehr Anteile, bei höheren weniger. Am Ende ergibt sich ein Durchschnittspreis
2. Man muss nicht überlegen ob man kauft und muss sich nicht groß kümmern
3. Man kann breiter streuen als bei einem Einmalkauf
4. Die Sparrate kann man jedes Mal anpassen, auch je nachdem wie die eigenen Finanzen aussehen.
5.Man lernt die Wechselspiele der Börse mit einem kleinen Einsatz kennen
Die ETF haben eine eindeutige Nummer mit der man sie identifizieren kann. Der Broker hält ja nicht die Aktien selbst sondern verkauft dir die entsprechenden Anteile.
Bei meinem Broker sind die Gebühren für einen kauf per Sparplan günstiger (1€/Ausführung vs. 5€/manuellem Kauf).
Thomas24
17.08.2020, 20:16
Eine kleine Anmerkung: nehmt am besten immer den am größten kapitalisierten ETF zu einem Thema- z.B. Vanguard. Kleinere ETFs Anbieter sind manchmal nicht so liquide.
Dr.Bundy
17.08.2020, 23:48
Mal ne Frage an die Experten hier:
Ich habe im Laufe des Studiums schon gut was angespart und selbst ich, der von Finanzen -1000% Ahnung hat, weiß, dass es dumm ist, das Geld nur liegen zu lassen. Das andere Problem ist, ich habe ehrlich gesagt keine Lust, mich da groß irgendwie einzulesen in die ganze Materie. Das ist einfach nichts für mich. Wie kann ich dann am besten was idiotensicheres machen, was auf jeden Fall immer noch sinnvoller ist, als das Geld einfahc versauern zu lassen? Am ehesten ja ETF wie MSCI World etc, oder?
Wie viel macht da Sinn? Am liebsten wäre es mir, ich sage jemandem, hier nimm 300€ monatlich von mir und mach was gutes damit. Aber da habe ich wiederum das Gefühl, dass mir davon dann zu viel an den Makler/Händler verloren geht. Macht es bei ETF Sinn, anfangs einen größeren Batzen reinzuwerfen oder ist das eh egal, weil langfristige Anlage?
Eigentlich war der Plan, mir nach dem Studium ne Wohnung zu kaufen, aber irgendwie sehe ich es bei den Preisen hier nicht ein, für 300-500k ne 2-3 Zi Whg zu kaufen. Da wohne ich lieber zur Miete und haue das Geld, das ich anspareen kann, wo anders rein.
Familie mit Haus und Kindern ist noch nicht in Sicht.
Das ist alles richtig. Die idiotensicherste Strategie an der Börse ist ein ETF: ist breit gestreut und es wird automatisch verwaltet mit niedrigen Kosten. Jetzt ist nur noch die Frage, welcher Index? Ganz langfristig gesehen sind es die kleineren Konzerne bzw. Technologie wie Nasdaq oder Tecdax, die werfen langfristig die höhere Rendite ab. Von den Grosskonzernen würde ich etwas Abstand nehmen und die sind im DAX, EuroStoxx oder S&P 500 vertreten. Grosskonzerne können sich nun mal nicht so entwickeln wie kleine Konzerne.
Wenn du aber trotzdem etwas Hintergrundwissen aufbauen willst, dann kann ich dir verraten, du brauchst nicht viele Bücher zu lesen um Verständnis und etwas finanzielle Bildung zu erlangen. Mit 2-3 Büchern über die Grundlagen bist du schon sehr gut dabei und die sind auch nicht schwierig zu verstehen. Paar Autoren wurden hier schon genannt, ich mag Kostolany.
Dr.Bundy
18.08.2020, 00:22
Hat jemand Erfahrungen mit sozialem Trading wie Wikifolio, eToro, Ayondo usw.?
Mal ne Frage an die Experten hier:
Ich habe im Laufe des Studiums schon gut was angespart und selbst ich, der von Finanzen -1000% Ahnung hat, weiß, dass es dumm ist, das Geld nur liegen zu lassen. Das andere Problem ist, ich habe ehrlich gesagt keine Lust, mich da groß irgendwie einzulesen in die ganze Materie. Das ist einfach nichts für mich. Wie kann ich dann am besten was idiotensicheres machen, was auf jeden Fall immer noch sinnvoller ist, als das Geld einfahc versauern zu lassen? Am ehesten ja ETF wie MSCI World etc, oder?
Wie viel macht da Sinn? Am liebsten wäre es mir, ich sage jemandem, hier nimm 300€ monatlich von mir und mach was gutes damit. Aber da habe ich wiederum das Gefühl, dass mir davon dann zu viel an den Makler/Händler verloren geht. Macht es bei ETF Sinn, anfangs einen größeren Batzen reinzuwerfen oder ist das eh egal, weil langfristige Anlage?
Eigentlich war der Plan, mir nach dem Studium ne Wohnung zu kaufen, aber irgendwie sehe ich es bei den Preisen hier nicht ein, für 300-500k ne 2-3 Zi Whg zu kaufen. Da wohne ich lieber zur Miete und haue das Geld, das ich anspareen kann, wo anders rein.
Familie mit Haus und Kindern ist noch nicht in Sicht.
Ich bin zwar noch im Studium, aber durch Glück (Eltern) und ein bisschen Arbeit hätte ich auch eine nette 5-stellige Summe zur Verfügung. Der Großteil liegt aufm Girokonto rum, ein bisschen was auf Tagesgeld und Bausparverträgen.. Seit Ewigkeiten will ich mal eine richtige Summe in ETFs stecken, einfach, weil es einfach wäre.. Aber ich mach es dann doch nicht, weil ich irgendwie Schiss davor hab. Ein bisschen was hab ich mir selber angeeignet und mein Freund ist Banker im Portfoliomanagement (haha), also ist es nicht so, als ob ich es nicht besser wüsste.. :-oopss Ich würde aber niemals so relativ risky investieren wie er, da hab ich zu viel Skrupel vor.. Also tu ich nix :-nix Aber jetzt wo ich hier bisschen mitgelesen hab, geh ich es vielleicht mal an ^^
Matzexc1
18.08.2020, 19:00
Noch ein Buch das ich empfehlen kann:
Hartmut Walz: Genial entscheiden in Geld- und Finanzfragen
Thomas24
18.08.2020, 20:09
Meine Empfehlung alle angehenden ETF Investoren: beschäftigt euch mit der Konstruktion und Funktionsweise des ETFs und seid euch des Risikos bewusst, dass auch ETF (und natürlich auch ETNs und ETCs) -wie alle Finanzprodukte- prinzipiell auch auf 0 fallen können, selbst wenn das im ETF theoretisch abgebildete Underlying selbst gar *nicht* auf 0 gefallen ist.
Bei schnellen Marktbewegungen können in ETFs starke Tracking Error verursachen.
Als Due Dilligence Maßnahme unbedingt den Emittentenprospekt zum ETF lesen und schauen, unter welchen Voraussetzungen euer ETF vom Emittenten liquidiert werden würde.
Kurzum: auch in den vermeintlich Narrensicheren ETFs daher nur die Geldsummen investieren, die man problemlos verlieren könnte.
GelbeKlamotten
18.08.2020, 20:51
Meine Empfehlung alle angehenden ETF Investoren: beschäftigt euch mit der Konstruktion und Funktionsweise des ETFs und seid euch des Risikos bewusst, dass auch ETF (und natürlich auch ETNs und ETCs) -wie alle Finanzprodukte- prinzipiell auch auf 0 fallen können, selbst wenn das im ETF theoretisch abgebildete Underlying selbst gar *nicht* auf 0 gefallen ist.
Bei schnellen Marktbewegungen können in ETFs starke Tracking Error verursachen.
Als Due Dilligence Maßnahme unbedingt den Emittentenprospekt zum ETF lesen und schauen, unter welchen Voraussetzungen euer ETF vom Emittenten liquidiert werden würde.
Kurzum: auch in den vermeintlich Narrensicheren ETFs daher nur die Geldsummen investieren, die man problemlos verlieren könnte.
Ich stimme dir prinzipiell zu, nur bei deinem fazit nicht. Gut diversifizierte ETFs sind eine sehr konservative, ziemlich risikoarme Geldanlage. Da gilt das prinzip „Investier nur das, was du bereit bist zu verlieren“ nicht, auch wenn ein Totalverlust nicht gänzlich ausgeschlossen ist.
Es dürfte wahrscheinlicher sein, dass der Wert des Geldes auf dem Girokonto auf 0 sinkt als dass ein großer MSCI World ETF das tut.
Von daher kann man mangels sichererer Alternativen durchaus auch Beträge investieren, bei denen ein Totalverlust sehr weh tun würde. Alternativ könnte man das Geld natürlich direkt verkonsumieren. Das wäre der sicherste Weg, einen realen Gegenwert für sein Geld zu bekommen.
Also, Koks und Nutten bis zum Crash und dann den Markt fluten? :-dance
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