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Kackbratze
01.05.2021, 11:12
@drskywalker

Unterschiedliche Lebensentwürfe gibt es überall. Ich bin praktizierender Naturschützer, fahre Porsche und will nicht, dass meine Kinder im Studium so ohne Alles dastehen wie ich.
Dementsprechend sind für mich Sparen und spätere Steuerbelastung darauf wichtig.
Was Naturschutz anbetrifft sehe ich halt, was NABU, Grüne und Co national und lokal abliefern und wie gross da der Unterschied ist. Während der lokale Umweltschutz funktioniert wird schon auf Landesebene der Verstand gegen Ideologie getauscht, wobei dann die späteren Steuereinnahmen eben nicht lokal ankommen werden sondern national irgendwo versacken werden.

Aber wir driften ins politische ab, ich persönlich weiss noch nicht, wie ich mit der Situation nach der Wahl umgehen werde, gibt ja noch kein amtliches Endergebnis.

Präventive Gedanken kann man sich machen, aber bislang ist ja kein Silberstreif aufgetaucht.
Wenn man tatsächlich die Cryptos nimmt und an der Steuer vorbei vermehrt, irgendwann muss man sie ja in Fiat-Geld zurückverwandeln. Was dann?

ehem-user-02-08-2021-1033
01.05.2021, 11:27
Crypto Gewinne muss man doch auch versteuern, dachte ich?

Kackbratze
01.05.2021, 12:55
Ausser man geht "kreativ" damit um.

Steuersparländer findet man z. B. im mittleren Osten.

LasseReinböng
01.05.2021, 14:48
Klar, wie die Instagram-Influencer schön in Dubai den ganzen Tag am Pool abhängen und vom Laptop aus ein paar Dogecoin Trades tätigen...

Malta soll steuerlich noch attraktiv sein, Zypern weiß ich nicht genau...

Israel wäre das einzige Land im Mittleren Osten bei welchem ich überhaupt daran denken würde dort für eine gewisse Zeit zu leben aber ein Steuerparadies ist es nicht und Lebenshaltungskosten sind hoch.

Chriman
01.05.2021, 15:49
Kryptogewinne sind meines Wissens nach steuerfrei, sofern man die Coins mindestens ein Jahr gehalten hat.

freak1
01.05.2021, 16:01
Wohin? Ernstgemeinte Frage.. :(

Neuseeland und Australien zum Beispiel. Die haben auch nicht diese massivste Einwanderung in die Sozialsysteme. Wer da nicht selbst zurecht kommt für die ersten Jahre (und damit ist nicht der Alibi-400€-Job gemeint, den das Amt mit 5k€ inklusive Wohnung und Unterhalt für Frau und Kindern aufstockt) wird direkt wieder ausgewiesen.#

Gewinn aus Spekulationen mit Crypto sind aktuell nach 1 Jahr Haltedauer noch Steuerfrei. Wer glaubt, dass das langfristig nach der Wahl mit hunderten von Milliarden Verbindlichkeiten noch so bleiben wird, der glaubt vielleicht auch an den Weihnachtsmann.

GelbeKlamotten
01.05.2021, 16:38
So wie es dem Wahlprogramm zu entnehmen ist wollen die Grünen Ehegattensplitting, Minijobs und Sparerpauschbetrag abschaffen. Juhu! Aus meiner eigenen Erfahrung heraus ist selbst in der deutschen Provinz eine Herausforderung mit einem - bezogen auf die Allgemeinbevölkerung - schon recht guten Arztgehalt eine Familie durchzubringen und ein Häuschen abzuzahlen. Von irgendwas ansparen ganz zu schweigen.

Naja gut der Sparerpauschbetrag spart dir etwa 200 Euro im Jahr. Ist natürlich nett mitzunehmen, aber nur mäßig relevant.
Und seit wann zählt ein Haus abzahlen nicht als "etwas ansparen"? Muss halt jeder selbst entscheiden, ob er seine Investitionen in eine Immobilie mit enormem Klumpenrisiko und maximaler Illiquidität bündeln will. Als Mieter lebt es sich auch hervorragend.

Dass das Ehegattensplitting abgeschafft wird halte ich für unwahrscheinlich, würde es aber generell begrüßen wenn man die einseitige Förderung des konservativen Konstruktes "Ehe" zugunsten einer individuelleren Lebensgestaltung einschränken würde.

Die Auswirkungen davon für vermögende Ehepaare wären auch nicht vergleichbar mit den massiven Auswirkungen einer Abschaffung der Abgeltungssteuer.

daCapo
01.05.2021, 18:43
Neuseeland und Australien zum Beispiel. Die haben auch nicht diese massivste Einwanderung in die Sozialsysteme. Wer da nicht selbst zurecht kommt für die ersten Jahre (und damit ist nicht der Alibi-400€-Job gemeint, den das Amt mit 5k€ inklusive Wohnung und Unterhalt für Frau und Kindern aufstockt) wird direkt wieder ausgewiesen.#

Gewinn aus Spekulationen mit Crypto sind aktuell nach 1 Jahr Haltedauer noch Steuerfrei. Wer glaubt, dass das langfristig nach der Wahl mit hunderten von Milliarden Verbindlichkeiten noch so bleiben wird, der glaubt vielleicht auch an den Weihnachtsmann.

Ist auf der einen Seite Geschmackssache, ob man "am Ende der Welt" wohnen möchte und außerdem fand ich teilweise vieles noch mehr reglementiert als hier.
Bemerkenswert ist vor allem, dass Australien sich seine Einwanderer fast jedes Jahr auf neue "aussucht". So verdient die Putzfrau auch ihre 25$ / h, weil nicht 1000 Konkurrenten bereitstehen, die es für 5$/h machen. Während wir hier Menschen aus aller Herren Länder und EU Ländern mit Mindestlohn 2€/h sehr einfach einwandern lassen ganz zur Freude der Obrigkeit, die ihren Reibach mit der Einwanderung und EU Freizügigkeit macht und so ihre Billiglöhne durchdrücken kann. Wenn 1kg Felisch 2€ kostet und auch noch Gewinn damit eingefahren wird, muss ja irgendwo gespart werden oder? Meistens fragen ausländische Arbeitnehmer ja nicht so genau nach, wenn es um ihre Arbeitsnehmerrechte geht.

GelbeKlamotten
01.05.2021, 19:25
So verdient die Putzfrau auch ihre 25$ / h, weil nicht 1000 Konkurrenten bereitstehen, die es für 5$/h machen. Während wir hier Menschen aus aller Herren Länder und EU Ländern mit Mindestlohn 2€/h sehr einfach einwandern lassen ganz zur Freude der Obrigkeit, die ihren Reibach mit der Einwanderung und EU Freizügigkeit macht und so ihre Billiglöhne durchdrücken kann.

Vielleicht kannst du mir ja mal verraten, wo ich eine Putzfrau (oder einen Putzmann) zum Mindestlohn finde, wenn die zu 1000den bereitstehen. Habe letztes Jahr mal vergeblich gesucht und wäre gerne bereit gewesen 25 Euro die Stunde zu zahlen (was ungefähr meinem eigenen Stundenlohn als Ärztin nach 6,5 Jahren Studium und knapp 6 Jahren Berufserfahrung enspricht), wenn jemand zuverlässiges 2h die Woche zum Saubermachen vorbeigekommen wäre. Keine Chance. Für den Preis hätte ich nur Schwarzarbeiter bekommen oder Menschen, die man ganz sicher nicht in der eigenen Wohnung haben möchte.

Matzexc1
01.05.2021, 21:21
Neuseeland und Australien zum Beispiel. Die haben auch nicht diese massivste Einwanderung in die Sozialsysteme. Wer da nicht selbst zurecht kommt für die ersten Jahre (und damit ist nicht der Alibi-400€-Job gemeint, den das Amt mit 5k€ inklusive Wohnung und Unterhalt für Frau und Kindern aufstockt) wird direkt wieder ausgewiesen.#

Die Frage ist wie gut finden wir dort in unserer Profession einen Job? In Mittel- und Nordeuropa sehe ich in Schweiz,Österreich und den skandianvischen Ländern durchaus noch Chancen



Gewinn aus Spekulationen mit Crypto sind aktuell nach 1 Jahr Haltedauer noch Steuerfrei. Wer glaubt, dass das langfristig nach der Wahl mit hunderten von Milliarden Verbindlichkeiten noch so bleiben wird, der glaubt vielleicht auch an den Weihnachtsmann.

Davon gibt es, wenn man den Umfragen glaubt, genug Leute





Und seit wann zählt ein Haus abzahlen nicht als "etwas ansparen"? Muss halt jeder selbst entscheiden, ob er seine Investitionen in eine Immobilie mit enormem Klumpenrisiko und maximaler Illiquidität bündeln will. Als Mieter lebt es sich auch hervorragend.


Die ewige Frage: Mieten oder Wohnen? Mieter zu sein hat Vorteile, nur Mieterhöhungen hat der Haus-/Wohnungsbesitzer nicht zu fürchten. Eine Sache die für die Rentnerinnen und Rentener nicht ganz unbedeutend ist.

GelbeKlamotten
01.05.2021, 21:42
Die ewige Frage: Mieten oder Wohnen? Mieter zu sein hat Vorteile, nur Mieterhöhungen hat der Haus-/Wohnungsbesitzer nicht zu fürchten. Eine Sache die für die Rentnerinnen und Rentener nicht ganz unbedeutend ist.

Ja, wenn man im Alter 500k liquides Wertpapiervermögen hat anstatt 500k völlig illiquides Vermögen in Form in einer Immobilie, dann sind die gesetzlich nur ziemlich eingeschränkt mögliche Mieterhöhung natürlich ein Riesenproblem. Die 50k, die für die anstehende Dachsanierung nötig sind oder die 10k für die neue Heizungsanlage, weils mal wieder neue Ökorichtlinien gibt, die stemmt der Rentner mit eigener Immobilie und ohne liquides Vermögen natürlich locker. Immer wieder interessant, was manche Leute so für Vorstellungen haben..

daCapo
01.05.2021, 22:24
Vielleicht kannst du mir ja mal verraten, wo ich eine Putzfrau (oder einen Putzmann) zum Mindestlohn finde, wenn die zu 1000den bereitstehen. Habe letztes Jahr mal vergeblich gesucht und wäre gerne bereit gewesen 25 Euro die Stunde zu zahlen (was ungefähr meinem eigenen Stundenlohn als Ärztin nach 6,5 Jahren Studium und knapp 6 Jahren Berufserfahrung enspricht), wenn jemand zuverlässiges 2h die Woche zum Saubermachen vorbeigekommen wäre. Keine Chance. Für den Preis hätte ich nur Schwarzarbeiter bekommen oder Menschen, die man ganz sicher nicht in der eigenen Wohnung haben möchte.

Meine ehemaligen Kollegen haben 30€ die Woche gegeben für die ganze Wohnung.
Der Vergleich von deinem Gehalt mit dem einer Putzfrau Ist ja wenig sinnvoll. Soll die Dame dann von 50€ in der Woche leben? Arbeitest du auch nur 2h die Woche? Um eine 40h Woche bräuchte sie 20 Klienten...die Fahrzeit und Kosten für das Auto zahlst du? Ist anscheinend so ein Bild Zeitung Vergleich....

daCapo
01.05.2021, 22:32
Ja, wenn man im Alter 500k liquides Wertpapiervermögen hat anstatt 500k völlig illiquides Vermögen in Form in einer Immobilie, dann sind die gesetzlich nur ziemlich eingeschränkt mögliche Mieterhöhung natürlich ein Riesenproblem. Die 50k, die für die anstehende Dachsanierung nötig sind oder die 10k für die neue Heizungsanlage, weils mal wieder neue Ökorichtlinien gibt, die stemmt der Rentner mit eigener Immobilie und ohne liquides Vermögen natürlich locker. Immer wieder interessant, was manche Leute so für Vorstellungen haben..

Insgesamt ein Rätsel warum viele Leute im Alter in Einem 750k Haus leben mit 1-2 Leuten und Platz für 7. Es ist einfach bequemer.

Ansonsten kann man das nicht so generalisieren. In München ist das 500k Haus plötzlich 1mio wert. Auf dem Land die 200k. Oder es kommt alles ganz anders, wer hat schon eine Glaskugel? Oder die Inflation steigt und 500k Vermögen sind eher 300k Wert. Es gibt auch kleine Immobilien für 200k oder 150k, somit nicht unbedingt ein Klumpenrisiko. Dann entscheidend Baujahr, Zustand, Lage.


Naja und dann mit der Miete Ist es so ne Sache. Im Ruhrgebiet wohnt man günstig, hat alles vor der Tür...und das wird auch so bleiben weil genug Wohnraum da ist. Wenn man in Frankfurt, Köln oder München einen Großteil des Gehalts für die Miete ausgibt, ist die Lage schon etwas anders.

anignu
01.05.2021, 23:07
Dass das Ehegattensplitting abgeschafft wird halte ich für unwahrscheinlich, würde es aber generell begrüßen wenn man die einseitige Förderung des konservativen Konstruktes "Ehe" zugunsten einer individuelleren Lebensgestaltung einschränken würde.
Genau. Familiensplitting. Jeder Mensch hat einen Freibetrag, unabhängig wie alt, unabhängig ob die Leute verheiratet sind oder wie auch immer... Super.

Wenn man in Frankfurt, Köln oder München einen Großteil des Gehalts für die Miete ausgibt, ist die Lage schon etwas anders.
Dann zieh da doch ins Umland. Da hast du alles: keine Kultur oder Kneipen/Restaurants vor Ort und ein schlechte Verkehrsanbindung. Und das für einen vierstelligen Betrag pro Monat, kalt versteht sich ;-)

GelbeKlamotten
01.05.2021, 23:15
Ansonsten kann man das nicht so generalisieren. In München ist das 500k Haus plötzlich 1mio wert. Auf dem Land die 200k. Oder es kommt alles ganz anders, wer hat schon eine Glaskugel? Oder die Inflation steigt und 500k Vermögen sind eher 300k Wert. Es gibt auch kleine Immobilien für 200k oder 150k, somit nicht unbedingt ein Klumpenrisiko. Dann entscheidend Baujahr, Zustand, Lage.


Naja und dann mit der Miete Ist es so ne Sache. Im Ruhrgebiet wohnt man günstig, hat alles vor der Tür...und das wird auch so bleiben weil genug Wohnraum da ist. Wenn man in Frankfurt, Köln oder München einen Großteil des Gehalts für die Miete ausgibt, ist die Lage schon etwas anders.

Ohje. Sorry aber mit dir über Finanzthemen zu diskutieren macht einfach keinen Sinn, dafür fehlen dir zu viele Grundlagen.

Matzexc1
02.05.2021, 07:09
Was hier auf fast alle zutrifft, oder?

Weshalb du dann Fragen zum Vermögensschutz stellst und fachlich gute Antworten erwartest ist mir unverständlich.

daCapo
02.05.2021, 11:34
Ohje. Sorry aber mit dir über Finanzthemen zu diskutieren macht einfach keinen Sinn, dafür fehlen dir zu viele Grundlagen.

Du wolltest doch nicht hier diskutieren. Suchst du noch die Tür?

FirebirdUSA
02.05.2021, 13:34
Du wolltest doch nicht hier diskutieren. Suchst du noch die Tür?

Du kannst das sticheln aber such schlecht lassen...

Hoppla-Daisy
02.05.2021, 15:41
Seid mal netter zueinander! Sticheleien wie im Kindergarten.... Mann, Mann, Mann.

Nettiquette gibt’s woanders doch auch, oder ist die generell out? Wär mir neu!

Danke für‘s Beachten!

Hoppla-Daisy
Moderatorin

Thomas24
03.05.2021, 21:10
Der solidarische Gedanke ist bei vielen Menschen mit ausgeprägter Neigung zur Gewinn-/Einkommensmaximierung leider nicht so ausgeprägt, siehe auch eine Einträge hier im Thread. Ich lebe in einem Mietshaus in einer boomenden Großstadt, in dem mein Vermieter seit Jahren über die Hälfte der Wohnungen leer stehen lässt trotz massiver Wohnungsnot. Ist für ihn halt finanziell attraktiver. Genauso sch*** ist es, wenn Wohlhabende das Land verlassen oder irgendwelche Steuertricks nutzen, um Steuerabgaben zu vermeiden. Aber geht natürlich am Sinn des Threads vorbei.

Interessantes Framing. Wer in diesem Land z.B. Höchststeuersatzzahler ist, unternehmerisch tätig ist, Arbeitsplätze schafft, wirtschaftliches Risiko eingeht, oder einfach als hochqualifizierter (Ingenieur, Arzt etc.) in einem Angestelltenverhältnis arbeitet - und einfach mal mehr Netto vom Brutto behalten möchte (auch angesichts der gebotenen Gegenleistung in Punkto: Bildung, öffentliche Sicherheit, digitale und sonstige Infrastruktur etc.), ist gleich unsolidarisch. Interessant.

Wenn 10% der Steuerpflichtigen fast die Hälfte (!!) der Einkommenssteuer trägt, denke ich, dass die starken Schultern schon genug- nämlich überproportional viel- schultern. Interessanterweise wird aber immer auf Frau Klatten oder sonstige Mitglieder der oberen Zehntausen gezeigt. Als ob Steuererhöhungen am Ende die 190 Milliardäre treffen würden, anstelle der oberen und mittleren Mittelschicht.

Bleiben wir mal kurz bei den Fakten: ein Single, oder ein Doppelverdiener Ehepaar in Deutschland trägt bereits jetzt die höchste Steuer- und Abgabenlast. Nicht im DACH Raum. Nicht in Europa. Nicht in der ersten Welt. Nicht in der OECD. Sondern weltweit- und das seit Jahren. Aber Teile der Öffentlichkeit tun so, als ob sich "die Reichen" permanent aus der Verantwortung stehlen würden- und dieses mediale Dauerframing trägt offensichtlich Früchte.

Und überhaupt: Wer sind denn die "Reichen"? Die Einkommenstärksten oberen 10%?
Zur perspektivischen Einordnung, wie es denn so mit der Einkommensverteilung steht. Global beginnt das Einkommenstärkste Dezentil ab 31.000 US Dollar Jahreseinkommen. Ich fände es also aus Gründen der Solidarität geboten, dass jeder Deutsche ab 31.000 Dollar Jahreseinkommen (beim derzeitigen Wechselkurs weniger als 26.000 Euro jährlich Brutto) einfach mal einen Großteil seines Einkommens global an weniger begüterte Menschen abgibt. Irgendwie fordert das aber niemand. Anscheinend kann das Rot- Grün seinen Wählern nicht adäquat vermitteln, oder diese 26 K/anno verdienenden Mitmenschen sind einfach brutal unsolidarische Bonzen und Gierhälse. Sarkasmus aus :-nix.

Übrigens finde ich das geschilderte Vermietungsmodell interessant. Dein Vermieter verdient also Geld, in dem er die Hälfte seines Wohnraums eben nicht vermietet? Aha. Jetzt bin ich interessiert.



Wegen der Steuererhöhungen der Rot-Frakton denke ich mir mittlerweile: Take my money! Aber bitte, macht etwas vernünftiges damit, helft da wo es wirklich not tut, Solidarität mit den Schwachen und der Umwelt/Tieren ist mir ein großes Anliegen.

Das ist Dir ja unbenommen. Ich würde das nachvollziehen unter der Prämisse: a. Der Staat bezieht die Steuern, um damit seine Finanzierung zu gewährleisten und b. wäre allgemein ein sorgfältiger Sachwalter des eingenommenen Geldes, und hätte dabei c. in der Vergangenheit einen guten Track Record mit völliger Transparenz der Mittelverwendung gegenüber den Einzahlern und d. ein erklecklicher Anteil deiner Steuern würde dann tatsächlich für die "Solidarität mit den Schwachen und der Umwelt/Tieren" verwendet werden.

Leider trifft keine der Annahmen so ohne weiteres zu. Ein Blick in den Bundeshaushalt nimmt dir auch zu Punkt d. jegliche Illusionen.
Wenn Du zielgerichtet dein Geld gut eingesetzt wissen möchtest, wäre das Instrument "Spende" für dich geeigneter besser als das Instrument "Steuer". Vielleicht kannst du auch was vom EA Ansatz (effektiver Altruismus) für dich entnehmen? https://de.wikipedia.org/wiki/Effektiver_Altruismus



Wegen der Steuererhöhungen der Rot-Frakton denke ich mir mittlerweile: Take my money! Aber bitte, macht etwas vernünftiges damit

Ich geb mich da keinerlei Illusionen mehr hin, was passieren würde, wenn der Staat noch mehr Geld zur Verfügung hätte.

Fun fact: die Grünen fordern derzeit eine Erhöhung der Sozialleistungen (Harz IV Regelsätze, Wohngeld etc.). Sie fordern gleichzeitig (!), erleichterte Einwanderungsmöglichkeiten von beruflich gering oder gar nicht qualifizierten Menschen. Offensichtlich sind das zwei Dinge, die nichts miteinander zu tun haben würden.