Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie spart oder investiert ihr?
TaraTamm
30.06.2025, 13:26
eine andere Freundin und Ärztin hat ihr komplettes Vermögen in Gold in einem Tresor zu Hause, weil ihre Eltern immer gepredigt haben, dass Gold "der einzig sichere Hafen" ist. Beide wirklich auch beratungsresistent bis heute.
Immerhin hat sie damit in den letzten 12 Monaten mehr als 29% Rendite gemacht :)
Würde aber jetzt auch eher umschichten. Hoffentlich bewahrt sie die Kaufbelege auf, um die Einhaltung der Haltefrist zu belegen, sonst könnte es Probleme mit dem Finanzamt geben..
Locutus001
09.07.2025, 12:59
Das ist mir zu pauschal über einen Kamm geschert, das zeigt sich ja schon daran, dass sich deine Aussage widerspricht.
Auf Kinder zu verzichten, bedeutet einen völlig anderes Lebensstil. Klar, man behält alle Freiheiten und kann machen was man will, aber dafür fehlt einem langfristig auch ein großer Baustein im Leben. Ohne eigene Familie bleibt man immer ein Einzelgänger, hat im Leben nichts geschaffen, was einen überdauert, und stirbt irgendwann allein, ohne etwas zu hinterlassen.
Sich gegen eine Immobilie zu entscheiden, ändert dagegen überhaupt nichts im Leben, nur im Cashflow. Statt einfach nur Miete zu zahlen, muss man sich mit Finanzierung und Instandhaltung beschäftigen, hat permanent den Druck im Hinterkopf, den Kredit bedienen zu müssen und Vollzeit zu arbeiten. Und das nur, damit man auf dem Zettel beim Notar steht. Ein Dach über dem Kopf hat man in beiden Fällen, es ändert sich nix.
Ist zwar schon ein paar Tage älter, aber ich wollte Dir einmal zustimmen ;-)
Kinder >>> Geld
Am Ende des Tages (oder des Lebens? ;-) ) muss natürlich jeder selbst entscheiden was ihn glücklicher macht.
Aber GELD ist ja hier (für die allermeisten) nur Mittel zum Zweck.
Ob Du jetzt eine Eigentumswohnung (ist übrigens auch ein "Eigenheim") hast oder mietest... spielt überhaupt keine Rolle.
Kinder haben oder nicht haben macht einen gravierenden Unterschied.
Die Freuden, die man mit bzw. auch über (via) die Kinder erlebt und das Glück bzw. die Erfülltheit, das kann man sich nicht kaufen.
Wenn mir jemand eine Billion Euro anböte für eines meiner Kinder, ich würde ablehnen.
Wer keine Kinder will... eh... der sollte sich natürlich dagegen entscheiden.
Die Motive, warum man Kinder haben möchte sind ja auch total unterschiedlich.
Ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten, dass Kinder bisher nicht nur das BESTE waren, was ich in meinem Leben gemacht habe, sondern auch die beste Investition. Dagegen stinken sämtliche Investmentstrategien hier ab ;-P
(mimimi... aber Du gibst mehr Geld aus als Du bekommst... dann hast Du nicht richtig zwischen den Zeilen gelesen).
Meine Frau und ich wir könnten uns auch einen anderen Lebensstandard leisten, aber es lohnt sich einfach nicht.
Ein Teil wird für den positiven Cashflow investiert, der andere Teil wird anders investiert (gemeinsame Zeit und Erlebnisse... übrigens gehört da auch die Elternzeit dazu, kann ich jedem nur ans Herz legen).
Und wer weiß... vielleicht erbe ich ja noch reich... irgendein Uronkel oder so... oder sterbe bevor es was zu erben gibt... na dann hilft mir mein ETF auch nicht ;-) Vielleicht sollte ich doch diesem Nigerianischen Prinzen auf seine Email antworten...
TaraTamm
10.07.2025, 01:15
Ist zwar schon ein paar Tage älter, aber ich wollte Dir einmal zustimmen ;-)
Kinder >>> Geld
Am Ende des Tages (oder des Lebens? ;-) ) muss natürlich jeder selbst entscheiden was ihn glücklicher macht.
Aber GELD ist ja hier (für die allermeisten) nur Mittel zum Zweck.
Ob Du jetzt eine Eigentumswohnung (ist übrigens auch ein "Eigenheim") hast oder mietest... spielt überhaupt keine Rolle.
Kinder haben oder nicht haben macht einen gravierenden Unterschied.
Die Freuden, die man mit bzw. auch über (via) die Kinder erlebt und das Glück bzw. die Erfülltheit, das kann man sich nicht kaufen.
Wenn mir jemand eine Billion Euro anböte für eines meiner Kinder, ich würde ablehnen.
Wer keine Kinder will... eh... der sollte sich natürlich dagegen entscheiden.
Die Motive, warum man Kinder haben möchte sind ja auch total unterschiedlich.
Ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten, dass Kinder bisher nicht nur das BESTE waren, was ich in meinem Leben gemacht habe, sondern auch die beste Investition. Dagegen stinken sämtliche Investmentstrategien hier ab ;-P
(mimimi... aber Du gibst mehr Geld aus als Du bekommst... dann hast Du nicht richtig zwischen den Zeilen gelesen).
Meine Frau und ich wir könnten uns auch einen anderen Lebensstandard leisten, aber es lohnt sich einfach nicht.
Ein Teil wird für den positiven Cashflow investiert, der andere Teil wird anders investiert (gemeinsame Zeit und Erlebnisse... übrigens gehört da auch die Elternzeit dazu, kann ich jedem nur ans Herz legen).
Und wer weiß... vielleicht erbe ich ja noch reich... irgendein Uronkel oder so... oder sterbe bevor es was zu erben gibt... na dann hilft mir mein ETF auch nicht ;-) Vielleicht sollte ich doch diesem Nigerianischen Prinzen auf seine Email antworten...
Du stellst hier einen komplett unpassenden Vergleich an. Die Frage, ob man ein Kind bekommen will oder lieber mehr Geld und Freiheit, stellt sich nicht wenn das Kind schon da ist, sondern davor.
Würde man Eltern fragen: "Würden Sie Ihr Kind für 1 Billion Euro gegen ein anderes Kind tauschen?" würden (hoffentlich) auch die meisten Nein sagen. Es geht hier schließlich um die Entscheidung, ob man einen Menschen, zu dem man bereits eine enge Beziehung aufgebaut hat, einfach so für Geld aufgeben möchte.
Käme die Frage vor der Geburt, würden die Antworten ganz anders ausfallen. "Eigentlich würde Spermium 1.048.194 den Wettlauf zur Eizelle gewinnen. Du bekommst 1 Billion Euro, aber dafür gewinnt dann das ebenso gesunde Spermium 1.210.421 das Rennen." Dazu würden viele Ja sagen. Ich definitiv auch. Ebenso ist es logischerweise viel leichter, zu sagen, ich bekomme kein Kind und nehm dafür die Billion als zu sagen ich geb mein bestehendes und geliebtes Kind dafür her.
Ansonsten entspricht dein Post halt zu 100% dem gesellschaftlichen Konsens. Würde man ChatGPT sagen: "Schreib einen emotional mitreißendes Plädoyer dafür, dass Kinder viel toller sind als Geld", dann würde wahrscheinlich mehr oder weniger genau dein Text rauskommen.
Ich glaube dir natürlich, dass du das so empfindest. Aber du bist halt sehr offensichtlich dabei auch extrem geprägt von gesellschaftlichen Normen. EXAKT das was du da schreibst erwartet die Gesellschaft von dir und deswegen kannst du dir auch sicher sein, dass du auf so einen Beitrag nur Zuspruch ernten wirst (außer von wenig emotional veranlagten Menschen wie mir). Deshalb fällts halt auch dann leicht, das hier reinzukloppen, sich gut zu fühlen und auf die zu erwartenden Schulterklopfer zu warten. Positive Verstärkung vom Feinsten, Herr Pawlow wäre begeistert.
Wäre die gesellschaftliche Erwartung hier nicht so festgefahren, dann würden hoffentlich immer noch die meisten Menschen ihre Kinder gerne mögen. Aber dieses "Das ist uneingeschränkt das allertollste was man überhaupt erleben kann" wäre dann sicherlich nicht so verbreitet, denn das ist in der Regel keine eigene Feststellung, sondern schlicht aus Rollenerwartungen übernommen. Mein Vater hat zum Beispiel auch gerne mal sowas gesagt, während er ansonsten mich und den Rest der Familie behandelt hat wie ein Stück Scheiße. Fühlt sich halt offensichtlich trotzdem gut und richtig an zu sagen "mein Kind ist mein ein und alles".
DrSkywalker
10.07.2025, 06:15
Ich würde es so fassen: Kinder haben und reich, sein, nicht oder! ;)
Locutus001
10.07.2025, 11:55
Du stellst hier einen komplett unpassenden Vergleich an. Die Frage, ob man ein Kind bekommen will oder lieber mehr Geld und Freiheit, stellt sich nicht wenn das Kind schon da ist, sondern davor.
Würde man Eltern fragen: "Würden Sie Ihr Kind für 1 Billion Euro gegen ein anderes Kind tauschen?" würden (hoffentlich) auch die meisten Nein sagen. Es geht hier schließlich um die Entscheidung, ob man einen Menschen, zu dem man bereits eine enge Beziehung aufgebaut hat, einfach so für Geld aufgeben möchte.
Käme die Frage vor der Geburt, würden die Antworten ganz anders ausfallen. "Eigentlich würde Spermium 1.048.194 den Wettlauf zur Eizelle gewinnen. Du bekommst 1 Billion Euro, aber dafür gewinnt dann das ebenso gesunde Spermium 1.210.421 das Rennen." Dazu würden viele Ja sagen. Ich definitiv auch. Ebenso ist es logischerweise viel leichter, zu sagen, ich bekomme kein Kind und nehm dafür die Billion als zu sagen ich geb mein bestehendes und geliebtes Kind dafür her.
Ansonsten entspricht dein Post halt zu 100% dem gesellschaftlichen Konsens. Würde man ChatGPT sagen: "Schreib einen emotional mitreißendes Plädoyer dafür, dass Kinder viel toller sind als Geld", dann würde wahrscheinlich mehr oder weniger genau dein Text rauskommen.
Ich glaube dir natürlich, dass du das so empfindest. Aber du bist halt sehr offensichtlich dabei auch extrem geprägt von gesellschaftlichen Normen. EXAKT das was du da schreibst erwartet die Gesellschaft von dir und deswegen kannst du dir auch sicher sein, dass du auf so einen Beitrag nur Zuspruch ernten wirst (außer von wenig emotional veranlagten Menschen wie mir). Deshalb fällts halt auch dann leicht, das hier reinzukloppen, sich gut zu fühlen und auf die zu erwartenden Schulterklopfer zu warten. Positive Verstärkung vom Feinsten, Herr Pawlow wäre begeistert.
Wäre die gesellschaftliche Erwartung hier nicht so festgefahren, dann würden hoffentlich immer noch die meisten Menschen ihre Kinder gerne mögen. Aber dieses "Das ist uneingeschränkt das allertollste was man überhaupt erleben kann" wäre dann sicherlich nicht so verbreitet, denn das ist in der Regel keine eigene Feststellung, sondern schlicht aus Rollenerwartungen übernommen. Mein Vater hat zum Beispiel auch gerne mal sowas gesagt, während er ansonsten mich und den Rest der Familie behandelt hat wie ein Stück Scheiße. Fühlt sich halt offensichtlich trotzdem gut und richtig an zu sagen "mein Kind ist mein ein und alles".
Ne ich stelle überhaupt keinen unpassenden Vergleich an.
Ich gehe auf eine vorherige Aussage ein. Leider bin ich mit den Zitierfunktionen nicht so bewandert hier, sonst hätte ich den Post auf den in dem von mir zitierten Post reagiert worden ist (auf den ich wiederum reagiert habe ;-) ) ebenfalls mit zitiert.
Keine Ahnung was Du mit Deinem Post genau bezweckst.
Ich verurteile niemanden der keine Kinder will.
Mit Kindern hast Du höhere Höhen und tiefere Tiefen in Deinem Leben. Ohne ist die Sinuskurve einfach flacher.
Warum du jetzt meine persönliche Ansicht irgendwie in "gesellschaftliche Normen" pressen willst und suggerierst, dass ich hier auf anonymes "Schulterklopfen" aus bin... keine Ahnung was da für ein Film bei Dir läuft.
Ohne Kinder, kein Nachwuchs --> Menschheit stirbt aus. Der Kinderwunsch vieler Menschen ist wohl auch Teil der Evolution... denn die anderen haben eben keine Kinder bekommen.
In dem Post auf den ich mich beziehe mit meinem Kommentar, ging es darum, dass derjenige rückblickend auf Kinder und "Eigenheim" (ich denke es ist ein Haus gemeint) verzichten würde und kinderlos mit kleiner Wohnung leben würde.
Woraufhin der von mir zitierte Post folgte, dem ich zustimme.
Es geht ja hier um "wie investiert ihr". Natürlich hat man rein finanziell betrachtet - im Sinne von positivem Cashflow und Anlagemöglichkeiten - OHNE Kinder deutlich mehr Spielraum und Möglichkeiten.
Aber - und das kommt etwas zu kurz - monetäres Investment ist ja nicht das einzige, was man in seinem Leben tätigt.
Geld ist ja nur die vereinheitlichte Tauscheinheit für andere Leistungen und Güter.
Bei so tiefgreifenden Entscheidungen muss aber das Bewusstsein vorhanden sein, dass nicht alles käuflich ist.
Und grade wenn es um Geld investieren geht, dann spielt ja das Versprechen bzw. die Erwartung mit rein, dass man zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Ersparten und im besten Fall vermehrten Geld diesen Tauschhandeln eingeht.
Da wir nur einmal leben (vermutlich) und diese Zeit begrenzt ist... muss jeder für sich das beste daraus machen. Am Ende ist es ja auch egal welche Erfahrungen man jetzt gemacht hat... aber ich sag mal solange man es erlebt, ist es ja schöner möglichst erfüllende Erfahrungen zu machen.
Darein sollte man daher auch investieren. Für mich ist es das beste was es gibt. Man muss es aber halt wollten.
Ob Du jetzt Dir da irgendwelche gesellschaftlichen Normen und ein suggeriertes "tätschelt mich auf die Schulter für meine Äußerung!!! ich brauche es!!! bitte bitte bitte..." mit einbilden willst ist mir latte. Wenn ich will, dass mir einer die Schulter tätschelt, dann brauch ich glaube ich hier nicht im medi-learn Forum unterwegs sein...
Tweety8008
10.07.2025, 15:02
Dank dem Trump Crash im März/April mit passenden Calls und Puts und Käufen bin ich YTD im Portfolio schon +88% im Plus, trotz starkem EUR.
Einfach ein Jahresgehalt dazuverdient (brutto) dank dem orangen Mann.
Relaxometrie
10.07.2025, 16:24
Und ich erst. Letzten Monat habe ich Bitcoin, Gold und Anleihen bei Bad Banks so genial transferieren können, dass die Put und Calls, die ich schon lange da liegen habe, in Kombination mit Wandelanleihen und Schuldverschreibungen mein Portfolio gesprengt haben und ich übergangsweise Diamanten kaufen musste, damit der Gewinn möglichst kleinformatig überhaupt ins Bankschließfach in Liechtenstein passt.
Moorhühnchen
10.07.2025, 18:59
:-)) :-)) :-))
Tramaldol
11.07.2025, 11:45
Und ich erst. Letzten Monat habe ich Bitcoin, Gold und Anleihen bei Bad Banks so genial transferieren können, dass die Put und Calls, die ich schon lange da liegen habe, in Kombination mit Wandelanleihen und Schuldverschreibungen mein Portfolio gesprengt haben und ich übergangsweise Diamanten kaufen musste, damit der Gewinn möglichst kleinformatig überhaupt ins Bankschließfach in Liechtenstein passt.
Das letzte Hmd hat eh keine Taschen. :-oopss
Diese ganze Kleinstaaterei in Europa und die damit verbundene Steuervermeidung.
z.B. Monaco hat garkeine eigene Armee. Aufgrund der Steuervermeidung und Geldwäsche dort sollte Frankreich einfach einmarschieren (viel Gegenwehr ist nicht zu erwarten, vllt werden sie mit Roulettekugeln beschossen) und dem ein Ende setzen.
Relaxometrie
11.07.2025, 13:15
Das letzte Hmd hat eh keine Taschen. :-oopss
Diese ganze Kleinstaaterei in Europa und die damit verbundene Steuervermeidung.
Ähhhhm, Du hast mein Posting jetzt nicht etwa für ernst gehalten?
Die Leben mit und ohne Kinder unterscheiden sich fundamental. Rein finanziell betrachtet ist es mit Kindern in den überwiegenden Fällen sicherlich eine Katastrophe (höhere Ausgaben vs. niedrigere Einnahmen). Wie es sich allerdings auf das Gesamtlebensheil des Einzelnen auswirkt lässt sich schwer sagen. Ich für mich bin da auch noch sehr unentschieden. Da meines Wissens dazu prospektive, randomisierte, doppel-verblindete Studien gänzlich fehlen wird es eine evidenzbasierte Antwort auf die Frage wohl vorerst nicht geben.
DrSkywalker
13.07.2025, 21:32
Ist zwar schon ein paar Tage älter, aber ich wollte Dir einmal zustimmen ;-)
Kinder >>> Geld
Am Ende des Tages (oder des Lebens? ;-) ) muss natürlich jeder selbst entscheiden was ihn glücklicher macht.
Jetzt mal ernsthaft: können wir das Thema Kinder hier mal bitte komplett raus halten?
Alleine, dass es viele Menschen gibt die trotz kinderwunsch keine Kinder bekommen können, mangels Partner oder x anderen Gründen sollte man als Mediziner auf dem Schirm haben. Es ist oft eben keine Entscheidung die man bewusst treffen kann.
Rudiologe
14.07.2025, 10:40
Was haltet ihr eigentlich davon, auf Grund der aktuellen hohen Bewertung des lokalen Aktienmarktes und der antizipierten Schuldenkrise den USA-Anteil im Portfolio im Ausblick auf das kommende Jahrzehnt zu reduzieren? Auch Anbieter wie Vanguard prognostizieren für die kommenden Jahre ja höheren Rendite Ex-USA und im Bereich EM und Small Caps. Ich bin eigentlich weitgehend im FTSE All World inverstiert, überlege aber, meinen USA-Anteil etwas zu verringern.
Tweety8008
14.07.2025, 12:33
Die USA werden meines Erachtens immer andere Staaten mit sozialer veralteter Marktwirtschaft mittelfristig immer outperformen. Nur meine persönliche Meinung nach aktuellem Stand.
Europa hat prozentual zu wenig Zukunftsindustrie. China fasse ich nicht an. Südkorea/Japan massives demographisches Problem mit kaum Wachstum. Südamerika/Afrika ist hit or miss. Australian/Neuseeland zu irrelevant.
Ich glaube die Industrie-Staaten werden es zu verhindern wissen dass EM hoch kommt. Und auch dass die Schuldenkrise eher ein theoretisches Konstrukt ist so lange es alle zulassen dass eine hemmungslose Verschuldung möglich ist. Die USA betreiben maximalen Protektionismus und werden das mMn auch nach Trump machen. Zumindest in gewisser Form. Andere Länder machen oder können das nicht und was China so ganz genau treibt hab ich noch nicht verstanden. Wie kann es sein dass der Shanghai Composite um eine Nulllinie schwankt wenn die chinesische Regierung die eigene Wirtschaft so unterstützt?
Ich persönlich hab neben lokaler Immobilie auch viel im FTSE All World und werde dabei bleiben weil ich glaube dass sich in den nächsten Jahren nicht viel ändern wird und ich daher erst ggf. umschwenke wenn ich einen anderen Ausblick erwarte.
brmeedimale
14.07.2025, 21:09
Indien hat hier ein relativ gutes Wachstum in der Zukunft.
TaraTamm
14.07.2025, 21:23
Indien hat hier ein relativ gutes Wachstum in der Zukunft.
BIP- bzw. Wirtschaftswachstum eines Landes spiegelt sich selten 1:1 in der Entwicklung der inländischen Aktienmärkte wieder. Nicht selten läuft das sogar gegenläufig.
USA untergewichten halte ich nicht für schlau. Die weitaus größten Player in der überall angepriesenen Zukunftsbrache AI finden sich in den USA. Wenn AI nur ein Zehntel von dem hält, was sie verspricht, werden die USA massivst profitieren.
Einziger ernstzunehmender Konkurrent ist China. Und dort sind A) die großen AI-Profiteure gar nicht für ausländische Investoren zugänglich und B) zieht China auch so gut wie keine internationalen Talente. Wer was drauf hat im AI-Umfeld, geht in die USA und verdient sich eine goldene Nase, China ist hingegen für die meisten komplett uninteressant.
Ich denke dass trotz Trump und trotz Überschuldung die USA ihre wirtschaftliche Dominanz weiter ausbauen werden.
Rudiologe
15.07.2025, 09:56
ES gibt nicht wenige Stimmen, die behaupten, dass die Fähigkeiten und das Potential von AI massiv überschätzt werden. Aktuell kann AI nicht viel mehr als "besonders schnell googlen und schreiben". Es wirkt nur so, wäre da irgendeine "Intelligenz" dahinter. Aber gut, es gilt wie immer: die Zukunft ist ungewiss. Ich denke auch, dass die USA auf lange Sicht mehr Rendite abwerfen werden als andere Aktienmärkte. Mein aktueller Gedanke, die USA etwas weniger und dafür EM/Small Caps/EX-USA etwas mehr in den Fokus zu nehmen hätte eher einen antizyklischen Hintergrund für die kommenden Jahre.
Tweety8008
15.07.2025, 10:23
BIP- bzw. Wirtschaftswachstum eines Landes spiegelt sich selten 1:1 in der Entwicklung der inländischen Aktienmärkte wieder. Nicht selten läuft das sogar gegenläufig.
USA untergewichten halte ich nicht für schlau.
Korrekt. Viele US Firmen erwirtschaften große Teile ihrer Umsätze und Gewinne auch im Ausland und haben nur den Sitz in den USA und sind damit im S&P500.
Tweety8008
31.07.2025, 12:06
OldBones: Dein Port sollte ja prächtig ausschauen jetzt, wenn ich deine Beiträge aus 04/2025 richtig lese.
Und bei docdean, bussard merkt man immer wieder, dass der Spruch gilt: Buy when others are fearful.
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