Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie spart oder investiert ihr?
Nefazodon
25.11.2022, 21:05
Ich kann nicht speichern. Ich bin Iraner. Wenn Sie mir eine Möglichkeit oder einen Anreiz nennen, wie ich es machen soll, werde ich mich sehr freuen.
Zwei Sachen:
1. Tut mir leid, aber dein Post ist leider nicht ganz verständlich. Speichern?
2. Anlagetipp Nummer 1: Niemals auf Tipps aus einem Internetforum vertrauen.
:-nix
Salatsultan
29.11.2022, 12:32
Man muss die Dinge ja nicht komplizierter machen, als Sie sind. Nur sollte jeder angestellte Arzt (möglichst früh!) in seiner WBA checken, dass er seine begrenzte Lebenszeit gegen Geld eintauscht und dieser Deal ab einem gewissen Grad einfach nicht mehr weiterskaliert. Irgendwo ist nach WBA mit Tarif, FA, FA mit Poolbeteiligung, F-OA, OA, OA mit AT Vertrag ggf. Liquidation, Ltd. OA und CA auch mal das Ende der Fahnenstange erreicht.
Im Gegenteil - bis man auf diese Karrierestufe und Skilllevel kommt, wo man als Arzt pro Stunde eingetauschte Lebenszeit signifikant aussprechbare Summen bekommt, kann es gerne mal 10 bis 15 Jahre dauern. Die ungezählten Stunden -vermeintlich die besten des Lebens-, die man in Laboren, Sprechzimmern, Op Sälen, Bibliotheken, Fortbildungen etc. verbringt sind noch nicht einmal eingerechnet. Schlimmer noch, man begibt sich als Kliniker- parallel mit der Karriere- damit nur immer weiter in ein sich schneller drehendes Hamsterrad.
Wenn die einzige Cash Flowquelle die eigene (endliche) Arbeitskraft sein sollte, hat man ein Problem- spätestens, wenn man aufhört zu arbeiten (sei es durch Erreichen der Regelaltersgrenze, oder eben auch unfreiwillig durch Krankheit, Unfall etc.).
Seht euch in einer ruhigen Minute mal eure Führungsebene mal genau an. Sehen die gechillt, ausgeglichen und zufrieden aus? Würdet ihr gerne tauschen? Oder bekommt ihr vom leitenden OA oder Prof. mal gerne Mails nachts um 22 Uhr- und an den Wochenenden? Eine (Uni-)klinik unterhalb der Teppichetage ist für alle Beschäftigten derselbe Puff, egal durch welchen Eingang man kommt:-oopss.
Ich halte es daher für essentiell wichtig, sich als Arzt überhaupt mit dem Thema Investieren, Absicherung, Steuern überhaupt auseinanderzusetzen- ob man diesen Weg mit Unternehmensbeteiligungen (Aktien, ETFs), Immobilien oder sonstwie beschreitet, ist ja jedem selbst überlassen. Die Quintessenz ist aber klar: investieren ermöglicht euch Optionen in eurem Leben, die ihr euch in einem Abhängigkeitsverhältnis (aka Angestellter) niemals ermöglichen können werdet. Z.B. im Falle des Falles der Teppichetage den Mittelfinger zeigen zu können und dabei völlig entspannt zu bleiben. Und sei es dabei nur eine abbezahlte kleine Eigentumswohnung als Selbstnutzer in der Hinterhand zu haben und 6 Monate Ausgaben auf der hohen Kante. Macht euch schlau, kommt ins tun.
Wo Coaching?
Thomas24
29.11.2022, 16:24
Wo Coaching?
Amazon/ Buchhandlung/ Bibliothek/ Internet (Youtube, Foren, hier usw.), real life (Mentoren wie damals bei Mometasonfumoarat)- deine Qual der Wahl.
Heerestorte
29.11.2022, 19:21
Hat hier eigentlich jemand von Ahnung von Altverträgen, die private Lebensversicherungen/Rentenversicherungen betreffen?
Wenn ja, kann ich mal ne PN schreiben? :-oopss
@Thomas: so wie ich deinen Post verstehe, geht es erstmal darum, seinen Verhältnissen entsprechend zu leben, etwas zur Seite legen zu können und das dann für sich arbeiten zu lassen und nicht paycheck to paycheck zu leben?
Das sind ja circa die 20%, die 80% des Resultats bringen sollten? ;)
Oder bin ich auf dem Holzweg?
Thomas24
30.11.2022, 12:44
@Thomas: so wie ich deinen Post verstehe, geht es erstmal darum, seinen Verhältnissen entsprechend zu leben, etwas zur Seite legen zu können und das dann für sich arbeiten zu lassen und nicht paycheck to paycheck zu leben?
Das sind ja circa die 20%, die 80% des Resultats bringen sollten? ;)
Oder bin ich auf dem Holzweg?
Schon ganz gut, aber etwas unvollständig.
Qua Ausbildung und Einkommensniveau befindet sich ein WBA mit Diensten nahe an den obersten 10% der Einkommensverteilung der deutschen Bevölkerung (für Single: ab 3.7 K netto/ Monat), oder hat eine sehr realistische Perspektive, dorthin zu kommen. Dennoch gibt es genügend Kolleginnen und Kollegen, die es schaffen, eine fragwürdige Entscheidung nach der anderen zu treffen und landen dann -obwohl Sie es nicht müssten- in der Tretmühle, in der Sie von ihrem Job abhängig sind und zu jedem toxischen Arbeitgeber "Ja und Amen" sagen müssen.
Der erste Trick besteht darin, mit steigendem Einkommensniveau nicht *sofort* auch seinen Lebensstil mit zu skalieren, zumal die neuen Gimmicks: schnelleres Auto, bessere Kleidung usw. auch schnell ihren Reiz verlieren- die Belastung aber dauerhaft ist ("Stichwort: hedonistische Tretmühle"). Eben arbeiten von Paycheck to Paycheck. Einige Jahre hier ein deutliches Delta zwischen dem (im Vergleich zur Durchschnittbevölkerung hohen) Einkommensniveau und einem (bescheidenen) Lebensstil zu haben, und dieses Delta über einige Jahre gut zu investieren (in welche Assetklasse auch immer) und eben nicht sofort zu konsumieren, kann einen deutlich nach vorne bringen. Man sollte dies tun, solange man jung ist, so dass die Lebensstilumstellung auf ein eher studentisches Niveau a) nicht so schwer fällt und b) nicht bereits schon familiäre Verpflichtungen, Haushypothek etc. bestehen. Es heißt ja nicht: gar nicht zu konsumieren, oder sich nichts zu gönnen- aber eben bewusst zu konsumieren. Wenn du das verstehst, hast du locker 50% der deutschen Bevölkerung übertroffen.
Der zweite Trick besteht darin, sich überhaupt einmal Gedanken über den Themenkomplex "Geld/ Altersvorsorge/ Finanzen" zu machen und für sich bewusst zu machen, dass abhängige Lohnarbeit ein Eintauschen von (begrenzter) Lebenszeit gegen ein unbegrenzt verfügbares Medium (Fiat) Geld darstellt, schon aus Risikoerwägungen nicht die Lösung sein kann. Denn wenn Einkommen aus Arbeit die einzige Einkommensquelle darstellt, hat man ein deutliches Problem, wenn diese Einkommensquelle wegbrechen sollte (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Burn out, Unfall usw.). Es müssen also multiple Einkommensströme her, die sich gegenseitig ergänzen können. Ganz entspannt die eigene Arbeitszeit reduzieren zu können, weil man entsprechende alternative Rücklagen bzw. andere Einkomensquellen hat, lässt dich auch die toxischste Klinikverwaltung entspannt überstehen. Wenn du dies umsetzt, bist du im oberen 20 Perzentil.
Der dritte Trick besteht darin, den Unterschied zwischen Investieren und Spekulieren zu verstehen und zu beherzigen. Willkommen in den oberen 10%.
Der vierte Trick besteht darin, sich mit dem Thema Steuern auseinanderzusetzen. Ich weiß, sehr lästig, sehr trocken. Aber wenn man verstanden hat, dass Steuern eben nicht nur den Zweck haben, den Staat zu finanzieren- sondern Lenkungsfunktionen besitzen, um gewisses Verhalten zu belohnen und anderes zu bestrafen, kann man das für sich nutzen. Vor allem später, wenn die Summen etwas größer werden (Photovoltaikanlage, Immobilienabschreibung, Holding Strukturen usw). Also unbedingt mit Steuern auseinandersetzen- dein Hauptkostenfaktor Nummer 1.
Der fünfte Trick besteht darin, nie dein "Warum" zu vergessen. Dein Purpose, wie es auf Neudeutsch so schön heißt. Fiat Geld ist eben immer nur Mittel zum Zweck, aber nie Selbstzweck. Du solltest dich nie in eine Situation bringen, in der du- nur des Geldes wegen- Dinge tust (schlimmer noch: tun musst), auf die Du keine Lust hast. Das ist nämlich 100% das Gegenteil von dem, warum du dich auf diesen Weg begeben hast. Dein Warum können deine Hobbies und Interessen sein, oder die Menschen, die du liebst. Aber mach Dir auf jeden Fall schonmal einen Exitplan für den Fall, dass du nicht mehr auf Vollzeit -Erwerbsarbeit angewiesen bist. Visualisiere dir deinen Erfolg. Arbeite ihn konkret aus, schriftlich. Es ist erwiesen, dass diese Techniken funktionieren.
Der sechste Trick besteht darin, Dir ein Vehikel zu suchen, dass zu deinen Neigungen, Temperament und Zeit passt.
Welches Vehikel du dabei wählst, ob du jetzt jahrzehntelang ETFs besparst, oder wie Mometasonfumoarat Immobilien für dich wählst usw. pp. - ist ja deiner Zeit, Neigung und Interesse überlassen. Viele Wege führen nach Rom. Aber es ist eben wichtig, loszugehen. Und derzeit bieten sich wieder Chancen, die wir vor einigen Jahren nicht für möglich gehalten haben. Und: mit steigendem Wissen und Erfahrung können sich deine Präferenzen ja auch ändern und erweitern.
Der siebte Trick: dein Umfeld. Gerade in Deutschland leben wir in einer egalitären, eher leistungsaversen Gesellschaft, in der Wille zum Erfolg oft negativ konnotiert wird. ("Wenn du wissen willst, was Gott von Geld hält, sieh Dir die Leute an, denen er es gegeben hat " etc. pp). Mach dich darauf gefasst, dass auch du- sobald du anfängst, aktiv an Dir und deinen Zielen arbeiten zu wollen- von deinem bisherigen Umfeld negative Rückmeldungen erhalten wirst. Das fängt von "du bist so komisch" an und geht über "sind wir Dir nicht mehr gut genug" usw. Kommentare. Nimm es sportlich. Dein neues Mantra: was andere von mir denken, geht mich nichts an.
Umgib dich mit positiven, aktiven und großzügigen Menschen, die ihre Erfahrungen und Skills gerne teilen. Du wirst Sie kennenlernen. Die Menschen, die sich entscheiden ihr Leben im "unhappy/ unlucky" Modus leben zu wollen, werden dich eh nicht verstehen. Avoid the unhappy and unlucky. Wenn du dahin gekommen bist, wo du hin möchtest: sei großzügig, mit deiner Erfahrung, deinem Wissen und deinen Skills. Vielleicht kannst du ja auch den ein oder anderen Menschen einen positiven Impuls geben.
Ich wünsche Dir auf dieser Reise viel Glück und alles Gute!:knuddel:
][truba][
30.11.2022, 16:39
Sehr schön geschrieben und sehr wahr. Danke für die schönen Worte Thomas.
Das ist wirklich der schönste Beitrag in diesem Thread!
Ich bespare aktuell ETFs, das ist zwar wenig Arbeit, aber irgendwie motiviert es mich so gar nicht. Ich überlege daher, meine Corona-Prämie in etwas Dividenden-ausschüttendes zu stecken - einer die ultimative Empfehlung?
Matzexc1
01.12.2022, 07:40
Vielen Dank Thomas, was.besseres hab ich hier noch nicht gelesen.
@Milana
Es gibt von den meisten Etf auch ausschüttende Varianten. Ich bespare 3 Vanguard ETF, darunter den FTSE High Dividend Yield.
Endoplasmatisches Reticulum
01.12.2022, 08:35
Ja, wirklich ein hervorragender Beitrag! Es war ein Vergnügen, den zu lesen.
dissection
01.12.2022, 20:03
straight facts
Yessir.
Wenn du das wirklich befolgst kannst du dir viele Finanzyoutuber und Finanzbücher aus der Grabbeltheke sparen.
Loreleye
01.12.2022, 20:31
Vielen Dank, Thomas, dass du deine Lebenserfahrung teilst!
LasseReinböng
02.12.2022, 20:09
@Thomas24: Was du zum Thema Finanzen schreibst hat immer Hand und Fuß - man merkt, daß ein aufwendiges selbständiges Studium dahinter steckt, das weit über die Lektüre der gängigen Ratgeber aus der Buchhandlung hinausgeht - du nutzt sicherlich viele Opportunitäten. ;-)
Wenn man eine Leidenschaft für Finanzthemen sowie Fleiß und Ausdauer mitbringt kann man es tatsächlich noch in diesem Leben bzw. vor der Rente zur finanziellen Freiheit bringen, aber dafür muß man sich eben wirklich reinhängen und Spaß am Thema haben.
Allgemein gesprochen, den Aktionär abends auf der Couch zu schmökern reicht natürlich nicht, ich fürchte aber auch kein ETF-Sparplan, und sei man noch so sparsam. Nettes finanzielles Polster ja, aber Freiheit in dem Sinne, daß man mit 50 der Kliniksverwaltung "Adios, es war ( nicht so) schön" sagt oder mal frech auf 50% reduziert, leider eher nicht.
DrSkywalker
03.12.2022, 06:34
Von Thomas kann man auf jeden Fall sehr viel lernen! es ist ein sehr guter Beitrag, den jeder lesen und verinnerlichen sollte, dem Finanzen nicht egal sind.
Allerdings möchte ich zu bedenken geben, dass die meisten Leute nicht durch besonders schlaues investieren finanziell frei werden sondern dadurch, dass sie hohe Einnahmen erzielen und ihre Kosten im Zaum halten. Bloß nicht den Kopf in den Sand stecken, weil man meint, das sei alles zu kompliziert und man müsste ewig viel lesen um Ahnung zu haben.
Auch jemand mit sehr viel finanzwissen wird nicht über zehn Jahre hinweg jedes Jahr zuverlässig den Markt schlagen können, egal wie viel man gelesen hat. thomas hat hier mal vor einigen Monaten angekündigt, die Asset Preise werden deutlich sinken, das hat sich bisher zum Beispiel nicht bestätigt.
Aus dem Beitrag von Thomas kann man schön rauslesen, dass es eben nicht um Fachwissen beim Thema investieren geht, sondern um andere Dinge. Etfs und Immobilien sind wunderbare Vehikel, du musst nicht die neue Tesla finden oder den weizenpreis shorten um als Arzt finanziell frei zu werden.
Wenn du ein stattliches Jahreseinkommen hast und bescheiden bleibst, schaffst du es auch mit einem ETF schnell in die finanzielle Freiheit. Schlau sein hilft sicher. Gerade unter Medizinern wird in Sachen Finanzen viel unnötiges gemacht viele gehen zu MLP, zur apobank, schließen rüruprenten ab, kaufen sich zu teure Dinge finanzieren ihre Praxis über Lebensversicherungen haben die falschen Berater, etc.
Dabei ist es eigentlich sehr einfach, finanziell die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Eine sehr kleine Ergänzung zu dem Beitrag wäre noch der achte Trick:
Der Mann im Anzug mit Krawatte gegenüber ist nicht dein Freund und will nur dein Bestes, nämlich dein Geld. Höre nicht auf Versicherungsverkäufer oder Banker. Kümmere dich selbst um deine Finanzen. Halte es einfach. Unterschreibe und kaufe nichts, was du nicht verstehst.
LasseReinböng
03.12.2022, 12:41
Der Mann im Anzug mit Krawatte gegenüber ist nicht dein Freund und will nur dein Bestes, nämlich dein Geld. Höre nicht auf Versicherungsverkäufer oder Banker. Kümmere dich selbst um deine Finanzen. Halte es einfach. Unterschreibe und kaufe nichts, was du nicht verstehst.
Das stimmt, der gewöhnliche Bankangestellte verfügt selber über wenig Fachwissen was Geldanlage betrifft sondern muß in erster Linie die Produkte seiner(!) Bank/Sparkasse etc. an den Kunden bringen.
Bevor man sich da irgendeinen blöden Fonds mit teuren Aufschlägen, den man selber nicht so ganz versteht, von der Hausbank andrehen lässt, weil die Renditekurve in dem Prospekt so verlockend nach oben steigt, ist eine regelmäßige Investition in einen MSCI World ETF o.ä. auf lange Sicht sinnvoller.
https://www.investopedia.com/ask/answers/042415/what-average-annual-return-sp-500.asp
Daß man den Markt langfristig outperformen kann ist schon so, aber das geht eben ohne tieferes Verständnis und ohne Flexibilität, was Asset-Klassen betrifft, nicht.
Wer sich nur in der Welt der Aktien bewegt und die Welt der Zinsmärkte, Währungen, Zentralbanken, Rohstoffe, Optionshändler überhaupt nicht kennt, wird nun mal in Phasen wie diesen den Markt mit stock picking kaum schlagen können bzw. eher underperformen und greift evtl. bei einem spekulativen und sexy klingenden Wachstumswert nach dem anderen ins fallende Messer, weil es ja doch die Jahre zuvor auch immer funktioniert hat.
cartablanca
04.12.2022, 08:38
Hat jemand gute Buchempfehlungen oder Kurse um die Themen Finanzen,Immobilien, Steuern etc.?
Übrigens mir gefiel der Beitrag von Thomas auch sehr. Besonders der Teil zum Thema Großzügigkeit.
Hallo zusammen :-)
Ich bin schon eine Zeit Stille Mitleserin. Was würdet ihr mir empfehlen, wo sollte ich aktuell investieren wenn ich jedoch nur ein geringes Vermögen habe (ca. 30.000€). Wahrscheinlich gibt es keine pauschale Empfehlung, aber ggf. ein paar Denkanstöße :-)
PS Toller Beitrag Thomas !
Achja und ist es überhaupt sinnvoll sich niederzulassen, Praxis-Anteile zu erwerben wenn man auch geplant weniger arbeiten kann ?
Matzexc1
04.12.2022, 10:15
Hallo zusammen :-)
Ich bin schon eine Zeit Stille Mitleserin. Was würdet ihr mir empfehlen, wo sollte ich aktuell investieren wenn ich jedoch nur ein geringes Vermögen habe (ca. 30.000€). Wahrscheinlich gibt es keine pauschale Empfehlung, aber ggf. ein paar Denkanstöße :-)
PS Toller Beitrag Thomas !
Hi, ich würde am Anfang zu einem ETF auf Sparplan raten, man kann auch einen Einmalkauf machen und dann ansparen. Möglichst breit als Basis(FTSE All world oder MSCI All world)(bei extraetf.de gibt es auch ein paar Tipps). Der Broker ist dabei auch wichtig, er sollte so wenig Kosten wie möglich verursachen. Wichtig ist es einfach anzufangen, wenn das Interesse dann da ist kann man auch viel mehr machen.
Wenn du eine Bank dabeihaben willst ING oder DKB, empfehlen kann ich auch traderepublic oder scalable.
Edit: Eine Barreserve sollte man behalten, ich würde aber nicht mehr als 20000 pro Bank auf dem Konto rumliegen lassen
DrSkywalker
04.12.2022, 10:27
Hallo zusammen :-)
Ich bin schon eine Zeit Stille Mitleserin. Was würdet ihr mir empfehlen, wo sollte ich aktuell investieren wenn ich jedoch nur ein geringes Vermögen habe (ca. 30.000€). Wahrscheinlich gibt es keine pauschale Empfehlung, aber ggf. ein paar Denkanstöße :-)
PS Toller Beitrag Thomas !
Was sind deine Ziele? Wofür wirst du das Geld benötigen? Wie viel Schwankung kannst du vertragen? Steht ein Immobilienkauf irgendwann zur Debatte? Wie ist das Einkommen, wie die familiären Verhältnisse? Mehr Infos bitte für eine qualifizierte Antwort.
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