Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Medizinstudium: Fehler meines Lebens
Die Tatsache, dass es in jedem Haus anders geregelt ist, was Wertschätzung, Arbeitszeiten und Ausbildung anbetrifft ist absolut unwichtig.
Hier geht es ausschließlich um das Große Ganze.
Es gibt Kliniken, da werden nach dem Dienst keine Minusstunden aufgeschrieben, sondern Überstunden abgegolten mit Freizeit. Bedeutet, dass man dadurch mehr Geld hat.
Was die grundsätzlichen Arbeits- und Weiterbildungsbedinungen anbetrifft, kann man sich seine Klinik aussuchen, bundesweit, genauso wie den Arbeitgeber, der in Nuancen (es sind nur Nuancen meiner Meinung nach) den schöneren Tarifvertrag hat.
Überall ist es anders / Nuancen.
Das ist aber von Klink zu Klinik durchaus auch anders.
Bei uns gibt es bis 19 Uhr CT und MRT-Spätdienste, alles bis 19 Uhr wird am selben Tag oberärztlich vidiert und nachts gibt es 2 Radiologen im Haus die du anrufen kannst. Und für den ungewöhnlichen Fall, dass wir Stroke und Polytrauma gleichzeitig haben, musst du dich dann vielleicht mal 20min gedulden bis einer Zeit hat. :knuddel:
So ist es. Selber noch nie Probleme gehabt.
Autolyse
27.09.2020, 22:15
Assistenzärzte sind ungelernte Sekretäre mit medizinischem Halbwissen. Na, da fällt doch endlich die Fassade! Absolut widerwärtig, was sich hier für Abgründe offenbaren ...
Am Ende des Tages ist es ziemlich zutreffend. In der Anästhesie macht der Oberarzt die große Einleitung während der Assistent dem Port in LA beim Standby gut zuredet, weil weder Personal noch geplante Zeit dafür ausreicht, dass es jemand anderes macht, und mit den Regionalen ist es genauso. Die sticht die Saalaufsicht während der vorherige Punkt noch läuft. Im Dienst gibt's die Volksnarkose für jeden und für die Privaten muss der Hintergrund eh kommen, vielleicht bekommen die dann eine Regionale. In der Pädiatrie laufe ich auf der Visite sowie dem Oberarzt hinterher und dokumentiere die Visite und tippe danach Briefe während der Oberarzt Sonos macht. Wenn man im Dienst mal ein Sono braucht, dann muss der Hintergrund eben reinkommen und für alles was darüber hinausgeht sowieso. Insofern ist das weniger widerwärtig als zutreffend.
Mr. Pink online
28.09.2020, 00:17
Zeigt ja einmal mehr welches Verständnis von Weiterbildung bei manchen Oberen vorherrscht. Dann aber im Nachhinein beschweren, dass der Assi zu wenig selber denkt.
Zum Glück ist es nicht überall so, aber leider eben doch sehr häufig.
Evidence based
28.09.2020, 05:02
Zeigt ja einmal mehr welches Verständnis von Weiterbildung bei manchen Oberen vorherrscht. Dann aber im Nachhinein beschweren, dass der Assi zu wenig selber denkt.
Zum Glück ist es nicht überall so, aber leider eben doch sehr häufig.
Es hört sich permanent so an, als sei es der Wunsch der Oberärzte, den Assistenten eine schlechte Weiterbildung zu garantieren. Man sollte nicht vergessen, dass die Oberärzte noch viel stärker wirtschaftlichen Zwängen unterliegen, ebenfalls unter Zeitdruck stehen, Druck aus der Verwaltung bekommen etc. und nebenher die nächste Generation ausbilden sollen.
Das ist wie so vieles in der Medizin eine schöne Idee, passt aber nicht mehr zur Realität. Oberärzte sind genauso Sklaven des Systems, sie hatten nur schon ein paar mehr Jahre um sich damit abzufinden...
Ihr schlagt hier eindeutig auf die Falschen ein.
Kackbratze
28.09.2020, 05:30
Dochdoch, absolut auf die Richtigen. Wir haben nämlich seit den 30er Jahren direkten Einfluss auf die Vergütung von Assistenten.
Im übrigen ist ein gut ausgebildeter Assistenzarzt im Dienst eine Bank, die den Laden am laufen hält. Aber welcher OA im Hintergrund möchte schon einen fitten Vordergrunddienst haben, der sich nicht ständig mit Nachfragen zu Banalitäten oder unwichtigen Zwischenberichten meldet?
tragezwerg
28.09.2020, 06:20
Am Ende des Tages ist es ziemlich zutreffend. In der Anästhesie macht der Oberarzt die große Einleitung während der Assistent dem Port in LA beim Standby gut zuredet, weil weder Personal noch geplante Zeit dafür ausreicht, dass es jemand anderes macht, und mit den Regionalen ist es genauso. Die sticht die Saalaufsicht während der vorherige Punkt noch läuft. Im Dienst gibt's die Volksnarkose für jeden und für die Privaten muss der Hintergrund eh kommen, vielleicht bekommen die dann eine Regionale. In der Pädiatrie laufe ich auf der Visite sowie dem Oberarzt hinterher und dokumentiere die Visite und tippe danach Briefe während der Oberarzt Sonos macht. Wenn man im Dienst mal ein Sono braucht, dann muss der Hintergrund eben reinkommen und für alles was darüber hinausgeht sowieso. Insofern ist das weniger widerwärtig als zutreffend.
Da bin ich aber froh dass ich nie an so einer Abteilung gearbeitet hab, das klingt nach einem sehr schlechten Konzept...hängt ja schon massiv von der jeweiligen Abteilung ab, was man wann lernt. Für Regionale hab ich nur den OA gerufen, wenn ich es selbst nicht hingekriegt hab. Und zum überlappen geht der OA in den Saal, damit die Assistenten die Einleitung machen können. Muss halt nur von oben her so gewünscht sein, dann klappt das auch.
Christoph_A
28.09.2020, 07:23
Dochdoch, absolut auf die Richtigen. Wir haben nämlich seit den 30er Jahren direkten Einfluss auf die Vergütung von Assistenten.
Im übrigen ist ein gut ausgebildeter Assistenzarzt im Dienst eine Bank, die den Laden am laufen hält. Aber welcher OA im Hintergrund möchte schon einen fitten Vordergrunddienst haben, der sich nicht ständig mit Nachfragen zu Banalitäten oder unwichtigen Zwischenberichten meldet?
So schauts aus, auf den Punkt gebracht @Kackbratze.
Interessant ist auch die Mentalität, die einige junge Kollegen in letzter Zeit vermehrt an den Tag legen. Da wird schön aufgeführt, was man denn bitte alles lernen möchte, Eigeninitiative ist so gut wie nicht vorhanden und wenn man nicht pünktlich rauskommt, wird schmollend protestiert und am besten anonym weitergemotzt.
In der Inneren brauchen die meisten Assis Minimum 6 Monate, meist eher ein Jahr, bis sie eine Station halbwegs unfallfrei eigenhändig managen können. Bis jemand ein vernünftiges Aufnahme- und Entlassmanagment beherrscht, die täglichen Visiten halbwegs sicher absolvieren und alle für Interventionen nötigen Voruntersuchungen und Anmeldungen fehlerfrei durchführen kann, braucht man gar nicht irgendwelche anderen Gimmicks fordern.
Dafür fehlt aber einigen schlicht das Verständnis, da wird vom ersten tag weg gemoppert, daß man in die Funktion will. Nicht umsonst dauert eine Weiterbildung ein paar Jahre, man kann schlecht den 5. Schritt vor dem 1. machen!
Christoph_A
28.09.2020, 07:23
Sorry, Doppelpost!
MissGarfield83
28.09.2020, 07:44
@christoph : bei deinem Post stimme ich dir absolut zu - was ich aber anmerken möchte, dass ein paar gut eingesetzte Goodies durchaus sehr Motivationsförderlich sein können.Es kommt immer auf die Balance an - und wenn man sieht dass sich zu engagieren lohnt, ist halt auch eher die Motivation da ... Ich fand dieses Vorenthalten von Tätigkeiten weil man erst im soundosvielten Weiterbildungsjahr ist eher etwas frustrierend ...
Mr. Pink online
28.09.2020, 08:15
So schauts aus, auf den Punkt gebracht @Kackbratze.
Interessant ist auch die Mentalität, die einige junge Kollegen in letzter Zeit vermehrt an den Tag legen. Da wird schön aufgeführt, was man denn bitte alles lernen möchte, Eigeninitiative ist so gut wie nicht vorhanden und wenn man nicht pünktlich rauskommt, wird schmollend protestiert und am besten anonym weitergemotzt.
In der Inneren brauchen die meisten Assis Minimum 6 Monate, meist eher ein Jahr, bis sie eine Station halbwegs unfallfrei eigenhändig managen können. Bis jemand ein vernünftiges Aufnahme- und Entlassmanagment beherrscht, die täglichen Visiten halbwegs sicher absolvieren und alle für Interventionen nötigen Voruntersuchungen und Anmeldungen fehlerfrei durchführen kann, braucht man gar nicht irgendwelche anderen Gimmicks fordern.
Dafür fehlt aber einigen schlicht das Verständnis, da wird vom ersten tag weg gemoppert, daß man in die Funktion will. Nicht umsonst dauert eine Weiterbildung ein paar Jahre, man kann schlecht den 5. Schritt vor dem 1. machen!
Aha ok, kannst du vielleicht mal konkretisieren wer hier welche überzogenen Anforderungen stellt? Bist du dir sicher, dass Weiterbildung, z. B. in der Inneren aktuell so aussieht wie du dir das vorstellst? Ich würde mir nie anmaßen jede Klinik in Deutschland zu kennen, aber dank meiner ehemaligen Kommilitonen hab ich doch einen kleinen Querschnitt. Wir sind alle am Ende der Weiterbildung und es ist einfach ausnahmslos ein Kampf am Ende die Funktionen zu bekommen. Und das mangelt bei weitem nicht am Einsatz.
Und keine Sorge, unbezahlte Überstunden haben wir uns alle zu genüge gegönnt. Und nur weil das bei euch auch schon so war, finde ich es nicht überzogen, dass die folgende Generation eine angemessene Bezahlung nach Tarif verlangt. Arbeitszeitgesetz kennt nämlich kein Gewohnheitsrecht.
Bzgl. meiner Aussage zu Fach- und Oberärzten: gibt wie ich sagte solche und solche. Die die engagiert sind halten sich gut die Waage mit denen denen,den der Weiterbildungskatalog gelinde gesagt scheiß egal ist. Ich will hier keinesfalls OA bashing betreiben, dazu habe ich keinen Grund. Aber wir brauchen hier auch nicht so zu tun als gäbe es nicht genug, die sich in ihrer komfortablen Rolle gut eingelebt haben und denen das Engagement ihrer Assis relativ wurscht ist. Hauptsache sie werden nicht behelligt.
Abiturient2010
28.09.2020, 08:38
Genau so ist es, ich habe das Gefühl die "Oberen" hier driften etwas vom Thema ab.
Ich brauche keinen FA/OA, der mir Sachen vorkaut die ich genauso gut auch in einem Buch lesen kann (wenn er es trotzdem mal macht freue ich mich natürlich). Was ich brauche, ist das Ermöglichen der notwendigen Rotationen in der vorgesehenen Weiterbildungszeit. Und dass mir das Zeug beigebracht wird, was nicht in Büchern steht. Das ist aber alles in meiner Abteilung kein Problem, ich weiß aber dass die Rotationen an anderen Abteilungen teilweise sehr problematisch sind.
Außerdem finde ich es daneben wie hier dargestellt wird, dass wir rumheulen, wenn wir mal ne Minute länger bleiben müssen. Ich bleibe jeden Tag mindestens 45, im Schnitt sicher 60 Minuten länger, unbezahlt versteht sich. Ich heule deswegen auch nicht rum, es ist halt noch wichtige Arbeit zu erledigen und dann mache ich sie halt noch fertig. Es ist auch seitens der OA/CA klar kommuniziert, dass das erledigt werden muss, und das Dokumentieren von Überzeit ist seitens der Verwaltung strengstens untersagt.
Bevor hier Leute sagen, dass wir selbst Schuld sind, dass wir das mit uns machen lassen, wir haben uns oft genug diesbezüglich mit unseren Vorgesetzten und der Verwaltung auseinandergesetzt und die Quintessenz ist "dann geht halt wenn's euch nicht passt" (was einige Assis auch machen, andere wiederum nicht weil die Weiterbildung in 5 Jahren gut machbar ist und es sonst auch passt in der Abteilung und/oder sie örtlich gebunden sind).
Finde nach wie vor das Hauptproblem, dass in Summe das Gehalt für die reale Arbeitszeit (inkl. unbezahlter Überstunden und Dienste von sicherlich an die 60h/Woche) zu niedrig ist, insbesondere im Vergleich zu anderen akademischen Berufen.
Meine Güte, so ein hartes Leben als Oberarzt. Nur unfähige Assistenten, die auch im 3. Jahr noch wegen der Ibuprofen-Dosierung anrufen und keinen nennenswerten Beitrag zur Klinikarbeit leisten, der über Tackern und Telefonieren hinaus geht! Und wenn ein Assistent dann mal seine Patienten im Sono selbst schallen will, ist das auch wieder vermessen. Was für eine verrückte Welt!
Kackbratze
28.09.2020, 08:54
Hast Du jetzt eigentlich schon einen Job oder suchst Du immernoch deine erste Stelle?
Christoph_A
28.09.2020, 09:00
Aha ok, kannst du vielleicht mal konkretisieren wer hier welche überzogenen Anforderungen stellt? Bist du dir sicher, dass Weiterbildung, z. B. in der Inneren aktuell so aussieht wie du dir das vorstellst? Ich würde mir nie anmaßen jede Klinik in Deutschland zu kennen, aber dank meiner ehemaligen Kommilitonen hab ich doch einen kleinen Querschnitt. Wir sind alle am Ende der Weiterbildung und es ist einfach ausnahmslos ein Kampf am Ende die Funktionen zu bekommen. Und das mangelt bei weitem nicht am Einsatz.
Und keine Sorge, unbezahlte Überstunden haben wir uns alle zu genüge gegönnt. Und nur weil das bei euch auch schon so war, finde ich es nicht überzogen, dass die folgende Generation eine angemessene Bezahlung nach Tarif verlangt. Arbeitszeitgesetz kennt nämlich kein Gewohnheitsrecht.
Bzgl. meiner Aussage zu Fach- und Oberärzten: gibt wie ich sagte solche und solche. Die die engagiert sind halten sich gut die Waage mit denen denen,den der Weiterbildungskatalog gelinde gesagt scheiß egal ist. Ich will hier keinesfalls OA bashing betreiben, dazu habe ich keinen Grund. Aber wir brauchen hier auch nicht so zu tun als gäbe es nicht genug, die sich in ihrer komfortablen Rolle gut eingelebt haben und denen das Engagement ihrer Assis relativ wurscht ist. Hauptsache sie werden nicht behelligt.
Bin ich mir, da ich selber Weiterbildungsermächtigt bin und Assistenten weiterbilde sowie in diversen Qualitätszirkeln in regem Austausch mit anderen Weiterbildern stehe, eigtl. ziemlich sicher, ja.
P.s.: ich bin nach 2.5 Jahren in meiner alten Klinik komplikationslos in den Funktionsdienst rotiert, war also auch früher schon durchaus mgl, gute Weiterbildubgsstdllen zu finden.
Mr. Pink online
28.09.2020, 09:03
Na dann müssen meine Kollegen und ich wohl ausschließlich schlechte Stellen gefunden haben. Man lernt ja nie aus.
Christoph_A
28.09.2020, 09:28
Na dann müssen meine Kollegen und ich wohl ausschließlich schlechte Stellen gefunden haben. Man lernt ja nie aus.
Möglich wär das.
Niederlande, Uniklinik, patientennahes Fach.
Fortbildung für die Assistenzärzte in den ersten beiden Jahren: Jede Woche vierstündige geblockte Arbeitszeit in der man mit dem LOA das entsprechende englischsprachige Lehrbuch Kapitelweise gemeinsam durchspricht und Fragen klärt. Eigene Arbeit: In seiner Freizeit das entsprechende Kapitel vorher durchlesen. Habe ich in Deutschland so nicht erlebt. Mal kurz mit dem Kollegen/OA/CA theoretische Fragen zu klären wie ich es aus Deutschland kenne entspricht keiner fundierten Ausbildung.
tragezwerg
28.09.2020, 11:24
Das alles steht und fällt mit der Abteilung, in der man arbeitet. Es gibt tolle Abteilungen, in denen Funktionsdiagnostik/OP etc. pp. frühzeitig und strukturiert möglich sind. Wo es Oberärzte gibt, die motiviert sind und ordentlich ausbilden. Und wo im Gegenzug auch die Assistenten motiviert sind (ist ja alles ein Geben und Nehmen). Aber das muss von oben her auch gewollt sein und organisatorisch klappen. Und da hapert es halt an vielen Kliniken enorm, wenn Kostendruck und Hybris der Chefs mit ernsthaftem Interesse an ordentlicher Weiterbildung kollidieren.
Na dann müssen meine Kollegen und ich wohl ausschließlich schlechte Stellen gefunden haben. Man lernt ja nie aus.
Natürlich :-D
Möglich wär das.
Klar. Gibt auch top Qualitätskontrolle, dass Weiterbildung läuft.;-)
Niederlande, Uniklinik, patientennahes Fach.
Fortbildung für die Assistenzärzte in den ersten beiden Jahren: Jede Woche vierstündige geblockte Arbeitszeit in der man mit dem LOA das entsprechende englischsprachige Lehrbuch Kapitelweise gemeinsam durchspricht und Fragen klärt. Eigene Arbeit: In seiner Freizeit das entsprechende Kapitel vorher durchlesen. Habe ich in Deutschland so nicht erlebt. Mal kurz mit dem Kollegen/OA/CA theoretische Fragen zu klären wie ich es aus Deutschland kenne entspricht keiner fundierten Ausbildung.
Nee in DE ist das eher unstrukturiert, die Qualität ist allgemein bekannt. Sogar für Zeugnisse/Logbücher muss man die ÄK anrufen.
4h Arbeitszeit, wer legt denn da die Zugänge auf Station und schreibt die Briefe:-D. Dafür wäre meine ehemaligen Chefs und der jetzige Chef viel zu geizig. Wir haben eher unregelmäßig/selten 1x Woche später nachmittag etwas, bunt gemischte Themen. Immerhin etwas ist besser als nix.
. Und da hapert es halt an vielen Kliniken enorm, wenn Kostendruck und Hybris der Chefs mit ernsthaftem Interesse an ordentlicher Weiterbildung kollidieren.
Und diese Leute sollten von dem schweren Los der "Weiterbildungsberechtigung" seitens der "sehr unabhängigen" ÄK befreit werden. Leider interessiert sich die ÄK nur bei wirklich groben Fehlern ihrer Weiterbilder für die Qualität der angebotenen "Weiterbildung"
cartablanca
28.09.2020, 21:29
keine Chance. Brief schreiben? Kann auch der AA. Oder die Sekretärin.
Zusammengefasst: für die eigentliche Leistung braucht es den FA/OA. Für den Papierkram reicht es für die zweite Hälfte wenn man eine Sekretärin hat, für die erste Hälfte ...
Schon mal überlegt, dass Assis von ihren Vorgesetzten gezielt zu Sekretären degradiert werden? Ich habe Häuser kennen gelernt wo es Diabetesschulungen und andere Fortbildungen für Alle außer den Ärzten gab. Wo die speziell ausgebildete MTRA die Echos machte und die Mehrheit der internistischen Fachärzte es nicht beherrschte. Sowohl ich als auch viele Kollegen mussten ihre Fortbildungen komplett selbst bezahlen. Manchen ist nicht mal der Fortbildungsurlaub genehmigt worden. Dass Leistungen im Logbuch von den Vorgesetzten unterschrieben werden, die nie erbracht worden sind, ist eher die Regel als die Ausnahme und eigentlich rechtlich relevanter Betrug. Ja ne ist klar, die Assis sind einfach alle faul und dumm, waren aber mal in der Lage, die besten Abis ihrer Jahrgänge hinzulegen. Aber vielleicht lebt der eine oder andere OA damit seine narzisstische Ader aus, wenn er die Assis zu Handlangern für die Drecksarbeit degradiert?!
Ich sags immer wieder: wenn der OA das nicht ärztliche Personal mehr wert schätzt als den AA dann lass halt das nicht ärztliche Personal die Dienste schieben.
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