Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Hammerexamen Herbst 2011- und Zwischenwelten-Thread
die Bestehensquoten des Hammerexamen sprechen ja dafür, dass man es dennoch schafft, auch wenn es darunter vereinzelt viele schlechte Fragen gibt..
Darum muss man ja nicht in Panik geraten und froh sein, dass man auf solche Dinge achten soll. Dann macht man ja vielleicht in der Prüfung nicht den selben Fehler nochmal =)
Natürlich ist bestehen erst einmal das wichtigste; trotzdem finde ich solche uneindeutige oder sich jenseits des Facharztniveaus abspielende Fragen ärgerlich und werde mich mit Sicherheit auch in unserem Examen über einige Fragen aufregen. Das Medizinstudium bietet doch mehr als genug Stoff, aus dem man eine faire Prüfung machen kann, die nur solche Studenten bestehen lässt, die ein ausreichendes theoretisches Wissen für den Start in den Arztberuf aufweisen. Ich verstehe nicht, warum man dann regelmäßig Fragen konstruieren muss, bei deren Lösung Thieme Examen online kommentiert: "unserer Meinung nach sind A und C richtig und die Frage uneindeutig, das IMPP sagt aber trotzdem nur C" oder die megaspeziell sind (ich sag nur Chemo beim Pleuramesotheliom- Hallo?!?)
Bestehen wird man bei vernünftiger Vorbereitung hoffentlich auch ohne diese Fragen. Und natürlich wird die Note in unserem späteren Berufsleben nur marginal interessieren. Aber von einer Prüfung, die ja auch nach Noten Leistung beurteilen will, erwarte ich manchmal qualitativ etwas anderes. Wenn man schon Noten vergibt, muss die Trennschärfe auch gewährleistet sein, und ich finde nicht, dass das immer unbedingt so der Fall ist. Ich kreuze zum Beispiel im Moment ganz gut. Natürlich werde ich mich ärgern, wenn ein paar wirklich bescheidene Fälle im Examen drankommen und ich dann wesentlich schlechter kreuze als in der Vorbereitung. Auch wenn bestehen erst einmal alles ist (und wenn ich durchfalle wegen bescheidener Fälle oder sonst irgendwas, hört die Welt ja auch nicht gleich auf. Totärgern würde ich mich trotzdem)
Nichts für ungut, soweit nur meine Meinung. Man darf sich doch mal über einzelne Fragen beschweren, ohne dass gleich die "bestehenistdochalles"-Keule kommt :-meinung
:peace:
ärgh, es ist August und fast 10.00 Uhr morgens und ich muss das Licht anmachen zum Lernen - was für ein Wetter! Wünsche allen einen schönen Tag!
Flauscheding
03.08.2011, 09:18
Maja, ich kann dir da nur zustimmen. Und wenn ich im Kommetar dann lese "Willkommen in der Facharztprüfung Kardiologie", da kann ich nur noch den Kopf schütteln. Und natürlich frage ich mich dann, was das alles soll. Es geht ja eben nicht darum, einen Kampf gegen die Studenten zu führen und doch legt es das IMPP darauf an, die Studis in die Irre zu führen. Was also soll das ganze? Das hat ja nichts mehr mit Abprüfung von Wissen zu tun, sondern oftmals nur noch mit dem Irreführen von uns. Ob das so sinnvoll ist, möchte ich mal bezweifeln. Natürlich werden auch einige wirklich leichte Fragen gestellt, andere sind absolut fair und das gleicht es auf gewisse Art aus.
Aber wenn ich schon über - im Schnitt - 100 Tage jeden verdammten Tag lerne, möchte ich auch mehr reißen als gerade eben zu bestehen. Und absehbar ist das Ergebnis dann auch kaum noch, wenn man ständig damit rechnen muß, dass wirklich fiese Fälle abgeprüft werden, dazu dann noch Kleingedrucktes und Dinge, die man entweder durch Zufall mal aufgeschnappt hat oder sie ansonsten einfach nicht wissen kann.
Und dqamit ich mich jetzt nicht wieder aufrege, geh cih erstmal zum PFerd und lern danach weiter. Gekreuzt hab ich heute ja schon ein bisschen. Dann mach ich Allgemeinmedizin fertig und morgen gehts an ein neues Fach.
philipp1984
03.08.2011, 12:17
---->
Jawoll, das meinte ich.
:-peng
NotArsch
03.08.2011, 12:34
---->
..........
:-))
Flauscheding
03.08.2011, 13:37
Wie bitte? Den Kommentar kenn ich gar nicht.
Is nicht euer Ernst, oder :-???:-???:-???
Sunflower
03.08.2011, 17:31
Solche Kommentare auf der DVD hatten während meiner Lernzeit dafür gesorgt, dass ich medisricpt manchmal schon ein wenig liebgewonnen hatte ;-)
Allerdings muss man sagen, dass anscheinend nicht bei allen Fächern der gleiche Kommentator ist. Aber die persönlichen Anmerkungen waren mir schon sehr sympathisch ...und zauberten trotz Frust und Stress manchmal sogar ein Lächeln ins Gesicht!!!
philipp1984
03.08.2011, 17:36
Solche Kommentare auf der DVD hatten während meiner Lernzeit dafür gesorgt, dass ich medisricpt manchmal schon ein wenig liebgewonnen hatte ;-)
Allerdings muss man sagen, dass anscheinend nicht bei allen Fächern der gleiche Kommentator ist. Aber die persönlichen Anmerkungen waren mir schon sehr sympathisch ...und zauberten trotz Frust und Stress manchmal sogar ein Lächeln ins Gesicht!!!
In diesem Fall war es ein Kommentar aus Examen online. Aber es stimmt, manche der Kommentatoren leiden teilweise ein wenig mit uns mit glaube ich.
Sunflower
03.08.2011, 17:38
Aus welchem Examen war die Frage bzw. der Kommentar?
philipp1984
03.08.2011, 17:40
Aus welchem Examen war die Frage bzw. der Kommentar?
Uh, das weiß ich nicht mehr genau, hatte das schon vor einiger Zeit mal rauskopiert. Es war aber glaube ich eine Frage aus der klinisch-pathologischen Konferenz.
nikilaus
03.08.2011, 17:40
Mich amüsiert es irgendwie auch sehr...wüsste mal gerne, wer da so bei IMPP arbeitet...ich meine, welche Freaks denken sich diese teilweise sehr abgefahrenen Fragen aus?
Das Problem an diesen ganzen Fragen, die ich damals schon genauso bescheuert fand, ist der Aufgabenstil als solcher. Ich denke, wir sind uns alle einig, dass MC-Fragen ohne wenn und aber die mit Sicherheit fairste Möglichkeit (im Sinne von "alle Studenten sind gleich") ist, eine Prüfung zu gestalten: Es gibt kein Hineininterpretieren, kein Auge zudrücken, kein Diskutieren und eine Antwort ist richtig (oder zumindest gilt für alle die gleiche Antwort als richtig, selbst wenn auch gestandene Fachärzte da anderer Meinung zwischendurch mal sind). Irgendwann haben diese Examina mit "normalen" Fragen angefangen, Symptome mussten Krankheiten zugeordnet werden, eine Medikation für eine Erkrankung gefunden werden etc. Da aber die Altfragen für alle nachfolgenden Generationen zugänglich sind, ist es völlig selbstverständlich, dass natürlich die Inhalte und Fragengestaltung anders werden müssen, denn ansonsten hat das Ganze nix mehr mit Lernen sondern mit Wiedererkennen von Fragen zu tun. Das Dumme ist, dass es mittlerweile groteske Züge annimmt. Da werden Erkrankungen abgefragt, die eine Prävalenz von einigen wenigen Patienten hat, da werden Symptome einer Erkrankung, die es zu erraten gilt, vorgestellt, die Antwort bzw. die Frage ist aber nicht die Erkrankung selber sondern die dritthäufigste Nebenwirkung des am ehesten kontrainidzierten Medikamentes... Ein Teufelskreis... Irgendwann, wenn keine schwarze Reihe mehr die Uraltfragen beherbergt und sich keiner mehr daran erinnern kann, darf man vielleicht wieder vernfünftige Fragen beantworten :-keks
philipp1984
03.08.2011, 20:18
Das Problem an diesen ganzen Fragen, die ich damals schon genauso bescheuert fand, ist der Aufgabenstil als solcher. Ich denke, wir sind uns alle einig, dass MC-Fragen ohne wenn und aber die mit Sicherheit fairste Möglichkeit (im Sinne von "alle Studenten sind gleich") ist, eine Prüfung zu gestalten: Es gibt kein Hineininterpretieren, kein Auge zudrücken, kein Diskutieren und eine Antwort ist richtig (oder zumindest gilt für alle die gleiche Antwort als richtig, selbst wenn auch gestandene Fachärzte da anderer Meinung zwischendurch mal sind). Irgendwann haben diese Examina mit "normalen" Fragen angefangen, Symptome mussten Krankheiten zugeordnet werden, eine Medikation für eine Erkrankung gefunden werden etc. Da aber die Altfragen für alle nachfolgenden Generationen zugänglich sind, ist es völlig selbstverständlich, dass natürlich die Inhalte und Fragengestaltung anders werden müssen, denn ansonsten hat das Ganze nix mehr mit Lernen sondern mit Wiedererkennen von Fragen zu tun. Das Dumme ist, dass es mittlerweile groteske Züge annimmt. Da werden Erkrankungen abgefragt, die eine Prävalenz von einigen wenigen Patienten hat, da werden Symptome einer Erkrankung, die es zu erraten gilt, vorgestellt, die Antwort bzw. die Frage ist aber nicht die Erkrankung selber sondern die dritthäufigste Nebenwirkung des am ehesten kontrainidzierten Medikamentes... Ein Teufelskreis... Irgendwann, wenn keine schwarze Reihe mehr die Uraltfragen beherbergt und sich keiner mehr daran erinnern kann, darf man vielleicht wieder vernfünftige Fragen beantworten :-keks
Also ich denke, dass das IMPP eigentlich einen ziemlich guten Job macht. (Bitte jetzt nicht steinigen!). Es ist meiner Meinung nach eine ziemliche Kunst ein Examen so zusammenzustellen, dass am Ende immer in etwa die gleichen Ergebnisse herauskommen. Die Bestehensquoten sind ja eigentlich immer relativ konstant. Das IMPP bestimmt nach den Examen ja auch für jede einzelne Frage den Trennschärfekoeffizienten. Das bedeutet, dass das IMPP natürlich auch teilweise sehr abgefahrende Fragen stellen muss, und ggf. auch Fragen, die man nur beantworten kann, wenn man wirklich ein Superbrain ist.
Wenn alle Fragen eindeutig wären und einfach zu beantworten, dann könnten wirs direkt lassen und allen ne 2 geben.
Flauscheding
03.08.2011, 20:26
Naja zwischen zu leicht und abgefahrenes Facharztwissen liegen immer noch Welten.
Klar sprechen die Durchfallquoten für sich und natürlich ist es (irgendwie) machbar. Keine Frage, aber es geht auch nicht immer nur um bestehen oder nicht. Ich mag Grautöne in meinem Leben und immer nur alles schwarz oder weiß zu sehen, hilft ja dabei auch nicht.
Fakt bleibt, dass teilweise echt abgefahrenes Zeug gefragt wird und diese Fragen einfach unfair uns ggü. sind. Woher das resultiert, wissen wir ja alle. Und fair ist das irgendwie nicht.
Gegen die MC-Fragen als solches, hab ich ja gar nichts. Auch werden dann ja doch immer ähnliche Gebiete abgeprüft, dass wir uns auch ganz gut darauf einstellen können. Dennoch: bestehen ist nicht immer das Totschlagargument.
:-meinung
philipp1984
03.08.2011, 20:53
Keine Frage, aber es geht auch nicht immer nur um bestehen oder nicht. Dennoch: bestehen ist nicht immer das Totschlagargument.
:-meinung
Genau das meine ich ja, dass das IMPP das eigentlich über die Jahre mit einer geschickten Fragenauswahl immer gut hinbekommen hat. Es gibt einige wenige 1er, weniger 2er und viele 3er und 4er (und fast keine Durchfaller :-top ).
Hoppla-Daisy
03.08.2011, 21:01
So, Gyn-Wiederholung lief gut.... kann ich DAS Thema also abhaken :-)
Und nuuuuuun, gemütlich zurücklehnen :-party
philipp1984
03.08.2011, 21:05
So, Gyn-Wiederholung lief gut.... kann ich DAS Thema also abhaken :-)
Und nuuuuuun, gemütlich zurücklehnen :-party
Kreuze auch gerade Gyn.. Mir gefällt das aber garnicht.. Was die da alles zu den einzelnen Therapien bei unterschiedlichen Stadien wissen wollen. Und dann dieser Fall mit den Myomen! Und dieser blöde Fall mit diesen gefühlten 150 histologischen Bildern! Die beiden hätten mir glatt das Genick gebrochen! Hat man davon, wenn man mit dem Exaplan lernt... :(
der kommentar spricht einem echt aus dem
a) herzen
b) fuß
c) knie
d) ohr
e) istmirdochegal
:-top
apropo wiederholen- wie macht ihr das denn? versuche meinen tagessoll des 100 tagelernplans zu absolvieren und 1-2 abende die woche zu wiederholen?!
Es ist meiner Meinung nach eine ziemliche Kunst ein Examen so zusammenzustellen, dass am Ende immer in etwa die gleichen Ergebnisse herauskommen. Die Bestehensquoten sind ja eigentlich immer relativ konstant. Das IMPP bestimmt nach den Examen ja auch für jede einzelne Frage den Trennschärfekoeffizienten. Das bedeutet, dass das IMPP natürlich auch teilweise sehr abgefahrende Fragen stellen muss, und ggf. auch Fragen, die man nur beantworten kann, wenn man wirklich ein Superbrain ist.
Wenn alle Fragen eindeutig wären und einfach zu beantworten, dann könnten wirs direkt lassen und allen ne 2 geben.
Naja, ich weiß ja nicht, ob es anderen auch so geht. Aber wenn ich in einem Innere-Examen plötzlich mehr als 10% schlechter kreuze, weil ein Fall Malaria und ein Fall exogen-allergische Alveolitis drankommen, dann weiß ich nicht, was das mit Trennschärfe zu tun haben soll. Ich hoffe nur, dass quasi im Sinne der ausgleichenden Gerichtigkeit die anderen Fälle dieses betreffenden Examens einfacher waren (hab ich jetzt aber nicht nachgeschaut). Faire Fragen bedeuten ja noch lange nicht, dass alle ne zwei machen. (und gegen die M.C. Fragen hab ich gar nichts, finde ich auch am besten)
Tjaaaa, Wiederholen ist ein gutes Thema. Ich versuche ab und zu ein bisschen zu wiederholkreuzen, aber das klappt noch nicht so ganz. Ich hab mir aber fest vorgenommen, ab September regelmäßig vielleicht so zwei Stunden oder so zum wiederholen einzuplanen.
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