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freak1
02.09.2020, 19:11
Und wenn man sich verspekuliert hat, gibt es ja immer noch die netten fremden Männer die einem die Schulden schnell mal begleichen. Nächstenliebe undso. :-angel

Thomas24
02.09.2020, 19:17
Und wenn man sich verspekuliert hat, gibt es ja immer noch die netten fremden Männer die einem die Schulden schnell mal begleichen. Nächstenliebe undso. :-angel

Hey Leute, echt jetzt? :-keks
Wollen wir uns nicht lieber inhaltlich austauschen?

freak1
02.09.2020, 20:24
Warum? Das ist doch eine wichtige Information, wenn man die Investitionstips und Ansichten einschätzen möchte. Wenn ich mein Geld verzocke bleibe ich auf den Schulden selbst sitzen; daher investiere ich vermutlich anders.

Ab dem 04.11 wird's richtig spannend. Bis dahin wird die FED alles menschenmögliche tun um die Märkte oben zu halten. Bis dahin wird es auch massiv Sozialleistungen von der Gov geben um die Chancen von Trump auf eine zweite Amtszeit zu erhalten.

Danach: all bets are off

Thomas24
02.09.2020, 20:59
Natürlich sind die Märkte nicht perfekt effizient. Nur wage ich zu bezweifeln, dass sie nicht effizient genug sind, um relativ simple Zusammenhänge wie du sie bei den Goldminen beschrieben hast mit einzupreisen. Der weit überwiegende Teil des an den Börsen investierten Kapitals kommt aus dem professionellen Umfeld. Und ein professioneller Investor, der eine größere Position an einem Unternehmen kauft bzw. hält, stellt nicht einfach nur ein paar grundsätzliche makroökonomische Überlegungen auf und kauft dann irgendwas was dazu zu passen scheint. Hier schlummern sicherlich jede Menge Risiken, die dir weder bewusst sind, noch überhaupt bewusst sein können, selbst wenn du dich zusätzlich ausgiebig mit den öffentlichen Bilanzen usw beschäftigst.


Zuerst einmal bin ich angenehm überrascht, dass du anscheinend auch eine andere Tonalität beherrscht, als die eines patzigen Teenagers. Natürlich liegt jeder Portfolio Position ein Risiko inhärent, vor allem in Zeiten, in denen alle Korrellationen auf 1 gehen (werden). Im Falle einer erneuten Liquiditätskrise wie Mitte März (Citadel musste Positionen abbauen) werden alle Assetklassen abverkauft werden, auch die sogenannten 'safe Haven' Assets - und natürlich auch Gold- , allein schon um Margin freizumachen.

Zweitens ist es zutreffend, das Märkte nicht effizient sind. Sie sind die meiste Zeit effizient und preisen Risiken und Nutzen richtig. Aber in den Zeiten, in denen das nicht der Fall ist, liegen gigantische Opportunitäten- die auch für nicht professionelle Anleger nutzbar sind. Gerade weil Sie so klein sind und nur kleine Positionen bewegen.

Was aber völliger Nonsens ist, dass institutionelle Investoren irgendwelche Assets aufgrund -wie sagst du so schön- 'paar grundsätzliche makroökonomische Überlegungen auf und kauft dann irgendwas was dazu zu passen scheint.' Das ist der allergrößte Nonsens, den ich in diesem Kontext lesen durfte. Denn Drittens gibt es nicht 'die eine Buy Side', welche als ein monolithisch - gleichartig agierender Block, der ähnliche Strategien umsetzt, sondern eine Vielzahl von unterschiedlich agierenden Akteuren auf der Käuferseite (Spoiler: ohne unterschiedliche Ansichten über zukünftige Daten, wie Zinsen, GDP und CPI gäbe es gar keinen Markt).

Allen gemeinsam ist, dass Sie einen Zahlen- und Faktengetriebenen Prozess folgen und ihre vorgegebenen Risikoparameter einhalten (müssen!). Unterschiedlich ist die Umsetzung und ihre Strategie, ob Sie Trendfolgend agieren, einen globalen Makro- Ansatz verfolgen, über Derivate handeln, ein Quantitatives Modell handeln oder einfach nur CTAs sind. Aber niemand, wirklich niemand, kauft 'kauft dann irgendwas was dazu zu passen scheint'. Wie stellst du dir bitteschön die Börse vor?? Alle haben eine ähnliche Meinung und allozieren in die gleiche Richtung Kapital? Wer geht dann bitte die Gegenposition ein? Mehr noch: es gibt genügend Unternehmen und manchmal sogar ganze Assetklassen, die nicht genügend institutionelle Aufmerksamkeit auf sich ziehen, um von einer professionelle Abdeckung durch eine Heerschar von professionellen Analysten beobachtet und bewertet zu werden.

Apple? Vergiss es, da gibt es keinen Edge. Eine technische Ausrüsterfirma, die Wartungsverträge für Off- Shore Ölbohrplattformen hat und im Falle einer globalen Wirtschaftserholung und anziehender Nachfrage nach fossilen Brennstofffen Cash Flow printet- aber derzeit sogar unter dem Buchwert der Firmenassets bewertet ist?
Durchaus möglich, dass dieses Unternehmen überhaupt keine Analysten Coverage hat. Du wärst erstaunt, dass es sogar viele Unternehmen gibt, die nicht dauerhaft professionell durch Analysten betreut werden. Und das sind nur die Aktienmärkte. Von den Rohstoffen, Währungen oder Derivaten brauchen wir gar nicht erst zu reden.
Und du wärst erstaunt, dass gerade in den Optionsmärkten deutliche Abweichungen vom 'fairen Preis' nach Black Scholes Modell gibt, vor allem in den länger in der Zukunft liegenden Verfallsdaten.




Mit deinen 16,8% zu prahlen spricht auch nicht unbedingt für dich. Dieses Jahr hat sich ein gutes Börsenumfeld geboten, in dem man relativ leicht einen solchen Gewinn erzielen konnte. Dennoch war das mit erheblichen Risiken verbunden. Risiken eingehen und danach wenn es gut ging damit angeben, was man für ein toller Investor ist, ist ein typisches Merkmal eines Herausgebers von Investmentpornographie. Nur wenn es schief geht, sind die Leute meistens ganz still.

Zum Terminus 'Investment- Pornographie' hast du eine wirkliche Affinität, oder? Grundlage jeder Investmententscheidung ist eine eigene Meinungsbildung. Wurde schon mehrfach gesagt, und niemand gibt hier Anlagetipps, sondern hier werden nur Ideen ausgetauscht. Anlage Empfehlungen dürfen in Deutschland nur hierzu legitimierte und zertifizierte Personen geben. Deine eigene Meinung, deine eigene Situationsanalyse, und dafür darfst du dein eigenes Geld behalten, oder den eigenen Verlust bedauern. So läuft das. Niemand kann Verantwortung auf irgendjemand anders externalisieren. Wenn dir das Spiel so nicht gefällt, dann spiel es eben nicht. Aber behaupte nicht irgendeinen Unsinn, dass es per se nicht möglich sei- vor allem nicht in irrationalen und ineffizienten Mörkten. Dann hätten wir eine passiv gemanagte Quote von 100%. Nur weil man oft kolportierten Unsinn wiederholt, steigt der Wahrheitsgehalt dadurch nicht. Nur mal ganz allgemein: nur weil Du dir etwas nicht vorstellen kannst, heißt es nicht, dass es nicht möglich ist. Hier im Forum und in deinem beruflichen Umfeld wirst du auf Menschen treffen, die täglich Dinge umsetzen, die du nicht replizieren kannst und die Skills besitzen, die du (noch?) nicht besitzt. Kann man mal akzeptieren.



Ein netter Trick diverser Strukturvertriebe, die aktive Fonds an den Mann bringen, funktioniert ähnlich: Man sucht sich aus einer Auswahl von mehreren Fonds immer den raus, der zufällig in den letzten Jahren gut lief und präsentiert den dem Kunden. Die anderen Fonds, die man in der Vergangenheit auch verkauft hat, lässt man schön unter den Tisch fallen. Funktioniert super, um Kunden zu gewinnen. Dumm nur, dass statistisch ein aktiver Fonds, der in der Vergangenheit gut lief, gegenüber anderen Fonds KEINE höhere Chance auf eine Überperformance hat. Aber bei dir ist das natürlich ganz anders, du machst ja deine sicheren 20% ohne Risiko.

Hier frage ich mich, wann sinnerfassendes Lesen für Akademiker (?) so vollends aus der Mode gekommen sein mag. Hab das Memo wohl nicht bekommen. Wie wurde denn bitteschön aus meiner Aussage 'Es gibt auch wesentlich elegantere Wege sein Geld anzulegen, und da sind durchaus annualisierte Renditen von 20% und mehr möglich. Nur ist das eben nichts für den durchschnittlichen Anleger.' zu deiner Aussage, ich mache meine sicheren 20% ohne Risiko uminterpretiert wurde?? Es war nie die Rede von 20% ohne Risiko. Es gibt kein 'ohne Risiko'. Sogar eine Cashposition auf dem Girokonto ist nicht 'ohne Risiko'.



Und warum kann er das? Weil er als Arzt gearbeitet hat und sich nebenher ein bisschen mit der Börse beschäftigt hat und schlaue Posts in Internetforen abgelassen hat? Der Mann hat Informationen, an die du in 100 Jahren nicht rankommst.

Again. Die Zeit, die du in das Verfassen von sarkastischen Kommentaren als unsere meinungsstarke Semi -offizielle Foren Universaldilettantin einbringst, hättest du in deine eigene Bildung stecken können. Da wäre dir vielleicht das ein oder andere Licht aufgegangen. Also daher noch einmal ganz laaaangsam. Sinnerfassendes Lesen zum Zweiten: niemand hier behauptet, Warren Buffett schlagen zu können. Niemand hat behauptet, ebenfalls Zugriff auf das Know How, die Erfahrung, oder die Netzwerke eines Warren Buffetts zu haben. Niemand, und schon gar nicht ich, hat behauptet, dass man mit ein bisschen Recherche als Hobby Investor auch nur in die Nähe eines professionellen Portfolio Managers wie Warren Buffett kommen könnte.

Das Buffett Zitat diente erstens allein zur Verdeutlichung, dass einer der besten Money Manager der Welt ebenfalls auf die Tatsache hinweist, dass ein Investor mit einem kleinen Portfolio zwischen 1 und 10 Mio USD aus verschiedenen Gründen einen enormen Vorteil gegenüber großen Investoren aufweist. Und zweitens: dass auch weit über der durchschnittlichen Marktrendite liegende Renditen möglich sind.

Ob Du oder ich einer dieser Investoren sind, spielt doch gar keine Rolle. Lass doch mal dein 'ich will aber Recht haben und der Kommer sagt das aber auch!' Ego aus dem Spiel, das steht dir nur im Weg. Die Key Message von Warren Buffett ist: überdurchschnittliche Renditen sind möglich, vor allem bei kleinen Portolios. Und wenn man mich fragt, wer versteht mehr vom globalen Kapitalmarkt? Gelbe Klamotten, die sagt, dass es nicht geht (oft meinungsstark und rigide Schnellschüsse aus der Hüfte abgebend- aber mit den Fakten und dem aufmerksamen Lesen hat Sie es leider oft nicht so) oder Warren Buffett, der das Gegenteil behauptet (und bewiesen hat, dass er extrem analytisch, Risiko-affin und Detail- und Prozessorientiert arbeiten kann) dann würde ich eher auf einen der reichsten (selfmade!) Männer der Welt setzen. Spar dir deine sarkastische Antwort. Wir wollen einmal annehmen, du hättest geistreich das letzte Wort gehabt.


Interessant, um warum machen sie das? Ich dachte die 20% gibt's nahezu risikofrei? Dass man mit hohem Risiko 20% p.a. erwirtschaften kann, habe ich nie bezweifelt. Du kaufst halt die Rendite mit mehr Risiko ein. Und in überwiegend bullishen Märkten hat das seit der letzten Finanzkrise für viele ganz gut geklappt.

Wer hat denn je das Gegenteil behauptet?:-oopss Es gibt kein risikoloses Geld an den Finanzmärkten, wo und bei wem du das aufgeschnappt haben willst, ist mir ein Rätsel:-slap. Rendite ist immer abhängig von der Volatilität, das ist doch die Binse schlechthin. Und Du glaubst wohl, ich bin nur in einzelnen Positionen stupide long- ohne Hedges, ohne Gegenpositionen...pfffth... Ich erinnere mich, dass du mal geschrieben hast, als Studentin Tausende Euros in Derivaten verspekuliert zu haben, und dann großzügig von einem Mann einen Bail out bekommen hast (mir ein völliges Rätsel, wie man das als Studentin hinbekommt- wenn ich raten müsste, hast du einfach Short Puts oder Calls in Optionen als Stillhalter geschrieben, und der Vola Anstieg hat deine Position gekillt? Oder sogar Hebelzertifikate genutzt?). Diese Erfahrung hat dich wohl geprägt. Du hättest konstruktiv mit dieser schmerzhaften Erfahrung umgehen können, und dich als Investorin und Spekulantin deutlich weiterentwickeln können, aber bei dir scheinen sich jetzt andere neuronale Bahnen gebildet zu haben. Vorsicht! Gefährlich! Volatilität! Und vielleicht gibt es sogar einen narzisstische Subtext: wenn ich es schon nicht kann, dann die anderen doch wohl erst recht nicht- schließlich bin ich ja immer die smarteste weit und breit. Schade, einmal als wahr verinnerlichte Annahmen bekommt man schlecht wieder durch neue Erfahrungen überschrieben. Wenn du diesen Glaubenssatz behälst, wird er dir noch in deiner weiteren Investorenlaufbahn langfristig hinderlich sein.


Ist das jetzt ein Garant für die Zukunft? Mitnichten. Geld, dass 20% Rendite bringen kann, kann auch problemlos 50% Verlust bringen.

Vielen Dank für diese Erkenntnis. Großer Disclaimer: Past Performance is not indicative for future Results. Danke. Hätten wir ja nicht geahnt. Oh, Moment- steht ja überall auf den Prospekten drauf :-oopss
Schade, hättest dir deine Binsenweish... äh deine epochale Erkenntnis schützen lassen können, und dann bequem von den Tantiemen leben können. Naja trotzdem danke nochmal, das offensichtliche nochmal explizit für die Lahmen, Blinden und Doofen unter uns Forenpöbel auszusprechen.


Ich würde überhaupt nicht in die Finanzbranche wechseln wollen. Ich behaupte aber auch nicht, mit meinen Investments den Markt regelmäßig und ohne hohes Risiko um ein Vielfaches outzuperformen.

Hm, ich kenne da ein paar Leute (und ihre Performance) sehr gut. Und die wollen trotzdem lieber frei und ortsunabhängig bleiben, als in die Finanzwirtschaft zu wechseln. Und prinzipiell wären einige der Anlagemöglichkeiten es sogar für dich möglich und mit überschaubaren Aufwand umsetzbar. Aber ich möchte dir nichts verraten, was gegen deine verinnerlichten Glaubenssätze verstößt und auch etwas intellektuelle Neugier auf neue Ansichten erfordert. Viel Erfolg.

Thomas24
02.09.2020, 21:12
Ab dem 04.11 wird's richtig spannend. Bis dahin wird die FED alles menschenmögliche tun um die Märkte oben zu halten. Bis dahin wird es auch massiv Sozialleistungen von der Gov geben um die Chancen von Trump auf eine zweite Amtszeit zu erhalten.

Danach: all bets are off

Was ist dein hieraus abgeleiteter Trade? Wie würdest du ihn wichten und managen und welches Risiko siehst du darin?

Ich sehe auch einen massiven Vertrauensverlust in die institutionelle Unabhängigkeit der Fed von der Politik. Und Gov Stimulus wird kommen. Nur: die Demokraten haben derzeit - vor der Wahl- keinen Anreiz ihr 2 Trillionen USD Stimuluspaket durchzuwinken. Es gibt durchaus Stimmen, wie neulich AOC auf Twitter (der Tweet war kaum 30 Sekunden online, und wurde dann gelöscht), die Stimuli eben *nicht* vor der Wahl zu beschließen, um dadurch Trump aus dem Amt zu bekommen. Die Überlegung wäre: 8 Wochen wirtschaftliche Probleme in Kauf nehmen, um danach 4 Jahre an der Macht zu bleiben. Dieses Risiko sollte man meiner Meinung nach auf dem Schirm haben.

freak1
02.09.2020, 21:50
Was ist dein hieraus abgeleiteter Trade? Wie würdest du ihn wichten und managen und welches Risiko siehst du darin?

Genau das Gegenteil von dem, was WSB empfiehlt. :-))
Bin aktuell nur mit ca. 30k€ am Aktienmarkt investiert, davon gut die Hälfte in 2 World ETF.
Rest ist in eine ETW zur Eigennutzung geflossen.
Nach dem FA schau ich weiter.

Was ist dein Plan? ;)

Thomas24
02.09.2020, 22:14
Genau das Gegenteil von dem, was WSB empfiehlt. :-))
Bin aktuell nur mit ca. 30k€ am Aktienmarkt investiert, davon gut die Hälfte in 2 World ETF.
Rest ist in eine ETW zur Eigennutzung geflossen.
Nach dem FA schau ich weiter.

Was ist dein Plan? ;)

Szenario a) weiter anhaltende flache Zinsstrukturkurve und weiter ansteigende Insolvenzen bei steigender Arbeitslosigkeit: Shorts: XLF (US Finanzsektor), Retail Mall Betreiber, Short Einzelhandelssektor
Longs (Out of the Money) Call Optionen auf VIX Futures und Gold, sowie Goldminenbetreiber

Szenatio b) 'Whatever it takes' Szenario nach der Wahl. Monetäre und Fiskalpolitische Maßnahmen wirken zusammen, um den deflationären Druck entgegenzuwirken, d.h. staatliche Inftrastrukturmaßnahmen wie neue Brücken, Straßen, Flughäfen etc. PLUS: direkte Monetarisierung von Staatsschulden (MMT): Long: Rohstoffe (z.B. Kupfer, Öl, Gold- sowie Uran), sowie indirekt beteiligte Unternehmen: z.B. Caterpillar, John Deere, vs. Short: USD, sowie nicht inflationsgeschützte Staatsanleihen mit langer Laufzeit (z.B. über einen ETF)

tarumo
04.09.2020, 04:21
Und wenn man sich verspekuliert hat, gibt es ja immer noch die netten fremden Männer die einem die Schulden schnell mal begleichen. Nächstenliebe undso. :-angel

Das geht übrigens auch als Mann *duckundweg*

tarumo
04.09.2020, 04:31
Ab dem 04.11 wird's richtig spannend. Bis dahin wird die FED alles menschenmögliche tun um die Märkte oben zu halten. Bis dahin wird es auch massiv Sozialleistungen von der Gov geben um die Chancen von Trump auf eine zweite Amtszeit zu erhalten.


Semi-OT: ich persönlich würde es tatsächlich begrüßen, wenn "The Donald" wiedergewählt würde. Aus dem simplen Grund, daß ihm und seinen Anhängern dann die Folgen der verfehlten Politik so richtig auf die Füsse fallen würden und nach Ablauf der zweiten Amtszeit sich dieser Personenkreis (an Parteigrenzen kann man das mittlerweile nicht mehr festmachen) nicht nur für eine Dekade komplett unwählbar machen, sondern auch vermutlich nirgendwo mehr blicken lassen könnte. Käme es zu einer Abwahl, dann könnte man fleißig an einer Dolchstoßlegende stricken "wir waren auf einem guten Weg, aber wir hatten nur zu wenig Zeit", wohingegen der neue Amtsinhaber erst mal die kolossale Wirtschaftskrise, die Virusfolgen, die mit der halben Welt angezettelten Handelskriege und die inneren Unruhen erben würde und vermutlich nicht ausreichend Zeit hätte, das ganze wieder zum Guten zu wenden. Abgesehen davon, daß er nicht mehr der Jüngste ist.

Matzexc1
04.09.2020, 22:55
Semi-OT: ich persönlich würde es tatsächlich begrüßen, wenn "The Donald" wiedergewählt würde. Aus dem simplen Grund, daß ihm und seinen Anhängern dann die Folgen der verfehlten Politik so richtig auf die Füsse fallen würden und nach Ablauf der zweiten Amtszeit sich dieser Personenkreis (an Parteigrenzen kann man das mittlerweile nicht mehr festmachen) nicht nur für eine Dekade komplett unwählbar machen, sondern auch vermutlich nirgendwo mehr blicken lassen könnte. Käme es zu einer Abwahl, dann könnte man fleißig an einer Dolchstoßlegende stricken "wir waren auf einem guten Weg, aber wir hatten nur zu wenig Zeit", wohingegen der neue Amtsinhaber erst mal die kolossale Wirtschaftskrise, die Virusfolgen, die mit der halben Welt angezettelten Handelskriege und die inneren Unruhen erben würde und vermutlich nicht ausreichend Zeit hätte, das ganze wieder zum Guten zu wenden. Abgesehen davon, daß er nicht mehr der Jüngste ist.


Szenario a) weiter anhaltende flache Zinsstrukturkurve und weiter ansteigende Insolvenzen bei steigender Arbeitslosigkeit: Shorts: XLF (US Finanzsektor), Retail Mall Betreiber, Short Einzelhandelssektor
Longs (Out of the Money) Call Optionen auf VIX Futures und Gold, sowie Goldminenbetreiber

Szenatio b) 'Whatever it takes' Szenario nach der Wahl. Monetäre und Fiskalpolitische Maßnahmen wirken zusammen, um den deflationären Druck entgegenzuwirken, d.h. staatliche Inftrastrukturmaßnahmen wie neue Brücken, Straßen, Flughäfen etc. PLUS: direkte Monetarisierung von Staatsschulden (MMT): Long: Rohstoffe (z.B. Kupfer, Öl, Gold- sowie Uran), sowie indirekt beteiligte Unternehmen: z.B. Caterpillar, John Deere, vs. Short: USD, sowie nicht inflationsgeschützte Staatsanleihen mit langer Laufzeit (z.B. über einen ETF)

Die nächsten Monate werden werden politisch und wirtschaftlich sehr interessant, dazu gibt es auch einen chinesischen Fluch.

Nebenbei: Mein MLPler hat die Betreuung für mich abgegeben, finde ich nicht allzu schade. Vor allem da es mich von manchen Angeboten befreit :-))

freak1
05.09.2020, 09:46
wohingegen der neue Amtsinhaber erst mal die kolossale Wirtschaftskrise, die Virusfolgen, die mit der halben Welt angezettelten Handelskriege und die inneren Unruhen erben würde und vermutlich nicht ausreichend Zeit hätte, das ganze wieder zum Guten zu wenden.

Das ist ja auch der Grund warum statt Michelle Obama der gute alte Sleepy Joe ins Rennen geschickt wurde. Der tritt (im Falle eines Sieges) nach 4 Wochen zurück und die Demokraten können sich rühmen, die erste schwarze Frau als Präsidentin zu haben! Wenn nicht dann stellt man in 4 Jahren Michelle Obama auf die sicher gewinnt und dann 8 Jahre aufräumen kann.

MedizinStudentJ
19.10.2020, 13:15
Ich lege mir am Anfang des Monates immer etwas beiseite. Ich schaue also, dass ich Miete, Nebenkosten, Einkauf etc. so bezahlt bekomme, dass mein Geld, welches ich beiseite gelegt habe, nicht zum Einsatz kommt. Sollte es doch mal etwas knapp werden, greife ich auf das Gesparte zu.

GelbeKlamotten
19.10.2020, 13:18
Ich lege mir am Anfang des Monates immer etwas beiseite. Ich schaue also, dass ich Miete, Nebenkosten, Einkauf etc. so bezahlt bekomme, dass mein Geld, welches ich beiseite gelegt habe, nicht zum Einsatz kommt. Sollte es doch mal etwas knapp werden, greife ich auf das Gesparte zu.

Zweitaccount des Werbetrolls „derMedizinstudent“ :)

Kackbratze
07.11.2020, 11:38
Welche Broker empfehlt ihr nochmal und wie ist die Kostenstruktur? Onvista ist halt kostenlos, aber die Trades kosten halt 5€ das Stück.

OhDaeSu
07.11.2020, 11:48
Würde zunächst festlegen, was du wie oft handeln willst, und danach einen Broker aussuchen. Nicht umgekehrt.

BlackVelvet
07.11.2020, 11:50
Bin bei Scalable Capital, 2,99 im Monat für eine Handelsflatrate mit Aktien und ETFs (alternativ dort keine Gebühr und 99 Cent pro ausgeführtem Handel). Für Zertfikste/Optionen Flatex. Traderepublic kann man sich auch ansehen. Dort gibt es allerdings nur eine App für das Handy und man muss alles darüber abwickeln.

Kackbratze
07.11.2020, 12:23
Scalable waren die mit dem Datenleck.

Relaxometrie
07.11.2020, 12:31
Mir fällt noch Lynx (https://www.lynxbroker.de/) ein. Wurde glaube ich hier im Thread mal vorgeschlagen. Ich selbst habe dort noch keine Erfahrungen mit Geldanlagen gemacht; wollte es als Idee aber nicht unerwähnt lassen.

juke5489
07.11.2020, 13:17
guckt vor allem auch an welchen börsen ihr bei den einzelnen brokern handeln könnt. was bringt der günstigste broker wenn ihr nur zugriff auf teure handelsplätze mit bescheidenen spreads habt.

Kackbratze
07.11.2020, 13:32
Deswegen ja die Frage hier. TradeRepublic zum Beispiel ist zwar kostenlos, aber hat nur wenige Börsen im Angebot.