Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie spart oder investiert ihr?
GelbeKlamotten
02.01.2021, 20:01
@GK:
Aktuell günstige Mietpreise bringen einem nur dann etwas, wenn die zukünftigen Mieterhöhungen bis in alle Ewigkeit reguliert wären. Sind sie aber nur äußerst selten. Anders formuliert: Die hohen Kaufpreise zeigen die Markterwartungen bzgl. zukünftiger Mieterhöhungen. (Eigentlich eh per definitionem selbstverständlich, aber sollte man dennoch mal explizit festhalten.)
Ich mache mir da wenig Sorgen. Mein Bruttoeinkommen liegt in den oberen 10% der Deutschen, meine Ansprüche an die Qualität meiner Wohnung liegen dagegen vermutlich in den unteren 50%. Diese Kombination dürfte sehr günstige Zukunftsaussichten haben. Die realen Mietpreise für diese Art von Wohnung werden sich nicht sehr stark steigern lassen, ohne dass ein großer Teil der Deutschen in sehr schlechten Wohnverhältnissen lebt oder fast jeder für seine Miete staatliche Zuschüsse benötigt. Beides erwarte ich nicht. Ich denke, dass die Politik hinsichtlich Mietpreisbremsen nicht gegen mich arbeiten wird.
Gut, das ist dann eine seltene Ausnahme. Deine Kombination von Ressourcen und Ansprüchen wird wahrscheinlich nicht sehr häufig sein.
Meine Erfahrung ist, dass gute Wohnungen einfach rar sind. Sowohl vom Schnitt her, als auch von der Lage her. Wenn man dann noch etwas mehr Größe will (in vielen größeren Städten sind die meisten Neubauwohnungen heute echt verdammt klein), wird es gleich noch schwerer. Das alleine macht sie schon mal teuer.
Heerestorte
02.01.2021, 20:12
Ich suche was modernes mit halbwegs guter Lage (so 1-1,5 Km zu Fuß ins Zentrum), Balkon/Terrasse, Parkplatz, da ist man beim Neubau zwischen 60-80qm gleich bei 1000-1200€ warm und landet für 85qm auch mal 1400€....
Ein Vorteil ist, dass man eigentlich immer ne Besichtigung bekommt, wenn man den Beruf erwähnt, das ist praktisch.
Oft sind Altbauten deutlich billiger. Und haben auch andere Vorteile, z.B. Raumhöhe, Raumklima, Atmosphäre.
Neubauten sind oft unverhältnismäßig teuer, selbst wenn man sehr pessimistische Annahmen bzgl. zukünftiger Energiekosten trifft.
Nur so als Anmerkung am Rande. Gerade für die Eigennutzung sind Altbauten IMHO oft die bessere Wahl. (Wenn es um eine Investitionsimmobilie geht, hat man hingegen das Problem, dass viele Mieter eben offenbar bereit sind, sehr hohe Aufschläge für Neubauten zu zahlen, Altbauten also offenbar nicht den Massengeschmack treffen.)
Heerestorte
02.01.2021, 21:07
Ich weiß, nur ist der Markt für Altbauwohnungen ungefähr nicht existent hier.
Ganz selten mal taucht eine auf, hat dann aber meist keinen Balkon/Terrasse oder keinen Stellplatz und das sind für mich leider must haves.
Ich suche was modernes mit halbwegs guter Lage (so 1-1,5 Km zu Fuß ins Zentrum), Balkon/Terrasse, Parkplatz, da ist man beim Neubau zwischen 60-80qm gleich bei 1000-1200€ warm und landet für 85qm auch mal 1400€....
Bist du nicht gerade erst mit dem Studium fertig? Zieh doch erstmal in eine normale Wohnung und fang mit der Weiterbildung an bevor du nach der eierlegenden Wollmilchsau suchst die 2/3 deines Assistentengehaltes auffrisst... 700 warm für 50m2 tun es am Anfang auch erstmal.
Heerestorte
02.01.2021, 21:17
Also das als die eierlegende Wollmilchsau zu bezeichnen, ich weiß ja nicht.
Finde so um die 60qm für eine Person normal (sind ja meist 2 Zimmer) und einen Stellplatz und Balkon jetzt auch nicht utopisch.
Das sind Dinge, die ich aktuell in der WG habe (Terrasse, kein Balkon), da ziehe ich dann doch nicht um, wenn ich mich in den Punkten verschlechtern würde....Und das sind eher 1/3, keine 2/3.
Naja, egal, wir schweifen ab :-))
GelbeKlamotten
02.01.2021, 21:19
finde jetzt auch nicht unbedingt, dass das was mit dem ausbildungsstand zu tun hat. wenn man nach dem studium schon das nötige eigenkapital hat und von einer eigentumswohnung träumt - wieso nicht?
Wenn sich die Bankvermögen in Luft auflösen und die Löhne erst mal nichts mehr wert sind, dann bricht nämlich auch die Nachfrage nach teuren Immobilien ein. Aktien von Unternehmen aus Übersee wären möglicherweise deutlich weniger betroffen.
Lukrative Steuersparmodelle mag es bei Immobilien in einigen Konstellationen geben. Wer da eine kluge Möglichkeit findet, dem sei es gegönnt.
Nein die Bankvermögen lösen sich sicher nicht in Luft auf. Eine (weltweite) Inflation wäre aber möglich, muss aber nicht. Leider bin ich kein Orakel. Wenn die Inflation kommt, passt du die Miete beim nächsten Wechsel an. Aktien können steigen oder fallen. Keine Ahnung ob in 30 Jahren immer noch alle CocaCola trinken? Vllt wird Windows mal abgelöst? Apple uncool? Alles fragen, die keiner so genau beantworten kann.
Beim Immobilienkauf gibt es viele Unbekannte auf lange Sicht in der Gleichung, wie bei allen Anlagen.
Wenn du die Wohnung vermietest, zahlst du Steuern auf deine Mieteinnahmen. Somit gibt man natürlic allen Kosten, die man für die Wohnung hat (z.B. Suche eines Mieters, Fahrten, Renovierung) usw. an, um auch nur Steuern auf die realen Mieteinnahmen zahlen zu müssen nach allen anerkannten Kosten.
finde jetzt auch nicht unbedingt, dass das was mit dem ausbildungsstand zu tun hat. wenn man nach dem studium schon das nötige eigenkapital hat und von einer eigentumswohnung träumt - wieso nicht?
Er redet von Miete und sucht da eine Wohnung in perfekter Lage aber wundert sich über den Preis...
Heerestorte
02.01.2021, 21:32
Er redet von Miete und sucht da eine Wohnung in perfekter Lage aber wundert sich über den Preis...
Der Unterschied zwischen halbwegs gut und perfekt ist dir aber klar, oder?
Perfekt wäre Innenstadt direkt, also umfallen und Innenstadt und nicht 1,5 Km davon entfernt ;-)
Es gibt nämlich Städte, die sind so klein, da sind 1,5 Km Entfernung zum Kern schon fast Randbezirk.
GelbeKlamotten
02.01.2021, 21:44
Nein die Bankvermögen lösen sich sicher nicht in Luft auf.
Doch, bei einer Inflation löst sich definitionsgemäß ein bestimmter Teil der realen Bankguthaben in Luft aus.
Eine (weltweite) Inflation wäre aber möglich, muss aber nicht. Leider bin ich kein Orakel. Wenn die Inflation kommt, passt du die Miete beim nächsten Wechsel an.
Ist klar, weltweit gibt es eine starke Inflation, aber die realen Immobilienpreise fallen nicht und die Mieten kann man problemlos entsprechend des Kaufkraftverlustes erhöhen. Wovon träumst du sonst noch so?
Aktien können steigen oder fallen. Keine Ahnung ob in 30 Jahren immer noch alle CocaCola trinken? Vllt wird Windows mal abgelöst? Apple uncool? Alles fragen, die keiner so genau beantworten kann.
Wenn die Apple Aktie morgen um 30% einbricht, dann hält sich mein Schaden soweit in Grenzen, dass es keine erheblichen Auswirkungen auf meine finanzielle Situation hat, obwohl ich Apple-Aktionärin bin. Wenn die Wohngegend, in der deine Immobilie steht, aus irgendeinem Grund deutlich an Attraktivität verliert und deine Immobilie 30% im Wert fällt ist dein finanzieller Schaden sehr viel größer. Genau in diesen hervorragenden Diversifikationsmöglichkeiten liegt ja gerade einer der größten Vorteile von Aktien. Willst du das jetzt ernsthaft als Argument für Immobilien verkaufen? :-oopss
Beim Immobilienkauf gibt es viele Unbekannte auf lange Sicht in der Gleichung, wie bei allen Anlagen.
Da hast du recht.
Wenn du die Wohnung vermietest, zahlst du Steuern auf deine Mieteinnahmen. Somit gibt man natürlic allen Kosten, die man für die Wohnung hat (z.B. Suche eines Mieters, Fahrten, Renovierung) usw. an, um auch nur Steuern auf die realen Mieteinnahmen zahlen zu müssen nach allen anerkannten Kosten.
Schon klar, dass man die realen Kosten absetzen kann. Das nennst du Steuersparmodell? Genauso kann ich bei der Abgeltungssteuer Verluste mit Gewinnen gegenrechnen. Es wird sicher noch Möglichkeiten und Konstellationen geben, in denen man über dieses banale Geltendmachen von Kosten hinaus Vorteile aus einer Immobilie ziehen kann. Hatte da jetzt irgendwie mehr erwartet.
Thomas24
02.01.2021, 21:57
Aber: Allein durch Kliniktätigkeit hätten wir derartige Summen nie verdienen können und es macht nachdenklich zu wissen, dass man lediglich mit Kauf, dem richtigen Timing und gesunden Menschenverstand mehr verdient hat als mit einem Studium wofür man sein bisheriges ganzes Leben für alles gegeben hat und sich den Hintern für aufreißt. Aber bevor einer schreit sein Geld lieber aus Verlustängsten auf dem Girokonto liegen zu lassen-oder unter dem Kopfkissen, der gehört in eine Nachschulung zu finanzieller Bildung (die meines Erachtens in meiner Schulzeit viel zu kurz kam), denn nichts ist fataler.
Amen. Fucking Amen!!!
Das sollte man jedem grünen Abiturienten, der eine dreisprachige Gedichtinterpretation abliefern kann, aber nicht weiß, was eine Zinsstrukturkurve ist und warum ihm ein fiskalpolitisch induzierter Negativzinssatz erhebliche Probleme in seinem Leben bereiten wird, wenn er sich nicht um seine finanzielle Bildung kümmern möchte- und zwar kurzfristig (bei der Mieter seiner Studentenbude), mittelfristig (wenn er mal eine Familie gründet und eine Immobilie haben möchte, oder sich in seinem Job abrackert und nicht voran kommen wird) und langfristig (warum seine Umlagebasierte Rente quasi Toast ist), ausdrucken- laminieren und um die Ohren schlagen.
Words of wisdom von Mometasonfumarat. Apropos: aus Verlustängsten das Geld auf dem Sparbuch lassen, was hat unser GröFaz (größter Finanminister aller Zeiten) Scholz so schön gesagt: er lässt sein Geld auf dem Sparbuch. Alles klar. Keine weiteren Fragen mehr, warum es international geradezu sprichwörtlich 'stupid german money' heißt und der durchschnittliche Italiener das dreifache Vermögen besitzt, wie der durchschnittliche Deutsche.
Thomas24
02.01.2021, 22:04
Das geniale an den ETF ist, dass man davon praktisch keine Ahnung haben muss und fast nichts falsch machen kann. Große Streuung und niedrige laufende Kosten machens möglich. Ein Welt-ETF als Grundlage und ggf. ein paar Branchen- oder regional gewichtete ETFs dazu für den Spaßfaktor und dann laufen lassen z.B. als Sparplan.
An Einzelaktien habe ich mich bislang auch nicht rangetraut, der Aufwand erscheint mir bislang zu groß, auf Reinfälle wie Wirecard oder T-Aktie (wer sich noch daran erinnert...) habe ich keine Lust und die großen Player habe ich im ETF sowieso drin.
Das ist auch das brandgefährliche an ETFs, die in ihrer Wirkung im Retailbereich meines Erachtens nach erheblich unterschätzt werden. Die einzige Entscheidung, die ein ETF (egal, ob physisch replizierend oder SWAP basiert) trifft ist: kaufen, wenn Liquidität vorhanden (unabhängig von allen anderen Erwägungen), Verkaufen von Liquidität entzogen wird (wiederum völlig unabhängig von anderen Erwägungen). Leider werden ETFs von vielen als 'Du möchtest dich null mit Anlagethemen auseinandersetzen- hier ist die Fire and forget' Allzweckwaffe angesehen. Das sind Sie aber nicht. Man muss sich des konstruktionsbedingten Risikos der gesamten Produktklasse mal bewusst werden und mindestens einmal in den Emissionsprospekt reingeschaut haben (Stichwort: Liquidation event).
Doch, bei einer Inflation löst sich definitionsgemäß ein bestimmter Teil der realen Bankguthaben in Luft aus.
Genau in diesen hervorragenden Diversifikationsmöglichkeiten liegt ja gerade einer der größten Vorteile von Aktien. Willst du das jetzt ernsthaft als Argument für Immobilien verkaufen? :-oop
Es wird sicher noch Möglichkeiten und Konstellationen geben, in denen man über dieses banale Geltendmachen von Kosten hinaus Vorteile aus einer Immobilie ziehen kann. Hatte da jetzt irgendwie mehr erwartet.
Das Geld verliert an Wert bei der Inflation, Güter werden teurer.
Deine über Schulden finanzierte Immobilie behält ihren Marktwert, deine Schulden sind nicht von der Inflation betroffen (im Gegenteil, sie schmelzen dahin mit der Inflation wenn der Zins fest ist)
Naja kommt auf die Größe deines Vermögens an. Alles in EINE Sache stecken (z.b. 800.000 Wohnung) würde ich auch nicht machen. Wenn man jetzt 4 Mio Vermögen hat...ggfs doch.
Nein, ich verkaufe auch keine Wohnungen. Nicht zu vergessen ist ein Nachteil der Wohnungen: Kontakt zum Mieter: Können ja die unterschiedlichsten Personen sein, wie die Wohnung zum Auszug aussieht und was es für Schäden gibt ist auch immer eine offene Frage.
Thomas24
02.01.2021, 22:41
Nur zwei Anmerkungen zum Thema Immobilien.
Erstens: schaut mal bitte in den Thread 'Schaffe, schaffe, Häusle baue'. Da freuen sich ernsthaft Kollegen darüber, dass Sie einen verlosten (!) Bauplatz zugeteilt bekommen haben. Im einen Fall gab es ein Punktesystem und nur 14% der Interessenten ist zum Zug gekommen und im anderen Fall war das Interesse am Bauplatz 20 mal höher als das Angebot (!).
So viel zum Thema: euphorisches Markt Sentiment auf der Käuferseite und klassisches 'Fear of Missing out' (Ich. Muss. Jetzt. Noch. Mitmachen. Sonst. Ist. Der. Zug. Abgefahren.). Das ist typisches Verhalten am oberen Ende eines Markttrends, nicht am fair Value und schon gar nicht am Boden des Trends.
Und nicht vergessen: auch Immobilien durchlaufen Zyklen von Unterbewertung, Fairer Bewertung, Überbewertung und Rückkehr zum Mittelwert etc. wie alle anderen Anlageklassen auf- die Bewegungen sind nur sehr viel langsamer und intransparenter als bei Aktien, wo quasi sekündlich ein Bid/Ask Kurs erstellt wird, daher verfestigt sich bei vielen der falsche (!!!) Eindruck, dass Immobilien sicherer und weniger volatil wären als andere Anlageklassen und dass Sie immer nur teurer werden. Beides -nachweislich- falsch (Ok Elternhaus, Umgebung und Immobilienwirtschaft tun ihr übriges, um den Eindruck der Immobilie als vermeintlich sicher zu verstärken- und nur wenige Menschen durchbrechen ihre 'Immobilien sind sicher und werden nur teurer' Konditionierung und schauen mal auf langfristige Charts).
Zweitens: eine Immobilie ist genau das. Immobil. Das jurisdiktionell- politische Risiko (gerade in einer Neidgesellschaft wie Deutschland) darf man derzeit nicht unterschätzen. Die allererste Assetklasse, die im Falle eines Falles zu einer Sanierung des Staatshaushaltes beitragen darf, sind die Immobilien. War in der Vergangenheit so, wird in Zukunft bei Bedarf wieder so sein. Googelt mal Lastenausgleich und Hauszinssteuer. Wir tragen zwar alle als -in den Augen unserer politischen Nomenklatura- 'starke Schultern, die gerne ein wenig mehr für das Gemeinwesen schultern dürfen' ohnehin schon ein großes steuerliches Fadenkreuz auf dem Rücken, die Immobilienbesitzer aber ein sehr großes Fadenkreuz. Das sollte man für die nächsten 10 Jahre als zusätzliches Risiko auf dem Schirm haben.
Fazit: wer mit den typischen Risiken gut umgehen kann, nicht zu hoch gehebelt finanziert und ein gutes Händchen beim Einkauf hat, kann noch immer mit Immobilien viel Freude haben. Man sollte sich nur bewusst machen, dass bei der Reise nach Jerusalem irgendwann die Musik aufhört zu spielen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Lastenausgleichsgesetz
https://de.wikipedia.org/wiki/Hauszinssteuer
Ich finde es echt toll, dass einige hier so viel Ahnung haben und so viel Rendite machen und überhaupt so viel Glück hatten. Ich frage mich nun für mich: in was soll ich denn investieren, ohne "Glück" zu haben, irgendwas mit gesundem Menschenverstand zu kaufen und dann damit richtig krass zu profitieren?
Es soll Menschen geben (wie mich), die (zumindest derzeit) für Geldanlage gern eine fire-and-forget-Strategie hätten. Ich will mich nicht unbedingt mit irgendwelchen Rohstoff-Papieren beschäftigen.
Ich sehe die Rangfolge mit Aufwand / Rendite ungefähr so: Girokonto > Festgeld/Anleihen > Fonds von der Sparkasse > ETF auf marktbreit/weltweit > Immobilien > Einzelaktien/Sektorwetten > Crypto?
Die Frage ist für mich, wo ist der große Sprung, der wirklich relevant ist fürs "kriegsentscheidende"? Wenn er jenseits von marktbreiten ETFs ist, ist wahrscheinlich ein Großteil der Bevölkerung ausgesperrt und wir können uns daran freuen, was aber national nicht zu einer Verbesserung der Lage führt.
Die meisten Menschen werden ex ante IMHO mit nichts signifikant besser fahren als mit den o.a. (oder vergleichbaren) ETFs. (Was ja auch aus der Finanzmarkttheorie, geradezu zwingend, logisch hervorgeht.) Ex post in Einzelfällen natürlich schon, aber das bringt einem ja nichts. Kryptowährungen sind pure Spekulation, Einzelaktien sind nur was fürs Spielgeld, aber nicht für die eigene Zukunft. Und Girokonto kannst du natürlich völlig vergessen, da ist der Verlust garantiert.
Einzig und allein Immobilien würde ich als ernsthafte Alternative zu den o.a. (oder vergleichbaren) ETFs in Erwägung ziehen, da sie eben andere Vorteile haben.
GelbeKlamotten
02.01.2021, 23:08
Das Geld verliert an Wert bei der Inflation [...] Deine [...] Immobilie behält ihren Marktwert
Eben nicht. Vielleicht einfach mal richtig informieren, wie sich reale Immobilienpreise bei sehr starker Inflationen tatsächlich verhalten und nicht nur Klischees nachplappern.
schnix25
02.01.2021, 23:12
Hier werden ja teils sehr riskante Anlagestrategien beschrieben, wo ich mich schon frage ob es das Risiko wert ist. Mich (als Investment Anfänger) würde ja mal interessieren was so eure Gesamtrendite im letzten Jahr war.
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