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GelbeKlamotten
07.06.2021, 09:09
Übrigens ein guter Tipp, wenn man Kapitalertragssteuer sparen möchte:

https://taxfix.de/steuertipps/aktien-auf-kinder-uebertragen/


Ja, sein Geld verschenken an jemanden der weniger Steuern zahlt kann man machen. Wahlweise die eigenen Kinder, der Student in der Nachbarschaft ohne Nebenjob oder die in Altersarmut lebenden Eltern, je nachdem bei wem man am ehesten denkt, dass man etwas davon wiedersieht.

Bei den Eltern rechnet es sich vermutlich erst nach Abschaffung der Abgeltungssteuer durch die Grünen. Dafür hat man dann den Vorteil, dass man zumindest einen Teil davon voraussichtlich irgendwann automatisch zurückbekommt. Außer die Mutter angelt sich dann auf ihre alten Tage hin noch mal einen jungen Liebhaber aus der DomRep.

daCapo
07.06.2021, 10:37
Ja, sein Geld verschenken an jemanden der weniger Steuern zahlt kann man machen. Wahlweise die eigenen Kinder, der Student in der Nachbarschaft

Na da ist aber schon ein Unterschied. Der Student ohne Nebenjob (???) ist volljährig, kann sein eigenes Konto führen, ist geschäftsfähig...und morgen weg sein. In den meisten Fällen ist das bei Kindern anders. Als Geschenk war das nicht gedacht, eher Umbuchung. Wenn man keine gute Beziehung/kein Vertrauen zu seinen Kindern hat, macht das ganze keinen Sinn.

GelbeKlamotten
07.06.2021, 11:18
Na da ist aber schon ein Unterschied. Der Student ohne Nebenjob (???) ist volljährig, kann sein eigenes Konto führen, ist geschäftsfähig...und morgen weg sein. In den meisten Fällen ist das bei Kindern anders. Als Geschenk war das nicht gedacht, eher Umbuchung. Wenn man keine gute Beziehung/kein Vertrauen zu seinen Kindern hat, macht das ganze keinen Sinn.

De facto ist es aber ein Geschenk, auch wenns um die eigenen Kinder geht. Wenn du deinem 6-jährigen Kind 100.000 Euro schenkst ("umbuchst"), dann kannst du die nicht einfach so wieder zurückbuchen, selbst mit vermeintlicher Zustimmung des Kindes ist das äußerst heikel und würde vermutlich als Steuerhinterziehung gewertet. Genauso wenig darfst du das Geld dann für dich selbst ausgeben. Und wenn das Kind 18 ist, hat es vielleicht andere Pläne mit seinem Besitz als ihn dir zurückzuschenken. Das kannst du viele Jahre im Voraus nicht wissen. Sollte man nur machen, wenn man das Geld bewusst wirklich für das Kind anlegen will und nicht für sich selbst.

cartablanca
07.06.2021, 16:13
Was ist denn als eine realistische durchschnittliche/erreichbare Rendite pro Jahr möglich?

daCapo
07.06.2021, 16:32
De facto ist es aber ein Geschenk, auch wenns um die eigenen Kinder geht. Wenn du deinem 6-jährigen Kind 100.000 Euro schenkst ("umbuchst"), dann kannst du die nicht einfach so wieder zurückbuchen, selbst mit vermeintlicher Zustimmung des Kindes ist das äußerst heikel und würde vermutlich als Steuerhinterziehung gewertet. Genauso wenig darfst du das Geld dann für dich selbst ausgeben. Und wenn das Kind 18 ist, hat es vielleicht andere Pläne mit seinem Besitz als ihn dir zurückzuschenken. Das kannst du viele Jahre im Voraus nicht wissen. Sollte man nur machen, wenn man das Geld bewusst wirklich für das Kind anlegen will und nicht für sich selbst.

bis zu 400.000 darfst du steuerfrei vererben alle 10 Jahre (je Kind). Naja das Geld liegt dann eben auf diesem Konto, kommt auch drauf an wer Zugriffsberechtigung hat. usw usw. Sehr müßige Diskussion.

GelbeKlamotten
07.06.2021, 16:58
bis zu 400.000 darfst du steuerfrei vererben alle 10 Jahre (je Kind). Naja das Geld liegt dann eben auf diesem Konto, kommt auch drauf an wer Zugriffsberechtigung hat. usw usw. Sehr müßige Diskussion.

Ja, müßig. Zumal das was du schreibst mal wieder nichts mit dem bisherigen Thema zu tun hat, du nicht den Unterschied zwischen schenken und vererben kennst und du offensichtlich nicht mal den von dir selbst geposteten Artikel komplett gelesen hast. Es kommt eben nicht darauf an, wer Zugriffsberechtigung auf das Konto hat. Wenn du das Geld deinem Kind geschenk hast, hast du kein Anrecht mehr auf das Geld. Auch nicht, wenn du technisch Zugriffsberechtigung auf das Konto hast.

BITTE lies dich doch einfach grundlegend ein bevor du irgendwas in die Diskussion einzubringen versuchst. Wenigstens indem du deine selbst verlinkten Artikel liest und verstehst.

RussianAngel
07.06.2021, 18:07
Was ist denn als eine realistische durchschnittliche/erreichbare Rendite pro Jahr möglich?

Das würde mich auch interessieren :)

Zum anderen Thema: aus eigener Erfahrung: alle Schenkungen von Eltern und Grosseltern sind bei mir einfach vom Leben verschluckt worden *gefaelltmirnicht*

FirebirdUSA
07.06.2021, 18:10
bis zu 400.000 darfst du steuerfrei vererben alle 10 Jahre (je Kind). Naja das Geld liegt dann eben auf diesem Konto, kommt auch drauf an wer Zugriffsberechtigung hat. usw usw. Sehr müßige Diskussion.

Hast du den Link gelesen? Entsprechend hohe Ausgaben vom Konto deiner Kinder benötigen die Zustimmung des Familiengerichts und wenn du zurück überweist zahlst du die Abgeltungssteuer eben erst dann (oder wirst im Zweifel wegen Steuerhinterziehung belangt).

GelbeKlamotten
07.06.2021, 18:26
Was ist denn als eine realistische durchschnittliche/erreichbare Rendite pro Jahr möglich?

Bei langfristigem Anlagehorizont mit relativ geringem Risiko die durchschnittliche Marktrendite von etwa 6% nach Inflation.

Wenn du mehr willst, steigt das Risiko eben auch an. Als Anfänger steigt das Risiko durch Spekulationen deutlich überproportional zur erwartbaren Rendite. Deshalb das Risiko wenn dann nur langsam erhöhen. Nicht gierig werden, das ist der wichtigste Grundsatz. Sonst ist schnell mal das ganze Vermögen weg.

RussianAngel
07.06.2021, 18:50
Dachte auch von so 6 Prozent.

Ganz basale Frage allerdings, bin kompletter Newbie :D nicht lachen:

Wenn man sich zum Bsp. dieses ETF anschaut: https://de.extraetf.com/etf-profile/IE00B8GKDB10; Performance sind seit einem Jahr satte +26,07 %? Gehen die restlichen 20 Prozent in Steuern, Kosten, Verwaltungsgebühren für den Investor verloren?
Woran erkennt man gute ETFs?

FirebirdUSA
07.06.2021, 18:53
Davor ist er auch deutlich in Keller gegangen, wir reden über langfristige Rendite.

milz
07.06.2021, 18:57
Dachte auch von so 6 Prozent.

Ganz basale Frage allerdings, bin kompletter Newbie :D nicht lachen:

Wenn man sich zum Bsp. dieses ETF anschaut: https://de.extraetf.com/etf-profile/IE00B8GKDB10; Performance sind seit einem Jahr satte +26,07 %? Gehen die restlichen 20 Prozent in Steuern, Kosten, Verwaltungsgebühren für den Investor verloren?
Woran erkennt man gute ETFs?

Schau dir mal den längeren Zeitraum an:

5 Jahre +46,99 %(8,01 % p.a.)

Da geht es auch mal auf und ab.

Matzexc1
07.06.2021, 20:06
Woran erkennt man gute ETFs?
https://www.justetf.com/de/news/etf/die-tatsaechlichen-kosten-eines-etfs-gesamtkostenquote-ter-vs-total-cost-of-ownership-tco.html

Kackbratze
07.06.2021, 20:21
Die Börse ist jedenfalls bei Einzelaktien nicht so richtig zurechnungsfähig. Das erinnert mehr und mehr an Casino und nicht an Investitionen.

daCapo
07.06.2021, 20:26
Ja, müßig. Zumal das was du schreibst mal wieder nichts mit dem bisherigen Thema zu tun hat, du nicht den Unterschied zwischen schenken und vererben kennst und du offensichtlich nicht mal den von dir selbst geposteten Artikel komplett gelesen hast. Es kommt eben nicht darauf an, wer Zugriffsberechtigung auf das Konto hat. Wenn du das Geld deinem Kind geschenk hast, hast du kein Anrecht mehr auf das Geld. Auch nicht, wenn du technisch Zugriffsberechtigung auf das Konto hast.

BITTE lies dich doch einfach grundlegend ein bevor du irgendwas in die Diskussion einzubringen versuchst. Wenigstens indem du deine selbst verlinkten Artikel liest und verstehst.

Wir reden aneinander vorbei. Das waren zwei unterschiedliche Tipps (1x Kapitalertragssteuer über Kinder und 1x Erbschaftssteuer) Steuern zu vermeiden. Ja stimmt, war ein neuer Tipp.
Und es ist müßig und kleinlich, wenn du das so siehst bei den eigenen Kindern und kein Vertrauen hast, dass das Kind dir weiter den Zugriff ermöglicht. Offensichtlich ist bei dir jeder nur ein Vertragspartner, sicherlich eine sehr pragmatische Einstellung...eine weirere Diskussionen erübrigt sich daher.

daCapo
07.06.2021, 21:04
Dachte auch von so 6 Prozent.

Ganz basale Frage allerdings, bin kompletter Newbie :D nicht lachen:

Wenn man sich zum Bsp. dieses ETF anschaut: https://de.extraetf.com/etf-profile/IE00B8GKDB10; Performance sind seit einem Jahr satte +26,07 %? Gehen die restlichen 20 Prozent in Steuern, Kosten, Verwaltungsgebühren für den Investor verloren?
Woran erkennt man gute ETFs?

Und im Jahr 2020 -8,93 % ; kommt drauf an wann man einsteigt...jetzt wird eine Hausse nach der nächsten gefeiert, ist es zu spät einzusteigen? Wann kommt der nächste Crash? Das Roulette dreht sich weiter. Wenn man die Chart sich anschaut: So hoch stand er noch nie. Der optimale Zeitpunkt zum Einstieg?

Der perfekte Einstieg war im März 2020 übrigens.

Kosten: 0.29% jährlich
https://www.onvista.de/etf/VANGUARD-FTSE-ALL-WORLD-HIGH-DIVIDEND-YIELD-UCITS-ETF-USD-DIS-ETF-IE00B8GKDB10
Hier findet man wesentliche Informationen für Anleger, Verkaufsprospekt, Halbjahresbericht....


Die Börse ist jedenfalls bei Einzelaktien nicht so richtig zurechnungsfähig. Das erinnert mehr und mehr an Casino und nicht an Investitionen.

Kann man so sagen
z.B. Telekom: Dümpelt zwischen 11 und 17 € seit 7 Jahren, obwohl Glasfaser, 5G Zukunftthemen sind ;
z.B. Tesla: Schonmal bei fast 700 , jetzt 400; alles nur Spekulation darauf, wie sich die Marke in Zukunft weiter durchsetzt oder eben nicht, da haben andere ganz schon aufgeholt...Klassisches Roulette
z.B. Vonovia Aktie: ziemlich miserabel geführt als Annington, immer wieder negative Presse, teilweise schwieriges Mieterklientel, trotzdem seit Jahren steigender Aktienkurs, jetzt verwässert durch die Übernahme von Deutsche Wohnen, wahrscheinlich positive Entwicklung die nächsten Jahre, da Wohnraum weiter nachgefragt wird.
Nervig finde ich, dass man sich damit beschäftigen muss. Wie steht der Kurs? Lohnt sich ein Verkauf? Wie sind die Zahlen des Unternehmens? Bin ich von seiner Strategie überzeugt?
z.B. Kauf von Monsanto, wer verfolgt sowas schon tagtäglich um dann rechtzeitig seine Bayeraktien zu verkaufen?

Am besten sind aber die Empfehlungen bzgl. der Aktien von GoldmanSachs, Deutsche Bank, usw: komplett unterschiedlich, oft entgegen dem tatsächlichen Trend...die wissen, was sie den ganzen Tag sinnvolles treiben

Thomas24
07.06.2021, 22:16
Am besten sind aber die Empfehlungen bzgl. der Aktien von GoldmanSachs, Deutsche Bank, usw: komplett unterschiedlich, oft entgegen dem tatsächlichen Trend...die wissen, was sie den ganzen Tag sinnvolles treiben

Was möchte uns der Autor mit diesen Zeilen wohl sagen? :-nix

Nefazodon
07.06.2021, 22:19
Kann man so sagen
z.B. Telekom: Dümpelt zwischen 11 und 17 € seit 7 Jahren, obwohl Glasfaser, 5G Zukunftthemen sind ;
z.B. Tesla: Schonmal bei fast 700 , jetzt 400; alles nur Spekulation darauf, wie sich die Marke in Zukunft weiter durchsetzt oder eben nicht, da haben andere ganz schon aufgeholt...Klassisches Roulette
z.B. Vonovia Aktie: ziemlich miserabel geführt als Annington, immer wieder negative Presse, teilweise schwieriges Mieterklientel, trotzdem seit Jahren steigender Aktienkurs, jetzt verwässert durch die Übernahme von Deutsche Wohnen, wahrscheinlich positive Entwicklung die nächsten Jahre, da Wohnraum weiter nachgefragt wird.
Nervig finde ich, dass man sich damit beschäftigen muss. Wie steht der Kurs? Lohnt sich ein Verkauf? Wie sind die Zahlen des Unternehmens? Bin ich von seiner Strategie überzeugt?
z.B. Kauf von Monsanto, wer verfolgt sowas schon tagtäglich um dann rechtzeitig seine Bayeraktien zu verkaufen?


Ja, Einzelaktien und ihren Verlauf vorherzusagen ist schon schwierig.
Tesla z.B. halte ich auch für maßlos überbewertet. Ist ja an der Börse fast soviel wert wie alle großen Autobauer zusammen...und das bei viel weniger Produktionskapazitäten. Nicht falsch verstehen: Tesla wird sicherlich Erfolg haben und seinen Schnitt machen, aber dennoch ist es eben überbewertet. Und dennoch wünschte ich mir manchmal, ich wäre zu einem frühen Zeitpunkt des Hypes eingestiegen, einfach um eben jenen mitzunehmen...

Und Bayer: Bei Bayer darf man nicht vergessen, dass die Monsanto-Übernahme im Vorfeld extrem gehyped wurde und das Ganze Fantasien weckte, die den Aktienkurs auf über 100 Euro getrieben haben....da muss man als Anleger schon aufpassen....denn geblieben vom Hype ist nicht viel...

Telekom andererseits: Anscheinend seit Jahren solide. Klar, wer zu den Hochzeiten Anfang der 2000er gekauft hat, hat Verlust gemacht und hat den noch, aber andererseits....wenn man die Aktie seitdem einfach gehalten hat/hätte, wird viel durch die regelmäßigen Dividenden wieder wettgemacht...

Finde das Thema hoch komplex, bzw. für mich als "Hobbyanleger" auch nur schwer zu durchschauen, und investiere deswegen immer nur kleinere Summen, mit dem erklärten Ziel, die Aktien lange zu halten....keine Ahnung ob das die richtige Strategie ist:-nix

Apropos Strategie: Würdet ihr jetzt Bayer zukaufen? Bin am überlegen...

daCapo
07.06.2021, 22:28
Was möchte uns der Autor mit diesen Zeilen wohl sagen? :-nix

z.B. Tesla
NordLB, JP Morgen, Barclay: Verkaufen
UBS, CreditSuisse: Halten
Morgen Stanley, GoldmanSachs: Kaufen

Was wollen uns die gut bezahlten Analysen da sagen? :-nix
Hat jmd. mal was von der Strategie gehört: Niemals das kaufen, was GoldmanSachs empfiehlt?




Apropos Strategie: Würdet ihr jetzt Bayer zukaufen? Bin am überlegen...

Insgesamt haben sie immer noch nicht dieses Glyphosatproblem gelöst.
https://www.reuters.com/business/healthcare-pharmaceuticals/us-judge-rejects-bayers-2-bln-deal-resolve-future-roundup-lawsuits-2021-05-26/
Bis 2024 kann man das hier weiter kaufen. Dann wird es in der EU verboten.
Ganz ehrlich: Lieber ein Ende mit Schrecken. Vergleich schließen und das Mittel vom Markt nehmen.
-->bis das gelöst ist, würde ich abwarten
Oder du hältst es mit GoldmanSachs; die raten zum Kauf

Thomas24
07.06.2021, 22:33
Finde das Thema hoch komplex, bzw. für mich als "Hobbyanleger" auch nur schwer zu durchschauen, und investiere deswegen immer nur kleinere Summen, mit dem erklärten Ziel, die Aktien lange zu halten....keine Ahnung ob das die richtige Strategie ist:-nix

Apropos Strategie: Würdet ihr jetzt Bayer zukaufen? Bin am überlegen...

Das immer wieder aufgeworfene Thema "Was haltet ihr von xyz und warum? Soll ich nachkaufen, soll ich verkaufen? Worauf muss ich achten? Was ist der optimale Broker? Was ist mit den Steuern? Warum Einzelaktien und kein ETF und umgekehrt? Sind ETFs wirklich sicher? Welche Strategie soll ich verfolgen?" ist hier alles schon erschöpfend und durchaus manchmal auch kontrovers durchdiskutiert worden. Du kannst dir viel Zeit und (Lehr-)Geld sparen, wenn Du dir diesen Thread in Ruhe mal von Anfang bis Ende durchliest. Es ist für den unbedarften Anfänger (fast) alles zumindest einmal erwähnt. Inklusive der üblichen Literaturempfehlungen, Websites und Blogs, Do´s und don´t, klassische Anfängerfehler usw. pp.