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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie spart oder investiert ihr?



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Matzexc1
09.08.2021, 20:54
Hi,
1) Hier würde ich vorab fragen wie das steuerlich behandelt wird und das geht am besten über einen Steuerberater. Mein ruhender Rürup Vertrag würde mir bei einem Wechsel in die Schweiz nichts bringen da Rürup denen egal ist und die Beiträge nicht anrechenbar sind.
2) Würde ich nicht, Schweizer Rente kannst du dir wahrscheinlich weltweit auszahlen lassen. Bei der deutschen geht es ja auch
3) Kannst du machen, aber erstmal Franken in Euro tauschen und dann investieren? Ich empfehle dir https://forum.finanzrudel.ch/ stammt vom Betreiber eines Schweizer Finanzblogs und hier triffst du auch Deutsche die bereits dort sind.
4) Kenne ich mich nicht genug aus. Das ist eher was für unsere Schweizer, siehe Forumsbereich Ausland

Argus
09.08.2021, 21:35
Vielen Dank erstmal. Ich würde meine eigenen Gedanken an dieser Stelle gerne noch etwas ausführen:
zu 1) Ja die steuerlichen Vorteile würden sich wohl nur auf die Auszahlungsphase beziehen, da (Stand heute) nur der Ertragsanteil besteuert wird. Dies wäre zumindest mal etwas besser als Ertragssteuer in D zu zahlen, aber genau das müsste ich in der Schweiz ja ohnehin in der Form nicht. Dass ich davon irgendwas in der Schweiz steuerlich absetzen könnte, bezweifle ich. Der Vorteil wäre halt eine dauerhafte monatliche Auszahlung im Alter, aber ich frage mich halt andererseits, ob ich dieses "Minimum" mit der AHV + PK nicht schon bedient hätte...
zu 2) Einziger Hintergedanke dabei wäre, dass man von der gesetzlichen Rente immerhin nur die Hälfte an GKV-Beiträgen zahlen müsste. Natürlich könnte man jetzt wieder die Diskussion anfangen, dass das Rentenniveau sinken wird - andererseits macht das System nach wie vor für die große Mehrheit der Gesellschaft den größten Teil der Alterssicherung aus, wie soll man das einfach so kollabieren lassen? Und man könnte das Währungsrisiko etwas verringern, wenn ich ja erwäge, im Alter zurückzukehren...
zu 3) Danke für den Tipp, hatte auch schon ein paar mal auf die Seiten vom Sparkojoten & co. geschaut. Wird auf jeden Fall einen Anteil ausmachen, die Frage ist nur, wie groß dieser sein sollte...

Bin offen für weitere Anregungen!

LG Argus

ehem-user-19-08-2021-1408
10.08.2021, 18:16
Und du glaubst ernsthaft, dass solche offenkundig bekannten Dinge sich noch nicht im Preis manifestiert haben? Weil die professionellen/institutionellen Investoren das noch nicht geschnallt haben, sondern nur die Spezialisten auf Reddit?

Meiner Meinung nach eher ein Warnsignal und nicht sonderlich klug dann zu kaufen, wenn alle offenkundigen Indikatoren für sehr gute Geschäftsergebnisse sprechen. Die bekannten Fakten sind längst eingepreist, Überraschungspotential nach oben ist kaum noch da, dafür viel Luft nach unten, wenn irgendetwas doch nicht so eintrifft wie erwartet.

Aber muss natürlich jeder selbst entscheiden. Auch beim Roulette kann man gewinnen.

Das erste 1 Billion Dollar Infrastruktur Paket ist heute frueh in DC durchgegangen. Das wird sicher noch verdoppelt in naher Zukunft. So viel zu “ist laengst eingepreist”, Herr Schlaumeier.

Link: https://imgur.com/qfV7d2d

GelbeKlamotten
10.08.2021, 19:18
Das erste 1 Billion Dollar Infrastruktur Paket ist heute frueh in DC durchgegangen. Das wird sicher noch verdoppelt in naher Zukunft. So viel zu “ist laengst eingepreist”, Herr Schlaumeier.

Link: https://imgur.com/qfV7d2d

Dein Ernst?
Dein Post bestätigt auf so viele Weisen, dass du keine Ahnung vom Investieren hast, dass es fast schon kurios ist.

LasseReinböng
10.08.2021, 22:38
wenn alles immer eingepreist wäre gäbe es keinen Markt....;-)

ehem-user-19-08-2021-1408
11.08.2021, 07:36
wenn alles immer eingepreist wäre gäbe es keinen Markt....;-)

Danke :-):-meinung


Dein Ernst?
Dein Post bestätigt auf so viele Weisen, dass du keine Ahnung vom Investieren hast, dass es fast schon kurios ist.

Wie investierst du? Wie der Olaf?
https://imgur.com/a/UHsN8Wt

Evil
11.08.2021, 14:30
Beendet bitte diese Sandkastenspiele, sonst fliegt Ihr beide raus. Danke.

Matzexc1
11.08.2021, 15:51
Beendet bitte diese Sandkastenspiele, sonst fliegt Ihr beide raus. Danke.

*gefaelltmir*

GelbeKlamotten
11.08.2021, 21:29
wenn alles immer eingepreist wäre gäbe es keinen Markt....;-)

Eingepreist sein kann logischerweise nur das, was bereits bekannt ist. Wenn die gesamte Umsatz- und Gewinnentwicklung aller Unternehmen unbegrenz in die Zukunft bekannt wäre, dann gäbe es in der Tat keine Aktienmärkte wie derzeit.

Wenn das Eintreten eines sehr signifikanten positiven Ereignisses bereits mit hoher Wahrscheinlichkeit feststeht und die breite Öffentlichkeit darüber bescheid weiß, dann ist es selbstverständlich bereits eingepreist, gefaktort mit der erwarteten Eintrittswahrscheinlichkeit der (professionellen) Anleger. Tritt das Ereignis dann tatsächlich ein, können die Kurse noch mal minimal ansteigen, weil eben zB aus den 98% Wahrscheinlichkeit dann 100% geworden sind. Oder eben man hat Pech und die 2% Ausfallswahrscheinlichkeit treten ein.

Systematisch Profit daraus schlagen kann man nur mit Insiderinformationen. Und anzunehmen, man hätte gegenüber institutionellen Großinvestoren einen Informationsvorsprung, weil man ein bisschen Finanznachrichten gelesen hat, ist schon reichlich naiv. Wenn man keine Insiderinformationen hat, sind Renditen immer eine Belohnung für eingegangenes Risiko. Den geschenkten Gaul gibt es an der Börse nicht.

Solange man solche Grundlagen nicht verstanden hat, sollte man die Finger von Aktien lassen.

Natürlich kann man auch darauf spekulieren, dass das Ereignis bei Eintritt größere Auswirkungen auf die betreffenden Unternehmen hat als von den anderen Marktteilnehmern angenommen. Muss jeder selber wissen, ob er dazu einfach mal so aus dem Bauch heraus eine sinnvolle Einschätzung geben kann, die sich dann regelmäßig als besser erweist als die der anderen Marktteilnehmer. Die relevanten anderen Marktteilnehmer sind übrigens nicht die ahnungslosen Kollegen auf der Nachbarstation oder Bernd der Pommesbudenbetreiber um die Ecke, sondern sie heißen Goldman Sachs, JPMorgan und co.

Wenn man schon solche Spekulationen eingeht, dann sollte man meiner Meinung nach zumindest möglichst früh ansetzten bevor das Ereignis annähernd sicher feststeht. Dann hat bestenfalls die gleiche Wahrscheinlichkeit richtig zu raten wie die anderen. Getreu dem Börsenmotto "Buy the rumor, sell the news."

ehem-user-19-08-2021-1408
12.08.2021, 06:25
Und anzunehmen, man hätte gegenüber institutionellen Großinvestoren einen Informationsvorsprung, weil man ein bisschen Finanznachrichten gelesen hat, ist schon reichlich naiv.
…
Solange man solche Grundlagen nicht verstanden hat, sollte man die Finger von Aktien lassen.


Ich bin mir nicht sicher an wen genau diese Aussagen gerichtet sind, aber deine herablassenden Aussagen anderen gegenueber gepaart mit unterschwelligen Beleidigungen nehmen einfach kein Ende. Ich hoffe, du gibst in aerztlicher Funktion eine etwas neutralere und offenere Figur ab.

Feuerblick
12.08.2021, 06:30
Beendet bitte diese Sandkastenspiele, sonst fliegt Ihr beide raus. Danke.
Welcher Teil davon wurde nicht verstanden? Persönliche Angriffe werden nicht geduldet. Also Ruhe jetzt oder wir zeigen den Ausgang aus dem Forum!

Feuerblick
MediLearn-Moderatorin

pineapple
12.08.2021, 07:16
Ich bin mir nicht sicher an wen genau diese Aussagen gerichtet sind, aber deine herablassenden Aussagen anderen gegenueber gepaart mit unterschwelligen Beleidigungen nehmen einfach kein Ende. Ich hoffe, du gibst in aerztlicher Funktion eine etwas neutralere und offenere Figur ab.

Ich lese hier nur mit, weil ich selbst Anfänger bin und fand den Kommentar nicht beleidigend oder herablassend, ich jedenfalls finde es sehr interessant Meinungen von anderen zu hören, die Erfahrungen gemacht haben.

ehem-user-19-08-2021-1408
12.08.2021, 07:24
Ich lese hier nur mit, weil ich selbst Anfänger bin und fand den Kommentar nicht beleidigend oder herablassend, ich jedenfalls finde es sehr interessant Meinungen von anderen zu hören, die Erfahrungen gemacht haben.

Woerter wie “naiv” anderen gegenueber zu verwenden, ist im Endeffekt ein Synonym fuer “dumm”. Dieser herablassende Ton hat mich eben genervt. Aber gut, der kluegere gibt nach. Ich lass das Forum hier sein.

Chriman
12.08.2021, 07:57
Ich lese hier nur mit, weil ich selbst Anfänger bin und fand den Kommentar nicht beleidigend oder herablassend, ich jedenfalls finde es sehr interessant Meinungen von anderen zu hören, die Erfahrungen gemacht haben.

Der Beitrag von GK trieft schon vor Überheblichkeit und ist alles andere als konstruktiv. Inhaltlich war der bestimmt nicht falsch, aber warum muss denn gleich noch die grundsätzliche Befähigung zu investieren etc. in Frage gestellt werden?
Ich lese hier aus den selben Gründen wie du mit @pineapple, aber ein Diskurs und Austausch von verschieden Positionen zu bestimmten Themen wird so erstickt...


Ich lass das Forum hier sein.

Das wäre schade!

Feuerblick
12.08.2021, 08:01
Nachdem jetzt jeder seine Meinung mitgeteilt hat: Zurück zum Thema!

Feuerblick
MediLearn-Moderatorin

WiWi18
12.08.2021, 08:13
Eingepreist sein kann logischerweise nur das, was bereits bekannt ist. Wenn die gesamte Umsatz- und Gewinnentwicklung aller Unternehmen unbegrenz in die Zukunft bekannt wäre, dann gäbe es in der Tat keine Aktienmärkte wie derzeit.

Wenn das Eintreten eines sehr signifikanten positiven Ereignisses bereits mit hoher Wahrscheinlichkeit feststeht und die breite Öffentlichkeit darüber bescheid weiß, dann ist es selbstverständlich bereits eingepreist, gefaktort mit der erwarteten Eintrittswahrscheinlichkeit der (professionellen) Anleger. Tritt das Ereignis dann tatsächlich ein, können die Kurse noch mal minimal ansteigen, weil eben zB aus den 98% Wahrscheinlichkeit dann 100% geworden sind. Oder eben man hat Pech und die 2% Ausfallswahrscheinlichkeit treten ein.

Systematisch Profit daraus schlagen kann man nur mit Insiderinformationen. Und anzunehmen, man hätte gegenüber institutionellen Großinvestoren einen Informationsvorsprung, weil man ein bisschen Finanznachrichten gelesen hat, ist schon reichlich naiv. Wenn man keine Insiderinformationen hat, sind Renditen immer eine Belohnung für eingegangenes Risiko. Den geschenkten Gaul gibt es an der Börse nicht.

Solange man solche Grundlagen nicht verstanden hat, sollte man die Finger von Aktien lassen.

Natürlich kann man auch darauf spekulieren, dass das Ereignis bei Eintritt größere Auswirkungen auf die betreffenden Unternehmen hat als von den anderen Marktteilnehmern angenommen. Muss jeder selber wissen, ob er dazu einfach mal so aus dem Bauch heraus eine sinnvolle Einschätzung geben kann, die sich dann regelmäßig als besser erweist als die der anderen Marktteilnehmer. Die relevanten anderen Marktteilnehmer sind übrigens nicht die ahnungslosen Kollegen auf der Nachbarstation oder Bernd der Pommesbudenbetreiber um die Ecke, sondern sie heißen Goldman Sachs, JPMorgan und co.

Wenn man schon solche Spekulationen eingeht, dann sollte man meiner Meinung nach zumindest möglichst früh ansetzten bevor das Ereignis annähernd sicher feststeht. Dann hat bestenfalls die gleiche Wahrscheinlichkeit richtig zu raten wie die anderen. Getreu dem Börsenmotto "Buy the rumor, sell the news."

Das ist schon im Wesentlichen richtig, unterschlägt aber ein paar Kleinigkeiten:

- Die Einschätzungen der verschiedenen Marktteilnehmer können sich deutlich unterscheiden - auch aus Sicht größerer Investoren. Nachvollziehbar wird das, wenn man einen Blick auf die häufig stark divergierenden Kursziele wirft. Praktisch dürfte das für Privatanleger kaum nachzuvollziehen sein, weil minimale Änderungen (Nachkommastellen bei den Wachstumserwartungen) drastische Auswirkungen auf den Kurs haben können.
- Die Markteinschätzungen der einzelnen Investoren sind nicht bekannt und können auch nicht in Erfahrung gebracht werden: Zum Beispiel kommt es ständig vor, dass die Aktie eines Unternehmens nachgibt, nachdem Geschäftszahlen bekanntgegeben wurden, die über den Analystenerwartungen lagen. "Der Markt" = der durchschnittliche Investor hat dann eben mehr erwartet als die Analysten.
- Oftmals spielt Hybris eine viel größere Rolle als die tatsächliche ökonomische Beurteilung des Unternehmenswertes (Tesla!)

Zusammengefasst machen diese Punkte das Investieren für Kleinanleger aber noch unübersichtlicher und schwieriger. Man kann das eigene Portfolio aber dennoch auch nach persönlichen Präferenzen aufbauen: Ich zum Beispiel habe dividendenstarke Titel (in Form ausschüttender ETF) in einer solchen Menge im Portfolio, dass mein jährlicher Steuerfreibetrag automatisch aufgebraucht wird. So muss ich zum Jahresende nicht mühsam ausrechnen, wie viel Stück welches Wertpapieres ich verkaufen muss, um den Freibetrag auszunutzen (es gilt FIFO! Nicht die Durchschnittswerte, die euer Broker anzeigt!). Ist halt eine Bequemlichkeitssache.

Dass sich hier manche über das Wörtchen "naiv" aufregen verstehe ich nicht so recht (hat etwas von Schneeflockengeneration). Wenn mir ein Angehöriger sagt, seine durchmetastasierte Mutter könne man doch bestimmt mit 6 Zyklen FOLFOX heilen, ist das in Gottes Namen auch "naiv" - auch wenn ich das dem Patienten nicht so sage. So ist das auch an der Börse: Es hat schon seinen Grund, dass die Akteure der großen Finanzinstitute 3 - 5 Jahre studiert und 5 - 10 Jahre Berufserfahrung gesammelt haben, bevor sie wesentliche Entscheidungen treffen dürfen. Und Finanznachrichten.de ist halt so etwas wie die Apothekenumschau.

Entsprechend sieht meine Aufstellung so aus:
- 10% Private Equity (gibt es börsengehandelte Titel)
- 5% Gold (umstritten, aber ich denke, als Inflationsschutz und zur Absicherung von Währungsrisiken in kleinen Mengen vertretbar)
- 10% Stockpicking (absolut irrational - mache ich aus Spaß an der Sache, bin bisher damit aber gut gefahren)
- 75% MSCI World ETF (Großteil), Dax ETF, High Dividend ETF

ehem-user-19-08-2021-1408
12.08.2021, 10:19
Das wäre schade!

Du hast ne PN. Dort zeige ich dir, wie "naiv" ich bin (Zitat GelbeKlamotten), obwohl ich schon seit 2017 investiere.

Mein erster Beitrag in diesem Thread war #1046. Das war ein Einzeiler als Antwort, wie man der Inflation entgegenwirken könnte. Seitdem wurde ich von GK nonstop herablassend behandelt. Auf sowas verzichte ich gerne.

Thomas24
12.08.2021, 10:50
Du hast ne PN. Dort zeige ich dir, wie "naiv" ich bin (Zitat GelbeKlamotten), obwohl ich schon seit 2017 investiere.

Mein erster Beitrag in diesem Thread war #1046. Das war ein Einzeiler als Antwort, wie man der Inflation entgegenwirken könnte. Seitdem wurde ich von GK nonstop herablassend behandelt. Auf sowas verzichte ich gerne.

Du kannst einzelne User durchaus auf "ignore" stellen, Problem gelöst.

Fände es im übrigen sehr schade, dass hier immer weniger Meinungs- Erfahrungs- und Gedankenaustausch stattfindet, nur weil der Umgangston einiger Teilnehmer so abwertend bis passiv- aggressiv ist. Mometasonfumarat kann m. E. gerne etwas ausführlicher zu ihren Immobilien schreiben, du zu deinen Rohstoff investments, andere zu Cryptos usw.

dissection
12.08.2021, 11:33
Das ist schon im Wesentlichen richtig, unterschlägt aber ein paar Kleinigkeiten:

- Die Einschätzungen der verschiedenen Marktteilnehmer können sich deutlich unterscheiden - auch aus Sicht größerer Investoren. Nachvollziehbar wird das, wenn man einen Blick auf die häufig stark divergierenden Kursziele wirft. Praktisch dürfte das für Privatanleger kaum nachzuvollziehen sein, weil minimale Änderungen (Nachkommastellen bei den Wachstumserwartungen) drastische Auswirkungen auf den Kurs haben können.
- Die Markteinschätzungen der einzelnen Investoren sind nicht bekannt und können auch nicht in Erfahrung gebracht werden: Zum Beispiel kommt es ständig vor, dass die Aktie eines Unternehmens nachgibt, nachdem Geschäftszahlen bekanntgegeben wurden, die über den Analystenerwartungen lagen. "Der Markt" = der durchschnittliche Investor hat dann eben mehr erwartet als die Analysten.
- Oftmals spielt Hybris eine viel größere Rolle als die tatsächliche ökonomische Beurteilung des Unternehmenswertes (Tesla!)

Zusammengefasst machen diese Punkte das Investieren für Kleinanleger aber noch unübersichtlicher und schwieriger. Man kann das eigene Portfolio aber dennoch auch nach persönlichen Präferenzen aufbauen: Ich zum Beispiel habe dividendenstarke Titel (in Form ausschüttender ETF) in einer solchen Menge im Portfolio, dass mein jährlicher Steuerfreibetrag automatisch aufgebraucht wird. So muss ich zum Jahresende nicht mühsam ausrechnen, wie viel Stück welches Wertpapieres ich verkaufen muss, um den Freibetrag auszunutzen (es gilt FIFO! Nicht die Durchschnittswerte, die euer Broker anzeigt!). Ist halt eine Bequemlichkeitssache.

Dass sich hier manche über das Wörtchen "naiv" aufregen verstehe ich nicht so recht (hat etwas von Schneeflockengeneration). Wenn mir ein Angehöriger sagt, seine durchmetastasierte Mutter könne man doch bestimmt mit 6 Zyklen FOLFOX heilen, ist das in Gottes Namen auch "naiv" - auch wenn ich das dem Patienten nicht so sage. So ist das auch an der Börse: Es hat schon seinen Grund, dass die Akteure der großen Finanzinstitute 3 - 5 Jahre studiert und 5 - 10 Jahre Berufserfahrung gesammelt haben, bevor sie wesentliche Entscheidungen treffen dürfen. Und Finanznachrichten.de ist halt so etwas wie die Apothekenumschau.

Entsprechend sieht meine Aufstellung so aus:
- 10% Private Equity (gibt es börsengehandelte Titel)
- 5% Gold (umstritten, aber ich denke, als Inflationsschutz und zur Absicherung von Währungsrisiken in kleinen Mengen vertretbar)
- 10% Stockpicking (absolut irrational - mache ich aus Spaß an der Sache, bin bisher damit aber gut gefahren)
- 75% MSCI World ETF (Großteil), Dax ETF, High Dividend ETF

Hast du Tipps (diese Frage richtet sich wie immer hier auch an Thomas24 wenn es um personal finance geht) wenn man sich bzgl publicly traded private equity einlesen will? Worin bist du investiert? In meinem Depot ist private equity bislang noch nicht repräsentiert.
Fahre meinen risikoreichen Anteil der asset allocation - 85 % im Alter von 31 - aktuell mit ca. 40 % BIP-gewichteten ETFs (50 % MSCI World plus Small Caps, 30 % Emerging Markets, 20 % EU), 55 % stock-picks (erst seit der Corona-Krise, hier war auch bei Schrotschussprinzip bei Ahnungslosigkeit eine Rendite über 7% möglich) und 5 % Krypto (ETH, Cardano - beide staked, Uniswap, Litecoin, Ripple, Nano).

Achja, auch von meiner Seite nochmal die Bitte: GelbeKlamotten bitte beim nächsten Übertreten der Netiquette hier rauswerfen. Das vorgebliche DM I Girl mit daddy Komplex zeigt sich hier stetig toxisch und Diskussionen werden regelmäßig derailt bei den stetig gleichen Punkten (stock picking, das sie ja selbst betreibt ist ein nono, ETFs kaufen wie halt auch jeder andere Wertpapierforumuser wird über alles gestellt). Leute wie IceEngine die mal frische Impulse bringen und andscheinend auch nicht ärztlich arbeiten würden dem Forum gut tun.

Feuerblick
12.08.2021, 12:12
@dissection: Deine Beschreibung von GK ist ebenfalls ein persönlicher Angriff. Unterlass das, sonst müssen wir hier mal ein Schlösschen dranmachen! Es reicht wirklich!