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ApplePay und GooglePay funktionieren afaik mit virtuellen Kreditkarten von VISA...
Leucovorin
05.12.2021, 14:48
ich gehe davon aus, dass Google wie auch Apple daran arbeiten etwas ohne Visa im Hintergrund anzubieten. Einer weniger, der die Hand aufhält.
Kreditkarte wird man immer brauchen...
Das ist doch kein Argument. Das ist keine Herangehensweise an ein Investment. Wirecard war auch im Kreditkartenbusiness und du weißt vielleicht, wie das ausgegangen ist. Du investierst ja nicht in einen Sachverhalt wie "Kreditkarten wird man immer brauchen", sondern in ein konkretes Unternehmen, das sein Geld (momentan) mit Kreditkarten verdient. Du profitierst aber von deinem Investment nur, wenn der Kurs der Aktie irgendwann in der Zukunft höher ist als heute. Dafür muss das Unternehmen in der Zukunft mehr Geld verdienen als heute oder den Ausblick verbessern, um für Investoren wertvoller zu werden. Das ergibt sich aber aus "Kreditkarten wird es immer geben" nicht automatisch. Vielleicht ist wie bei PayPal und Square gerade die Bewertung schon so hoch, dass der aktuelle Kurs schon nicht mehr gerechtfertigt ist, oder andere Unternehmen klauen Marktanteile, oder der Markt ist einfach schon gesättigt, weil jeder schon eine Kreditkarte hat. Sowas muss man klären, um sagen zu können, ob es eine gute Idee ist.
DrSkywalker
05.12.2021, 18:21
Ich zahle mit Googlepay und Paypal verknüpft mit dem Handy. Kreditkarte und Co habe ich seit 2019 nicht mehr in der Hand gehabt. So investiert man wirklich nicht...
LasseReinböng
05.12.2021, 19:29
ich gehe davon aus, dass Google wie auch Apple daran arbeiten etwas ohne Visa im Hintergrund anzubieten. Einer weniger, der die Hand aufhält.
Ich glaube zumindest Google ist viel mehr an den Daten interessiert als daran, an Finanztransaktionen zu verdienen.
Ich zahle mit Googlepay und Paypal verknüpft mit dem Handy. Kreditkarte und Co habe ich seit 2019 nicht mehr in der Hand gehabt.
Hab grad mal nachgeschaut für was ich meine Kreditkarte so hergenommen hab von aktuell bis in die Vergangenheit:
- wenn du z.B. Sammlermünzen des Vatikan oder San Marino direkt bei denen bestellst, dann ist Kreditkarte einfacher als z.B. einen Scheck hinzuschicken oder die Banküberweisung. Also nur weils schneller geht als eine Banküberweisung.
- für Einkäufe bei Aliexpress (bis 2019, also bevor sie Paypal akzeptiert haben)
- bei Amazon.uk (im Jahr 2017, die sind inzwischen auch unkomplizierter geworden, wobei... UK?)
- als eine Art Kaution bei der Automiete (im Jahr 2016, inzwischen läuft das über EC-Card)
- bei einem Einkauf 2013, weil der Verfügungsrahmen der Kreditkarte höher war als der der EC-Karte...
- im Jahr 2013 und davor im Ausland für diverse Zahlungen
und weil 2013 und davor die Anzahl der Zahlungen mehr wurden hab ich aufgehört weiter nachzuschauen...
Aus meiner Sicht: Top-Erfolgsmodell für die Zukunft. Mein Bauchgefühl investiert dort trotzdem nicht.
Heerestorte
06.12.2021, 03:47
Kann man mit GooglePay etc auch im Ausland gratis Geld abheben und bezahlen? Oder wie macht Ihr das da?
LasseReinböng
06.12.2021, 09:27
Weil der Begriff weiter oben auftauchte: "EC-Karten" gibt es nicht mehr und auch die Girocard welche im Verbund mit Mastercard ( daher die Bezeichnung Maestro-Card) in Deutschland dominiert wird anscheinend auslaufen.
Mit der Girocard kann man halt keine Onlinetransaktionen tätigen, daher werden sich sicherlich "Kreditkarten" eher noch weiter durchsetzen....und da muß man dann wieder unterscheiden zwischen Credit-, Debit-, und Prepaidkarten.
Bei der ING kostet die Girocard bald Gebühren, die Kreditkarte jedoch nicht....anscheinend will man die Girokarten langsam loswerden.
LasseReinböng
06.12.2021, 09:32
Hier noch mal etwas Lesestoff dazu:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/maestro-mastercard-bank-sparkasse-girocard-debitcard-101.html
Spannend. Also eine Wette: entweder die Europäer legen zu und schaffen ein neues System oder Mastercard/Visa gewinnen mehr Marktmacht. Kann also gut gehen oder komplett in die Hose.
Spannend. Also eine Wette: entweder die Europäer legen zu und schaffen ein neues System oder Mastercard/Visa gewinnen mehr Marktmacht. Kann also gut gehen oder komplett in die Hose.
Da würd ich eher Kryptowährungen empfehlen. Im schlechtesten Fall gehts allmählich gegen Null (wobei man jederzeit vorher aussteigen kann), im besten Fall kann man seinen Einsatz verzehnfachen oder sogar mehr. Und in der Vergangenheit war es ganz überwiegend letzteres.
Da würd ich eher Kryptowährungen empfehlen. Im schlechtesten Fall gehts allmählich gegen Null (wobei man jederzeit vorher aussteigen kann), im besten Fall kann man seinen Einsatz verzehnfachen oder sogar mehr. Und in der Vergangenheit war es ganz überwiegend letzteres.
Dieser ganze Post ist ein einziges Recipe for Desaster
Nefazodon
09.12.2021, 13:35
Da würd ich eher Kryptowährungen empfehlen. Im schlechtesten Fall gehts allmählich gegen Null (wobei man jederzeit vorher aussteigen kann), im besten Fall kann man seinen Einsatz verzehnfachen oder sogar mehr. Und in der Vergangenheit war es ganz überwiegend letzteres.
Dieser ganze Post ist ein einziges Recipe for Desaster
Kann mich Kaas nur anschließen. Bitcoin ist für den einzelnen mittlerweile viel zu teuer. Und: Wenn ein Crash kommt, wird man als nicht professioneller Investor diesen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht kommen sehen, bzw. zu spät reagieren (nämlich genau dann, wenn alle anderen reagieren).
Bitcoin ist ein reines Spekulationsobjekt und hat keinen intrinsischen Wert. Sowas entsteht meiner Meinung nach, wenn zuviel Geld am Markt ist
Es gibt noch viele andere, kleinere Coins, die immer noch viel Potential haben. Und wenn man mehrere kauft und sich nur einer von denen vervielfacht, könnten mehrere andere auch crashen und man ist unterm Strich immer noch im Plus. Ein simples asymmetrischen Risiko - verlieren kann man immer nur 100%, gewinnen aber viel mehr als das, und zwar ganz realistisch. In der nächsten Rallye jammern wieder alle, dass sie nicht dabei sind, aber noch vor wenigen Monaten waren die Metaverse-Kryptos ganz frisch und haben sich seitdem vervielfacht. Wenn das Metaverse richtig startet, liegt da noch viel Potential.
Dass das hauptsächlich ein Spekulationsobjekt ist, müssen wir nicht diskutieren. Das ist vieles Andere auch, der halbe Nasdaq besteht aus Unternehmen, die auf absehbare Zeit kein Geld verdienen werden, die aber immer höher und höher gehandelt werden. Auch von Tesla kann man das immer noch behaupten. Aber entweder will man Geld machen oder halt nicht. Und in Kryptowährungen ist jetzt schon so viel Geld geflossen, auch von großen und institutionellen Händlern, dass sie nicht mehr so einfach verschwinden werden. Deswegen wär es auch für kleine Anleger blöd, auf diese gesamte Assetklasse zu verzichten. Im Gegenteil, das ist für Kleinanleger die einzige Gelegenheit, mit wenig Einsatz sehr viel Rendite zu machen.
Cor_magna
09.12.2021, 16:14
....mit wenig Einsatz sehr viel Rendite zu machen.
Genau dieser Anspruch ist auf einen längeren Zeitraum gesehen ein weiteres Recipe for Disaster. Auch insgesamt auf das ganze Leben bezogen, würde ich mal so halbphilosophisch behaupten.
Genau dieser Anspruch ist auf einen längeren Zeitraum gesehen ein weiteres Recipe for Disaster. Auch insgesamt auf das ganze Leben bezogen, würde ich mal so halbphilosophisch behaupten.
Witzig, ein paar Seiten vorher hieß es noch:
Ich investiere seit vielen Jahren nur im Etfs weil man nirgends mit so wenig Ahnung und so wenig Zeit so viel Rendite abgreifen kann.
Naja, das ist ja Rendite Faktor 20 und mehr. Das ist ja schon ein klarer Unterschied. Rendite mit relativ geringem Risiko finden viele toll, Gamblen auf irgendwelche Coins ist nunmal nicht unbedingt zielführend, siehe den squid coin.
Klar, wenn man dagegen argumentieren will, findet man immer "den einen", der ein faules Ei war... Währenddessen hätte man mit allen anderen ordentlich Profit gemacht. Und wie gesagt, solange man diversifiziert, tut selbst ein faules Ei nicht weh, solange die anderen gut laufen.
Klar, wenn man dagegen argumentieren will, findet man immer "den einen", der ein faules Ei war... Währenddessen hätte man mit allen anderen ordentlich Profit gemacht. Und wie gesagt, solange man diversifiziert, tut selbst ein faules Ei nicht weh, solange die anderen gut laufen.
Falsch, genau umgekehrt ist es. In der Retrospektive findet man immer die Coins, mit denen man ein Vermögen verdient hätte. Das sieht dann halt ganz leicht aus alles.
Seufz... Is schon gut... Wenn man es von vornherein ablehnt und sich überhaupt nicht damit beschäftigen will, sieht natürlich auch alles ganz schwer aus und dann ist es auch unmöglich, dass andere Leute andere Erfahrungen gemacht haben. Aber dann versteh ich halt nicht, warum man in diesem Thread überhaupt mitmischen muss.
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