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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie spart oder investiert ihr?



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Matzexc1
09.12.2021, 20:24
Seufz... Is schon gut... Wenn man es von vornherein ablehnt und sich überhaupt nicht damit beschäftigen will, sieht natürlich auch alles ganz schwer aus und dann ist es auch unmöglich, dass andere Leute andere Erfahrungen gemacht haben. Aber dann versteh ich halt nicht, warum man in diesem Thread überhaupt mitmischen muss.

:-dafür

Kaas
10.12.2021, 06:20
Versteh mich nicht falsch docdean, ich habe selber ein bisschen Bitcoin im Depot. Trotzdem bleibt das reine Zockerei. Da deine Aussagen etwas anderes suggerieren, wollte ich das nicht unkommentiert stehen lassen

LasseReinböng
11.12.2021, 19:54
Kryptos sind allenfalls aus venezuelanischer Perspektive ein safe haven.... in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit crashen die Teile hart... Gold haben sie definitiv ( noch) nicht abgelöst. Die Korrelation zu den Equities ist z.B. ziemlich evident.... ohne ins Detail gehen zu wollen aber mit relative value Konzepten bzw. risk on/risk off Modellen lassen sich auch Kryptos traden.

docdean
11.12.2021, 20:49
Ich wollte keinesfalls suggierieren, dass Kryptos sicher sind, nur ins Verhältnis setzen. Auch ein "Investment" in Unternehmen wie Tesla, PayPal oder Alibaba ist nicht sicher, weil die Bewertungen schon meilenweit vorgaloppiert sind. Auch Fiat-Währungen sind nicht wirklich sicher, nachdem die Fed in den letzten Monaten mehr Dollar gedruckt hat als in der restlichen Geschichte der USA, auch wenn der deswegen nicht gerade so crashen sollte wie die TRY.

Mir ging es nur darum, dass man die Kryptos nicht völlig außen vor lassen sollte. Einfach, weil das Potential so hoch ist. Aktien werden sich nicht mehr so einfach vervielfachen, bei Kryptos ist das aber immer noch gut möglich. Auf der anderen Seite ist das größtmögliche Risiko eher kein Totalausfall, weil zumindest die großen wie BTC und ETH schon so weit verbreitet sind, dass zu viele große Fische ein Interesse daran haben, sie nicht völlig crashen zu lassen. Und wenn man das gegenüberstellt und gut plant, kann man sie gut handeln.

Cor_magna
15.12.2021, 20:05
Witzig, ein paar Seiten vorher hieß es noch:

Ich meinte mit Einsatz nicht Zeiteinsatz sondern monetären Einsatz. Hast mich missverstanden.

Es gilt in der Finanzwelt ein Axiom: Keine Rendite ohne Risiko. Die Zwei gehören zusammen.

Und genau das wollte ich mit meinem Beitrag ausdrücken. Wer haufenweise Rendite will muss auch grosse Risiken eingehen. Kann klappen, aber bitte nicht heulen wenns schief geht.

Rudiologe
22.12.2021, 16:53
Hallo zusammen,
ich habe aktuell eine recht erhebliche Bargeldsumme zur Verfügung. Diese würde ich gerne langfristig anlegen, ohne mich groß mit dem Thema Investition auseinandersetzen zu müssen. Ich möchte auch keine Arbeit mit dem Investment haben (wie etwas Mietwohnungen oder sowas). Mich würde mal interessieren, ob eurer Meinung nach etwas dagegen spricht, einfach alles auf einmal in einen all-World Etf zu stecken. Benötigen werde ich das Geld aller Vorraussicht nicht in den nächsten 20 Jahren. Gibt es da Risiken, die ich vielleicht übersehe?

][truba][
22.12.2021, 17:11
Ich persönlich würde nie eine erhebliche Summe in nur ein Investment einfließen lassen.
Es gibt z.B. auch ein Emittentenrisiko. Würde es, wenn man es möglichst einfach halten will, das Geld in verschiedenen Tranchen in All-World ETF unterschiedlicher Emittenten anlegen oder Klassisch 70/30 mit Emerging Markets. Wie groß du die Tranchen gestaltest hängt davon ab wie viel Geld es ist.
Weiterhin schadet es vielleicht auch nicht, das Geld noch in andere Dinge "zu" streuen. Vielleicht physisches Gold etc. pp.

Denke andere werden es evtll. noch etwas ausführlicher beantworten.

Cor_magna
22.12.2021, 17:38
Ich persönlich habe grosse Summen in zwei Etfs von einem Anbieter (Vanguard) investiert. Ansonsten keine relevanten Anlagen. Bei mir gilt das KISS Prinzip (keep it simple, stupid) Gibt also wie überall verschiedene Ansichten.

DrSkywalker
22.12.2021, 20:31
Die Frage ist wie groß die Summe ist. Wenn wir wirklich von 7-stellig sprechen würden würde ich auch aufteilen, mehrere ETFs auf große Indizes und noch 10 bis 20 sleep well at night Blue Chips.

Kleine sechsstellige Beträge kann man auch einfach in den vanguard all World ETF packen und fertig.

Rudiologe
22.12.2021, 20:56
Ist ein mittlerer sechsstelliger Betrag.

freak1
22.12.2021, 21:03
Wenn man nicht groß geerbt hat sind "kleine sechsstellige Beträge" schon echt gut.

Matzexc1
22.12.2021, 22:26
Ist ein mittlerer sechsstelliger Betrag.

Bei den Fuggern war es noch 1/3 Gold, 1/3 in bar und 1/3 in Grund und Boden.
Ich würde nicht alles in 1 Investment schieben sondern aufteilen

Wenn du kein großes Interesse hast dich einzuarbeiten, so würde ich es machen:

Bargeld so auf verschiedene Banke aufteilen das du unterhalb der Einlagensicherungsgrenze von 100000 bist, vielleicht sogar unterhalb der Grenze wo die Bank Strafzinsen verhängt. Auf den Verrechnungskonten vieler Broker geht das auch.

Den Bargeldanteil würde ich aufgrund der Inflation und der Strafzinsen wirklich klein halten

Edelmetalle bei Degussa/pro Aurum kaufen und ins gesicherte Zollfreilager, die beraten dich auch bei solchen Summen. Bedenke auch hier: ab 2000€ erfährt der Staat das du Gold gekauft hast

Wenn du riskanter denkst: Ein kleiner Antiel Krypto(spekulativ und sehr volatil)

Bei Aktien würde ich einen teil investieren und den Rest per Sparplan über Monate hinweg strecken , extraetf hat da manche Beispiele die man sich anschauen kann.
Als ETF Vanguard FTSE ACWI( oder Developed 60-70 und Emerging 30-40), ishares Small Cap und kleinere Anteile in Themen ETF wie private equity, REIT, global water, Digitalisation(oder was dir sinnig erscheint).

Damit auch eines klar ist es gibt kein Patentrezept, die Methode "wenig beschäftigen und plötzlich reich" gibt es bei der Geldanlage seltenst.

h3nni
22.12.2021, 22:34
Wieso 60/40 oder 70/30 und das nicht einfach nach Market Cap der Asset Klasse gewichten?

Croin
22.12.2021, 22:53
Bei den Fuggern war es noch 1/3 Gold, 1/3 in bar und 1/3 in Grund und Boden.
Ich würde nicht alles in 1 Investment schieben sondern aufteilen

Wenn du kein großes Interesse hast dich einzuarbeiten, so würde ich es machen:

Bargeld so auf verschiedene Banke aufteilen das du unterhalb der Einlagensicherungsgrenze von 100000 bist, vielleicht sogar unterhalb der Grenze wo die Bank Strafzinsen verhängt. Auf den Verrechnungskonten vieler Broker geht das auch.

Den Bargeldanteil würde ich aufgrund der Inflation und der Strafzinsen wirklich klein halten

Edelmetalle bei Degussa/pro Aurum kaufen und ins gesicherte Zollfreilager, die beraten dich auch bei solchen Summen. Bedenke auch hier: ab 2000€ erfährt der Staat das du Gold gekauft hast

Wenn du riskanter denkst: Ein kleiner Antiel Krypto(spekulativ und sehr volatil)

Bei Aktien würde ich einen teil investieren und den Rest per Sparplan über Monate hinweg strecken , extraetf hat da manche Beispiele die man sich anschauen kann.
Als ETF Vanguard FTSE ACWI( oder Developed 60-70 und Emerging 30-40), ishares Small Cap und kleinere Anteile in Themen ETF wie private equity, REIT, global water, Digitalisation(oder was dir sinnig erscheint).

Damit auch eines klar ist es gibt kein Patentrezept, die Methode "wenig beschäftigen und plötzlich reich" gibt es bei der Geldanlage seltenst.


Bei dem aufgeblassenen Markt würde ich (jetzt) nicht in den Markt mit viel Bargeld einsteigen.
Krypto auch nicht nach 2xATH diese Jahr und einem langsam beginnenden Bärenmarkt.

In den USA macht die Gelscheinpresse Brrrrrr und pumpt die Märkte wieder nach oben, aber Ewigkeiten geht das nicht gut.
Hallo Inflation, dass gleiche kommt jetzt auch langsam in der EU durch und wird bleiben...

Leider gibt es Zurzeit wenige Anlage die Sinn machen, viele sind in FIAT.
https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/boerse/warren-buffett-sitzt-auf-143-milliarden-dollar-cash-doch-kauft-fast-nur-eigene-aktien_H1070390697_24408362/
Nach dem nächsten Crash -> in ETH/Aktien oder Krypto.
Am besten während dem nächsten Bärenmark in Krypto reingehen -> ETH & BlueChips evtl. auch ein NFT.

Oder etwas untraditionell, Wohnungen in Osteuropa (Hauptstädte) - teilweise schon etwas spät drann.
Aber man kann immernoch von x2-3 in den nächsten 10j ausgehen + Miete.

Cor_magna
22.12.2021, 22:54
Wenn ich bei siebenstelligen Beträgen bin lass ich das auch einfach in meinen zwei Etfs. Sehe keinen Grund aufgrund der Menge die Aufteilung zu ändern.

Croin
22.12.2021, 23:02
Wenn ich bei siebenstelligen Beträgen bin lass ich das auch einfach in meinen zwei Etfs. Sehe keinen Grund aufgrund der Menge die Aufteilung zu ändern.


https://i.ibb.co/yqNb6NQ/msci.jpg (https://ibb.co/hVgtBgm)
Hättest du 99 kurz vor der Dotcom Blase gekauft wärst du erst wieder 14 Jahre später im Cash.

Cor_magna
23.12.2021, 00:15
https://i.ibb.co/yqNb6NQ/msci.jpg (https://ibb.co/hVgtBgm)
Hättest du 99 kurz vor der Dotcom Blase gekauft wärst du erst wieder 14 Jahre später im Cash.

Deswegen investiere ich auch keine Beträge, die ich innerhalb der nächsten 10 bis 15 Jahre brauche. Dachte immer das ist so ne Grundregel, liest man doch gefühlt in jedem zweitem Finanzbuch.

Cor_magna
23.12.2021, 00:16
Sorry doppelpost :)

cartablanca
23.12.2021, 03:44
Deswegen investiere ich auch keine Beträge, die ich innerhalb der nächsten 10 bis 15 Jahre brauche. Dachte immer das ist so ne Grundregel, liest man doch gefühlt in jedem zweitem Finanzbuch.

Ich nehm dann einen Kredit auf, wenn ich Geld brauche. Das Geld im ETF bleibt.

h3nni
23.12.2021, 07:00
Nach dem nächsten Crash -> in ETH/Aktien oder Krypto .

Wann ist der denn? Dieses Jahr noch, 2022, in den nächsten 5 Jahren? Wie lange soll man auf exposure im Markt verzichten? Soll das Geld durch die hohe Inflation erstmal schön entwertet werden, bis man es investiert und der Inflation entgegenstellt?