Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Hammerexamen Herbst 2011- und Zwischenwelten-Thread
Flauscheding
02.10.2011, 12:56
Ich hab auch ne Frage:
In F11 T1 gibts den Niereninsuff.-Fall. Da wird gefragt, welches Nierenersatzverfahren ambulant bei dem Pat. das beste wäre. Richtige Antwort: Peritonealdialyse.
Warum?
Ich hab jetzt zum wiederholten Male falsch gekreuzt (arterivenöse Hämofiltration) und versteh irgendwie nicht, warum die Peritonealdialyse besser sein soll?
Als Grund im Kommentar steht die Uabhängigkeit von einerm Dialysezentrum.
Aber bei der Erkrankung muß er sich beruflich eh umstellen und das beste für den Pat. ist bei der Prognose doch das beste medizinische. Die Peritonealdialyse ist auch mit einer höheren Kompl.-Rate behaftet.
Versteht ihr das? KAnn mir das jmd. erklären?
Gehts da echt nur um den Beruf?
Blauer Engel
02.10.2011, 13:07
Im Repetitorium erzählte man uns, dass das für den Körper das schonendste ist, weil halt kontinuierlich. Am liebsten würden die alle Menschen ihr Leben lang Peritonealdialysieren, weil es halt nicht so belastend ist. Es ist eine Tatsache, dass die Patienten an der Hämo-Dialyse nur Jahre zu leben haben. Insofern sollte man dieses Verfahren immer zuerst in Betracht ziehen und dass dann möglichst lange hinauszögern. Aber natürlich gehört eine gehörige Portion Compliance und noch anderes dazu, dass viele dazu nicht geeignet sind. Aber vom Prinzip her verlängert eine P-Dialyse das Leben im Vergleich zur H-Dialyse. Klar ist, dass der Patient dann später umsteigen muss, wenn sich sein Peritoneum erschöpft hat - aber dann hat man ja ein paar Jahre gewonnen.
nikilaus
02.10.2011, 13:09
Jap, ich glaube, da gehts um den Beruf...in der Frage stand ja meiner Erinnerung nach "unter Berücksichtigung des Berufs" oder sowas. Und in dem Text stand ja dann, dass er viel reist und ihm das auch wichtig ist oder so...meine ich....
Aber solche Fragen sind meiner Meinung nach echt Glückssache...was da das IMPP gerade hören will...ich meine in der Realität ist es ja immer eine Abwägung und man würde ihm ja schon raten, jetzt erstmal deutlich mehr Wert auf siene Gesundheit zu legen...
aber genauso habe ich mal falsch gekreuzt, als es um eine Patientin mit Kinderwunsch ging, die ein ZervixCA oder so hatte...wozu man ihr rät....da habe ich irgendwas angekreuzt, was den Kinderwunsch berücksichtigt hätte....aber richtig war dann die HE...im wahren Leben käme es ja wirklich darauf an, wie stark der Kinderwunsch der Frau wäre usw...
also bei solchen Fragen bin ich manchmal auch echt genervt, weil ich oft davor sitze und denke "Beides möglich, aber was will jetzt das IMPP hören"...im wahren Leben könnte man ja dann im Patientengespräch noch genauer eruieren, was am Passendsten ist...
Flauscheding
02.10.2011, 13:10
Im Repetitorium erzählte man uns, dass das für den Körper das schonendste ist, weil halt kontinuierlich. Am liebsten würden die alle Menschen ihr Leben lang Peritonealdialysieren, weil es halt nicht so belastend ist. Es ist eine Tatsache, dass die Patienten an der Hämo-Dialyse nur Jahre zu leben haben. Insofern sollte man dieses Verfahren immer zuerst in Betracht ziehen und dass dann möglichst lange hinauszögern. Aber natürlich gehört eine gehörige Portion Compliance und noch anderes dazu, dass viele dazu nicht geeignet sind. Aber vom Prinzip her verlängert eine P-Dialyse das Leben im Vergleich zur H-Dialyse. Klar ist, dass der Patient dann später umsteigen muss, wenn sich sein Peritoneum erschöpft hat - aber dann hat man ja ein paar Jahre gewonnen.
Oh prima, Danke! :-top
Also mach ich ne P-Dialyse bei nem Menschen, der genug Compliance hat.
Ne alte, verwirrte Omi bekommt dann aber ne Hämodialyse, oder?
Was ist mit der erhöte Letalität bei der P-Dialyse (stand im Kommentar)?
Weiß da jemand was?
Bin doch noch hier. Unsere Tagesplanung hat sich leider (mal wieder, und immer wieder der selbe Grund, es ist zum :-kotz) geändert, aber wir fahren gleich trotzdem noch weg.
Solange genieße ich die Sonne :-dance
Ich glaub, dass es da auch darum geht, dass er berufstätig ist. Da ist Peritonealdialyse einfacher, als wenn er 3x die Woche während der Arbeitszeit für 4 Stunden zur Dialyse muss.
Alvorada
02.10.2011, 13:13
also bei solchen Fragen bin ich manchmal auch echt genervt, weil ich oft davor sitze und denke "Beides möglich, aber was will jetzt das IMPP hören"...im wahren Leben könnte man ja dann im Patientengespräch noch genauer eruieren, was am Passendsten ist...
Dito.
@Maja
alles ok?
Blauer Engel
02.10.2011, 13:31
Oh prima, Danke! :-top
Also mach ich ne P-Dialyse bei nem Menschen, der genug Compliance hat.
Ne alte, verwirrte Omi bekommt dann aber ne Hämodialyse, oder?
Was ist mit der erhöte Letalität bei der P-Dialyse (stand im Kommentar)?
Weiß da jemand was?
Es liegt an der im Vergleich deutl erhöhten Infektionsgefahr durch den Katheter. Das Infektionsrisiko ist erstens höher und bei einer Peritonitis besteht eben auch das Gefahr einer Sepsis. Ja, die verwirrte Omi und auch der männlich 20jährige C2-Patient werden beide vermutlich nicht in der Lage sein korrekte Hygiene Vorschriften einzuhalten, den Arzt aufzusuchen, wenn Infektionszeichen auftreten, das Dialysat selbst zur festen Uhrzeit zu wechseln etc.
Flauscheding
02.10.2011, 13:33
Es liegt an der im Vergleich deutl erhöhten Infektionsgefahr durch den Katheter. Das Infektionsrisiko ist erstens höher und bei einer Peritonitis besteht eben auch das Gefahr einer Sepsis. Ja, die verwirrte Omi und auch der männlich 20jährige C2-Patient werden beide vermutlich nicht in der Lage sein korrekte Hygiene Vorschriften einzuhalten, den Arzt aufzusuchen, wenn Infektionszeichen auftreten, das Dialysat selbst zur festen Uhrzeit zu wechseln etc.
Prima Engelchen :-top.
Das wußt ich noch nicht, nu bin ich schlauer ;-).
Vielen Dank!
Dito.
@Maja
alles ok?
Im Grunde schon. Wir patchworken hier halt ein bisschen und andere beteiligte Personen zeigen sich da nicht sehr kooperativ, und dann fallen auch mal Wochenendpläne kurzfristig ins Wasser. Aber das Spiel kenn ich ja schon seit ner Weile.
Flauscheding
02.10.2011, 13:44
Im Grunde schon. Wir patchworken hier halt ein bisschen und andere beteiligte Personen zeigen sich da nicht sehr kooperativ, und dann fallen auch mal Wochenendpläne kurzfristig ins Wasser. Aber das Spiel kenn ich ja schon seit ner Weile.
:knuddel: Maja ...
Kann man grds. was daran ändern? Vielleicht nicht jetzt akut, aber mittelfristig?
Situationen neu bewerten und Konsequenzen ziehen?
nikilaus
02.10.2011, 13:57
Obwohl ich finde, dass der Patient in der Fallvorstellung ja eher nicht sooo compliant wirkt....als damals die Hämaturie oder was bei ihm festgestellt wurde, ist er ja auch nicht zur Nachuntersuchung hin und jetzt auch erst wieder sehr spät zum Arzt und so....also alles sehr :-???
nikilaus
02.10.2011, 14:01
Oh man, ich merke gerade, es wird Zeit, dass das Schriftliche kommt...habe gerade was über MS gelesen bei wikipedia und jedesmal, wenn da stand Multiple Sklerose, hat mein Gehirn einfach Multiple Choice draus gemacht...und als es dann um irgendeine Multiple Sklerose Gesellschaft ging, musste ich ans IMPP denken und da fiel mir dann auf, dass irgendwas in meinem Gehirn gerade falsch läuft :-D
Alvorada
02.10.2011, 14:08
:-keks und :knuddel: für Maja!
Die Sonne genießen und cool bleiben ist da wahrscheinlich zur Zeit das beste?
Flauscheding
02.10.2011, 14:52
Ich bin schon wieder über eine Frage gestolpert, über die ich mich schonmal geärgert habe.
Warum ist der wichtigste Risikofaktor für ein PankreasCA Nikotinabusus? Also speziell, warum ist das wichtiger als die genetische Disposition?
:-???
Im Kommentar steht, dass Nikotin neben der gen. Disposition der wichtigste Faktor ist. Ja toll ...
Also falls noch jmd. von euch da ist ... Ist so verdächtig still hier gerade.
Ihr seid vermutlich alle schon in der Sonne und lasst die Seele baumeln ;-)
An die Frage kann ich mich auch noch erinnern...
Schau mal hier:
http://www.krebsgesellschaft.de/bauchspeicheldruesenkrebs_ursache_und_risikofaktor en,4106.html
http://www.roche.de/pharma/indikation/onkologie/pankreaskarzinom/ursachen_und_risiken.html
Damals hab ich mir das so überlegt, das ja viiiiel mehr Leute rauchen und ein Pankreas CA bekommen, als das es Leute gibt die genetisch belastet sind und ein Pankreas CA bekommen.
-> weil es halt mehr Raucher gibt...
Aber ob das so stimmt :-nix
NotArsch
02.10.2011, 14:58
.
Also falls noch jmd. von euch da ist ... Ist so verdächtig still hier gerade.
Ihr seid vermutlich alle schon in der Sonne und lasst die Seele baumeln ;-)
Oooooohhhhhh!
Sonnenbaumelnd bei Z.n. thailändischer Schulter-, Nacken- Rückenmassage.
"Oh jä, si sinn abba verspann" :-blush
Flauscheding
02.10.2011, 15:01
An die Frage kann ich mich auch noch erinnern...
Schau mal hier:
http://www.krebsgesellschaft.de/bauchspeicheldruesenkrebs_ursache_und_risikofaktor en,4106.html
Damals hab ich mir das so überlegt, das ja viiiiel mehr Leute rauchen und ein Pankreas CA bekommen, als das Leute genetisch belastet sind und ein Pankreas CA bekommen.
-> weil es halt mehr Raucher gibt...
Aber ob das so stimmt :-nix
Danke! :-top
Ich hab das als qualitatives Risiko verstanden, nicht als quantitatives. Also das IMPP ... manchmal nervts.
Naja, so isses einfach :-kotz
Alvorada
02.10.2011, 15:03
@Flausche
Hab das auch schon mal irgendwann nachgelesen. Hab damals irgendwo gefunden, dass schätzungsweise 25% aller Pankreas-CA-Fälle mit Rauchen in Verbindung stehen. Der Anteil von genetisch bedingten Pankreas-CA-Fällen wird eher so auf 5-10% geschätzt, wenn ich mich richtig erinnere.
edit: äh, siehe akw's Antwort und Links ;-)
Danke! :-top
Ich hab das als qualitatives Risiko verstanden, nicht als quantitatives. Also das IMPP ... manchmal nervts.
Naja, so isses einfach :-kotz
Machmal??! ;-)
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