Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Treffpunkt für Anästhesisten
ehem-user-02-08-2021-1033
26.06.2021, 14:41
Ich muss mich den Vorrednern anschließen... Kenne die Übelkeit eigentlich auch nur in Verbindung mit raschen RR-Abfällen
tragezwerg
26.06.2021, 15:13
Die Übelkeit kommt oft 30+ Sekunden vor dem messbaren RR-Abfall, ich bin bisher auch am erfolgreichsten mit Akrinor o.Ä. gewesen zur Therapie.
Akrinor und eine antiemetische Dosis Propofol (~10 mg), das passt meistens gut
Matzexc1
26.06.2021, 20:48
RR bei erbrechen 140/70, blieb auch die ganze Zeit intraop auf diesem Niveau.
0,05 Fenta zur Anlage, Patientin war nicht nüchtern
Und die HF wars auch nicht..??
Matzexc1
26.06.2021, 21:57
Und die HF wars auch nicht..??
60,SR
MissGarfield83
27.06.2021, 07:47
60 ist ein bissi wenig für ne Schwangere ... die brauchen bis zur Entbindung ihr höheres HZV.
RR bei erbrechen 140/70, blieb auch die ganze Zeit intraop auf diesem Niveau.
0,05 Fenta zur Anlage, Patientin war nicht nüchtern
Lag es vielleicht am Fentanyl?
Matzexc1
27.06.2021, 14:24
Lag es vielleicht am Fentanyl?
Das ist auch das einzige was mir in den Sinn kommt.
60 ist ein bissi wenig für ne Schwangere ... die brauchen bis zur Entbindung ihr höheres HZV.
Mitte 80 und OSG
60 ist ein bissi wenig für ne Schwangere ... die brauchen bis zur Entbindung ihr höheres HZV.
Ich hab damals ja gelernt… geht die Frau mit der HF unter 70 —> Atropin frühzeitig. Geht die Frau mit dem RR unter 110sys —> Akrinor frühzeitig.
So, Aktion Niederlassung läuft. Finanzierungszusage der Bank ist da, KV-Sitz ist im Zulauf. Viele Formalien und viel Kleinkram, an den ich nicht gedacht habe bislang. Aber: ich freue mich sehr :-love
MissGarfield83
30.08.2021, 21:10
*gefaelltmir*
So, Aktion Niederlassung läuft. Finanzierungszusage der Bank ist da, KV-Sitz ist im Zulauf. Viele Formalien und viel Kleinkram, an den ich nicht gedacht habe bislang. Aber: ich freue mich sehr :-love
Sehr gut!! :-)
Matzexc1
31.08.2021, 15:09
Herzlichen Glückwunsch, bin mal auf deine Erfahrungen gespannt
Ich habe jetzt angefangen, häufiger das Videolaryngoskop mit hyperanguliertem Spatel zu verwenden. Ich tue mich aktuell noch wirklich schwer mit dem Handling des Tubus. Die Sicht ist super, aber ich kriege den Tubus nicht dorthin, wo ich ihn haben möchte. Habt Ihr da Tipps für mich?
Ja!
Erstmal wichtig: wenn Du zu nach dran bist mit dem VL, dann siehst Du zwar anfangs super, aber wenn der Tubus dann kommt, dann siehst Du gar nichts mehr. Also immer mit genügend Abstand zur Epiglottis. Und dann versuch mal, den Tubus, oder besser den Führungsstab ganz hinten zu fassen. Gar nicht den Tubus selbst. Und dann mit dem Griff am FS ein wenig spielen. Dann sollte die Generation Playstation eigentlich keine Probleme mehr haben...
Außerdem solltest du den Tubus mit einliegendem Führungsstab auch der Biegung des hyperangulierten Spatels anpassen. Am besten einfach den Tubus an den Spatel halten und die Biegung exakt kopieren. Dann stimmen Sicht und der Weg den der Tubus nimmt i.d.R. überein.
Ich danke euch beiden für die Tipps! Werde ich beim nächsten Mal ausprobieren.
@Brutus: wo liegt die Spatelspitze, wenn ich Abstand zur Epiglottis einhalten möchte?
Individuell verschieden. Ganz grob: Wenn die Epiglottis das gesamte Gesichtsfeld einnimmt, bist Du zu nah dran.
Du solltest, wenn Du mit dem Tubus vorm Eingang stehst, trotzdem noch was sehen, dann stimmt der Abstand.
Und wichtig: nicht versuchen, wie konventionell zu "hebeln", sondern eher mit der Spitze unter hin und her Bewegungen langsam vorzuschieben. Dann kommt die Epiglottis langsam in Sicht. Ist reine Übungssache.
Dankeschön!
Ich werde es ausprobieren.
Powered by vBulletin® Version 4.2.3 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.