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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was macht die Krankenpflege-Ausbildung?



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Absolute Arrhythmie
14.09.2010, 20:37
Und wenn alle Stricke reissen, wird der Patient eben nicht gewaschen und gelagert. Kommt auch vor. Mikrolagerung ist auch ein gutes Stichwort. Und bei Patienten die langfristig ncht gut gedreht werden können gibt es noch das Rotorest-Bett.

Asclepia
14.09.2010, 21:11
Bei offenem Thorax bitte auch nur 30° Lagerung. Drehen en-bloc, mit einer zweiten Pflegekraft. Lagern alle 2 Stunden.

Absolute Arrhythmie
15.09.2010, 10:33
Bei offenem Thorax bitte auch nur 30° Lagerung. Drehen en-bloc, mit einer zweiten Pflegekraft. Lagern alle 2 Stunden.

Ich muss den Patienten auch nicht zwingend alle 2 Stunden lagern. Das Lagerungsintervall richtet sich nach dem Patienten. Wenn nach einem Intervall von 3 Stunden keine wegdrückbaren Rötungen zu sehen sind, sehe ich aus dekubitusprophylaktischer Sicht keinen Grund den Patienten öfter zu lagern, gerade dann nicht, wenn er instabil ist. Nen Patienten mit IABP oder ECMO lager ich nicht öfter als nötig.

Figueira
03.10.2010, 22:12
Hallo zusammen,

ich habe am 1.10. die Ausbildung zur Gesundheits-und Krankenpflegerin am Städtischen Klinikum München angefangen. Gibts hier noch jemanden, der an dieser schönen Akademie einen Teil seiner Wartezeit verbringt?
Würde mich freuen, Gleichgesinnte vor Ort zu finden. :-party

Ich dachte, ich frage einfach hier im Thread mal... kann ja schlecht alle meine Mitschüler fragen, ob sie nicht zufällig auch vorhaben, eigentlich Medizin zu studieren.
Glaub, so ein Outing kommt nicht so gut, oder?
Ich nehme diese Ausbildung sehr ernst und will nicht, dass jemand denkt, ich halte mich für was Besseres! :-oopss

Ich freu mich auf Antworten...

Liebe Grüße

Sternenprinzessin
03.10.2010, 22:53
Oh, das ist wohl die berühmte Gretchenfrage... bei mir sind eigentlich alle ganz locker damit umgegangen, dass ich später mal noch studieren wollte/will. Aber ich bin auch nie mit der Tür ins Haus gefallen, sondern habe nur auf Nachfrage geantwortet und auch nur bei Kollegen, die ich mochte.
Also, ich würde mich an deiner Stelle eher bedeckt halten. Das kann ganz schön nach hinten los gehen, wenn du mit offenen Karten spielst. Wir hatten auch eine Lehrerin, die sehr allergisch auf potenzielle Studenten reagiert hat...
Ich wünsch dir trotzdem viel Spaß in deiner Ausbildung, und wenn es mal Durststrecken bei dir gibt, kannst du dich gern hier ausweinen. :-winky

lvf90
04.10.2010, 16:40
Offenbar findet in der Ausbildung ein Umdenken statt:

Wir haben den neuen Unterkurs (Abiturientenquote ca. 80%) begrüßt und in einer Vorstellungsrunde haben sieben Schüler gesagt, dass sie gerne Medizin studieren möchten und auf der Ausbildung aufbauen möchten. Weitere zwei gaben an, später mal etwas pflegerisches oder medizinisches studieren zu wollen. Der Lehrer hat deren Vorhaben begrüßt.

Leute, überlegt euch, vielleicht in der Pflege zu bleiben! Wir haben bald mehr Ärzte als Pflegekräfte! :-oopss

Sternenprinzessin
05.10.2010, 06:26
Ich glaube, in unserem Kurs haben schon welche deine Worte erhört. Eigentlich wollten bei uns auch 5 Leute noch Medizin studieren, mittlerweile bin ich die Einzige, die das noch möchte. Die anderen geben offen zu, dass es zu schön und bequem ist, doch schon richtiges Geld zu verdienen. :-))

pfuetze
06.10.2010, 14:47
Ich glaube, in unserem Kurs haben schon welche deine Worte erhört. Eigentlich wollten bei uns auch 5 Leute noch Medizin studieren, mittlerweile bin ich die Einzige, die das noch möchte. Die anderen geben offen zu, dass es zu schön und bequem ist, doch schon richtiges Geld zu verdienen. :-))

bei uns wollen auch noch ca 5 nach der ausbildung studieren.
mittlerweile denke ich sogar darüber nach bei ner zusage trotzdem erstmal die ausbildung fertig zu machen, weil es auch viele vorteile bietet.

aber mal was anderes:

also wir haben nur sehr abgespeckt anatomie und unsere anatomielehrerin hat denen, die danach weiterstudieren wollen (medizin) sich vllt ein anatomiebuch zu kaufen und schon mal etwas vorzuarbeiten für ein evtl studium.

könnt ihr mir da vllt bücher empfehlen? oder hat jemand damit schon erfahrungen gemacht?

sheep
08.10.2010, 17:39
aber mal was anderes:

also wir haben nur sehr abgespeckt anatomie und unsere anatomielehrerin hat denen, die danach weiterstudieren wollen (medizin) sich vllt ein anatomiebuch zu kaufen und schon mal etwas vorzuarbeiten für ein evtl studium.

könnt ihr mir da vllt bücher empfehlen? oder hat jemand damit schon erfahrungen gemacht?

ich hab mir damals zusätzlich zu unserem kursbuch die prometheusreihe + die duale reihe, das klb anatomie & embryologie sowie den faller/schünke gekauft, fand allesamt empfehlenswert :-)

M!coud
15.10.2010, 11:42
1 Monat Urlaub. *******, ist das geil!:-))

tehs89
15.10.2010, 18:58
also zum thema studium-outing: ich würds definitiv nich an die große glocke hängen. denn ich denk so wie sich das mit der wartezeit momentan entwickelt, muss man evtl schon damit rechnen nach der ausbildung noch ein wenig in dem beruf zu arbeiten. und wenn man sich dann in dem haus bewerben will, wo man ausgebildet wurde, die aber wissen das man nich lange in diesem beruf bleiben will, die chancen genommen zu werden seeehr gering sind (was ich ja als arbeitgeber auch nich anders machen würde).....

Puschll
18.10.2010, 13:47
Hallo zusammen,

ich habe am 1.10. die Ausbildung zur Gesundheits-und Krankenpflegerin am Städtischen Klinikum München angefangen. Gibts hier noch jemanden, der an dieser schönen Akademie einen Teil seiner Wartezeit verbringt?
Würde mich freuen, Gleichgesinnte vor Ort zu finden. :-party

Ich dachte, ich frage einfach hier im Thread mal... kann ja schlecht alle meine Mitschüler fragen, ob sie nicht zufällig auch vorhaben, eigentlich Medizin zu studieren.
Glaub, so ein Outing kommt nicht so gut, oder?
Ich nehme diese Ausbildung sehr ernst und will nicht, dass jemand denkt, ich halte mich für was Besseres! :-oopss

Ich freu mich auf Antworten...

Liebe Grüße

Hallo:-winky
Ich beginne ab dem 1.11. die OTA- Ausbildung an der Akademie. Ich freu mich schon sooo :-)
Danach will ich auch auf jeden Fall studieren... aber ich werde es nicht umbedingt jedem dort auf die Nase binden ;-)
In welcher Klinik bist du gerade eingesetzt? Wie liefen die ersten Tage ab? Wie sind deine Kollegen so ?
LG

M!coud
18.10.2010, 15:01
also zum thema studium-outing: ich würds definitiv nich an die große glocke hängen. denn ich denk so wie sich das mit der wartezeit momentan entwickelt, muss man evtl schon damit rechnen nach der ausbildung noch ein wenig in dem beruf zu arbeiten. und wenn man sich dann in dem haus bewerben will, wo man ausgebildet wurde, die aber wissen das man nich lange in diesem beruf bleiben will, die chancen genommen zu werden seeehr gering sind (was ich ja als arbeitgeber auch nich anders machen würde).....


Ich denke, dass das völlig egal ist.
Bei uns in der Klinik ist momentan ein Einstellungsstopp und davon mal abgesehen stellen die auf Normalstation doch fast eh nur noch irgendwelche KPHs oder GuKAs ein. Dazu kommt eine hohe Anzahl an befristeten Verträgen und ob da jetzt einer nen halbes Jahr früher ausscheidet ist denen auch egal.
Darüber hinaus, habe ich nicht das Gefühl, dass die Personalabteilungen oder Geschäftsführungen der deutschen Krankenhäuser bemerkt haben, dass sie auf einen Pflege-Mangel zusteuern.

Figueira
18.10.2010, 18:09
Wir haben noch bis Dezember Blockunterricht, dann steht der erste Praxiseinsatz an. ich werde in Harlaching sein.
Wir haben letzte Woche unseren Erste-Hilfe-Kurs gehabt und heute die Prüfung. Hab ne 2, ganz knapp an der 1 vorbei...
Hab mittlerweile rausgefunden, dass es in meinem Kurs noch mindestens vier andere gibt, die danach Medizin studieren wollen.
Wird demnach unter Euch OTAs auch einige geben, schätz ich.

Der Unterricht ist bisher seeeehr easy, ein bisschen flotteres Vorgehen wäre unserer Aufmerksamkeit sicher zuträglich. ;-)
Hatten ein bisschen Anatomie, Lernen lernen, und Erste Hilfe. Richtig Pflege haben wir noch nicht gemacht.
Aber ich hab schon viele nette Leute getroffen, mit denen ich viel unternehme. Eigentlich ist meine Freizeit gerade stressiger als die Schule! :-music

Ich wünsch dir viel Spaß und einen guten Start in die Ausbildung!

Figueira

Lizaschen
18.10.2010, 20:09
....falscher Thread...sry =)

tehs89
18.10.2010, 21:11
also ich persönlich denke schon, dass diverse krankenhäuser darauf achten. gerade wenn es sich um ein kleineres haus handelt. ich meine wenn ich als arbeitgeber die wahl zwischen 2 guten kandidaten für eine stelle habe, würde ich natürlich nicht den bewerber nehmen, von dem ich weiss, dass er noch medizin studieren möchte und nur auf einen platz wartet. wenn einem einer nämlich so ganz kurzfristig kündigt, weil er in 2 wochen anfängt zu studieren, glaube ich ist das für die schon unangenehm.
aber wenns nich so wär, dann umso besser ;-)

Figueira
18.10.2010, 22:03
Ich finde auch nicht, dass es besonders relevant und sinnvoll ist, Kollegen und Lehrern in der GuK-Ausbildung unter die Nase zu reiben, dass man eigentlich Medizin studieren will. Welchen Zweck hat das denn? Will man sich profilieren? Hält man sich für was Besseres?
Immerhin hat man ja keinen Studienplatz bekommen. Das Einzige, worauf man stolz sein kann, ist das Vorhaben zu studieren und die Geduld so lang zu warten. Wow...

Ich kann mir vorstellen, dass es auch später im Arztberuf gar nicht schlecht ist, wenn man die Situation eines/einer Krankenpfleger/-in hautnah erlebt hat. Sofern man sich selbst reflektieren kann (und will) und einen Gerechtigkeitssinn hat, wird man sich bei Problemen in deren Situation versetzen und vor allem ihren wichtigen Beitrag immer zu schätzen wissen. Im besten Fall fördert das die Kommunikation und verbessert das Arbeitsklima. Es gibt sowieso zu viele überhebliche Ärzte. Daher denke ich, dass es nicht schadet, vor dem Medizinstudium eine Krankenpflegeausbildung zu machen. ;-)

In der Hoffnung, nie überheblich zu werden,

Figueira :-meinung

M!coud
19.10.2010, 09:16
Der Tenor in der Pflege im Bezug auf Ärzte die eine Pflege-Ausbildung haben ist auf jeden Fall durchweg positiv. Sie werden als die "besseren" Ärzte angesehen. Ob das jetzt fachlich fundiert und richtig ist, ist dabei eine ganz andere Frage.

Hier sagt ja keiner, dass man in die Schule gehen soll und dann rumbrüllt: "Seht her, ich studiere noch." Es geht bei mir um eine Situation, wenn ein Lehrer oder Mitschüler mich im Gespräch fragt, was ich danach noch vorhabe. Und warum sollte ich dann nicht ehrlich darauf antworten?
Nebenbei bemerkt: Dieses ganze profilieren mittels eines Studienganges ist doch einfach nur lächerlich. Medizin ist ein Fach wie jedes andere. Der Arzt ein Beruf wie jeder andere. Und von Ansehen konnte man sich noch nichts kaufen. Meine Meinung.

lvf90
19.10.2010, 15:32
Es geht bei mir um eine Situation, wenn ein Lehrer oder Mitschüler mich im Gespräch fragt, was ich danach noch vorhabe. Und warum sollte ich dann nicht ehrlich darauf antworten?

Vielleicht weil du damit zugibst, dass deine Ausbildung und die deiner Kollegen für dich nicht mehr als eine Überbrückung ist? Weil du einen anderen Bewerber (ohne Abitur) den Ausbildungsplatz weggenommen hast? Weil du quasi zum "Feind" überlaufen wirst?

Also ich werde mich auch weiterhin sehr zurückhaltend zum Medizinstudium äußern. Komischerweise sind mir auch die, die offen zugeben, studiern zu wollen, auf Anhieb unsympathisch. Das sind dann auch die, die "sich das mit der Ausbildung alles etwas anderes vorgestellt hatten"....

Pas
19.10.2010, 15:43
Bei mir in der Ausbildung wussten eigentlich alle dass ich später studieren will, es hat nie irgendwelche Nachteile mit sich gebracht.
Selbst im Bewerbungsgespräch hab ich offen gesagt dass ich nach einem Jahr wieder kündigen werde weil ich studieren will.... Hab die Wunschstelle trotzdem bekommen(sogar mit nem unbefristeten Vertrag).

Man muss ja nicht damit rumprahlen (gibt ja auch keinen Grund dazu) aber ehrlich sollte man schon sein.