Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was macht die Krankenpflege-Ausbildung?
Stuntman Mike
02.09.2008, 23:40
Stimmt, das mit den Ausrufezeichen ist mir auch schon aufgefallen!!!!!
:-))
Adrenalino
03.09.2008, 00:47
Gudn Abend die Damen und Herrschaften Kolleg/innen!
Ich muss sagen, es ist ja wieder recht gemütlich hier, wenn ich mir die letzten Beiträge so durchlese :-))
Ausnahmsweise sag ich jetzt mal nich viel dazu und verbleibe einfach mit einem:
:-winky !!!!!!!!!!!!!!1111
;-)
Man kann auch mal in die Kaffeekannen reingucken und bei Bedarf reinigen!!!!!1111einseinself".
Da kommt Freude auf.
Was bedeutet denn die 1111?
Wenn, dann sinds meistens nur die jungen. Über 40 kriechen doch fast alle auf dem Zahnfleisch.
Wundert dich das denn? Bei den Arbeitszeiten und der Belastung? Von der wenigen Bezahlung mal ganz zu schweigen.
Und ich muss zugeben: manchmal reagiert man auch gegenüber Ärzten (vor allem den ganz frischen) gegenüber schneller agressiv, denn die treffen hin und wieder aberwitzige Anordnungen, die eher dem Patienten schaden als nützen. Weißt man sie dann darauf hin kommen teils nur Kommentare a la "wer ist hier der Arzt" o.ä. Glaub mir, das kann einen schon auch frustrieren.
Der Spruch mit den Lehr- und Herrenjahren gilt übrigens nicht nur für die Krankenpflege :peace:
Cassy, die extra für euch auf Ausrufezeichen verzichtet hat :-))
Ach ja, bevor jemand die alten Threads ausgräbt: ja, auch ich war während meiner Ausbildung oft frustriert. ;-) Aber mit Abstand und einiger Berufserfahrung kann ich nur sagen, dass die harte Zeit es trotz allem wert war. Lasst euch nicht entmutigen und versucht, so viel wie möglich zu lernen!
Die "motzenden" Schwestern und Pfleger sind auch oft solche, denen immer wieder vor Augen geführt wird, dass sie teilweise nicht den Mut hatten, sich noch an ein Studium zu wagen. Versetzt euch mal in deren Lage, dann versteht ihr manches sicherlich. Dennoch ist jeder für seinen eigenen Weg verantwortlich. :-angel
So, genug der weißen Worte.
Sternenprinzessin
03.09.2008, 10:38
Ich hatte heute eine sehr humane Arbeitszeit in der Institutsambulanz :-dance
Irgendwie habe ich bei uns (mache meine Ausbildung in der Psychiatrie) noch nie so wirklich nörgelnde, lästernde, arbeitsfaule Pflegekröfte erlebt. Aber bei uns dürfen z.B. die Schüler auch die Ärzte teilweise duzen, also das Klima ist bei uns generell anders als zum Beispiel im Klinikum in meiner Stadt, wo man als Psychiatrieschüler gleich nochmal schlechter behandelt wird als als "normaler" KH-Schüler. Und auf manchen Sationen geht es da auch wirklich hoch her, was das Teamklima und den Umgang mit den Patienten betrifft. Und wenn man mal das Stichwort "ganzheitliche Pflege" fallen lässt, werden die ziemlich unfreundlich. Originalzitate u.a. "Scher dich zurück auf deine Waldorfschule", "Wir sind hier um zu arbeiten, nicht um freundlich zu sein" und "auf solchen Hippie-Mist wird hier keinen Wert gelegt". Das macht mich schon traurig und auch nachdenklich.
//stefan
03.09.2008, 16:51
So, genug der weißen Worte.
Sorry, aber musste sein...
:-winky :-keks :-)) :-party :-dance
Michael07
03.09.2008, 16:52
Hey ich habe mal eine vielleicht echt dumme Frage, aber Antworten finde ich nicht wirklich.
Ich will mich jetzt zur Sicherheit auch als Krankenpfleger bewerben. Allerdings finde ich kaum Infos wo ich mich bewerben kann. Muss ich an die Krankenhäuser oder an die Krankenpflegerschulen schreiben? Oder geht beides?
Sternenprinzessin
03.09.2008, 16:56
Also bei uns war es so, dass du dich an den Krankenhäusern direkt bewerben musstest, wird denke ich überall so sein, da es ja eine betriebliche Ausbildung ist, du also in deinem Haus angestellt wirst. Normalerweise haben die Krankenhäusern auf ihren Homepages auch immer so einen Unterpunkt "Karriere", wo das alles nochmal erklärt wird. :-winky
Michael07
03.09.2008, 16:58
Ja, aber dort habe ich bei manchen zB die Adressen der Pflegeschulen bekommen.
Sorry, aber musste sein...
:-winky :-keks :-)) :-party :-dance
Pfff, wenn dich solche Nichtigkeiten glücklich machen :-nix
@miachel07
Hi!
Also es ist von Haus zu Haus unterschiedlich. Abhängig davon wie die Schule bzw. das Krhs. das organisiert haben. Manche Häuser haben s.g. Bildungszentren die quasi eigenständige Abteilungen sind und die Azubis auch selbst einstellen. Im Zweifelsfall einfach beim entsprechenden Krhs. oder KrPflSch. nachfragen.
Gruß
gimlie
Bei den Krankenhäusern an denen ich mich beworben habe, musste ich die Bewerbung an die Pflegeschule schicken, welche an das jeweilige Krankenhaus angegliedert war. Die Addressen hatte ich alle aus dem Internet.
Die meisten KHs haben ja soweit ich weiß eigene Schulen, sprich Pflegeschulen sind nicht an die normalen Berufsschulen angegliedert.
Alle meine Bewerbungen für die Ausbildung hatte ich an die jeweiligen Pflegeschulen der Krankenhäuser geschrieben. Ich denke auch dass sich deren Adressen dank Internet schnell herausfinden lassen :-)
Dir dann viel Erfolg!
//stefan
07.09.2008, 10:34
Moin Schwestern!
Wollt mal fragen wie das bei euch in der Ausbildung mit "Schulausflügen" aussieht. Also Besichtigungen von Pflege-/Altenheimen, Krankenhäusern, Museen etc.
Bei uns ist man eigentlich recht bemüht uns auch etwas Abwechslung zum Unterricht zu bieten (Gott sei Dank :-angel ). Nächste Woche stehen ein Besuch in der Psychatrie (da wir da auch demnächst 4-wöchige Einsätze haben) und am Ende der Woche ein Besuch der Strahlentherapieklinik im UK Aachen an. Im Unterkurs waren wir in nem Altenheim, mehr war bsiher noch nicht drin.
Wie ist das bei euch?
Besucht haben wir mit unserem Kurs gar nichts. Allerdings lief meine Ausbildung auch noch nach dem alten KrPfl-Gesetz ab. Wir durften damals nicht einmal während der Schulzeit zur Ausstellung "Körperwelten". Das sei für uns nicht relevant. Dank der ewig langen Schlangen konnten wir auch nicht nach der Schule gehen, da wir erst am nächsten Morgen zum Unterrichtsbeginn in die Halle gelangt wären :-(
Unsere einzige "Reise" waren 3 Tage in einem Gruppenhaus in einem benachbarten Landkreis zum "Sterbeseminar", wo drei Tage lang über Sterben und Tot geredet wurde.
Ansonsten gab es nicht einmal eine Abschlußfahrt zum Examen o.ä. Auch keine Besuche beim Gesundheitsamt oder ähnlichen Einrichtungen...
Sterbeseminar hatten wir auch, allerdings nur 2 Tage (hat völlig gereicht :-kotz).
Zur Körperwelten-Ausstellung sind wir damals extra nach München gefahren, zählte auch als Unterrichtstag. Ansonsten gabs noch nen Ausflug zum Validations-Workshop mit Naomi Feil (urgh^^), auch ganztägig, sowie eine Wanderung durch die Pampa (:-))) mit unserem Apotheker :-)) Ach und im Rahmen des Ethikunterrichts haben wir die Palliativstation eines anderen Kh besucht.
Ich glaub, das wars auch schon. Examensfahrt oder so gabs jedenfalls bei uns net, war aber auch keiner böse drum, da bei uns das Klima in der Klasse eher schlecht war.
Hm,
muss mal überlegen, denn meine Ausbildung ist nun auch ein paar Tage her. In der Ausstellung Körperwelten waren wir auch (Mannheim), war ein Unterrichtstag. Sterbeseminar hatten wir auch drei Tage lang in Ludwigshafen. Und dann waren wir noch drei Tage in Berlin zu einer Demo fürs Gesundheitssystem mit Besichtigung der Charite und des Med. Museums. Das waren drei Tage Berlin, auch als Unterrichtszeit. Also alles in allem kann ich mich nicht beschweren. Wir waren eigentlich ein recht lustiger Kurs.
gruß
gimlie
agouti_lilac
07.09.2008, 11:39
- 1 Tag Verbrennungszentrum in München :-love
- 1 Tag Nürnberg in so 'nem "Sinneserlebniswelten-Dingens" mit Barfußpark,
Dunkel"kneipe" und so, war auch gut
- Dialyse
- Psychiatrie
- Sterbeseminar (emotional sehr fordernd)
- noch so 2,3 Dinge, die mir nicht mehr einfallen.
Insgesamt eine schöne Abwechslung!
Wir haben in Damp drei Tage einen Kinästhetik-Kurs gemacht. Hat zwar absolut nichts gebracht, aber es war trotzdem ganz lustig!
Wir dürfen eine Abschlussfahrt machen, aber maximal etwa 500km entfernt. Viele fahren nach Dänemark oder Berlin, mal schauen, wo es bei uns hingeht.
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