Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was macht die Krankenpflege-Ausbildung?
ehem-user-21-04-2023-1140
20.11.2006, 14:06
Hallo, frustrierte Krankenpflegeschüler,
seid doch froh, dass ihr mit etwas Berufserfahrung in das Studium geht und dass Ihr euch soziale Kompetenz erwerben könnt, die ein 1,0- ASbiturient nicht unbedingt haben muss. Geht mit offenen Augen durchs Praktikum und schaut euch an, was teilweise betriebsblinde Ärzte so anstellen. Dann braucht Ihr die Fehler später nicht mehr zu machen- und das alles wegen toller Vorerfahrungen. Seid froh, wenn der Unterricht nicht so schwer ist, dann habt Ihr noch Energie genug, in weiterführende Literatur reinzuschauen.
Das ist schon alles richtig und ich sehe das ganz genauso. :-dafür
Aber manchmal denke ich, dass ich nach 10 Mon. Zivi Gynäkologie, 8 Wochen Hausarzthospitation, 2 Wochen Intensivstationpraktikum, 2 Wochen Anästhesiehospitation, 2 Wochen Notaufnahmepraktikum und 3 Wochen Gynhospitation + Rettungsdienstausbildung ein bißchen davon mitbekommen habe.... :-dance Also so langsam hätte ich schon Lust mit dem Studium anzufangen :-stud .
Will damit nicht sagen, dass ich keine Lust auf die Ausbildung habe. Mein erster Tag heute auf der kradiologischen Überwachung war sogar echt super und hat mir wieder viel Spaß gamacht. Und ich bin auch froh dass ich nicht direkt anfangen konnte...!!!! Also auf gehts weiter....Krankenhaus :-love
Hallo, frustrierte Krankenpflegeschüler,
seid doch froh, dass ihr mit etwas Berufserfahrung in das Studium geht und dass Ihr euch soziale Kompetenz erwerben könnt, die ein 1,0- ASbiturient nicht unbedingt haben muss. Geht mit offenen Augen durchs Praktikum und schaut euch an, was teilweise betriebsblinde Ärzte so anstellen. Dann braucht Ihr die Fehler später nicht mehr zu machen- und das alles wegen toller Vorerfahrungen. ......
.............Also es hat alles einen Sinn- schafft euch persönliche Kompetenzen
genau das hab ich mir bei der Wahl der Ausbildung eben auch gedacht, da man sich eben persönlich weiterentwickeln kann und viele erfahrungen sammeln kann, nicht nur im med. Bereich,
und eben ( ich gebe es zu) der faktor geld (nicht jeder hat reiche eltern :-nix , die das Studium für zwei Kinder leicht finanzieren können)
:-meinung
sunnydoc
20.11.2006, 19:13
Hey,
klar gibts hier noch andere Krankenschwestern in spe, obwohl ich mich lieber Ärztin in spe nennen würde :-( ! Oh mann du schreibst mir quasi aus der Seele, bin seit März diesen Jahres dran, an der Uniklinik Düsseldorf, dachte mir an ner Uniklinik wirds wohl nich ganz so übel und man bekommt ein wenig Unistimmung mit, aber von wegen das ganze macht einen nur noch frustrierter, jeden Tag laufen mir zich Medizinstudenten über den Weg von den Docs ganz zu schweigen, das frustriert einen schon ziemlich! Dazu kommt noch das die Schule nur mies ist, das einzige was man sich da geben kann ist Anatomie und das auch nur weils n Uniprof unterrichtet, der ist echt klasse, wir bekommen von dem die gleichen Skripts wie die Studenten, da fühlt man sich doch gleich als wäre man einer! Noch dazu kommt das die hälfte meines Kurses aus Medizinern in Wartezeit besteht, von daher kann man sich immer schön gemeinsam langweilen und gegenseitig noch mehr runter ziehn oder aufmuntern je nach dem!
Naja zum restlichen Unterricht brauch ich denk ich mal nicht mehr viel sagen, du kennst das ja sicherlich :-( ! Ich muss wirklich sagen, das ich in der Schule einpenne ist mir bis zur 13 auch noch nie passiert egal wie öde der Unterricht war, hier Passierts mir dafür fast jeden Tag und das will schn was heißen! Das ist ech tkrass für wie blöd die uns da manchmal halten und teilweise find ich es auch ne Unverschämtheit was die uns für dämliche Fragen stellen und sich dann wundern warum keiner antwortet oder mitmacht im Unterricht, schließlich haben in meinem Kurs alle bis auf 2 Abi und da kann man doch von ein wenig Intelligenz ausgehen oder? Naja die anscheinend nicht, die ziehn ihr Ding schon seit was weiß ich wie vielen Jahren durch und passen sich kein bischen an, naja mitlerweile ist es schon so weit das ich mir andere Beschäftigungen mit in die Schule nehme:-)! Naja und in der Praxis ist man der Arsch für alles, sobald die checken das man was drauf hat, darf man dann auch alles machen, das heißt man macht nur noch und die anderen legen sich auf die faule Haut und gucken zu, is ja nett das die einem so viel Verantwortung überlassen aber ein wenig verarscht kommt man sich dabei schon vor und v.a. verdienen Examinierte einiges mehr, dafür das ich dann deren Arbeit erlediege!
Ich glaub ich könnte mich noch stunden lang über die tolle Ausbildung auskotzen aber du kennst das ja und ich will hier auch keinen langweilen!
Das einzige was ich dir raten kann ist, genieß dein Leben noch bis zum Studium mach Party und hau auf die Kacke, dazu hast du jetzt noch genug Zeit später musst du lernen und das nicht zu wenig;-)!
Also viel Spaß noch Bruder:-)
Hallo!
Ich dachte ich motivier euch mal ein bißchen: bin seit 2 Jahren auch stolze Krankenschwester und hab mich teilweise (vielleicht auch etwas mehr als einen Teil ;-)) echt durch die 3 Jahre gequält! Hab jetzt grad Physikum gemacht und bin jetzt dabei meine erste Famulatur zu machen...und das ist
Sooooooooooooooooooooooooooooooo
toll, das entschädigt einfach alles!
Also: durchhalten, es lohnt sich!!!!
Und ich glaub so für den Stationsalltag hab ich echt schon was drauf und das liegt garantiert nicht am Studium...
HonorisCausa
20.11.2006, 20:49
werd dazu jetzt auch noch meinen Senf abgeben:
Ich wollte nie nie nie eine Krankenpflegeausbildung machen, aber um die Wartezeit zu überbrücken war es nun einfach die sinnvollste Entscheidung. Heute kann ich rückblickend sagen, dass es eine sehr super Zeit war, denn ich habe viele Freunde und Erfahrungen gewonnen, Vorurteile abgebaut, Lebenserfahrung gesammelt und heute gehe ich mit Sicherheit gelassener an Probleme heran, als vor der Ausbildung. Jetzt, endlich im ersten Semester, kann ich sagen, dass sich die Warterei gelohnt hat!!! Das Studium ist super interessant, auch in der Vorklinik!!! :-dafür
NovaBlueSky
20.11.2006, 22:20
Also, auch auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen.
Ich bin der Meinung, dass es darauf an kommt wie man dem Ganzen gegenüber eingestellt ist.
Ich habe erst die Ausbildung zur Krankenschwester gemacht, habe dann gemerkt, dass es mir gefällt im Krankenhaus zu arbeiten, ich aber in meiner Handlungskompetenz als Krankenschwester sehr eingeschränkt bin. Auf dieser Grundlage habe ich mich dann entschieden, Medizin zu studieren.
Wer aber eine Ausbildung nur als Notlösung macht und dann auch noch meint der Beruf der Krankenschwester/ des Pflegers sei dem des Arztes untergeordnet und nur ein "Arsch für Alles" und "zum Hintern abwischen" wird zwar die Zeit mehr oder weniger sinnvoll überbrücken, aber kaum Freude daran haben. Ich bekomme echt kleine Agressionen, wenn ich höre was hier so mancheiner vom Stapel lässt.
Wer sich überfordert fühlt soll sich entweder freuen, dass er von Wissen eine Grundlage für's Studium schafft, oder sich aber so tief reinknien, dass er seine Ausbildung mit 1+ und * absolviert. Wer selbst dafür zu gut ist und anscheinenend mit sämtlichen benötigtem Wissen geboren wurde, kann ja vielleicht einfach sein Studium um knappe 6 Jahre verkürzen und steigt dann nach dem PJ ein.
Adrenalino
20.11.2006, 23:58
Danke Atropin
Danke HonorisCausa
nun kann ich zufrieden ins Bettchen krabbeln...
Auf zur 5.Schulblockwoche von 5...
Mehr sag ich für heute mal nicht dazu...
:peace:
schwarzwald
21.11.2006, 12:37
Noch dazu kommt das die hälfte meines Kurses aus Medizinern in Wartezeit besteht, von daher kann man sich immer schön gemeinsam langweilen und gegenseitig noch mehr runter ziehn oder aufmuntern je nach dem!....
Ich muss wirklich sagen, das ich in der Schule einpenne ist mir bis zur 13 auch noch nie passiert egal wie öde der Unterricht war, hier Passierts mir dafür fast jeden Tag und das will schn was heißen! Das ist ech tkrass für wie blöd die uns da manchmal halten und teilweise find ich es auch ne Unverschämtheit was die uns für dämliche Fragen stellen und sich dann wundern warum keiner antwortet oder mitmacht im Unterricht, schließlich haben in meinem Kurs alle bis auf 2 Abi und da kann man doch von ein wenig Intelligenz ausgehen oder? Naja die anscheinend nicht, die ziehn ihr Ding schon seit was weiß ich wie vielen Jahren durch und passen sich kein bischen an, naja mitlerweile ist es schon so weit das ich mir andere Beschäftigungen mit in die Schule nehme:-)! Naja und in der Praxis ist man der Arsch für alles, sobald die checken das man was drauf hat, darf man dann auch alles machen, das heißt man macht nur noch und die anderen legen sich auf die faule Haut und gucken zu, is ja nett das die einem so viel Verantwortung überlassen aber ein wenig verarscht kommt man sich dabei schon vor und v.a. verdienen Examinierte einiges mehr, dafür das ich dann deren Arbeit erlediege!
Darf ich dir 1 Frage stellen :
warum um alles in der Welt machst du die Ausbildung ????????
Mach irgendwas anderes und lass die Stelle jemandem der die Ausbildung machen WILL !!!!!
Wenns nur ums Geld geht mach was andres, denn ich seh keinen andren Grund bei dir, odere warum "tust du dir das alles an " ?????
Vielleicht fragen die Profs bei Euch nur so doofe Sachen, weil Ihr dieses offensichtliche Desinteresse rüber bringt, da hätt ich au keinen Bock mehr.
Mensch, Ihr seid erwachsen, wenns so schlimm is mach was andres, sowas kann nur ne schlechte KS werden !!!!
Dann lieber keine - echt....
:-kotz
Adrenalino
21.11.2006, 19:36
Ich für meinen Teil kann sunnydoc in so ziemlich allen Punkten verstehen!
Aaaber, es ist eben eine pessimistische Sicht der Dinge.
Mir geht es auch immer mal wieder so; hab auch solche TagE. Und ich würde nicht behaupten, dass ich ein schlechter Pflege(r/schüler) wäre. Im Gegenteil.
Nur isses eben auch so, dass es auch gute Seiten gibt, die man nicht ausser acht lassen soll. Es gibt auch Tage, an denen die Sonne scheint, auf Station alles in Butter ist und die Vöglein singen ;-) Irgendwann sollte so ein Tag auch mal kommen, sonst hält man das in der Tat nicht lange durch.
Nach mehr als 4Wochen Schulblock gehts mir aber auch sehr ähnlich wie sunnydoc.
Was NIE sein darf, dass ein Patient unter dem eigenen Frust zu leiden hat. Das würde ich nie zulassen und jedem auch sehr raten!
Wenn man mal bedenkt, was ich vor genau 2Jahren hier als Thread-Starter geschrieben hab... Da erkenn ich mich teilweise fast nicht wieder. Und einiges hier im Thema wurde von bereits examinierten Kräften verfasst, was weitaus negativer ist, als das, was sunnydoc formuliert hat.
Ich für meinen Teil zieh das durch, mit bestem Wissen und Gewissen. Und ja, ich steh dazu, mich kotzt es oft an. Aber ich seh den Sinn und denke, dass es richtig ist. Es gibt auch positive Seiten, die nicht ausser acht zu lassen sind. Diese Seiten hab ich auch schon immer wieder mal ausformuliert.
Dauerhaft begeistern kann ich mich (leider?)für den Beruf eben nicht, weil ich danach ja auch Medizin studieren möchte.
Ich möchte mir an dieser Stelle auch gar kein Vorwurf anhören müssen, denn ich bin einer der die Pflege bald verlassen wird, und bin dennoch motivierter und disziplinierter als ein großer Teil meines Kurses, und DIE wollen in der Pflege bleiben!
Um SOLCHE müsste man sich Sorgen machen!
Also, bitte, Leute, verurteilt sunnydoc nicht, wenn sie hier mal Dampf abgelassen hat. Niemand von euch kann in Menschen reinschauen und nachvollziehen, ob das wirklich die 100% Dauereinstellung ist, oder ein ausgedehntes Tief. Ich habe Verständnis.
Arme hochkrempeln, weiter gehts!
:peace: :-top
hab mal eine Frage an die "Älteren" :-))
hab mal gehört, dass man neben dem Studium eine Teilzeitstelle in der Pflege annehmen kann oder ist sowas schwierig zu bekommen?,
vor allem weil man ja als Student nur zu bestimmten Zeiten kann, und neben der Nachtwache ist ja v.a. im Frühdienst viel los, aber da hat der Studi ja Vorlesung, Praktikum etc. :-stud
Books
HonorisCausa
21.11.2006, 19:40
hab mal eine Frage an die "Älteren" :-))
hab mal gehört, dass man neben dem Studium eine Teilzeitstelle in der Pflege annehmen kann oder ist sowas schwierig zu bekommen?,
vor allem weil man ja als Student nur zu bestimmten Zeiten kann, und neben der Nachtwache ist ja v.a. im Frühdienst viel los, aber da hat der Studi ja Vorlesung, Praktikum etc. :-stud
Books
:-winky hier ist einer
Es gibt auch positive Seiten, die nicht ausser acht zu lassen sind. Diese Seiten hab ich auch schon immer wieder mal ausformuliert.
Dauerhaft begeistern kann ich mich (leider?)für den Beruf eben nicht, weil ich danach ja auch Medizin studieren möchte.
:-meinung
positive Seiten:
- man kann testen, ob der Umgang mit den Patienten Spass macht
- man kann überprüfen, ob man wirklich sein ganzes Leben mit Krankheit-Tod verbringen kann/will
- man hat Erfahrung in fast allen Bereichen der Medizin (ich noch nicht :-)) ), außer Radiologie, Labor, etc.
- man kann u.U. im Ausland einen Praxiseinsatz machen
- man kennt sich schon mit med. Gerätschaften EKG... aus und kann hoffentlich schon einige Methoden (Blutabnahme, DK legen...)
das waren so meine Gedanken als ich mich letztes Jahr beworben habe,
inwieweit das am Ende wirklich so sein wird, fragt mich in drei Jahren ;-)
Adrenalino hat geschrieben, dass er sich nicht dauerhaft für den Beruf interesieren könnte,
um ehrlich zu sein, kann ich mir auch nicht vorstellen, wär mir auf die dauer zu sehr körperlich anstrengend :-dagegen , ähnliche Erfahrungen?
:-winky hier ist einer
arbeitest du fest oder als Springer?
schwarzwald
21.11.2006, 20:12
Ich habe mich auch nur über die momentane Aussage von sunny aufgeregt.
Es ging in ihrem Beitrag ja net nur um nen schlechten Tag...
Klar, die hat jeder mal, und abhängig von Station und Eigeninteresse ist das oft auch :-nix
Aber so ein allgemeines "Scheißausbildung und Co" find ich halt net okay !!!
@ Adrenalino
wenn jemand deine Einstellung hat, und sagt er lässt nix am Pat aus, is das wieder was andres. Das is ja okay... ;-)
Jedem das seine...
Na ja, bin gespannt, wie´s bei sunny weiter geht...
Zum neben dem Studium arbeiten :
klar geht das.
Ich schaff zwischen 25-50 % monatlich (in den Semesterferien auch mal 100%).
Auch oft Nächte und Spätdienste nach den Seminaren.
Manchmal leidet das Lernen in soweit, dass ich keine volle Punktzahl anstrebe, sondern gut durchs Studium kommen will.
Mit ´ner guten Planung und bisle Ehrgeiz is das alles zu schaffen :-top
Zum neben dem Studium arbeiten :
klar geht das.
Ich schaff zwischen 25-50 % monatlich (in den Semesterferien auch mal 100%).
Auch oft Nächte und Spätdienste nach den Seminaren.
Manchmal leidet das Lernen in soweit, dass ich keine volle Punktzahl anstrebe, sondern gut durchs Studium kommen will.
Mit ´ner guten Planung und bisle Ehrgeiz is das alles zu schaffen :-top
hört sich ja gut an, danke für die antwort und frohes schaffen :-top
LG Books
Adrenalino
21.11.2006, 20:45
@ Books (oder auch alle..)
Es gibt noch viel mehr Vorteile, Du hast ein paar ganz entscheidende vergessen:
Lebenserfahrung!
Mit Leid, Krankheit, Tod erst mal versuchen umzugehen...
Menschlichkeit! Empathie, Menschen ernstnehmen in ihren Bedürfnissen.
Alles mögliche eben, was so bekannt ist unter "soft skills".
Nur so als Anregung.
Auch wenn "der 1er Student" sicherlich fachlich schnell das nachholt, was ich schon ein bisschen gelernt habe...
Die Erfahrung, die ich, die wir, gesammelt haben, lernt man nicht an der Uni!
So. Damit auch mal wieder ein paar positive Eigenschaften der Krankenpflege zum vorschein kommen; schadet ja auch nicht *g* :-top
//stefan
21.11.2006, 20:57
ich finds immer wieder schön zu sehen das dem thread durch einen beitrag wieder leben eingehaucht wird. und vor allem er nicht in irgendwelchen wüsten, nicht enden wollenden beschimpfungen ausartet.
ich wollt auch nochmal was zu sunnydoc sagen:
ich kann dich gut verstehen allerdings solltest du aufpassen wie du sowas in der praxis verkörperst. du wirst das bestimmt den schwestern nich so sagen wie du uns das geschildert hast. aber auch die körperhaltung und einstellung sagt viel über einen aus. der theorieblcok hat so seine höhen (anatomie) und tiefen (1 1/2 std. : "was ist ein thermometer und wie funktioniert es?" WTF???? :-oopss ). ich hab mir auch gedacht, ********, stefan, wie hälst du das aus? zumal ich ein kleines plappermaul bin und ich hibbelig werde wenn ich mich langweile (=unterfordert). und dann machst du auf einmal die dümmsten fehler weil dein hirn noch auf standby läuft :-) ...
seh die ausbildung nicht als "Notlösung" wie NovaBlueSky es nennt sondern nutze es dich weiterzuentwickeln. mir sind nach 2 tagen auf der reha die patienten schon "ans herz gewachsen". hab heute ner patienten 20 minuten aus der kirchenzeitung vorgelesen, da sie nicht gut lesen kann und vom wesen sehr sensibel ist und einfach kontakt oder auch nur ein ohr zum zuhören braucht. was du da vom patienten wiederbekommst ist einfach toll. macht super spaß. da musste ich echt lachen als ich aus dem zimmer kam und den total gefrusteten stations arzt sah, der über seinen kurven hockte.
aber du hast schon recht das es am anfang echt hart ist wenn du mit dem ziel des studiums in die ausbildung gehst. mir gings genauso bzw. es geht mir noch genauso. jedoch ist es einfach schön sich zu sagen: "jung, du BIST pflegeschüler also mach das gut und konzentrier dich drauf und was danach kommt.... who knows?"
wenn du dann noch ab und zu dir einfach mal nen arztbrief/diagnose schnappst oder bei ner untersuchung zuguckst/assistierst und den arzt ausfragen kannst, dann ist das doch super. aber find dich damit ab das du die nächsten 3 jahre taschen packst, patienten wäschst, taxi spielst etc..." ;-)
versuch beides zu kombinieren, halt dir die schwestern warm :-)) und du wirst sehn das der job nicht nur ne simple zeitüberbrückung ist.
und wenn du mehr geld in der ausbildung verdienen willst, musste gerüstbauer werden, die kriegen nen fetten gefahrenzuschlag xD
so long
//stefan
p.s.:
wenn du grad keinen bock hast, stell dich mit ner thoraxaufnahme/angiographie oder einem ct vor ne lampe und guck einfach interessiert drauf. ich garantiere dir das dich für 15 minuten keiner anspricht!!! ich hab das heute geschafft... :-))
nich aus faulheit sonder ich wollte wirklich was finden. und siehe da, nach 10 minuten wurd ich fündig: ganz feine, kleine aufhellung im stammhirn...
leute, seid froh das ihr den job macht.... und nicht der patient seid!
@ Books (oder auch alle..)
Es gibt noch viel mehr Vorteile, Du hast ein paar ganz entscheidende vergessen:
Lebenserfahrung!
Mit Leid, Krankheit, Tod erst mal versuchen umzugehen...
Menschlichkeit! Empathie, Menschen ernstnehmen in ihren Bedürfnissen.
absolut :-dafür :-)
Skalpella
21.11.2006, 21:13
Darf ich dir 1 Frage stellen :
warum um alles in der Welt machst du die Ausbildung ????????
Mach irgendwas anderes und lass die Stelle jemandem der die Ausbildung machen WILL !!!!!
Wenns nur ums Geld geht mach was andres, denn ich seh keinen andren Grund bei dir, odere warum "tust du dir das alles an " ?????
Vielleicht fragen die Profs bei Euch nur so doofe Sachen, weil Ihr dieses offensichtliche Desinteresse rüber bringt, da hätt ich au keinen Bock mehr.
Mensch, Ihr seid erwachsen, wenns so schlimm is mach was andres, sowas kann nur ne schlechte KS werden !!!!
Dann lieber keine - echt....
:-kotz
:-dafür :-)
Skalpella
21.11.2006, 21:15
ich wollt auch nochmal was zu sunnydoc sagen:
ich kann dich gut verstehen allerdings solltest du aufpassen wie du sowas in der praxis verkörperst. du wirst das bestimmt den schwestern nich so sagen wie du uns das geschildert hast. aber auch die körperhaltung und einstellung sagt viel über einen aus. der theorieblcok hat so seine höhen (anatomie) und tiefen (1 1/2 std. : "was ist ein thermometer und wie funktioniert es?" WTF???? :-oopss ). ich hab mir auch gedacht, ********, stefan, wie hälst du das aus? zumal ich ein kleines plappermaul bin und ich hibbelig werde wenn ich mich langweile (=unterfordert). und dann machst du auf einmal die dümmsten fehler weil dein hirn noch auf standby läuft :-) ...
seh die ausbildung nicht als "Notlösung" wie NovaBlueSky es nennt sondern nutze es dich weiterzuentwickeln. mir sind nach 2 tagen auf der reha die patienten schon "ans herz gewachsen". hab heute ner patienten 20 minuten aus der kirchenzeitung vorgelesen, da sie nicht gut lesen kann und vom wesen sehr sensibel ist und einfach kontakt oder auch nur ein ohr zum zuhören braucht. was du da vom patienten wiederbekommst ist einfach toll. macht super spaß. da musste ich echt lachen als ich aus dem zimmer kam und den total gefrusteten stations arzt sah, der über seinen kurven hockte.
wenn du dann noch ab und zu dir einfach mal nen arztbrief/diagnose schnappst oder bei ner untersuchung zuguckst/assistierst und den arzt ausfragen kannst, dann ist das doch super. aber find dich damit ab das du die nächsten 3 jahre taschen packst, patienten wäschst, taxi spielst etc..." ;-)
versuch beides zu kombinieren, halt dir die schwestern warm :-)) und du wirst sehn das der job nicht nur ne simple zeitüberbrückung ist.
und wenn du mehr geld in der ausbildung verdienen willst, musste gerüstbauer werden, die kriegen nen fetten gefahrenzuschlag xD
so long
//stefan
:-dafür :-)
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