Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was macht die Krankenpflege-Ausbildung?
dreamchaser
10.03.2010, 21:07
Das ist trotzdem eine Erfahrung, die dir keiner mehr nehmen kann!!! Auch wenn es stressig ist!
Asclepia
10.03.2010, 21:32
Das stimmt, solange man es nicht ewig machen muss. Insgeheim hoffe ich auf einen Platz im Oktober 2011 und zähle die Monate bis dahin.
Obwohl das eigentlich eher kontraproduktiv ist und man sich zu sehr drauf fixiert.
Noch 18 Monate und 21 Tage :-D
Heut noch einmal ein bissl was machen, denn morgen wird abgerechnet, der letzte Part der Prüfungen steht an.
Ich bin immer davon ausgegangen, dass wird schon (denke ich zwar noch immer), aber diese Psycho Themen sind absolut nichts für mich. Sich hierfür mal längere als ne halbe Stunde hinsetzen und sich das anschauen, nee!!
Mit ein wenig Glück zieht man das richtige Thema und dann sollte es laufen.
Die schriftliche ist wohl nicht so gut gelaufen, laut unserem Lehrer haben wir uns "nicht mit Ruhm bekleckert"...
...naja wer weiß, vll. haben wir uns das auch nur aufgespart, für morgen!!!!
Asclepia
11.03.2010, 12:28
Bei uns sind 1/3 der Leute durchgefallen, richtig übel. Und es hatten alle Fachabi oder Abitur und einige davon wollen auch Medizin studieren.
Es war auch deutlich schwerer als ich gedacht habe.
Die Psycho Themen mochte ich auch nicht, diese ganzen Pflegemodelle und so ein Mist.
Nach meinem Examen war ich für ein Jahr auf einer interdisziplinären Intensivstation in einem kleinen Kreiskrankenhaus. Ohne Einarbeitung fand ich das damals ganz schön stressig, denn trotz gutem Examen weiß man von Intensivmedizin/-pflege nicht viel bzw gar nichts... nach einem weiteren Jahr in einer anderen Abteilung und 2,5 Jahren Studium bin ich jetzt zurück auf einer internistischen Intensivstation. Und auch ich fühl mich total neben der Spur, hab das Gefühl nichts zu wissen oder zu können und habe mich vor allem in den ersten Tagen wie ein Schüler gefühlt. Aber das geht vorbei, zumindest wird es besser :-)
Ich kann euch nur den Tip geben: lasst euch nicht entmutigen, lest einfach Dinge nach und fragt diejenigen, die schon lange auf den Stationen sind oder gar einen Fachkurs haben alles was ihr wissen wollt. ;-) Und nach ein paar Monaten oder einem Jahr fühlt ihr euch sicherlich besser und sicherer bei eurer Arbeit :-)
Aufmunternde Worte :-)
An sich ist es ja auch nicht schlecht, man lernt halt mehr als auf einer peripheren Station. Und stressresistent zu werdenkann für den späteren Berufsalltag auch nicht nachteilig sein ;)
Mal schauen wie die nächsten Wochen so werden und ja: nachlesen und -fragen zahlt sich aus.
Wie lange wurdet ihr so eingearbeitet? Oder hat man euch sofort allein laufen lassen?
Asclepia
13.03.2010, 16:07
Bei uns hat man 8 Wochen Einarbeitung gehabt, richtig gut ist das. 6 Wochen mit jemanden und dann nochmal 2 Wochen mit einem anderen.
Ohne die klasse Einarbeitung hätte ich da auch nicht angefangen. Und selbst nach 8 Wochen sind die ersten Wochen Stress pur gewesen.
Es passiert immer so viel, so viele Geräte, Werte, Beatmung, OPs und Transporte, da habe ich heute nach 7 Monaten teilweise noch schiss ;-) Ist aber denke ich normal und man kann ja immer andere fragen.
Heute bin ich eigentlich froh dort angefangen zu haben. Gut das ich nicht vorher alles gewusst habe :-oopss
This is it!!!
Examen geschaffst!!! Aber irgendwie ist es schon ein komisches Gefühl. Hatte mir vorgestellt, dass die Freude und Erleichterung wesentlich größer ausfällt.
Nach knapp 2 Std. nach dem Prüfung war schon wieder alles verflogen und hat sich stattdessen eine innere Leere eingestellt!
Ich muss noch bis Sonntag arbeiten (meine Station hat mich wohl zu gern), dann gehts in den Mini-Urlaub und dann gehts erst richtig los!
Werde jeden einzelen Tag zählen bis zu jenem an den ich endlich meinen Platz bekomm!!!
Gratulation zum Examen!
Mir ging es ähnlich, vergangenen Monat Examen gemacht und irgendwie ist alles wie immer. Ich hab immer noch keine Lust auf alles, ich warte immer noch sehnsüchtig auf meinen Studienplatz usw. Habe auch immer dem Ende der Ausbildung entgegengefiebert und jetzt, da es da ist, hat sich nichts geändert.
Bin gespannt, wann das Gefühl der "examinierten Schwester" eintritt...
Wenigstens wird man jetzt nicht mehr blöde rumgeschickt...
Asclepia
17.03.2010, 21:45
Ich zähle auch die Tage :-) Ich hoffe auf das Wintersemester 2011, also noch 562 Tage.
Glückwunsch zum Examen!!!
Danke schön! Bin auch froh endlich die Ausbildung abgeschlossen zu haben.
Ich hoffe das die neue St. gut ist, nette Kollegen (Pflege als auch Ärzte) da sind, mit denen zum einen das Arbeiten Spaß macht, zum anderen viel Lernen kann, ich hoffe das die Arbeit interessant wird und bleibt, denn ab jetzt kann man sich leider nicht mehr sagen, okay egal noch x Wochen und du brauchst die Tante net mehr zu sehen...
ich hoffe auch das es kein Fehler war das Haus zu wechseln. Hab die Ausbildung im Klinikum gemacht (gestehend aus 13 Krh) und gehe jetz in ein kleines Krankenhaus, mal schauen wie es wird!
Naja, muss noch bis Sonntag und hab dann bis zum 1. April frei, freue mich schon auf die freien Tage.
rorschach
21.03.2010, 08:51
hallo ihr lieben,
trotz aller unangenehmen situationen, die nunmal dazu gehören, kann ich aber schon vernehmen, dass die ausbildung sich lohnt, oder ?
hab jetzt bald die schriftlichen abiprüfungen rum, aber leider nicht den schnitt um direkt in medizin einzusteigen... nur werde ich erst noch ein fsj im sanitätsdienst machen und spiele mit dem gedanken anschließend die krankenpflegeausbildung zu beginnen. hab ja leider genug zeit :-heul
mfg
:-))
- weiß, dass es diese frage schon x mal gegeben haben dürfte, hab aber heute am frühen morgen keine lust, mich durchzuklicken :-)) -
Asclepia
21.03.2010, 14:02
Warum nicht gleich die Ausbildung? Danach recht gut verdienen und Geld fürs Studium sparen. Wozu noch ein Jahr Sanitätsdienst?
hey würdet ihr trotz einer studienplatzzusage eine ausbildung anfangen un zu ende machen, also was für vorteile hat die ausbildung im hinblick aufs medizinstudium u auf den späteren beruf?
schönes wochenende übrigens noch :-winky
Du hast einen Studienplatz für Medizin ?
Dann nimm diesen an und scher dich nicht um die Ausbildung.
Ich kann mich pottmed nur anschließen.
Ich hatte heute meinen letzten Tag der Ausbildung hinter mir gebracht. Wenn ich zurück blicke, dann muss ich ehrlich gestehen, dass es interessant war und man schon einiges lernt hat, wenn man sich selbst Türen geöffnet hat und vll. auch mal ein wenig mehr gemacht als erwartet wird.
Aber solche positiven Aussagen kann ich erst jetz treffen, wo die Ausbildung beendet ist. Während dieser 3 Jahre gab es auch viele Momente, in denen ich am liebsten hätte aufhören wollen.
Ich habe mir selbst auch oft die Frage gestellt und mir Gedanken darüber gemacht, was wäre wenn...
...bei mir kam es leider nie soweit. dass ich vor dieser Frage gestellt wurde! Wenn ich vor solch einer Entscheidung stehen würde, würde ich mich eindeutig für das Studium entscheiden.
hey würdet ihr trotz einer studienplatzzusage eine ausbildung anfangen un zu ende machen, also was für vorteile hat die ausbildung im hinblick aufs medizinstudium u auf den späteren beruf?
schönes wochenende übrigens noch :-winky
Pflege ist keine Medizin. Die Vorteile, die man da angeblich für's Medizinstudium hat, erfährt man auch aus der Apotheken Umschau und sind nach max. 2 Wochen im Studium verpufft.
Sagt der in Studium und Pflege maximal erfahrene... :-))
Nimm den Studienplatz an. Es gibt Vorteile, gerade im Stationsalltag und in den (wenigen) praktischen Studienanteilen, aber die wiegen nie die ganzen Jahre wieder auf.
Sagt der in Studium und Pflege maximal erfahrene... :-))
Das nicht, aber wenn man im Krankenhaus arbeitet, bekommt man die Erfahrung derer mit, die genau den gleichem Kram durchgemacht haben.
//stefan
25.03.2010, 19:49
Genau, da kannste genausogut drei Jahre auf´m Bau arbeiten... *kopfschüttel*
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