Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was macht die Krankenpflege-Ausbildung?
el suenio
19.08.2013, 17:55
Super, suuuper, suuuuuuper milka! Meine herzlichen Glückwünsche! Du haaaast es geschafft :-)
Absolute Arrhythmie
19.08.2013, 18:31
Schwester milkakuh :P
Großartig!
*milkakuh*
20.08.2013, 08:14
Ich bin immer noch völlig aus dem Häuschen und kann es noch gar nicht so richtig fassen! :-love Danke an alle Glückwünsche! An alle, die es noch vor sich haben in den nächsten Jahren: ihr schafft das! Werde euch hier - genau so wie - AA im Thread sicher erhalten bleiben! Man weiß ja, wo man hingehört ;-)
schwester milkakuh klingt lustig :-))
Schicke voraussichtlich die nächsten Tage meine Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz ab.. mag etwas spät erscheinen, aber es gibt Schulen die noch Kurse zum 1. November haben und auch sonst soll es kurzfristig viele geben, die Abspringen, wodurch man nachrückt..
Werde explizit darauf hinweisen, dass ich Medizin studieren wollte, es aber (nach mehreren Anläufen) im AdH nicht geklappt hat usw. usf. Mal schauen, was passiert :)
NitroBacter
21.08.2013, 18:42
Milka noch meinen herzlichen Glückwunsch, wünsch dir viel Spaß beim Studium, bist uns jetzt allen ein weiteres Vorbild :D
Absolute Arrhythmie
21.08.2013, 20:06
@VDV: Wunder dich aber bitte nicht wennn du keinen Ausbildungsplatz bekommst.
Schicke voraussichtlich die nächsten Tage meine Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz ab.. mag etwas spät erscheinen, aber es gibt Schulen die noch Kurse zum 1. November haben und auch sonst soll es kurzfristig viele geben, die Abspringen, wodurch man nachrückt..
Werde explizit darauf hinweisen, dass ich Medizin studieren wollte, es aber (nach mehreren Anläufen) im AdH nicht geklappt hat usw. usf. Mal schauen, was passiert :)
Und dein Plan C? :)
Schicke voraussichtlich die nächsten Tage meine Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz ab.. mag etwas spät erscheinen, aber es gibt Schulen die noch Kurse zum 1. November haben und auch sonst soll es kurzfristig viele geben, die Abspringen, wodurch man nachrückt..
Werde explizit darauf hinweisen, dass ich Medizin studieren wollte, es aber (nach mehreren Anläufen) im AdH nicht geklappt hat usw. usf. Mal schauen, was passiert :)
die pflegepädagogen hören es nicht gern, wenn die ausbildung bloß nen notnagel darstellt... zumal die sich ja denken können, dass du dich weiterhin bewerben wirst ;-) würd das thema also eher nicht anschneiden, sonst schwinden deine chancen praktisch gegen null...
@milkakuh (und alle anderen frisch examinierten): herzlichen glückwunsch, frau kollegin! ;-)
@VDV: Wunder dich aber bitte nicht wennn du keinen Ausbildungsplatz bekommst.
die pflegepädagogen hören es nicht gern, wenn die ausbildung bloß nen notnagel darstellt... zumal die sich ja denken können, dass du dich weiterhin bewerben wirst ;-) würd das thema also eher nicht anschneiden, sonst schwinden deine chancen praktisch gegen null...
Als ich hier vor ca. einem Monat (?) fragte, wie man sowas denn in der Bewerbung handhaben sollte, fielen die Antworten aber nicht so eindeutig aus :D
Die Frage ist ja, wie ich es verpacken soll, dass ich mich die letzten zwei Jahre um nen Studienplatz bemüht habe.. ja super, hin und wieder Jobs, aber hauptsächlich ging es um den Studienplatz. Ich muss es ja so geschickt formulieren, dass alle Beteiligten damit leben können.. die Lösung kann ja nicht sein, es im Motivationsschreiben und im Lebenslauf einfach wegzulassen (?)
Dachte da eher daran, die Motivation für einen Beruf im Gesundheitswesen darzustellen.. wäre jetzt echt bitter, wenn ich nicht mal nen Ausbildungsplatz bekäme..
Und dein Plan C? :)
Weiterjobben :/
Oder nebenbei auch für ne RA-Ausbildung bewerben.. aber da würde ich vor dem gleichen Problem stehen..
die pflegepädagogen hören es nicht gern, wenn die ausbildung bloß nen notnagel darstellt... zumal die sich ja denken können, dass du dich weiterhin bewerben wirst ;-) würd das thema also eher nicht anschneiden, sonst schwinden deine chancen praktisch gegen null...
So drastisch würde ich es wahrscheinlich nicht formulieren. Die Schulen haben Nachwuchsmangel und nehmen so ziemlich alles, was kommt (zumindest bei uns an der Schule). Wenn sich dann jemand mit Abitur und n bisschen Erfahrung bewirbt, hat das direkt nochmal nen anderen Stellenwert für die. Ich hatte mich letztes Jahr auch so spät beworben und wurde prompt an allen Krankepflegeschulen, an denen ich mich bewarb (inkl. Uniklinikum) zu nem Vorstellungsgespräch eingeladen.
Trotzdem würde ich den Studiumswunsch nicht direkt beim Vorstellungsgespräch erwähnen, da können leicht unangenehme Fragen/Situationen entstehen. Und wenn man sich für Pflege entscheidet, muss man es auch wirklich wollen und Durchhaltevermögen zeigen - sonst "hält" man das wirklich nicht aus. Mir gefällt die Pflege auf Station zum Beispiel überhaupt nicht, und das hängt nicht zuletzt auch mit den Teams dort zusammen (Sticheleien etc.). Vielmehr liegt mir das Arbeiten in den Funktionsbereichen (Endo, OP etc.), da dort die Zusammenarbeit im Team doch einen höheren Stellenwert annimmt, und somit der Zusammenhalt eine weit wichtigere Rolle hat, als auf Station.
Überlegs dir gut :)
Total krass wie sich die Zeiten ändern. Als ich mich 2002 für einen Ausbildungsplatz beworben habe, hatten die für 14 Ausbildungsplätze 250 Bewerbungen und für Ausbildungsbeginn Oktober war man im Februar "spät dran".
Absolute Arrhythmie
22.08.2013, 11:22
Naja, ich hab mich "damals" auch Ende 2005 für ne Ausbildung in 2006 beworben. Laut Schule gabs jährlich 2500 Bewerbungen auf 200 Plätze. Aber liegt vllt auch mit dran an welcher Klinik in welcher Region man sich bewirbt. Beim Maximalversorger in beliebter Gegend ist es sicher schwerer nen Platz zu bekommen als im kleinen Haus weit draußen auf dem Land.
*milkakuh*
22.08.2013, 11:49
Also unsere Lehrer haben auch berichtet, dass die Bewerberzahlen stark abnehmen und sie nicht mehr so wählerisch sein können und bei unserem Haus handelt es sich um einen relativ großen Maximalversorger (etwas über 1000 Betten).
Absolute Arrhythmie
22.08.2013, 11:54
Also unsere Lehrer haben auch berichtet, dass die Bewerberzahlen stark abnehmen und sie nicht mehr so wählerisch sein können und bei unserem Haus handelt es sich um einen relativ großen Maximalversorger (etwas über 1000 Betten).
Aber schon ziemlich weit draußen auf dem Land :P Zumindest aus Sicht von Millionen-Großraum-Bewohnern :P
*milkakuh*
22.08.2013, 12:00
Aber schon ziemlich weit draußen auf dem Land :P Zumindest aus Sicht von Millionen-Großraum-Bewohnern :P
hast du ne Ahnung :-))
el suenio
22.08.2013, 12:13
Ich hatte mich im November 2010 für die Ausbildung ab September 2011 beworben. Im Dezember und Januar liefen schon die Vorstellungsgespräche. Und ich hab im Übrigen auch mehrere Ablehnungen bekommen. So sicher wär ich mir da also nicht. Viele Schulen wollen, dass man Vorerfahrung mitbringt durch z.B. ein FSJ. Wenn man das nicht hat, hat man trotz Abi oft schlechte Karten.
Ich hab mich ne Woche vor Ausbildungsbeginn beworben, da es damals ne Notlösung war. Kann aber bestätigen, dass es sehr viele Bewerber für sehr wenig Plätze gibt.
Das einzig wirkliche krasse ist, dass bei uns nur noch Leute mit Abitur in der Klasse sitzen die eh nicht auf Station arbeiten wollen nach ihrem Examen:X
Absolut. Habe mich 2010 zu erst an einer Uniklinik beworben, die haben mich trotz 1a Zivi-Zeugnis (Altenpflegeheim) und Abi nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen, da ich noch keine Praxiserfahrung im KH vorweisen konnte.
In meinem jetzigen Haus habe ich mich 3 Tage vor Ablauf der Frist beworben und war dann auch so ziemlich der Letzte in den Vorstellungsgesprächen. Die haben mir direkt am Ende des Gespräches gesagt, dass sie mich gerne hätten.
Das mit dem geplanten Medizinstudium würde ich schön für mich behalten - auch auf Station, viele Schwestern mögen das gar nicht. Ich hab einfach gesagt, dass ich mir nach der Ausbildung durchaus vorstellen könnte, nochmal zu studieren.
Das einzig wirkliche krasse ist, dass bei uns nur noch Leute mit Abitur in der Klasse sitzen die eh nicht auf Station arbeiten wollen nach ihrem Examen:X
Ist bei uns genauso. Alle, die Abi haben, wollen danach eigentlich noch Medizin oder Pflegemanagement o.ä. studieren und machen die Ausbildung nur zur Überbrückung.
Ich glaube es liegt ein grobes Missverständnis vor. Sicherlich werde ich nicht schreiben, dass ich bei der ersten Zusage für einen Studienplatz die Koffer packen und abzischen werde. Was ich meinte war nur, dass ich darstellen werde, dass ich mich bisher bemüht habe, es aber nicht geklappt hat und ich auf Grund Interesse u.ä. gerne die GuK-Ausbildung machen möchte.
Wie auch vorher geschrieben: Das stellt einen wichtigen Teil der letzten 24 Monate meines Lebens dar; ich kann das doch nicht einfach so verschweigen?!
Wie würdet ihr das an meiner Stelle formulieren?
So drastisch würde ich es wahrscheinlich nicht formulieren. Die Schulen haben Nachwuchsmangel und nehmen so ziemlich alles, was kommt (zumindest bei uns an der Schule). Wenn sich dann jemand mit Abitur und n bisschen Erfahrung bewirbt, hat das direkt nochmal nen anderen Stellenwert für die. Ich hatte mich letztes Jahr auch so spät beworben und wurde prompt an allen Krankepflegeschulen, an denen ich mich bewarb (inkl. Uniklinikum) zu nem Vorstellungsgespräch eingeladen.
Trotzdem würde ich den Studiumswunsch nicht direkt beim Vorstellungsgespräch erwähnen, da können leicht unangenehme Fragen/Situationen entstehen. Und wenn man sich für Pflege entscheidet, muss man es auch wirklich wollen und Durchhaltevermögen zeigen - sonst "hält" man das wirklich nicht aus. Mir gefällt die Pflege auf Station zum Beispiel überhaupt nicht, und das hängt nicht zuletzt auch mit den Teams dort zusammen (Sticheleien etc.). Vielmehr liegt mir das Arbeiten in den Funktionsbereichen (Endo, OP etc.), da dort die Zusammenarbeit im Team doch einen höheren Stellenwert annimmt, und somit der Zusammenhalt eine weit wichtigere Rolle hat, als auf Station.
Überlegs dir gut :)
Ich habe ja mein KPP (im Krankenhaus) bereits hinter mir, da habe ich schon ein bisschen Erfahrung sammeln können; zumindest weiß ich mehr oder weniger, worum es auf einer internistischen Station geht, was man da als Pfleger macht.
Hast natürlich Recht; wenn das Team auf Station nicht gut ist, kann die Arbeit schnell abstoßend wirken.. meine Station während des KPP fand ich echt toll. Natürlich gab es auch da dieses Geläster etc., aber habe da nicht dran teilgenommen und konnte mit allen gut leben.
PumpkinSouup
22.08.2013, 16:13
mal eine etwas andere Erfahrung: habe direkt im Bewerbungsschreiben erwähnt, dass ich die Ausbildung VOR meinem Medizinstudium machen will. haben auch im Bewerbungsgespräch - zu dem ich übrigens sofort eingeladen wurde - darüber gesprochen. die Lehrer waren sogar ziemlich überrascht, dass man mit "solchen" Noten keinen Studienplatz bekommt. Haben mir dann am Ende des Gesprächs gleich zugesagt.
Auf Station hab ich's größtenteils für mich behalten und nur erzählt, wenn's sich irgendwie ergeben hat oder ich konkret darauf angesprochen wurde.
Jetzt wo ich gekündigt habe um zu studieren, erzähle ich das auch nur wenn's sich halt ergibt bzw. nicht vermeiden lässt und habe bisher (lustigerweise?) von Schwesternseite durchwegs positives Feedback erhalten, weil viele selbst keinen Bock mehr auf Pflege haben. Dafür der Assisstenzarzt heute zu mir: "Medizin studieren?! Willst du dir das nicht nochmal überlegen? Dein ganzes Leben lang Nachtdienst, schlechte Bezahlung, Wochenende arbeiten, usw."
Es kann also auch ganz anders sein, musst du eben deiner jeweiligen Situation anpassen, da können wir dir hier wohl keine Pauschalantwort geben :)
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