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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was macht die Krankenpflege-Ausbildung?



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][truba][
19.05.2010, 21:17
@Nils: Wie lange geht denn deine Ausbildung noch? Was willst du danach machen? Ich bin fertig mit der Ausbildung und habe auch erst 8 Wartesemester. Wenn man nicht so gut Geld verdienen würde, würde ich auch gerne 1 Jahr ins Ausland gehen oder ähnliches. Aber ein regelmäßiges Einkommen ist doch ganz nett und ich spare halt für's Studium.

Machs auf jeden Fall im letzten Jahr vor dem Studium!
Spare auch dafuer etwas und genieß es!

Habe leider den Zeitpunkt verpasst und ärgere mich jetzt schon drüber.

Asclepia
19.05.2010, 21:41
@truba: Würde ich ja, aber woher soll ich wissen, wann ich einen Platz bekomme??? Ich hab 8 Wartesemester und will ZM studieren. Und einen schlechten DN hab ich auch. Hinterher reichen die Wartesemester, aber der DN ist zu hoch! Ist alles so risikoreich, sehr spekulativ und man kann arg auf die Nase fallen.

tpa
19.05.2010, 22:21
Najo, seit ich >14€/h mit nem sehr gechillten Nebenjob in der ambulanten Pflege verdiene, hat sich die Ausbildung bei mir rehabilitiert :-D
Während der Ausbildung habe ich aber auch wirklich jeden Tag gehasst.
Im Rückblick denke ich aber gar nicht mehr so sehr an das, was alles s.c.h.e.i.ß.e. war. Viel mehr habe ich viele schöne/lustige Erinnerungen an Parties, Reisen (dank gutem Gehalt) und das Lästern und Abkotzen mit meinen wenigen normalbelichteten KurskollegInnen.

Vergesst nicht, dass das wirklich wahre Leben außerhalb von Ausbildung, Studium und Beruf stattfindet und wenn euch die Ausbildung an:-kotzt, kompensiert das, indem ihr es euch im Privatleben umso schöner macht. Das Studium entpuppt sich auch ziemlich schnell als streckenweise extrem nervig (auch wenn ich mir immer geschworen habe, mich nie zu beschweren).

Den Nutzen der Ausbildung für das Studium kann man leicht unter- sowie überschätzen, denke ich.
Nicht selten habe ich kleine Aha-Erlebnisse, bei denen sich neu Gelerntes mit bereits Erlebtem wie ein Puzzle zusammenfügt. Bilde mir schon ein, dass es beim Lernen hilfreich ist, von vielem schon ein ungefähres Bild im Kopf zu haben. Der Vorsprung an Faktenwissen ist zwar vernachlässigbar, aber es sind die Erfahrungen, die wertvoll sind.
Dafür muss man sich allerdings anderen Fähigkeiten mühselig aneignen, die 1er-Abiturienten mit Chemie und Mathe-LK im Schlaf beherrschen. Geht aber alles, mach mich bisher jedenfalls nicht tot.. :-oopss

ehem-user-21-04-2023-1140
20.05.2010, 00:01
[truba][;898191']Machs auf jeden Fall im letzten Jahr vor dem Studium!
Spare auch dafuer etwas und genieß es!

Habe leider den Zeitpunkt verpasst und ärgere mich jetzt schon drüber.

Auf jeden Fall! Wenn das wirklich irgendwie für dich in Frage kommt, mach es. Wird Dir nie wieder jemand nehmen. Nach meinem Examen habe ich eine 7-monatig Weltreise gemacht. Es war genial. Habe schon mehrere mehrmonatige Reisen gemacht (ist meine Leidenschaft und jeder Cent geht dafür drauf) und kann es wirklich jeden und immer nur empfehlen. Falss jemand Tipps für in der Richtung brauch...

Asclepia
20.05.2010, 11:30
Ich würde es gerne machen, war auch in der 11.Klasse 1 Jahr in den USA. Aber das ist absolut nicht planbar und hinterher stehe ich ohne Job und ohne Studienplatz da. :-???

][truba][
20.05.2010, 12:19
Ja, es ist eine schwierige Entscheidung. Im Endeffekt musst du selber schauen wie es in "deinen Plan" passt. Ich wollte und dachte immer "nächstes Jahr" und dieses Jahr ist es zu spät weil es dieses Jahr so aussieht als könnte es mit dem Platz klappen.

Worauf man achten sollte wenn man so lange auf den Platz wartet ist das man sich mit der späteren Finanzierung beschäftigt. Falle grad aus allen Wolken das ich kein elternunabhängiges Bafög bekomme da ich meinen Zivildienst (wahrscheinlich wie die meisten) vor der Ausbildung gemacht habe und folglich nur 2 Jahre Berufstätig bin (man brauch aber 3). Hät ich ihn nach der Ausbildung gemacht würde er zählen?!? Und niemand kann mir sagen warum das so ist bzw. warum das Sinn machen soll. Aber ist ja auch ein anderes Thema. Wollte nur darauf hinweisen das man auch darauf ein Auge haben sollte wegen dem eventuellen Reisen.

Ist ne super Sache es vor dem Studium zu machen aber auch während des Studium ist in den Ferien noch Zeit. Da seh ich meine Chance.

MfG Thomas

Asclepia
20.05.2010, 12:39
Mit Bafög muss ich mich auch mal beschäftigen. Mein Bruder kriegt es. Man muss 3 Jahre selber Geldverdienen, dann ist es Elternunabhängig?

ehem-user-21-04-2023-1140
20.05.2010, 12:54
@Asclepia: Du bist doch auch mit der Krankenpflegeausbildung fertig? Dann bekommst du immer n Job wenn du wieder hier bist. Darüber würde ich mir glaub ich keine Sorgen machen (also hab ich ja auch nicht als ich weg war) denn mitlerweile bekommst du doch fast überall n Job...
Oder sehe ich das flasch?

][truba][
20.05.2010, 13:07
Mit Bafög muss ich mich auch mal beschäftigen. Mein Bruder kriegt es. Man muss 3 Jahre selber Geldverdienen, dann ist es Elternunabhängig?

Richtig. Und zwar nach der Ausbildung!

Chris hat aber damit recht das du zur Zeit eigentlich überall einen Job bekommst. Gerade mit deiner Berufserfahrung auf einer großen und stressigen ITS mit den ganzen unterstützenden Maßnahmen (IABP, ECMO, ILA etc.pp.) solltest du kein Problem haben einen Job zu kriegen. Da mach ich mir auch keine Sorgen (hab ja ähnliche Bedingungen bei mir auf Arbeit). Nur das mit dem Bafög sollte man ebend nicht aus den Augen lassen. Bin ziemlich am Schwimmen was die Finanzierung angeht.

MfG Thomas

Nils.
20.05.2010, 14:03
@Nils: Wie ist denn dein DN? Hast du denn Chancen direkt nach der Ausbildung doch noch über die NC Quote oder AdH reinzukommen?


3,2, ergo keine Chance über AdH- geschweige denn NC-Quote.

Asclepia
20.05.2010, 17:03
@Nils: Hm, dann wirst du auch nach der Ausbildung noch weiter warten müssen und arbeiten gehen. Und dann nicht als Krankenpfleger?

Ist irgendwie so ein blödes Gefühl ins blaue zu gehen und nichts sicher zu haben nach einem Auslandsaufenthalt.

@truba: muss man 3 Jahre ARBEITEN oder könnte man auch ins Ausland gehen? Ich arbeite im August "erst" 1 Jahr...

Was soll ich blos machen...*grübel*

][truba][
20.05.2010, 20:05
Richtig. Du musst 3 Jahre NACH dem Ausbildungsabschluss (Ausbildung 3 Jahre!) oder 5 Jahre seit deinem 18 Geburtstag gearbeitet haben (Brutto über 560).

Dann gibts elternunabhängiges Bafög.

MfG Thomas

Asclepia
20.05.2010, 20:24
Argh, ich hoffe trotzdem, das ich nicht bis 2012 warten muss. Auf meiner Station halte ich das zumindest nicht durch.
Ziel war ein halbes Jahr dort zu machen, das habe ich zumindest geschafft :-)) Und mit einer die mit mir zusammen im August angefangen hat, wollen wir im August eine "wir haben schon 1 Jahr durchgehalten Party machen". Bei uns ist die Fluktuation sehr sehr hoch. Zu viel Stress, immer Hektik, riesige Station, Überstunden und eine 5,5Tagewoche.
Versetzung auf einer kleinere Intensivstation (wird gerade gebaut) wurde abgelehnt. Wir sind über 100 Leute, von allen kenne ich nichtmal den Namen auch nach 10 Monaten.

][truba][
20.05.2010, 20:48
Geh doch auf eine etwas ruhigere Station. Wie gesagt, ich kann mir gut vorstellen das es super stressig ist bei dir. Bin ja in Bernau und wir haben nur 18 Betten. Da ist es schon stressig aber im Gegensatz zu dem was du da durchmachst geht es wohl noch. Die Namen aller 60 Mitarbeiter kenn ich schon ;D

Man muss sich ja auch nicht kaputt machen und was spricht dagegen auch mal was anderes kennen zu lernen.

MfG Thomas

P.S: Bist du im Benjamin Franklin?

Asclepia
20.05.2010, 21:15
Hi,
ne bin ich nicht. Wohne und arbeite in NRW. Versetzung wurde ja leider abgelehnt, aber wir haben noch mehrere andere Intensivstationen. 5 weitere wenn ich richtig zähle, bin aber auf der Größten.
Die wenigsten Krankenhäuser haben wohl Ecmo's und transplantieren so viel wie wir, da hilft mir mein Wissen wohl nur bedingt.
Allerdings mache ich fast jede Fortbildung/Seminare die es gibt, Haemofiltration und EKG1 hab ich schon, im Juni EKG2 und im September Beatmungsseminar. Und halt so kleinere wie Tracheostoma, Katecholamine etc.

Ist insgesamt schon toll, was für Möglichkeiten man hat, aber lange halte ich das nicht durch. Oder ich reduziere auf 30 Stunden :-D (ne, Scherz)

Nils.
22.05.2010, 12:10
@Nils: Hm, dann wirst du auch nach der Ausbildung noch weiter warten müssen und arbeiten gehen.

Was? Ich hoffe mal, dass das nicht noch schlimmer als 12WS werden. Mal mal nicht den Teufel an die Wand.

Ausserdem, letztens bei ein paar OPs zugeguckt. :-love
Was vermisse ich den OP. :(

sheep
22.05.2010, 18:08
Ausserdem, letztens bei ein paar OPs zugeguckt. :-love
Was vermisse ich den OP. :(

jahaa, die arbeit im op ist echt toll :-love intensiv dagegen wär mir schon wieder zu "pflegelastig" :-)) (vor allem, wenn ich dran denke, WAS für pats wir damals so auf inti verlegt haben... *grusel*)

Matzexc1
23.05.2010, 11:28
Hab auf der Intensiv einer Uniklinik 3 Stunden lang hospititiert.
Mir hat's gereicht. 3 Pat pro Pflegekraft. Momentan bin ich im unfallchirurgischen OP einer anderen UK.Es ist genial.

Strodti
23.05.2010, 11:32
Bin ich eigentlich der einzige in diesem Fred, der auf einer peripheren Station arbeitet?

Mal sehen, vielleicht werd ich auch irgendwann mal wieder wechseln. >2 Jahre auf einer Station gehen jawohl gar nicht ;-)

Nils.
23.05.2010, 23:14
jahaa, die arbeit im op ist echt toll :-love intensiv dagegen wär mir schon wieder zu "pflegelastig" :-)) (vor allem, wenn ich dran denke, WAS für pats wir damals so auf inti verlegt haben... *grusel*)

Ich könnte mich so aufregen, dass ich für die Pflegeausbildung freiwillig aus dem OP gegangen bin. :-heul