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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was macht die Krankenpflege-Ausbildung?



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fqy71
02.09.2010, 18:32
Ja genau die war ich! ;-) Bin mal gespannt wie es wird...jetzt hab ich ja erstmal 6 Wochen Theorie. :-winky

Hey Milkakuh,
ich fange übrigens jetzt doch schon zum1.10. meine Ausbildung an. Ich bin auch schon total gespannt!

dreamchaser
02.09.2010, 18:37
So, heute 2. Nachtschicht von 7 insgesamt. Hatte gestern schon keine Lust...
Ein weiterer Grund für das Studium.

Das wird nach dem Studium nicht anders - oder doch: du kannst nicht mehr einfach jemand rufen, wenn es einem Patienten schlecht geht, sondern du bist derjenige, der gerufen wird und am besten alle Probleme löst - und das bei (je nach Haus) 50-250 Patienten. Für mich gehts diese Nacht auch weiter - ich bin alleine, die Pflege ist zu fünft (auf Intensiv) - die Pflege macht ihre Pause, ich habe dazu keine Zeit und arbeite 10 h durch. Das Gras ist nicht grüner auf der anderen Seite!!

*milkakuh*
02.09.2010, 19:12
Hey Milkakuh,
ich fange übrigens jetzt doch schon zum1.10. meine Ausbildung an. Ich bin auch schon total gespannt!
Super! Dann gehts bei dir ja auch bald los!!! :-winky Freust du dich auch schon?

fqy71
02.09.2010, 19:28
Super! Dann gehts bei dir ja auch bald los!!! :-winky Freust du dich auch schon?

Ja total! Ich meine ein Studienplatz wäre auch schön, aber ich weiß ja, dass das nichts wird. Deswegen freue ich mich auf die nächsten drei Jahre: Neue Sachen lernen, Patientenkonatkt, neue Leute kennenlernen usw. noch bin ich also sehr optmistisch und positiv gespannt. Ich hoffe ich werde nicht enttäuscht ;-)

M!coud
03.09.2010, 11:44
Das wird nach dem Studium nicht anders - oder doch: du kannst nicht mehr einfach jemand rufen, wenn es einem Patienten schlecht geht, sondern du bist derjenige, der gerufen wird und am besten alle Probleme löst - und das bei (je nach Haus) 50-250 Patienten. Für mich gehts diese Nacht auch weiter - ich bin alleine, die Pflege ist zu fünft (auf Intensiv) - die Pflege macht ihre Pause, ich habe dazu keine Zeit und arbeite 10 h durch. Das Gras ist nicht grüner auf der anderen Seite!!

Tja, das scheint von KH zu KH und auch Arzt zu Arzt unterschiedlich zu sein. Ich sehe Ärzte, die sich von 22 Uhr bis 24 Uhr und 1 Uhr bis morgens früh hinlegen und so lange schlafen, bis jemand anruft. Gestern in der Nachtschicht erlebt. Natürlich wirft das die Frage auf, ob man das mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Muss jeder selbst wissen. Allerdings scheint es möglich zu sein.
Darüber hinaus, wer sagt denn, dass ich nicht Haus- oder Landarzt werde!? Der Gesundheitsminister würde sich freuen...:-))

Nils.
03.09.2010, 13:10
Das wird nach dem Studium nicht anders - oder doch: du kannst nicht mehr einfach jemand rufen, wenn es einem Patienten schlecht geht, sondern du bist derjenige, der gerufen wird und am besten alle Probleme löst - und das bei (je nach Haus) 50-250 Patienten. Für mich gehts diese Nacht auch weiter - ich bin alleine, die Pflege ist zu fünft (auf Intensiv) - die Pflege macht ihre Pause, ich habe dazu keine Zeit und arbeite 10 h durch. Das Gras ist nicht grüner auf der anderen Seite!!


Und das Ganze sieht dann genau so in der Praxis aus?

Skalpella
03.09.2010, 23:12
Tja, das scheint von KH zu KH und auch Arzt zu Arzt unterschiedlich zu sein. Ich sehe Ärzte, die sich von 22 Uhr bis 24 Uhr und 1 Uhr bis morgens früh hinlegen und so lange schlafen, bis jemand anruft. Gestern in der Nachtschicht erlebt. Natürlich wirft das die Frage auf, ob man das mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Muss jeder selbst wissen. Allerdings scheint es möglich zu sein.
Je nachdem, was der Arzt für einen Dienst hat, ist es völlig legitim, sich hinzulegen. Wenn es sich um einen Bereitschaftsdienst handelt, ist er völlig im Recht - und auf Rückmeldungen der Pflege angewiesen.

Matzexc1
04.09.2010, 09:40
Ich hab auch erlebt das Ärzte sich hingelegt haben. Aber es ist auch Blödsinn die ganze Nacht aufzubleiben,wenn nichts los ist. Die Pflege kann Pause machen. Aber Ärzte haben da keine festen Zeiten.
Außerdem ist mir ein Arzt lieber der mal 2 Stunden geschlafen hat und ann operiert als einer der nach einer durchwachten Nacht loslegt.:-meinung

Skyreaver
04.09.2010, 12:33
Seit gestern bin ich nun tatsächlich Krankenpflegeschülerin! Bis jetzt macht es Spaß. Heute hatte ich Physik und MPG. Haben unseren Stundenplan heute bekommen, da stehen einige interessante Fächer drauf! :-top Dann haben wir heute auch noch unsere Praxiseinsätze gesagt bekommen. Zuerst bin ich auf der Früh- und Neugeborenen Station, dann Innere, danach Allgemein- und Visceralchirurgier und Gynäkologie. Klingt eigentlich alles super interessant! :-top Ach ich freu mich auf die nächsten drei Jahr. :-love Übrigens hab ich in meiner Klasse noch 4 andere mit Abitur, die auch alle keinen Medizinstudienplatz bekommen haben. Die eine hat sogar 1,8....wirklich traurig! Aber mittlerweile find ich es gar nicht mehr schlimm erst die Ausbildung machen zu müssen! Ein bisschen Praxis kann ja nicht schaden! :-top

Na hoffe ich mal, dass es dir nicht so geht wie den ganzen Krankenpflegeschülern mit Abi die ich zur Zeit im Krankenhaus kennengelernt habe. Die finden die Ausbildung alle langweilig, unterfordernd und *******. Ich arbeite jetzt seit Mitte Juli als Praktikant in der Pflege und meine Motivation hat leider auch schon extrem nachgelassen. Sämtliche Überlegungen selbst eine GuK-Ausbildung zu machen habe ich schon zu den Akten gelegt, mittlerweile bereue ich schon mich da auch noch für 6 Monate Zivi verpflichtet zu haben. Der einzige Tag der wirklich Klasse war, war als ich bei ner OP assistieren durfte, sonst ist es wirklich öde. Und die Unterkursschüler dürfen auch nicht viel mehr machen als ich als Praktikant.

Edit: Lol, werden hier echt Wörter zensiert? :-D

lvf90
04.09.2010, 13:30
Vielleicht habe ich Glück mit meinem Haus, aber ich bin momentan sehr zufrieden. Die Ausbildung ist das, was man daraus macht: Der Unterricht ist nicht zu anspruchsvoll, weshalb ich mich zu Hause intensiver mit den medizinischen Themen beschäftige (was man aber nicht an die große Glocke hängen sollte). Da wir viel diskutieren, wird es aber trotzdem meistens nicht langweilig, über viele Themen kann man sich auch einfach, vermutlich zu unrecht, lustig machen (z.B. "sich als Mann/Frau fühlen").

Die praktische Arbeit auf Station ist bestimmt nicht das, was sich die meisten Abiturienten erhofft hatten, aber man erlebt wirklich viele interessante Dinge und durch die steigende Eingenverantwortung und dem Arbeitspensum ist sicherlich niemand unterfordert. Auch hier ist es gut, sich mal genauer mit den Krankheiten der Patienten und deren Medikamente zu beschäfigen und ruhig auch mal einen Arzt zu fragen. Ich bin da immer wieder überrascht, wie gerne die einem etwas erkären oder zeigen, sodass ich sie manchmal schon unterbrechen muss. Im OP war ich noch nie, mein Interesse gilt aber auch der Intensivstation (wo ich leider viel zu selten hinkomme)...

Last but not least muss ich mir keine Sorgen machen, wann mein KPP verfällt, und die Vergütung ist so ziemlich das Maximum, was man als Auszubildener bekommen kann.

@*milkakuh* und fqy71: Alles Gute auch von meiner Seite und viel Erfolg!

Sternenprinzessin
04.09.2010, 17:23
Gestern den dritten Tag auf Station gewesen und als einzige Vollschwester Dienstzimmer geschmissen, Patienten aufgenommen, verlegt und entlassen und Oberarztvisite begleitet und ausgearbeitet.
Hatte neben mir noch 2 Schüler, die jetzt ins 2. Lehrjahr gekommen sind. Die haben das super gemacht! :-top
Ja, ich liebe meinen Job!!!

orthost@t1c
08.09.2010, 14:34
Hey Sternenprinzessin, nochmal Glückwunsch!

Hab gestern meine letzte Püfung gehabt. Erstmal schön triefend, erkältet in die Mündliche...
Soweit müsste die Sache geritzt sein, aber hey Bestabsolventin wow!
Persönlich konnte ich mich nicht so disziplinieren, wie so manch anderer aus meinem kurs!
Naja Freitag gibt es erstmal die Ergebnisse und Zeugnisse, mal schaun...

...und dann tja, 8 WS wie damals zu Zivizeiten noch erhofft reichen ja nicht! Bleib dann erstmal im KH auf der Inneren mit kardio- und pneumologischen Schwerpunkt. Das Team ist astrein und dort hat auch damals alles mit meinem Zivildienst begonnen und seinen Lauf genommen.

Freu mich eigentlich auf die Arbeit, aber wenn es in 2 Jahren immer noch nicht reicht (wonach es aber leider aussieht)...puh, dann wird die Angelegenheit allmählich anstrengend.

Aber hey das wird schon :-top

Nils.
10.09.2010, 09:12
Wie haben das hier eigentlich die Leute mit Pflegeausbildung (abgeschlossen oder noch drin) und dem Pflegepraktikum für das Studium gemacht?

Wird da nur die Zeit auf Station oder auch die Schulzeit mitgezählt? Habt Ihr das von der Schule (Lehrer, Direktor) oder einer beliebigen Station ausfühlen lassen.

Wie seid Ihr auf die 90 Tage gekommen? Aufgesplittet und mehrere Zettel eingereicht?

Skalpella
10.09.2010, 09:43
Ausbildungsurkunde einreichen reichte. In Niedersachsen zählt das dann als Pflegepraktikum.
Oh! Sternenprinzessin:-)
!!!Herzlichen Glückwunsch!!! :-top

lvf90
10.09.2010, 13:21
Ich glaube, den Erste Hilfe Kurs kann man sich mit der Ausbildungsurkunde ebenfalls sparen. Interessant finde ich die Frage, wie es ist, wenn man während der Ausbildung anfängt zu studieren. Irgendjemand hatte mal berichtet, er oder sie hätte einfach die PDL gebeten, die notwendigen Dokumente zu unterschreiben und fertig war die Sache. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass das immer so einfach gehen sollte...

Matzexc1
10.09.2010, 19:51
Hab das Praktikum vor der Ausbildung gemacht.
War damals 2006.

Strodti
11.09.2010, 22:15
ich hab beim LPA auch einfach meine Examensurkunde vorgezeigt, da hat die Dame (LPA Marburg) das KPP und den Erste-Hilfe Kurs abgehakt.

Nils.
14.09.2010, 16:14
Komische Frage vielleicht aber:

Wie versorgt man Vollpflegefälle auf der Intensivstation? Ich könnte mir ja vorstellen, dass einem als Schüler im 3. Jahr da sicherlich geholfen wird. Wie sieht's dann aber als Vollstelle aus?

Wie lagert bzw. wäscht man Polytraumen?
Z.B. einen Pat. mit Becken- und Rippenserienfrakturen plus innere Verletzungen kann ich ja nicht munter drehen wie ich lustig bin oder es für die Pneumonie-, Dekubitusprophylaxe etc. für richtig halte. Und irgendwie muss man ja auch mal an den Rücken kommen, oder?

Skalpella
14.09.2010, 16:27
Du machst den Patienten "vorne" fertig, dann holst Du Dir - je nach Lagerungseinschränkungen - 1-viele Kollegen dazu, um den Patienten von der anderen Seite zu versorgen und das Bett zu machen. Normalerweise reicht ein Kollege aus ;-) Unter Umständen unter Zuhilfenahme von Schaufeltrage und co.
Wie bei Pflegefällen auf Normalstation. Alleine Betten sollte man bei Patienten, die nicht mithelfen können, nicht.
Bei Patienten, die tatsächlich nicht gut gelagert werden können: Frühzeitig(!) an Spezialbetten zur Dekubitusprophylaxe denken.

M!coud
14.09.2010, 19:17
Je nach dem ob der Kopf betroffen ist: Oberkörperhochlagerung, sofern möglich. Leicht angehoben geht ja immer.

Ich kenne es von den Intensivstationen bei uns nur so, dass jedes Bett mit einer Weichlagerungsmatratze ausgestattet ist. Viele Matratzen müssen allerdings bestellt werden, ob nun TheraKair oder Rotorest, aber das bezieht sich ja nicht wirklich auf die Pflege an sich sondern die Lagerung.