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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was macht die Krankenpflege-Ausbildung?



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altalena
03.12.2006, 13:02
Neulich wurde ich auf 'ner Party von 'ner Studentin gefragt : "Und was studierst du?" Normalerweise war dann die Reaktion auf meine Antwort ("....mache ausbildung....") immer ein "Ah.... ja!" Kurz gefolgt von einem höflichen Lächeln und dem anschließenden "sich anderen zuwenden". Das besagte Mädel meinte allerdings zu mir, dass sie es super findet, wenn man vor dem Studium erstmal 'ne Ausbildung macht und somit Arbeitsluft schnupopert etc...... Ich fand's gut, auch mal diese Reaktion zu erleben.

Adrenalino
03.12.2006, 13:12
Hi Shakespeareslady
Vielen Dank für Deinen Beitrag, .. der mich leider ziemlich deprimiert.
In unserem Haus sind Krankenpflegeschüler WEIT entfernt von solchen Tätigkeiten.
Die Ärzte sind übrigens meistens genervt, und deligieren eine Aufgabe, die nicht einmal die Anä.Schwester übernimmt, erst recht nicht auf Krankenpflegeschüler! Ist ja auch nicht deren Aufgabe..
Sprich: das höchste der Gefühle ist das Anreichen zum Intubieren. Medikamente/Lösungen aufziehen.
In der Regel heißt es bei uns dann, ruhig sein, nicht im Weg stehen, der Patient könnte bei so vielen Stimmen ne Art Horrotrip in der Narkose bekommen...
Und auf der anderen Seite ist es leicht gesagt in einem anderen Krankenhaus mal eben so ein Praktikum zu machen; abgesehen von der Machbarkeit (kann mir nämlich kaum vorstellen, dass so etwas jemandem von "aussen" ermöglicht werden kann..) ist es ja noch so, dass ich ja nen 100% Job im Krankenhaus habe, und daher auch keine Zeit habe, Praktikas zu machen.
Naja, ich hab halt nicht das beste Krankenhaus erwischt, in dem man als Krankenpflegeschüler auch mal direkt dem Arzt helfen kann... Tja ; Pech.
Jetzt werd ich vielleicht doch lieber erst mal nur Pfleger; das mit der Medizin wird dann irgendwie schon noch klappen...

//stefan
04.12.2006, 17:34
schonmal jmd. nen druck von 50/35 gemessen ohne das der patient sich irgendwie "anders" fühlt? sachen gibts, die gibts gar nicht :-oopss

michael333
04.12.2006, 18:30
schonmal jmd. nen druck von 50/35 gemessen ohne das der patient sich irgendwie "anders" fühlt? sachen gibts, die gibts gar nicht :-oopss

Ich würd' mal sagen: Nochmal messen, oder der Patient ist nicht mehr fähig zu sagen, dass es ihm schlecht geht, weil er so was von bewusstlos ist. :-meinung

hallohaldol
04.12.2006, 19:24
ne mitschülerin von mir hat damals mal 75/100 gemessen... :-oopss

schwarzwald
04.12.2006, 19:34
schonmal jmd. nen druck von 50/35 gemessen ohne das der patient sich irgendwie "anders" fühlt? sachen gibts, die gibts gar nicht :-oopss
Nee, das gibts net :-D :-oopss

Nach den obligatorischen 3min Wartezeit nochmal messen und richtige Manschette nehmen, langsam ablassen und alles Sonstige berücksichtigen.....
wenn der Pat noch lächelt, es als Messfehler abtun.... :-oopss
und bisle RR Messen Üben :-top

Ist mir bei nem wachen Pat noch net untergekommen...

Grüße aus HD

Xylamon
04.12.2006, 20:02
Toll find ich's auch, wenn jemand den RR palpatorisch misst und dann mit dem Brustton der Überzeugung "120/80" verkündet :-))

MissTexas
04.12.2006, 20:23
Hey,

Hatte schon mal einen Beitrag hier abgegeben. Verfolge diese Diskussionen über die Krankenpflege Ausbildung vor dem Medizin Studium schon länger und ich muss sagen, dass die meisten von euch einfach Recht haben.
Ich habe 2003 mein Abi gemacht und direkt die Ausbildung zur Krankenschwester angefangen (darf mich ja noch Krankenschwester nennen :-))! Ich wollte eigentlich Zahntechnikerin bzw Zahnarzthelferin lenen, da ich Zahnmedizin studieren möchte, aber von beidem riet mir mein Zaharzt ab. Also bin ich in die Ausbildung gegangen.
Ich denke man lernt viel über andere Menschen und lernt zu arbeiten,aber die Krankenpflege ist meiner Meinung nach ein hartes Pflaster ist. Allerdings denke ich, dass dieser Beruf KEIN Beruf für die Zukunft ist, denn körperlich macht er einen ganz schön fertig, mal abgesehen vom 3-Schichten System.
Ich weiss nicht wieviele bettlägerige Leute ich drehen und wenden musste oder wieviele Betten ich quer durchs Krankenhaus geschoben habe.
Oder hat einer von euch mal ne Krankenschwester/pfleger gesehen, der/die noch mit 65 aktiv im Krankenhausalltag rumgelaufen ist?? Ich zumindest noch nicht, oder wenn nur als Halbleiche *lol*!!
Nach meiner Ausbildung habe ich (am 1.11) in der ambulanten Pflege angefangen und das ist meiner Meinung nach noch ein Stück härter als das Krankenhaus, da man
a) komplett auf sich alleine gestellt ist und nicht mal eben jemand zur Hilfe holen kann
und
b) man schiebt und hebt alles alleine durch die Gegend, es sei denn der Pflegedienst ist sozial und schickt einem einen Azubi/inne mit auf die Tour, so dass man sich zu 2 da durch quälen kann (was allerdings irgendwie nie vor kommt)
Naja, ich bin jetzt im 7. Wartesemester und hoffe, dass ich bald zu den glücklichen Studenten gehöre :-))!
Denkt immer daran, schlimmer als in der Ausbildung kann es nicht mehr werden, obwohl man da noch ein paar lichte Mpmente hat (Op-Einsaätze, Intensivstation etc.)
Haltet die Ohren steif und macht das Beste draus. Ihr seid auf jeden Fall ein Stück abgehärtetet als so manchen Frisch-Abiturient, der vielleicht 3 Monate Pflegepraktikum gemacht hat!
Lg, Miss Texas

schwarzwald
04.12.2006, 20:58
Toll find ich's auch, wenn jemand den RR palpatorisch misst und dann mit dem Brustton der Überzeugung "120/80" verkündet :-))

"Mitarbeiter des Monats" ?!?! ;-) :-D

Adrenalino
04.12.2006, 21:44
Denkt immer daran, schlimmer als in der Ausbildung kann es nicht mehr werden, obwohl man da noch ein paar lichte Mpmente hat (Op-Einsaätze, Intensivstation etc.)
Hey, echt schöner Artikel von MissTexas.
Aber etwas irritiert mich...
Ganz ehrlich: Mein OP Einsatz war einer der langweiligsten: Die ersten Tage waren super interessant, danach wurde es einfach laaangweilig. Die OPs kennt man schnell, hatte oft den Hauch von "Autowerkstatt" - die Chirurgen waren hochnäsig, das OP Team hat untereinander gelästert und als Schüler war man da vor allem eins: überflüssig. Als Springer konnte ich "arbeiten" d.h. OP Besteck/Siebe mit dem examinierten Springer zusammensuchen, alles aufpacken, Pat. lagern, bei OP zuschaun oder langweilen, denn das Prozedere kann dauern, und danach die ganzen Instrumente wieder einpacken, in die Schleuse fahren... viel rumstehen dazwischen.
Mehr darf man eh nicht machen, da ich ja derzeit "nur" "Mittelkurskrankenpflegeschüler" war - auch wenn man Interesse zeigt. Aber selbst wenn. Ich hätte ja auch keinen Instrumenteur spielen können, kenne ja die ganzen Werkzeuge nicht... (?)
Was fandet ihr daran interessant!? Monotone Fließbandarbeit!? Es sei denn, man sah viel von der Operation, aber so schnell ist eine Bauchhöhle von innen auch nichts mehr spannendes...
Bin auf eine Antwort gespannt!
Schönen Feierabend noch, ich schmeiss mich bald ins Bett, ihr wisst ja..Frühdienst ;-)

Rico
04.12.2006, 22:05
Toll find ich's auch, wenn jemand den RR palpatorisch misst und dann mit dem Brustton der Überzeugung "120/80" verkündet :-))Ich kann das. :-D
Mußt bloß beim Messen auf die Auschläge vom Zeiger achten. Die sind bis zum systolischen Wert gering, werden dann größer und ab dem diastolischen Wert wieder kleiner. Das ist BTW das Messprinzip der automatischen Blutdruckmanschetten, also erzählt nix von wegen ungenau oder so.

Is manchmal sogar die einzige Möglichkeit überhaupt diastolische Blutdrücke zu messen, z.B. im Rettungsdienst an der Autobahn (auch wenn der da von untergeordneter Wichtigkeit ist) oder neulich mal bei ner Patientin mit Shunt rechts (also keine RR-Messung) und Strömungsräusch links. Egal was man gemacht hat, man hat links nur das SG gehört sobald Fluß auf der Arterie war.

Phino
05.12.2006, 19:44
Ich kann das. :-D
Mußt bloß beim Messen auf die Auschläge vom Zeiger achten. Die sind bis zum systolischen Wert gering, werden dann größer und ab dem diastolischen Wert wieder kleiner. Das ist BTW das Messprinzip der automatischen Blutdruckmanschetten, also erzählt nix von wegen ungenau oder so.

Is manchmal sogar die einzige Möglichkeit überhaupt diastolische Blutdrücke zu messen, z.B. im Rettungsdienst an der Autobahn (auch wenn der da von untergeordneter Wichtigkeit ist) oder neulich mal bei ner Patientin mit Shunt rechts (also keine RR-Messung) und Strömungsräusch links. Egal was man gemacht hat, man hat links nur das SG gehört sobald Fluß auf der Arterie war.

Ich glaube du hast den Beitrag nicht sorgfältig durchgelesen. Vielleicht irre auch ich mich. Palpatorisch ist nicht gleichzusetzen mit inspizieren, sondern

Zitat Wikipedia:
Als Palpation (von lateinisch palpare = streicheln) wird in der Medizin das Abtasten der Körperoberfläche oder in Körperöffnungen zur Beurteilung der darunter liegenden Organe oder Körperstrukturen bezeichnet.

D.h. man fühlt anstelle des Pulses mal eben den RR. Ein arroganter PJ hat das letztens bei einer hübschen Schwester gemacht und einfach "ungefähr 115/70" gesagt. Typischer Wert bei Gesunden eben. :-wow
Ich glaube nicht, dass das geht. Man müsste theoretisch mit den Fingern die Gefäße abdrücken, dann langsam locker lassen, um die Druckschwankungen zu spüren. Genau Werte sind meiner Meinung nach nicht möglich, wer anders denkt soll bitte die Physiologie dahinter erklären. :-)

//stefan
05.12.2006, 20:04
hm... hab vll was ungenau formuliert. ich fahr seit nem halben jahr rettung und kann schon rr messen :-top
hab nach der ersten messung am selben arm nochmal gemessen (ich weiss soll man nich aber wayne) und dann auch am anderen arm. wieder 50/35. daraufhin pfleger/arzt informiert... der arzt hat mich angeguckt wien auto als ich das messen nochmal "vormachen" sollte und monierte dann das ich nur bis 100 aufgepumpt hatte. er natürlich direkt zack auf 200... :-peng

was einfach krass ist das man mit einem so niedrigen butdruck ansprechbar ist. kann mir davon jmd den map ausrechnen? muss doch so um die 40 liegen oder?

derAnda
05.12.2006, 21:23
Ich glaube nicht, dass das geht. Man müsste theoretisch mit den Fingern die Gefäße abdrücken, dann langsam locker lassen, um die Druckschwankungen zu spüren. Genau Werte sind meiner Meinung nach nicht möglich, wer anders denkt soll bitte die Physiologie dahinter erklären. :-)

Naja, angeblich kann man als Mann mit entsprechenden Pranken den Puls nur über 100 mmHg spüren. Frauen sollen einen etwas breiteren Messbereich haben.
:-D

Xylamon
05.12.2006, 21:58
Ich kann das. :-D
Ja gut, unter günstigen Umständen kann man das grob abschätzen, aber da können ne Menge Störfaktoren ne Rolle spielen und daher ist es lege artis einfach nicht zulässig.
Und wenn du vom systolischen Werde so 40 +/- 10mmHg abziehst dürftest du auch in über 70% der Fälle auch den der Diastole korrekt tippen... aber wie gesagt, wenn's wirklich pressiert, dann muss des palpatorische auch reichen.
Was die automatischen angeht, die haben unter gewissen Umständen auch eine beeindruckende Fehlerrate.

Rico
06.12.2006, 05:54
Ich glaube du hast den Beitrag nicht sorgfältig durchgelesen. Vielleicht irre auch ich mich. Palpatorisch ist nicht gleichzusetzen mit inspizieren, sondern

Zitat Wikipedia:
Als Palpation (von lateinisch palpare = streicheln) wird in der Medizin das Abtasten der Körperoberfläche oder in Körperöffnungen zur Beurteilung der darunter liegenden Organe oder Körperstrukturen bezeichnet.Genau, man palpiert (=tastet) den Puls an der Radialis. Der ist nicht tastbar wenn man die Blutdruckmanschette über den systolischen Wert aufpumpt, fällt der Druck in der Manschette wieder unter den Wert fühlt man wieder den Puls und kann man den systolischen Wert ablesen.
Das ist eine palpatorische Blutdruckmessung.

Ich glaube nicht, dass das geht. Man müsste theoretisch mit den Fingern die Gefäße abdrücken, dann langsam locker lassen, um die Druckschwankungen zu spüren. Genau Werte sind meiner Meinung nach nicht möglich, wer anders denkt soll bitte die Physiologie dahinter erklären. :-)Hä? Du sollst nicht die Druckschwankungen spüren, Du sollst beim Messen auf das Manometer schauen. Und das Abdrücken der Arterie übernimmt immernoch die Blutdruckmanschette.

Also, dann erklär ich's mal ganz von vorne:
Die Blutdruckmanschette ist aufgepumpt auf einen Wert über dem systolischen RR. Wenn jetzt eine Pulswelle kommt, dann "stößt" die an die Manschette und führt zu einem kurzen, winzigen Druckanstieg, den wir als kleines Zucken des Zeigers vom Manometer sehen. Die Pulswelle kann aber nicht weiter, weil der Druck in der manschette zu hoch ist. Bei der Palpatorischen messung fühlen wir zu diesem Zeitpunkt keinen Puls, bei der auskultatorischen hören wir kein Strömungsgeräusch.
So, und jetzt fällt der Druck in der Manschette unter den systolischen Druck. Eine Pulswelle stößt also an die Manschette und in der Systole schafft sie es sich unter der Manschette durchzuquetschen, in der Diastole noch nicht. Da die Pulswelle, wenn die unter der Manschette durchläuft mehr Volumen verdrängt als wenn sie nur anstößt steigt der Druck in der Manschette stärker an, also nehmen die Amplituden der Ausschläge am Manometer zu.
Auskultatorisch hört man jetzt das Strömungsgeräusch. Bei der Palpation fühlt man nachwievor den Puls.
Wird jetzt auch der diastolische Wert unterschritten, dann ist die Arterie wieder sowohl in Systole als auch in Diastole perfundiert, es kommt nur noch zu vergleichsweise kleinen Volumenänderungen (und damit Druckänderungen) wenn die Pulswelle unter der Manschette durchfährt. Also werden die Amplituden der Auschläge am manometer wieder kleiner. Auskultatorisch hört man jetzt nix mehr, weil das Gefäß nicht mehr relevant eingeengt wird. Bei der Palpation spürt man immer noch den Puls.

Wer jetzt also palpiert hat, hat genau den systolischen Druck gesehen und gespürt, den diastolischen hat er "nur" gesehen, aber der ist nicht wirklich ungenau.
Wie bereits oben erwähnt ist das das Messprinzip der automatischen RR-Geräte, wie sie ja auch in OPs und Intensivstationen eingesetzt werden. Da ist ja kein Mikrophon oder sowas drinnen, das die Brachialis auskultiert, die Messung erfolgt rein über die Druckschwankungen. Und da werden die so ermittelten Blutdrücke ja auch als Grundlage für therapeutsche Entscheidungen (mehr Volumen, Arterenol....) ohne daß nochmal einer hergeht und von Hand nachmisst.

][truba][
30.12.2006, 19:56
Ruhig geworden hier in der Ecke.
Lange keine Erfahrungen mehr von den Leuten gehört.
Wie stehts denn mit den Frischlingen?
Noch zufrieden oder schon enttäuscht?

Hab jetzt seit Oktober das erste Jahr rum und bin noch ganz zufrieden.
Meistens macht alles riesig Spass und man kann auch noch immer viel lernen.
Seit Montag bin ich in der Rettungsstelle oder Notaufnahme oder wie mans nennen möchte und durfte heut zum ersten mal Flexüle legen und Blut abnehmen. Schon ganz schön seltsam das erste mal ;)
Und ich hab auch noch danebengestochen :D

Ansonsten würd ich gern von euch Wissen welche Einsätze euch besonders viel Spass gemacht haben? Ich sollte mir bald mal Gedanken über mein Wunschpraktikum machen und suche noch gute Anregungen? Wie siehts auf ner Onkologie oder Urologie aus (ist z.B. beides nicht in meiner Ausbildung dabei?). Eventuell möchte ich auch auf ne ITS für Verbrennungsopfer aber da wart ich erstmal ab wie mir unsere ITS gefällt :D
Also haut mal rein und empfehlt mir mal ein paar interessante Einsätze!

Und weiss jemand ob man als Schüler auch "privat" auf Krankenwagen mitfahren darf? So als 3ter "Zuschauer"?

ehem-user-21-04-2023-1140
31.12.2006, 08:24
@truba: Also mir gefällts echt gut. Bin seit Oktober dabei. (Hoffe aber trotzdem noch weiter auf einen Studiennplatz). Mein erster Einsatz geht morgen zu Ende. War auf einer kardiologischen Überwachungsstation. Ich fands sehr interessant und viel Action. Hab 4 Reas gehabt auf Station.

Du fragst auf welcher Station. Also ich hab scon einige Praktika und Hospitationen gemacht. Notaufnahme fand ich schon richtig gut. Guck mal wie es dir da gefällt. Anästhesie find ich auch klasse.

Das mit dem Rettungswagen wird glaube ich eher schwiereig wenn du nicht einer der Big Four der HilfsOrgas angeschlossen bist. Also da wo ich im Rettungsdienst fahr gehts nicht. Und bei der BF haste auch keine Chance! Musst dich mal erkundigen ob du vielleicht ein Praktikum machen kannst. Irgendwie begründen. Irgendwie möchtest mal sehen was gemacht wird becor die bei euch ankommen oder irgendso. Oder schließ dich ner organistation an. Mir machts super Spaß. Mach da Sanitätstrupp, Rettungsdienst in der Stadtrettung und Katastrophenschutz für NRW. Überlegs dir mal.

Adrenalino
01.01.2007, 13:28
Tja, was soll ich dazu sagen...?!
frustriert mich fast etwas, wenn ich das hier so lese. Ihr seid an einer Uniklinik?
Bin im 3.Lehrjahr, alle "spannenden" Einsätze vorbei, wobei das bei mir die Intensivstation war (wobei alle problematischen Unfallpatienten nach Stuttgart ausgeflogen werden... in eine größere Klinik) - und die Chirurgische Ambulanz/Notaufnahme.
Braunülen legen hab ich vielleicht 3x gemacht, Blutentnahmen sind auch nicht regelmäßig für mich zu machen...
Naja, aber darum geht es ja auch eigentlich nicht in der Pflege.
Eigentlich ist das meiste ziemlich langweilig.. eher Altenheim bei uns..
Wunschpraktikum gibt es hier nicht.
2xInnere, 3xChirurgie, Gynäkologie, Neugeborene, Psychiatrie, Sozialstation, Intensiv, Chir. Ambulanz. Das sind alle Einsätze meiner Ausbildung.
Möglichkeiten gibt es beim Rettungsdienst höchstens indem man privat anfragt, aber das wird vielleicht bei euch auch anders gehandhabt. Ist bei uns aber jedenfalls nicht üblich.
So, genießt die Zeit, vergesst das PFLEGEN nicht ;-) Im Examen möchte keiner was von einer Rettungsstelle und Braunülen wissen ;-)
Aber bis dahin empfehl ich natürlich wärmstens die ITS, da lernt man sehr viel, medizinisch UND pflegerisch!!!
Haut rein! :-top

Dr.Hibbert
01.01.2007, 13:35
Möh, ich muss morgen wieder auf meine heißgeliebte Neuro Station nachdem ich drei Wochen frei hatte. Süßes, süßes frei. Ein Leben fern ab von blöder Pflege.

Hab nen Kater, keine Lust morgen zum Frühdienst zu gehen und werde es dennoch tun. Und übermorgen auch und auch in drei Tagen...

ich bin an einer Uniklinik, was an sich okay ist. Es gibt bestimmt viel zu sehen. Aber Innere ist halt in den meisten KHs beschissen denke ich. Vor allem wenn das Team nur aus Dumpfbacken besteht.

So, genug rumgeheult jetzt, ich trinke noch nen Liter Wasser (um der Dehydratation vorzubeugen ;-) )