Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was macht die Krankenpflege-Ausbildung?
el suenio
10.04.2012, 11:54
@Skyreaver
Bei uns unterrichten nicht mal Ärzte, also auch keine Studenten. Es gibt nur Pflegepädagogen, die den Unterricht halten. Ob sich das im zweiten und dritten Ausbildungsjahr noch ändern wird, weiß ich nicht.
Was anderes: Seid ihr denn mit eurer Wahl zufrieden? Ich habe ja auch überlegt die Ausbildung zu machen, als ich dann aber im Praktikum gesehen habe wie die Pflegeschüler behandelt werden habe ich den Gedanken doch ganz schnell verworfen. Das war wirklich das allerletzte.
Nun ja, was heißt zufrieden sein mit seiner Wahl. Man kann sich nicht immer aussuchen, was man macht. Natürlich hätte ich lieber direkt angefangen zu studieren, aber den entsprechenden Durchschnitt habe ich nun mal nicht. Da bleibt dann nicht so viel anderes übrig, als über eine Ausbildung zum Ziel zu kommen. Am nächsten verwandt ist da nun mal die GuKPfl. Ich muss sagen, dass mein Probehalbjahr eine einzige Katastrophe war. Die Schwestern waren unbeschreiblich unfreundlich, unmenschlich und fies. Ich könnte ganze Bücher darüber verfassen, wie unsozial die sich benommen haben. Um nur wenige Beispiele zu nennen: Wenn ich morgens kurz vor 6 Uhr zum Dienst kam, musste ich bereits anfangen, die Patienten zu waschen, während alle anderen Schwestern bis kurz vor 7 in der Küche saßen und Kaffee getrunken haben. Einen Dank habe ich dafür nie bekommen, ganz im Gegenteil. Pause musste ich immer alleine machen. Einmal war ich drei Stunden alleine auf der Station unterwegs, weil alle Schwestern Pause gemacht haben und sich die Köstlichkeiten schmecken ließen, von denen ich natürlich auch nie was abbekam, obwohl ich häufig Süßigkeiten für alle mitgebracht habe. Sehr gern wurde ich auch mitten im Patientenzimmer angeschrien, dass ich dies und das falsch gemacht hätte. Hat mir natürlich auch nie jemand gesagt, wie es geht. Die Stationsschwester war sowieso furchtbar, die konnte nur schreien. Einmal hatte ich einen USI nicht richtig zusammengebaut, ich hatte keinen Filter eingelegt. Hatte das Teil ja auch noch nie benutzt und es hatte keiner Zeit, mir was zu zeigen, wie immer. Jedenfalls ist die abgegangen wie eine Rakete und meinte "Gucken Sie sich doch mal die Grütze an, die Sie da gemacht haben. Wenn Sie das auf der nächsten Station auch so machen, gibt es Tote". Ach ja, was hab ich dort geheult, weil ich nur angeschnauzt wurde. Das war nur ein winziger Ausschnitt, gibt noch bessere Geschehnisse.
Jetzt bin ich aber dafür auf einer Station, mit der ich super zufrieden bin. Mir werden Sachen gezeigt, die Schwestern sind nett zu mir, ich darf mit essen, mich mit ihnen unterhalten, werde nicht angeschnauzt, wenn ich mal was falsch machen. Es ist also nicht überall gleich. Aber eines kann ich sagen: Wenn man so eine dämliche Station erwischt hat, lernt man auch was Wichtiges...Nämlich die Freundlichkeit anderer viel viel mehr zu schätzen und zumindest weiß ich jetzt, wie ich mal ganz sicher nicht werde. Denn wie die mit den Patienten umgegangen sind, möchte ich hier lieber nicht erwähnen.
NitroBacter
10.04.2012, 17:04
Das Hört sich ja richtig besch***en an. Ich hätte mir das nicht gefallen lassen, hääte ich gleich n Gespräch mit dem Ausbildungsverantwortlichen Pfleger bei uns gesucht. Man soll auf Station ja lernen, man kann nicht erwarten dass der Azubi alles perfekt kann, und als Aushilfe ist er auch nicht gedacht. Tut mir leid für dich auch noch in der Anfangszeit eine solche Station erwicht zu haben.
Asclepia
11.04.2012, 17:05
Ich fand die Ausbildung auch nicht immer so prickelnd, besser wurde es im 2. und vorallem 3.Lehrjahr. Zwischendurch fand ich es arg langweilig und der Schichtdienst hat sein übriges getan. Daran gewöhnt man sich.
Nach Beendigung der Ausbildung bin ich nun echt voll zufrieden und arbeite jetzt seit 2,5 Jahren. Sollte ich doch mal einen Studienplatz kriegen, ich werde es vermissen :-love
el suenio
11.04.2012, 20:47
Das Hört sich ja richtig besch***en an.
Ja, das trifft es ziemlich genau. Wie oft hab ich mir gewünscht, dass das, was ich mache, in irgendeiner Art und Weise gewürdigt wird. Ich hab alles, was mir gesagt wurde sofort gemacht, hatte immer gute Laune und war sehr nett zu denen. Selbst wenn meine Dienstzeit schon vorbei und alle Schwestern meiner Schicht weg waren, hab ich gefragt, ob es noch was zu tun gibt und ich helfen soll. Also ich hab mich wirklich sehr angestrengt, dennoch wurde mir zum Abschluss gesagt, dass sie das Gefühl gehabt hätten, ich würde mich Zitat: "zu etwas Höherem berufen fühlen". Das hat mich ehrlich gesagt schon sehr geärgert. Wie oft habe ich stundenlang Müll sortiert, Schränke ausgewischt und Lieferungen einsortiert...Vor Weihnachten ganze Tage lang. Hab ich kein Problem damit, aber ich hab mich nie drüber beschwert und dennoch wird man so negativ eingeschätzt.
Ich hätte mir das nicht gefallen lassen, hääte ich gleich n Gespräch mit dem Ausbildungsverantwortlichen Pfleger bei uns gesucht.
Das habe ich auch gemacht. Ich hab mit der oberen Praxisanleiterin drüber gesprochen, sogar mit meinen Eltern zusammen, weil das zeitweise wirklich kein Zustand mehr war. So hat es mir super gut gefallen, mit den Patienten kam ich sehr gut klar, das hat mir viel Spaß gemacht, aber die Schwestern...Jedenfalls ist die Praxisanleiterin überhaupt nicht drauf eingegangen und meinte die ganze Zeit, dass ich mehr Eigeninitiative zeigen müsste. Ohne Eigeninitiative hätte ich die Station gar nicht überlebt, denn mir hat so gut wie nie jemand was gezeigt. Am ersten Tag bin ich beim FSJ mitgegangen, um was zu sehen, sonst wurde mir nicht erzählt, was ich so zu tun habe (CAVE: Ich hatte keinerlei Vorerfahrung). Wenn ich irgendwas gefragt habe, wurde jedesmal gesagt "Probieren Sie doch schon mal, wir haben jetzt keine Zeit". Das war für mich sowieso der Spruch des Probehalbjahres.
Tut mir leid für dich auch noch in der Anfangszeit eine solche Station erwicht zu haben.
Ja, schön war es nicht, aber wie gesagt, man lernt andere, die sich nicht so verhalten, viel mehr zu schätzen. Ich fand das zuerst unglaublich, dass die mit den menschlichen Kompetenzen in dem Beruf arbeiten können, aber irgendwie scheint das ja zu funktionieren...Zum Leidwesen aller, die das ertragen müssen, sei es Patient oder Azubi.
Ich fand die Ausbildung auch nicht immer so prickelnd, besser wurde es im 2. und vorallem 3.Lehrjahr.
Das macht mir Hoffnung, danke :D Aber jetzt ist es bei mir auch schön, die sind sehr nett zu mir.
Nach Beendigung der Ausbildung bin ich nun echt voll zufrieden und arbeite jetzt seit 2,5 Jahren. Sollte ich doch mal einen Studienplatz kriegen, ich werde es vermissen
Und das beruhigt mich noch mehr, das lässt hoffen. Ich werde vermutlich auch erst mal eine gewisse Zeit in dem Beruf arbeiten müssen, da will man sich natürlich nicht jeden Tag auf Arbeit quälen müssen.
Also Fazit: Es kann nur besser werden! Und das wird es ganz bestimmt, red ich mir jetzt mal ein :D
Und sorry, dass ich euch hier meine Lebensgeschichte auftische :D
][truba][
25.05.2012, 18:18
Waddn hier los? Gibts keine mehr?
NitroBacter
26.05.2012, 16:57
Doch hier is noch einer ^^, hab gerade meinen Einsatz in der Rehaklinik beendet war ganz interessant aber mit Pflege war da nicht viel los, ich hoffe das ich nicht alles verlernt hab ;)
*milkakuh*
27.05.2012, 21:27
Hier steckt auch noch eine! ;-) Habe im Moment meinen psychatrischen Einsatz. Auch sehr interessant! :-)
Moin,
ich habe letztes Jahr die GKP-Ausbildung begonnen und erlaube mir einfach mal, ein Zwischenfazit zu ziehen.
Den praktischen Teil der Ausbildung empfinde ich bis jetzt als durchaus spannend. Ich war bis jetzt auf einer chirurgischen und einer internistischen Station und es hat eigentlich immer Spaß gemacht. Klar, man ist im ersten Lehrjahr - also hauptsächlich für Essen austeilen, Waschen, und BZ+VZ messen zuständig. Wenn man sich aber nicht total blöd anstellt, interessiert ist und nett fragt, bekommt man von den Schwestern und den (netten) Ärzten auch mal etwas erklärt.
Zum theoretischen Teil kann ich leider nicht viele positive Worte verlieren. Hat man ein Abi, stellt die Ausbildung keine große Herausforderung dar. Anatomie ist doch sehr interessant, allerdings auch nicht wirklich tiefgründig (okay, braucht man dann ja auch nicht). Der Lehrer erklärt bei vorhandenem Interesse aber gerne auch mehr. Leider ist das Leistungsniveau doch sehr ungleichmäßig, da von Mittelschüler bis Hochschulabsolvent alles mit dabei ist. Dazu kommen noch eine gefühlt extrem hohe Anzahl von "sinnlosen" Lehrveranstaltungen, in denen es um Lernmethoden, Pflegegeschichte etc. geht. Ich freue mich trotzdem auf das 2. Lehrjahr und auf die Krankheitslehre, sowie auf Einsätze auf der ITS und in der ZNA.
Wie ist denn das Niveau bei euch so ?
*milkakuh*
31.05.2012, 11:02
Wie ist denn das Niveau bei euch so ?
Im Praktischen kann ich deine Aussagen nur bestätigen. Allerdings wird im zweiten Lehrjahr besser! ;-) Man kann einfach mehr und darf viel eigenständiger arbeiten.
Die Theorie ist bei uns ganz unterschiedlich. Das Niveau unserers Pflegeunterrichtes und den "Nebenfächern" wie Geschichte der Pflege, Umwelthygiene, Psychosoziale Fächer etc. empfinde ich häufig als eher niedrig. Vieles ist Allgemeinwissen. Der Krankheitslehreunterricht ist bei uns allerdings größtenteils super. Diese Fächer werden bei uns ausschließlich von Assistenz- oder Oberärzten unterrichtet. Das hebt das Nievau natürlich deutlich und ist häufig auch sehr spannend. Leider fehlen die molekularen Abläufe häufig aber ich denke das kann man in einer Pflegeausbildung auch nicht erwarten. Wenn mich etwas besonders interessiert lese ich es eben zuhause einfach nach und den Rest werden wir im Studium schon noch früh genug lernen! :-)
Viele Grüße!
][truba][
01.06.2012, 21:20
Also das mit dem Niveau bzw. sinnvollem Unterricht ist wohl ein Problem jeder Ausbildung/Studium.
Es gibt immer (auch im Medizinstudium) genug Sachen bei denen man sich denkt "Wofür brauche ich das?".
Das hab ich in der Schule so gesehen, in der Ausbildung, im Studium und das wird es vielleicht auch später bei der Facharztausbildung geben?
Die Geschichte der Pflege/Medizin etc. pp. ist, wie von euch angesprochen, eben z.B. so ein Fach aber auch das Gehört eben zu einer "Grundausbildung" ;) Augen zu und durch.
Genießt einfach die nicht ganz so anstrengenden Unterrichte/Lerneinheiten und habt Spass. Das dicke Ende kommt dann schon noch ;)
MfG Thomas
el suenio
03.06.2012, 16:50
Zum Niveau hatte ich ja schon was gesagt. Ich finde das Niveau schon ziemlich hoch, für Realschüler teilweise definitiv zu hoch. Ich bin froh drüber, dass man nichts geschenkt bekommt und sich schon ab und zu ins Zeug legen muss, aber einige andere haben schon ordentlich zu kratzen.
Morgen muss ich raus aus dem KH und ab ins Pflegeheim. Ich hoffe so sehr, dass die vier Wochen schnell vorbei sind, das ist so gar nicht mein Ding. Reine Pflege und kein KH mehr um mich, das beunruhigt mich irgendwie sehr...
PumpkinSouup
03.06.2012, 20:58
Hallo ihr lieben :)
bin gerade am Abi machen - eine Prüfung fehlt mir noch ;)
Da ich damit rechne, nicht sofort einen Studienplatz zu bekommen, habe ich auch schon einen KrPfl-Ausbildungsplatz.
Ich werd mich glaub trotzdem noch für einen Studienplatz bewerben, wahrscheinlicher ist aber, dass ich im Oktbober mit der Ausbildung anfange.
Wie gefällts euch so? Niveau? Mitschüler?
Hat jemand von euch vor, die Ausbildung evtl abzubrechen, falls doch eine Zusage kommt? Oder ist es schlauer die Ausbildung in jedem Fall abzuschließen? :D
LG, Anna
Fleming11
03.06.2012, 21:22
Moin, nach meinem Abitur und Zivildienst habe ich mich nach langem Überlegen gegen das Medizinstudium entschieden und bin szusagen zu der schönen Betriebswirtschaftslehre "geflohen". Allerdings ist mir dann doch schnell klar geworden, dass ich doch bei Medizin bleiben möchte weshalb ich voraussichtlich dieses Jahr eine Ausbildung zum OTA oder GKP beginnen werden.
Wie steht ihr dazu, dass es theroetisch jedes Jahr möglich ist, dass die Zulassungsmöglichkeit über Wartesemester abgeschafft werden könnte und eventuell die Personen, die zu dem Zeitpunkt schon mehrere Jahre gewartet haben, die endgültige Chance auf einen Medizinstudienplatz verwährt wird? Das beschäftigt mich schon ein wenig, wäre auf jeden Fall ein unerwarteter heftiger Schlag in das Gesicht...
Grüße!
Skyreaver
04.06.2012, 17:59
Halte ich für unwahrscheinlich.
Hallo ihr lieben :)
bin gerade am Abi machen - eine Prüfung fehlt mir noch ;)
Da ich damit rechne, nicht sofort einen Studienplatz zu bekommen, habe ich auch schon einen KrPfl-Ausbildungsplatz.
Ich werd mich glaub trotzdem noch für einen Studienplatz bewerben, wahrscheinlicher ist aber, dass ich im Oktbober mit der Ausbildung anfange.
Wie gefällts euch so? Niveau? Mitschüler?
Hat jemand von euch vor, die Ausbildung evtl abzubrechen, falls doch eine Zusage kommt? Oder ist es schlauer die Ausbildung in jedem Fall abzuschließen? :D
LG, Anna
Hey Anna,
hab mich dazu ja schonmal geäußert (http://www.medi-learn.de/foren/showthread.php?t=16842&p=1532962&viewfull=1#post1532962) und kann nur bis Stand jetzt (Ende 1.LJ) sprechen. Das Niveau empfinde ich als relativ niedrig (hab nen 2,2 Abi und danach 3 Semester Studium). Als Abiturient ist die Ausbildung auf jeden Fall locker zu packen (mag auch von Ort zu Ort unterschiedlich sein). Man muss halt immer auch bedenken, dass es alle packen müssen - sei es jetzt der 16jährige Realschüler oder die 18jährige Abiturientin mit 2,0 Abi und Vorerfahrung.
Bei den Mitschülern gibts auch immer unterschiedliche Typen. In meiner Klasse sind schon ein paar Leute, die danach Medizin oder irgendwas pflegebezogenes studieren wollen.
Die Praxis macht aber auf jeden Fall Spaß - allerdings sollte man schon offen sein und auch gerne im Team arbeiten wollen. Eine gewisse Stressresistenz schadet sicherlich auch nicht ;-) Man sieht viele, wenn auch nicht immer schöne, Dinge, kommt viel in der Klinik rumm und lernt viele Patienten kennen, die teilweise sehr interessante Geschichten zu erzählen haben. Ich gehe jedenfalls immer mit einem guten Gefühl nach Hause und weiß, dass ich an dem Tag etwas sinnvolles getan habe.
Trotzdem freue ich mich, wenn es dann soweit ist und ich endlich Medizin studieren kann ;-) Ich würde die Ausbildung auch definitiv zu Ende machen - du lernst einfach unheimlich viel im Umgang mit den Patienten und man ja später auch noch super studienbegleitend ein paar Dienste schieben.
PumpkinSouup
10.06.2012, 21:47
Danke für die nette Antwort :)
Ich bin offen für alles und die Belastung wird als Ärztin bestimmt nicht kleiner - also sollte ich damit schon klarkommen :P
Ich hoffe auch auf ein paar gleichaltrige Mitschüler(innen). Irgendwie freue ich mich auch schon auf die Ausbildung, is einfach mal was anderes als die ewige Schule! Allerdings hab ich auch bissl Bedenken, dass ich wenn die Ausbildung so easy ist, dann im Studium zu blöd zum Lernen bin :D
Ich wart jetzt aber erstmal noch auf meine Abiergebnisse ;)
Wie steht ihr dazu, dass es theroetisch jedes Jahr möglich ist, dass die Zulassungsmöglichkeit über Wartesemester abgeschafft werden könnte und eventuell die Personen, die zu dem Zeitpunkt schon mehrere Jahre gewartet haben, die endgültige Chance auf einen Medizinstudienplatz verwährt wird? Das beschäftigt mich schon ein wenig, wäre auf jeden Fall ein unerwarteter heftiger Schlag in das Gesicht...
Das würde mich auch mal interessieren.
Hallo leute,
ich mache zurzeit ebenfalls eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin ( seit 10/2011) und möchte auch gerne danach medizin studieren. Nach dem Abi habe ich mich bei hochschulstart.de beworben, obwohl ich wusste, dass meine Chancen sschlecht stehen und ich wurde wie geahnt nicht angenommen.Daher hab ich die Ausbildung angefangen, weil ich denke , dass es eine Basis für das studium,falls man zugelassen wird.
Es ist klar, dass man sich anfangs mit den Gedanken anfreunden muss nicht das gewünschte Studienfach studieren zu können, allerdings kann man die Ausbildungszeit schön geniessen und es zum Studium schaffen.Deswegen sehe ich es als eine Bereicherung die ASusbildung machen zu dürfen und würde auch diese Chance nutzen,um diese so gut wie möglich zu beenden. :)
LG Lin2
][truba][
20.06.2012, 20:20
Also das die Wartezeit einfach so abgeschafft wird ist eigentlich nicht wirklich so einfach möglich.
Im Grundgesetz ist ja geregelt das jeder ein Anrecht darauf hat das zu studieren was er möchte (also Sinngemäß aber hier gibts bestimmt jemanden der den Paragraphen drauf hat :) ) und deshalb muss jedem die Möglichkeit gegeben werden dieses auch zu erreichen. Da man ja weiß das eine schlechte DN diese Chance nicht wahren würde, hat man ja diese Wartezeit eingeführt. Deshalb kann man die auch nicht so einfach (ohne Kompensation) abschaffen.
Ansonsten wünsche ich euch weiterhin viel Spass bei der Ausbildung und der Arbeit. Genießt die Freizeit und die Zeit mit den Menschen zu arbeiten denn während des Studiums ist der Spass und die Freizeit doch relativ stark limitiert und die Masse an Kram der sinnlos erscheint eher noch größer als während der Ausbildung (Was aber wohl auch daran liegt das die Masse hier an sich unwahrscheinlich größer ist!).
Mir fehlt auf jeden Fall nach der 8ten Stunden in der Bib immer öfter meine Arbeit und die entspannte Zeit die ich während der Ausbildung und danach während der Arbeit hatte!
MfG Thomas
Ich habe über Wartezeit mit unserer Juristin im Rahmen des Rechtskundeunterrichtes diskutiert. Sie meinte, dass man sie sehr wohl abschaffen könne, denn das mit dem offenstehen sei ja gewährleistet, weil jeder die Chance hätte, ein gutes Abi hinzulegen. Sie ist der Meinung, dass das reiche.
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