Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was macht die Krankenpflege-Ausbildung?
//stefan
16.11.2012, 19:05
Naja... ich hab ja schon ein paar Jahre Anästhesie und Rettung hinter mir. Du machst das schon gut... ich hatte in der mündl. Prüfung ein mal nen krassen Denkfehler drin, die haben mich dann aber "in die richtige Richtung zurückgefragt". Solang man weiss was man sagt ist gut, wir hatten auch welche die aus Unwissen NIX sagen konnten. Das ist dann doof! :D
*milkakuh*
16.11.2012, 19:08
Naja... ich hab ja schon ein paar Jahre Anästhesie und Rettung hinter mir.
Das beruhigt mich jetzt schon wieder etwas! :-) Ich werde berichten, welche Note ich bekommen habe...
//stefan
17.11.2012, 13:44
Geb nicht so viel auf das, was andere können oder behaupten zu können... das merk ich auch grade im Studium. Wenn icjh mir manch andere als lernerische "Leitfigur/Vorbild" nehme, dann würde ich in tiefste Depression verfallen. Was zählt ist deine Note, und den Weg dahin gehst nur du! Also: Weitermachen!
*milkakuh*
17.11.2012, 15:46
Vielen Dank Stefan, danke sind echt hilfreich. Ich werde vesuchen, mich weniger an anderen zu orientieren! :-)
NitroBacter
17.11.2012, 17:05
Oh mann, was ist denn da los? Milka machst du wirklich ne Krankenpflegeausbildung? Wir haben nämlich bei uns mit Diagnosestellung etc. exakt nichts am Hut, war ja geschockt als ich den Prüfungspost gelesen habe :O
Hallo zusammen,
wieder mal ein kleines Update meinerseits. Habe nun fast den ersten Schulblock meiner Ausbildung geschafft und beginne am Montag die 4-tägige ambulante Hospitation in einer Tagesklinik für Psychiatrie. Danach eine Woche stationärer Hospitation auf der Inneren, meine ich, und dann noch ne Woche Schule UND DANN! geht es in den ersten, richtigen Praxiseinsatz - (Unfall-/-Hand- und Orthopädische) Chirurgie. Bin sehr gespannt! :)
el suenio
17.11.2012, 17:25
Ja, zu uns wird auch ständig gesagt "Sie dürfen keine Diagnosen stellen, das macht der Arzt und geht Sie nichts an" und die Steigerung in Erste Hilfe war "Sie dürfen den Tod nicht feststellen, auch wenn der Kopf daneben liegt":-)) In einigen LK's müssen wir dennoch wenigstens Diagnosen begründen und aufzählen, welche diagnostischen Maßnahmen wir weshalb durchführen würden. In der Art und Weise wie milka das machen musste, kenne ich es allerdings auch nicht.
*milkakuh*
17.11.2012, 17:34
Oh mann, was ist denn da los? Milka machst du wirklich ne Krankenpflegeausbildung? Wir haben nämlich bei uns mit Diagnosestellung etc. exakt nichts am Hut, war ja geschockt als ich den Prüfungspost gelesen habe :O
Jap, mach wie ihr auch die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin. Unser Dozent in Krankheitslehre (Internistischer Oberarzt und Privatdozent) findet es wichtig, dass wir Diagnosen stellen können, und im Notfall richtig (auch ohne Arzt) handeln und wichtige diagnostische Maßnahmen einleiten können. Er meint, dass dies durch den zunehmenden Ärztemangel in den Kliniken immer mehr zu unserer Aufgabe wird. Also sind auch unsere Prüfungen so! Außerdem sollen wir auf Station mitdenken und Fehler der Ärzte erkennen ;-)
//stefan
17.11.2012, 21:38
MItdenken ja.... Diagnsotik einleiten okay. Aber im Krankenhaus wird es wohl kaum zum Ärztemangel kommen, der eine ärztliche Akutversorgung verhindert! Ich finde es aber richtig, mal einen anderen Blick auf den Patienten werfen zu können.
Nunja, hier wollte man eigentlich auch schon längst die Pflegediagnosen einführen, allerdings gibts es dazu wohl noch keine Lehrbücher...
Absolute Arrhythmie
18.11.2012, 21:25
Mein Wort aus der Praxis: Ich werd doch nicht fürs Denken bezahlt! ;)
Erdbeermond
19.11.2012, 11:04
Hey ihr Lieben, darf ich mich mal bei euch einreihen?
Mich langweilt die Ausbildung so unglaublich... Ich hab jetzt noch zwei Monate vor mir, dann hab ich schriftliches Examen und ich habe keine Lust. Am liebsten würde ich jetzt alles hinschmeissen....
Im Sommer war ich 8 Wochen auf der Intensiv, da wars wirklich schön und ich hab da auch ne Stelle danach (falls es mit dem Studienplatz nicht klappt) und jetzt komm ich zum Examen wieder auf die Horror-Uro-Gyn-Station und hab das Gefühl, ich kann gar nix :(
Es macht mich wahnsinnig... Ich hab überhaupt keine Motivation zum lernen, nachdem die eine Ärztin gesagt hat, jeder, der sich die Jahre über so mit ner 3 gehalten hat, besteht schriftlich definitiv.
*milkakuh*
19.11.2012, 16:16
Ich kann dich so gut verstehen Erdbeermond, zumal die Examensnote ja für den Ausbildungsbonus keine Rolle spielt.
Aber: Jetzt hast du es doch bald geschafft (und das eine halbes Jahr früher als ich, darum beneide ich dich jetzt schon ;-)). Zähne zusammenbeißen und lernen! Ich hatte gerade die mündlichen Zwischenprüfungen und hatte auch keine Lust zu lernen, hab ein paar Wochen davor angefangen mal hier und da lieblos was zusammenzuschreiben und zu markieren weil ich dachte, dass ich das meiste ja eh weiß...Habe dann erst so richtig 2 Tage vorher angefangen zu lernen und dafür zumindest in einer Prüfung die Quittung bekommen (denke ich!). Mein Fazit ist also, dass man sich nicht zu sicher sein sollte, auch wenn man Medizin studieren möchte.
Warum hast du das Gefühl, dass du auf Gyn und Uro nichts kannst? Sind die Tätigkeiten so einseitig? Ich bin auch gerade auf einer urologischen Station (außer heute, da wurde ich auf dieIMC geschickt :-top) und darf dort im Gegensatz zu anderen Stationen ziemlich viel machen: alle Verbände machen; ZVK, Drainagen, Cystofix, BDK, Klammern und Fäden ziehen und natürlich alles was noch so dazu gehört. Aber stimmt schon, die Arbeit auf Intensiv ist einfach was anderes. Nehm dir das doch als Motivation für die Prüfungen, denn da kommst du ja über lang oder kurz wieder hin (entweder nach der Ausbildung als examinierte Schwester oder vielleicht während oder nach dem Studium!)!
Du schaffst das! Und bloß nicht auf der Zielgeraden schwächeln!
Absolute Arrhythmie
20.11.2012, 11:29
@Erdebeermond: Ich stand einige Male während der Ausbildung auch am Abgrund, jetzt bin ich aber froh, dass ich es damals durchgezogen habe. Das Lernen fürs Examen fand ich dann eigentlich ganz cool, und das Examen selber war dann halb so wild wie erwartet, obwohl ich es ohne Lernen nicht gepackt hätte (und ich stand die ganzen drei Jahre zwischen Eins und Zwei!). Also Lernen ist schon zu empfehlen...
Vor allem die Mündliche ist nicht zu unterschätzen, da sind bei mir im Kurs einige auf die Schnüss gefallen, die meinten das ginge ja so nebenbei...
Ich hatte auch den Eindruck duch die Examensvorbereitung einige sinnvolle Infos über mein eigenes Lernverhalten zu bekommen. Also mit welchen Methoden lerne ich gut, wieviel Zeit brauche ich, usw usf.
Und am Ende war es einfach super fürs Ego, mit ner Eins da raus zu gehen :)
*milkakuh*
21.11.2012, 07:58
Bestaaaaaaaaaaaaaanden! Pflege: 1, Psychologie 2+, Krankheitslehre 2-3. In Krankheitslehre sprechen wir aber nochmal mit dem Dozenten, weil wir das Krankheitsbild nie gesprochen haben! ;-)
el suenio
21.11.2012, 09:16
Herzlichen Glueckwunsch, das ist doch super! In Pflege waere ich nie so gut, da fuerchte ich mich jetzt schon:-oopss Dann kann die richtige Pruefung ja kommen.
Absolute Arrhythmie
21.11.2012, 12:01
Na das klingt doch solide, glückwunsch!
//stefan
21.11.2012, 13:40
Super!!! Aber ihr habt COPD nie besprochen...???
*milkakuh*
21.11.2012, 14:11
COPD an für sich schon. Aber die Akutsituation der COPD eben nicht....und ich sollte ja auch Therapiemöglichkeiten nennen (Salbutamol, Spiriva, Heimsauerstoff). Naja, zumindest weiß ich es jetzt fürs Examen! ;-)
NitroBacter
22.11.2012, 15:58
Glückwunsch auch von mir :)
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