Anmelden

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was macht die Krankenpflege-Ausbildung?



Seiten : 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 [160] 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177

NitroBacter
06.12.2013, 16:18
Wie, ihr habt Geschichte und Ethik? :-/
Wir haben Lernfelder die verschiedene Themen beinhalten und die Beiden gehören dazu :/
ps. Im Moment ist's mal wieder richtig schei*e in der Praxis, bin froh wenn ich wieder in der Schule bin

sheep
06.12.2013, 16:47
leute, ich bin so happy!! das erste uni-modul (schwerpunkt bewegungsapparat mit unfall/ortho/radio) ist bestanden! :rock:

und das studi-leben ist (naja, bis auf die akut-prüfungsphasen :-oopss) echt ne geile erfahrung - lasst euch also nicht davon abbringen & behaltet euer ziel immer hübsch vor augen! :-top

geschichte und ethik gab's bei uns aber auch... ziemlich öde sache, zumal die betreffenden dozenten auch immer so wirken, als seien sie permanent auf haldol... :-oopss

wie's aussieht, werd ich jetzt im dezember und evtl. nochmal im märz/april die gelegenheit bekommen, kp-schüler zu traktieren :-)) an der schule herrscht grad krankheitsbedingt akuter dozenten-mangel, weshalb ich wohl zukünftig bissl ana/physio/chirurgie/ortho/uro & gyn unterrichten darf... :-))

el suenio
12.12.2013, 14:05
Ich hatte heute eine Übung mit der Schule. Ich fasse mal zusammen: Also waschen kann ich auch nach drei Ausbildungsjahren noch nicht, dafür aber Patientenvorstellung, Blutentnahme, Infusion richten und die Dokumentation/Pflegebericht. Das war ohne Mängel, immerhin, wenigstens was :-)) Und am lustigsten war die Begleitung der Visite. Was macht man, wenn 5 ausländische Ärzte zur Visite ins Zimmer kommen und sich gegenseitig in einer Sprache, die so ähnlich wie Deutsch klingt, irgendwelche Anordnungen zuflüstern? Ich musste schon leicht grinsen. Ich stand zum Glück genau daneben und hab alles verstanden, aber meine Praxisanleiterin hat nichts mitbekommen, sodass dann irgendwann mal jemand gefragt hat, ob es nicht etwas lauter und deutlicher geht, weil ich auch noch mitschreiben muss :-))
Na ja und waschen...Kann ich einfach nicht, was soll's :-)) Ich glaub, ich kann das noch 10 Jahre machen und wirke dabei immer noch irgendwie verwirrt^^

NitroBacter
12.12.2013, 15:33
Haha suenio, das mit dem Waschen ist immer so eine Sache, wann macht man das schonmal so wie es in der Übung oder Prüfung verlangt wird? ;) Der Rest klingt sehr bekannt, was die ausländischen Ärzte betrifft ^^

sheep
12.12.2013, 18:02
du hast mein vollstes verständnis, el suenio ;-) - ich hab das waschen damals auch sooo gehasst... :-oopss naja, ich mein - gewisse waschrichtungen (v.a. halt im intimbereich) haben ja durchaus so ihre daseinsberechtigung - aber außerhalb von praxisbegleitungen/prüfungssituationen hab ich diese ganzen bescheuerten techniken meist konsequent boykottiert. das waschen ist jetzt auch wahrlich nix, an dem ich die qualität einer krankenschwester messen würde^^

el suenio
12.12.2013, 18:31
Na, am schlimmsten war ja das Händedesinfizieren. Boah, ich hab es viel zu oft vergessen beim Waschen. Ich hab das auch gemerkt, aber mit der Konzentration war es heute irgendwie nicht so gut. Ich war ja schon froh, dass ich mich daran erinnern konnte, dass man zweimal waschen muss und dann das Wasser gewechselt habe :-)) Immerhin, aber dieses dämliche Hände desinfizieren vor den Handschuhen und nach den Handschuhen und nach jedem Griff zum Mülleimer und vor dem Anfassen von irgendwelchen Dingen auf dem gerichteten Wagen. Jaaa, das weiß ich theroretisch auch alles, aber praktisch ist das dann irgendwie ein bisschen anders :-))
Ich habe mich heute dafür mal wieder gefragt, WIE ich diese praktische Prüfung nur jemals bestehen soll...Ich war heute vorher sooooo extrem aufgeregt. Ging gar nicht. Mir war so schlecht, dass ich dort fast hinge:-kotz hätte und ich war der Verzweiflung nahe. Dabei ging es ja nicht mal um irgendwas. Aber allein die Vorstellung, dass mir da jemand zuschaut, Katastrophe...

sheep
12.12.2013, 18:54
ok, hygiene ist echt wichtig - nicht nur im rahmen der prüfung. das sind so abläufe, für die man wirklich ein bewusstsein entwickeln sollte, auch wenn's nervig sein kann, sich alle 3 meter die pfoten zu desinfizieren.

würde an deiner stelle im laufe der nächsten wochen mal ganz bewusst auf die händehygiene achten - je selbstverständlicher du damit im beruflichen alltag umgehst, desto routinierter setzt man sowas auch vor den augen der prüfer um.

el suenio
14.12.2013, 16:28
Ja, irgendwie wird die Desinfektion in der Praxis nicht so gelebt. An manchen Stellen macht es für mich auch einfach wenig Sinn, aber es ist halt so. Ich hab jetzt noch mal alle Punkte zusammengetragen, bei denen ich auf die (Hände)-Desinfektion achten muss, dann krieg ich das das nächste Mal sicherlich auch hin. Das letzte Mal hat es ja auch einigermaßen geklappt. Ich muss mir aber jedesmal vorher genau überlegen, wann ich denn meine Hände desinfizieren muss, weil das kein Mensch in der Praxis tatsächlich macht. Zumindest habe ich das noch nicht erlebt.

toni332012
16.12.2013, 16:14
Zum Thema "Waschen": gibt es jemanden, der das gerne macht?

"Vorexamen" läuft und meine Klassenkameraden sind deswegen alle stressig und nervig...
Donnerstag haben wir Lernfeld 1 geschrieben (Anatomie, Krankeheitslehre, Krankenbeobachtung), dran war: Frakturen, Niere, venöse Insuffizienz, Parkinson und natürlich Diabetes. Hab mich mit Absicht nicht vorbereitet und ich denke dafür war es ganz okay. Die Noten zählen sowieso nicht mehr, als bei einer normalen Leistungskontrolle.
Morgen schreiben wir Lernfeld 6 und 7: Pflegetheorien, Pflegeforschung, Recht, Qualitätsmanagment und Hygiene. 😒
Am Mittwoch Pflege und am Donnerstag haben wir eine mündliche Überprüfung zu Infusionen, Injektionen, Blutentnahme, Transfusionen, Drainagen und Untersuchungen.
Dann wäre dieser Theorieblock auch geschafft und ich darf über Weihnachten ins Hospiz..

Wo steckt ihr grad alle?

Hat jemand eine super kurze, einfache Erklärung zu den gängigen Pflegetheorien (Rogers, Roper, Peplau, Orem, Benner, Krohwinkel, Juchlie)? So richtig weiß ich nicht, was die von mir wollen.😪

el suenio
16.12.2013, 16:44
Na ja, so ungern wasche ich die Patienten ja gar nicht. Sicher, es gibt schönere Dinge, aber wenn man einen netten Patienten hat, ist das immerhin die Chance, um sich mal ein bisschen länger zu unterhalten. Sag mal, aus welchem Bundesland kommst du denn, toni? Wir haben ja genau diesselben Lernfelder...
Warte, ich schau gleich nach wegen der Pflegetheorien. Ich kann aber nicht zu allen Aussagen treffen.

toni332012
16.12.2013, 17:15
Na ja, so ungern wasche ich die Patienten ja gar nicht. Sicher, es gibt schönere Dinge, aber wenn man einen netten Patienten hat, ist das immerhin die Chance, um sich mal ein bisschen länger zu unterhalten.


Das ist richtig, aber irgendwie selten der Fall. Am meisten hasse ich es Patienten in der Nachtschicht irgendwann um 4.00 Uhr morgens zu waschen. Hoffentlich macht das mit mir mal keiner. Oder gerade ältere Damen aus dem Pflegeheim, die tausend Strümpfe dabei haben, aber gerade mal 2 Nachthemden.. Und wenn die dann schmutzig sind darf man dann kreativ werden. Keine Pflegemittel (gewohntes Deo/Parfum, Gesichtscreme usw.). Sicher haben wir auch sowas da, aber ich hätte als Patient lieber meine eigenen Sachen. Find diese Situationen irgendwie immer traurig.😪



Sag mal, aus welchem Bundesland kommst du denn, toni? Wir haben ja genau diesselben Lernfelder...


Ich komm aus Thüringen. Du?



Warte, ich schau gleich nach wegen der Pflegetheorien. Ich kann aber nicht zu allen Aussagen treffen.

Das wäre spitze😁

el suenio
16.12.2013, 18:10
So, jetzt war ich noch anderweitig unterwegs, aber die Antwort kommt...Ich fasse mal zusammen, was mir wichtig erscheint:
Orem: Theorie großer Reichweite, Bedürfnismodell
3 Teiltheorien mittlerer Reichweite
--> 1.Theorie der Selbstpflege
--> 2.Theorie des Selbstpflegedefizits
--> 3.Theorie der Pflegesysteme
Hauptaussage: Menschen leben, indem sie für sich selbst sorgen. Durch Krankheit kommt es zum Verlust der Selbstpflegekompetenz. Hier greift dann die professionelle Pflege mit den drei möglichen Pflegesystemen.
Peplau: Theorie großer Reichweite, Interaktionsmodell
4 Phasen
--> Orientierungsphase
--> Identifikationsphase
--> Nutzungsphase
--> Ablösungsphase
6 pflegerische Rollen
-Fremde
-Unterstützende
-Lehrende
-Führende
-Ersatzperson
-Berater
3 Bündnisse
--> Aktiv-Passiv-Bündnis
--> Experten-Klienten-Bündnis
--> kooperatives Bündnis
3 Schlüsselaufgaben der PK
--> unspezifisches Wahrnehmen
--> gezielte Beobachtung
--> Kommunikation
Hauptaussage: Auf die Beziehung in der Pflege kommt es an!
Roper: Modell großer bis mittlerer Reichweite, Bedürfnismodell
12 Lebensaktivitäten
große Kritik am Modell (z.B. Sterben ist eine Lebensaktivität)
Hauptaussage: Während der Lebensspanne wird der Mensch durch verschiedene Einflussfaktoren in den Lebensaktivitäten beeinflusst. Es kommt immer wieder zu verschiedenen Abhängigkeitsverhältnissen und infolge dessen zu Individualität im Leben.
Krohwinkel: große Reichweite, Bedürfnismodell
AEDL-Strukturmodell
-gleich zu Roper, aber zwei AEDL's ergänzt
--> Soziale Bereiche des Lebens sichern
--> mit essentiellen Erfahrungen des Lebens umgehen können
deshalb Einsatz in der Altenpflege, weil da mehr essentielle Erfahrungen vorliegen (existenzfördernde/existenzgefährdende)
Rahmenmodell
-pflegerisches Interesse
-Zielsetzungen
-pflegerische Hilfeleistung
Pflegeprozessmodell
-Erhebung
-Planung
-Durchführung
-Ausführung
Managementmodell
-direkte Pflege
-Pflegedokumentation
-Pflegeorganisation und -koordination
Modell zum reflektierten Erfahrungslernen
-Erfassen
-Planen
-Durchführen
-Evaluieren

el suenio
16.12.2013, 18:15
Wenn du dazu eine konkrete Frage hast, kannst du gern fragen. Ich weiß zwar nicht, ob ich sie beantworten kann, aber ich werde es versuchen. Das war meine Zusammenfassung für die LK. Die Unterpunkte musst du dir natürlich noch mal genauer anschauen. Zu den anderen Theorien habe ich nicht, ich habe nur noch Roy und das Adaptationsmodell.

toni332012
16.12.2013, 18:19
Vielen Dank für deine Mühe und klasse, dass es so schnell geklappt hat. Es klingt schonmal logischer, als das was wir aufgeschrieben haben. Dann werde ich mir das Ganze nochmal verinnerlichen und mich morgen überraschen lassen! 😊

Edit: Denke deine Zusammenfassung und meine Notizen reichen für morgen erstmal. Danke für die Hilfe!

el suenio
16.12.2013, 18:27
Bitteschön, kein Problem. Ich drücke dir die Daumen!

Dummie
16.12.2013, 21:02
Also ich bin völlig am Verzweifeln... Die letzten beiden Wochen waren total toll. Lag wohl daran, dass es der Schulblock war :D Dort waren sogar in der Pathologie in Hannover und haben Präparate bekommen, die wir mit unserem ärztlichen Dozenten bestaunt haben. Er hat es echt drauf und konnte alles genaustens erklären. Und das sogar dann, wenn es völlig an seinem eigentlichen Fachgebiet vorbei ging. Ein beeindruckender Mensch. :)

Na ja, seit heute bin ich wieder im Praxisblock. Jetzt geht es ja auf die Festtage zu und irgendwie hatte ich es in Erinnerung, dass es jetzt auch etwas besinnlicher zu geht. Aber dass das nichts werden würde, kann ja auch nicht sein. Erst letzte Woche bei der Mitgliederversammlung wurde stolz gesagt, dass die Fallzahlen gestiegen sind und man trotzdem die Liegedauer verkürzen konnte - das ganze soll natürlich noch weiter forgesetzt werden, ist ja logisch.

Also heute in die Praxis gestartet und mit Waschen war eh nix, weil ich Spätdienst hatte. Daran lag es also auch nicht. Nein, es fehlte für den einen Bereich eine examinierte Fachkraft, so dass ich diese mit einer weiteren Oberkursschülerin sozusagen ersetzen durfte. Okay, klang zwar erst mal etwas heftig, aber ich bin eigentlich ein Fan von der Herausforderungen. Und es erschien ja auch gut machbar, weil der Bereich nicht so sehr gefüllt war... Na ja, es dauerts nicht lag und der Bereich füllte sich. Damit das ganze auch richtig viel Spaß macht, waren das auch alles Patienten, die operiert werden sollen. Also alles vorbereiten... Hier war das Labor nicht aktuell, da fehlte die Blutgruppe, usw. Richtig toll. Alles völlig daneben.

Wenn man das so liest, klingt das alles so harmlos, aber es war die absolute Hölle. Mir tut jetzt schon den Frühdienst leid, der morgen diese ganzen OPs bewältigen darf. Und noch mehr tue ich mir selber leid, der morgen wieder Spätdienst hat und den Mist auch noch ausbaden darf. Und noch schlimmer ist es, weil ich eigentlich nach morgen drei Tage frei gehabt hätte. Die sind natürlich auch abgesehen von einen Tag gestrichen. Ob der dritte Tag mir wirklich noch bleibt - ich weiß es nicht, die Woche hat gerade erst angefangen. Mein Zwischengespräch usw. kann ich auch nicht führen, weil fast alle Mentoren weg sind. Alles total genial.

Vorexamen hab ich dann im Januar. Ich bin echt am Zweifeln, was ich da überhaupt gerade mache. Das macht alles kein bisschen Spaß mehr. Und leider wirkt sich das mittlerweile sogar schon auf den Wunsch Medizin zu studieren aus. Ich hab das Gefühl, dass ich diesen Problemen damit nicht wirklich entgehen kann, sondern sie sogar noch schlimmer werden.

Vielleicht sollte ich BWL studieren. Vorkenntnisse hab ich hier bereits... Ach Leute, ich bin eigentlich eher ein stiller Mitleser, aber irgendwie musste ich das gerade mal niederschreiben.

NitroBacter
18.12.2013, 19:25
Solche Situationen, wie wir sie sicher schon alle zu genüge hatten, bringen bei mir immer nur den Wunsch endlich Medizin studieren zu können absolut zum Kochen, gut von dem Wunsch nach dem Studium im Krankenhaus auf Dauer zu arbeiten bin ich nach meinen Erfahrungen weg, aber das Studium ist das Zeil. :)

sheep
20.12.2013, 11:39
Am meisten hasse ich es Patienten in der Nachtschicht irgendwann um 4.00 Uhr morgens zu waschen. Hoffentlich macht das mit mir mal keiner.
oh gott leute, das macht ihr doch nicht ernsthaft - oder?? hätte mich als azubi jemand dazu aufgefordert, die pats mitten in der nacht der körperpflege wegen um den schlaf zu bringen, wär ich vermutlich arg unsachlich geworden :-kotz

ich find das selbst bei völlig weggetretenen pflegepatienten absolut daneben :-((

@dummie: ganz ehrlich, jeder von uns ist während der ausbildung schonmal eingeknickt und wollte alles einfach nur noch hinschmeißen... lass dich davon erstmal nicht einschüchtern, es kommen definitiv noch bessere zeiten! :-)

ich hatte die meiste zeit über auch keine lust auf den ganzen kram, hab zu beginn echt viel internistisch/geriatrisch/pädiatrisch arbeiten "müssen" und das waren bereiche, die mir bis heute so gaaar nicht liegen. im dritten jahr wurd's dann sehr viel cooler mit viel chirurgie, zna, wunscheinsätzen etc.pp. da findet eigentlich jeder so seinen schwerpunkt und mit dem examen in der tasche hast du dann ohnehin nahezu freie wahl, was deinen zukünftigen arbeitsplatz anbelangt. als ich direkt nach dem examen im op angefangen hab (nur weg von der peripheren grundversorgung!! :-D), hat mir der pflegejob sogar plötzlich richtig viel spaß gemacht und ich bin quasi jeden tag in meinem wunsch bestärkt worden, mit chirurgie/medizin exakt den richtigen weg einzuschlagen :-) also... lass dich nicht klein kriegen, das wird!!

was die ganzen pflegetheorien angeht, beneide ich euch übrigens kein stück. fand das ganze thema pflegewissenschaften/theorien immer absolut öde :-oopss und war deshalb mehr als froh, dass meine prüfung damals eher medizinethisch ausgerichtet war :-))

apropos medizinethik^^ ich hab meine letzte klausur vor weihnachten gestern geschrieben und bestanden *yay!* :-dance wissenschaftstheorien, alles über epidemiologische & klinische studien (typen, designs...), evidenzbasierte medizin, medizinethik. das modul war alles in allem sogar echt interessant :-)

wer sich für (aktuelle) forschungsthemen interessiert, kann ja mal auf http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed vorbeisurfen - ist die weltweit größte kostelose datenbank im bereich medizin und quelle vieler interessanter studien/artikel. vor dem "recherchieren"-seminar wusste ich gar nicht, dass es sowas tolles überhaupt gibt... :-)) :-lesen

ich wünsch euch ein schönes we (muss arbeiten, rufdienst ;)) - und allen prüflingen viel erfolg (taschakka!!! ihr :rock: das! :cool:)

müsst ihr weihnachten über eigentlich arbeiten? oder habt ihr frei? :-dance

*milkakuh*
20.12.2013, 11:57
Ich kann sheep da nur zustimmen: Durchhänger hatten wir alle! Aber es gibt doch auch immer wieder die schönen Momente in der Klinik! Haltet durch, es kommen auch wieder bessere Einsätze! :-)

Ich habe jetzt fast das erste Semester geschafft. Die Vorlesungszeit ist heute Abend offiziell vorbei, im Januar muss ich dann noch ein paar Klausuren schreiben aber das wird schon! Mir macht das Studieren wirklich Spaß! Am Anfang des Semester hatte ich echt ganz schön die Hosen voll vor dem Studium (und dann auch noch auf Englisch) aber die Sorgen waren fast unbegründet. Ich hab zwar nicht immer alle Colloquien (ähnlich zu 'nem Testat in Deutschland) oder Tests auf Anhieb bestanden aber alles immer zügig nachgeholt und jetzt steh ich ziemlich gut da und muss nichts mehr Nachholen. Ehrgeiz und Fleiß wird im Studium definitiv belohnt. Anatomie und Zellbio/Einführung in die Histo sind richtig interessant, sogar Chemie und Physik machen mir Spaß. Lettisch zu lernen finde ich übrigens auch ziemlich cool! :jump:

Ich wünsche euch allen jetzt schon eine schöne Weihnachtszeit! Falls ihr arbeiten müsst versucht die besondere Stimmung in der Klinik wahrzunehmen und verbreitet gute Laune! :xmas:

Kas*
22.12.2013, 18:36
Ihr schreibt Klausuren? Wir schreiben nur LK's, aber dafür ständig. Zurzeit jede Woche mindestens 2-3, gerne auch mehr. Und Vorträge hab ich in der Ausbildung auch schon mindestens doppelt so viele halten müssen, wie in den ganzen Jahren vorher zusammen. Das mussten wir im Gym glücklicherweise kaum machen. Aber ich bin froh drüber, denn so lauf ich nicht Gefahr, mich großartig zu langweilen.
Dass dich die Station gelobt hat, ist doch toll. Ist doch gleich mal ein sehr guter Anfang:-top Habt ihr denn irgendwelche Exkursionen, von denen du weißt? Wir wollen nächstes Jahr vllt. zu Körperwelten fahren. Ich habe sowieso schon Karten, ob wir mit der Klasse fahren oder nicht :-))

Die Antwort kommt bisschen verspätet, sorry. :D
Ja, wir schreiben Klausuren für die wir 90 Min. Zeit bekommen, ich war aber bis jetzt immer nach 30 Min. durch. Ich würde sie vom Umfang her als etwas "größere HÜ" (oder LKs wie du sie nennst) bezeichnen.
Ja, wir machen Exkursionen bzw. haben vor welche zu machen (wir wollen auch zu Körperwelten) und am Ende des 2. Jahres machen wir 'ne 5 tägige Klassenfahrt, die wir dann selbst organisieren (bzw. ich, denn den Posten habe ich schon übernommen. :D). Wir wollen evtl. ins Ausland fahren und das Klinikum bezahlt uns die Hälfte der Fahrt.

Sonst, die schriftlichen Probezeitprüfungen sind vorbei, habe sie auch alle mit guten Ergebnissen bestanden und habe seit dem 16.12. Urlaub. Ab dem 2.1. geht's dann für 8 Wo. in die Praxis.