Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was macht die Krankenpflege-Ausbildung?
Adrenalino
11.09.2008, 13:30
Sehr schön.
Bin wohl nicht der einzig verrückte hier.
Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein :-)
Falsch: Hier bin ich Schwamm, hier darf ich sein :-)) :-))
Und überhaupt: wen meinst du mit "verrückt" ??? :-angel
Och nö... eine Pflegeausbildung und Schwämme... geht das? ;-)
Während der Ausbildung war ich noch kein Schwamm :-)) Das kam erst hinterher, im Studium :-)) :-)) Aber arbeiten geht super als Schwamm, ich werd auch öfters mal auf mein tolles selbstgebasteltes Namensschild und auf meine Schuhe (Crocs mit SpongeBob-Jibbitz) angesprochen :-)) :-love
So lange du noch nicht mit gelbem Gesicht und Dauergrinsen herumläuft mach ich mir noch keine Sorgen ;-)
So lange du noch nicht mit gelbem Gesicht und Dauergrinsen herumläuft mach ich mir noch keine Sorgen ;-)
Und falls du doch so rumläufst: Mach Fotos davon :-))
//stefan
11.09.2008, 15:54
@Stefan: Vielleicht ändert sich deine Sichtweise durch den Einsatz. So durchgeknallt und Banane die Jungs und Mädels auch sein mögen, steckt meistens eine ziemlich krasse Geschichte dahinter. Häufig sind die ja nicht zum ersten mal psychotisch und leiden sehr unter der Erkrankung.
So richtig glänzen wirst du im RTW nicht. Die paar Minuten kann mich nicht viel richtig oder falsch machen. Psychiatrie ist eher ein langfristiges Geschäft, auch wenn auf den PsychKG Stationen durch die häufigen (wieder-)Aufnahmen ein anderer Eindruck entsteht.
Ich hab keine schlechte Einstellung gegenüber psychisch Kranken. Aber ich fühl mich da immer so "inkompetent". Man weiss nie, wie die auf das, was man sagt, reagieren. Und das Problem bei uns ist, dass wir ins LKH fahren müssen, was locker 40km weit weg ist. Die nächste Psych wäre 15km weg. Die dürfen wir aber wegen deren Einzugsgebietsregelung nicht aufnehmen (es sei denn der Notarzt oder einweisende Arzt ist so geil drauf das der da Druck macht, machen aber leider die wenigsten...). Naja, ich geh da locker dran. Bin gespannt!
Das hab ich mal im Retungsdienst gehabt. Ich hab in Ruhe unsere Medis aufgezogen und auf einmal wurde ich an der rechten Wange getroffen. Es gibt schlimmeres...
Ich bin glücklicherweise im Rettungsdienst noch nie von irgendeiner Substanz vom/aus dem Körper einens Patienten getroffen worden (Liegt vll. auch daran, dass ich den C2 Blödblasen ihre geilen Abercrombie & Fitch, Diesel, haste nicht gesehn Pullover/T-Shirts immer über Nase/Mund ziehe, sobald die Anstalten machen, in <meinen> verdammten RTW zu kotzen... :-)) :-angel ).
P.S.:
Morgen gehts mit dem Kurs zu ner Palliativ-Fobi...
Ich werde berichten.
Grüße
Stefan
Stuntman Mike
11.09.2008, 16:19
Ich bin glücklicherweise im Rettungsdienst noch nie von irgendeiner Substanz vom/aus dem Körper einens Patienten getroffen worden (Liegt vll. auch daran, dass ich den C2 Blödblasen ihre geilen Abercrombie & Fitch, Diesel, haste nicht gesehn Pullover/T-Shirts immer über Nase/Mund ziehe, sobald die Anstalten machen, in <meinen> verdammten RTW zu kotzen...:-top
Bei uns wars aber meistens Reebok :-))
//stefan
11.09.2008, 17:33
Jo, oder FILA seit 4 Monaten nichts anderes getragen.... :-keks
Ich mag Montag nicht wieder los! Insgesamt 39 Tage auf der Inneren, ich glaube, ich bastel mir noch eine Strichliste... :-sleppy
Was ich wirklich supereklig finde ist Mundpflege! Wenn man da die ganzen Beläge rausfummeln muss und überall noch Essensreste kleben... :-kotz
Ich war auf einer internistischen Station eingesetzt und das Pflegeteam war echt nett, macht meiner Meinung nach auch sehr viel aus.
Allerdings muss ich zugeben, dass ich am Anfang mit schon sehr ungutem Gefühl auf die Station ging, so die ersten 10 Tage, in denen ich auch im Kopf eine Strichliste geführt habe bis zum nächsten Frei ;-) , danach wurde es aber besser :-top ; obwohl man sehr viel Grundpflege hat (=> Schülerjob :-)) ).
Also ich habe sehr viel auf der Inneren gelernt und mir hat es irgendwie gefallen die Patienten über einen längeren Zeitraum zu begleiten, und ist klar mal was anderes im Vergleich zum chirurgischen Tätigkeitsfeld.
Adrenalino
12.09.2008, 16:19
Tja, was soll ich sagen...
ich bin seit heute ENTLASSEN!
Erst mal Schluss mit Intensivmedizin...
:-)) / :-heul
//stefan
12.09.2008, 18:58
Ich würde eher sagen: "FREI!" :-D
Ich hatte in meiner Ausbildung an der Hälfte des Kurses eine Strichliste geschrieben. Damals waren es noch 536 Tage bis zum Ende der Ausbildung. Und ich habe mit Freude jeden einzelnen davon gestrichen :-)) Und weil das so toll war habe ich auch irgendwann eine zweite Liste gemacht, in der nur die Wochen auf den einzelnen Stationen aufgelistet waren :-oopss :-wow
Am 15. Dezember mache ich drei große Kreuze in den Kalender, dann habe ich den größten "Krankenhausarbeitsturn" am Stück hinter mir. Dann muss ich mich mit irgendwas schönem belohnen. 2009 bin ich da keinen einzigen Tag! :-dance
Außerdem habe ich ab da viel interessantere Einsätze, u.a. Kinder- und Jugendpsychatrie, Suchtklinik und Neurologie.
Wobei - nächstes Jahr geht's auch geschlagene vier (!) Monate in die ambulante Pflege...
Achja, wir Pflegeschüler haben's schon nicht leicht... ;-) :-keks
Wow! 4 Monate in die ambulante Pflege :-oopss .
Dann hast du aber keine ambulanten Stunden mehr, die du irgendwo ableisten wirst/darfst, oder? Sprich Anästhesie, Aufnahmestation oder OP etc. , was meiner Meinung nach für das Erlenen eines Berufes sinnvoller ist, als 4 Monate lang jeden Tag die gleiche Arbeit zu erledigen :-meinung => :-dagegen .
Oder habt ihr andere Sichtweisen?
Grüße Books
//stefan
13.09.2008, 13:33
4 Wochen!!! OH MEIN GOTT!!! :-(
Das ist ja ganz schön hart. ich war 6 Wochen in der amb. Pflege. Von den Anforderungen her war es die einfachste Arbeit. Gelernt hat man so gut wie nix. Man sieht halt wie Pat. ausserhalb des KH leben und leben müssen. Es war keine schlechte Zeit aber groß Spaß hat es auch nicht gemacht. Allerdings habe ich nette Pat. kennen gelernt. Am Wochenende und manchmal unter der Woche habe ich mein eigenes Auto bekommen und ne Runde mit 17 Patienten, die ich alleine gemacht habe. Das war dann relaxter als wenn du bei wem mitfährst, da stheste dann meist blöd daneben.
Meiner Meinung nach sollte man in der Ausbildung eher mehr Stunden im OP/Anästhesie/Endoskopie/ICU absolvieren können. Das sind eher Betätigungsfelder die viele später einschlagen. Amb. Pflege sicherlich auch, aber da ist der Lernfaktor bei weitem nicht so hoch, dass da 4 Monate irgend einen Sinn machen :-meinung .
Schönes Wochenende wünscht
//Stefan
Gelernt hat man so gut wie nix. Man sieht halt wie Pat. ausserhalb des KH leben und leben müssen. Es war keine schlechte Zeit aber groß Spaß hat es auch nicht gemacht.
:-meinung
Ich war 2 Monate dort, und es ist einfach immer nur das Gleiche. Klar ein großes Arbeitsfeld in der Pflege, aber die meisten haben eher das Ziel nach der Ausbildung an der Klinik zu bleiben, meiner Meinung nach auch sinnvoll, da man zusätzlich noch an Erfahrung gewinnt, um eventuell später in dem ambulantem Bereich fest zu arbeiten (auch wegen evtl. Stellenknappheit), aber soweit wird es bei mir hoffentlich nicht kommen :-) .
Ebenfalls schönes Wochenende noch :-winky
Books
Dann hast du aber keine ambulanten Stunden mehr, die du irgendwo ableisten wirst/darfst, oder? Sprich Anästhesie, Aufnahmestation oder OP etc. , was meiner Meinung nach für das Erlenen eines Berufes sinnvoller ist, als 4 Monate lang jeden Tag die gleiche Arbeit zu erledigen.
Ich bin Ende des 2. Lehrjahres noch einmal vier Wochen in der Ambulanz.
DÜRFEN sowieso nicht, wir haben bei den Einsätzen null Mitspracherecht... :-nix
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