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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was macht die Krankenpflege-Ausbildung?



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Skalpella
24.10.2006, 22:40
:-blush ertappt! Bin nicht mehr die Jüngste. Studiere aber jetzt, hab grad das Physikum hinter mir.
Ich hab nach der AUsbildung 6 Jahre gearbeitet.

Adrenalino
25.10.2006, 18:39
@ medianab:
Bin ich mit den "Lästereien" angesprochen? Wenn Du der Meinung bist, ich würde nur "Lästern" und glaube, das Studium sei "voll interressant, super vorbereitet...Jedes Seminar: genau richtig, nicht nur totgeschlagene Zeit" ...
dann würde ich noch eine Stellungnahme zu schreiben. Du kannst ruhig konkret werden.

Wenn nicht, dann würd ich das jetzt einfach so stehen lassen. :-angel

Skalpella
25.10.2006, 19:00
@ Arenalino: Nein, du warst nicht gemeint. Ein paar Aussagen ganz oben im thread waren sehr heftig, im Sinne von Null Bock und wie man am besten vor der Arbeit fliehen könnte, also lästern ohne sich auf die Arbeit einzulassen, aber nicht von dir. Du warst ja nur ein wenig genervt und das ist ja wirklich jeder mal in der Ausbildung. Ich meine auch herausgelesen zu haben (nicht nur in diesem Thread), dass du im Gegenteil sehr enagiert bist, auch wenn es dich manchmal wie gesagt ankäst.
Das mit diesen Vorlesungen von wegen MEGA-SPANNEND und SINNVOLL hab ich auf niemanden bezogen. Sollte nur eine ironische Anspielung sein auf das, was in der Uni so geboten wird, weil das oft auch nicht soo toll ist. Wie gesagt, vor Allem schlecht organisierte, sinnlose Praktika :-keks

LG Diana :-angel

Adrenalino
25.10.2006, 21:15
Okay, Diana, alles klaro! Danke fürs Klären! :-top :-)

helena267
01.11.2006, 13:13
Hola!
Bin jez im zweiten Jahr der GuK Ausbildung (halbzeit :-)) und hab die Beiträge mit großem Interesse gelesen. Zunächst mal, es tut gut, dass soviele genau dieselben Schwierigkeiten haben, und ich nicht die einzig Blöde bin, die tatsächlich vier Jahre wartet, um dann noch ewig zu studieren, nur weil ich mir einfach nichts schöneres als diesen Beruf später vorstellen kann.
Ich mache die Ausbildung im Uniklinikum und muss sagen, ich bin froh, dort dann wenigstens bei OPs anwesend sein zu können, bei kleineren Eingriffen zu assistieren usw... Is manchmal eben nicht nur "Waschen, kleiden, pflegen", sondern ein wenig medizinisch, was mich zumindest in dem Wunsch stärken konnte, Ärztin zu werden. Man sieht sehr viel, kann seine empathischen Kompetenzen ausbauen, und später nebenbei immer leicht gutes Geld verdienen, als armer Studi!
Ich versuche, nächstes Jahr vielleicht im Ausland nen Praxiseinsatz zu machen (kenne N KH in Ecuador und ne Psychiatrie in Argentinien...) Habt ihr viell damit Erfahrungen gamcht und wisst, wie die Schulen das so sehen? Das wäre für mich ein kleiner Lichtblick. Wenigstens solche Erfahrungen zu sammeln, wenn ich schon 4 Jahre meines Lebens WARTE.....

Danke schonmal, und viel Glück bei jeder Bewerbung!

ledoell
01.11.2006, 13:56
nehmen die da in ecuador auch krankenpflegepraktikanten? bin nämlich grad auf der suche nach nem platz möglichst weit weg :)...

Adrenalino
01.11.2006, 15:31
In meiner Schule ist es unmöglich einen Einsatz im Ausland zu absolvieren..leider.
Kann da nicht mitsprechen.... :-/

MissTexas
02.11.2006, 16:28
Hallihallo,
habe 2003 mein Abi gemacht und danach die Ausbildung zur Krankenschwester gemacht! Bin jetzt seit September 2006 fertig und muss sagen, dass ich die Ausbildung nicht unbedingt noch mal machen würde! Ich wollte ursprünglich Zahnmedizin studieren und bin dann auch am NC gescheitert. Habe jetzt bereits 6 Wartesemester rum und immernoch keinen Studienplatz :-(! Die Chancen allerdings als Krankenschwester hinterher zur Überbrückung zu arbeiten sind auch miserabel, da die Krankenhäsuer alle am Pflegepersonal einsparen, ich habe heute in der ambulanten Pflege angefangen!
Problem der Ausbildung ist, dass man hinterher für wenig Geld im 3-Schichten-System arbeitet und sich total kaputt macht (Bandscheibenvorfälle ausgenommen, wird auch nicht als Berufskrankheit angesehen)!
Wenn ich noch mal die Wartezeit überbrücken müsste, dann würde ich MTA oder PTA, bzw Zahntechnikerin werden!
Oder einfach was ganz anderes machen und nicht mehr warten *lol*
Lg, Teresa :-dance

BL4
02.11.2006, 16:40
@ ledoell:

Klar du kannst ein pflegepraktikum auch woanders machen (aber keine ahnung ob es vom lpa anerkannt wird), du musst nur gucken wie du es organisierst, hab eine freundin die hat ein praktikum in südamerika gemacht, jedoch muss ich dazu sagen, dass sie es abgebrochen hat, weil sie da nur das dienstmädchen für die ärzte gewesen ist...

achja, was macht meine ausbildung?? hab seit knapp 2 stunden urlaub! :-dance

schönen tag noch

dumbo
02.11.2006, 18:20
nehmen die da in ecuador auch krankenpflegepraktikanten? bin nämlich grad auf der suche nach nem platz möglichst weit weg :)...

Das geht eigentlich ganz leicht, du musst nur mit einem KH dort Kontakt aufnehmen und erklären was ein eigentlich Pflegepraktikum ist :-)) (damit hatte ich bei meinem "Auslandseinsatz" ganz schöne Probleme...) - du kannst natürlich auch einfach mit den Ärzten mitgehen und dir den Wisch unterschreiben lassen, das prüft eh keiner nach, was du dort wirklich gemacht hast. Das einzige was du beachten musst ist das das lpa dir den Bescheid anerkennt (vorher nachfragen, früh einsenden).
Wegen Kontaktaufnahme kannst du dich auch an den dfa (Deutscher Famulantenaustausch) wenden, die können dir bestimmt weiterhelfen.

Dosed
03.11.2006, 17:21
Hallo

also habe ebenfalls nach dem Zivi ne Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger begonnen. Die Ausbildung neigt sich langsam dem Ende zu und ich kann zum heutigen stand nur jedem empfehlen eine Ausbildung in diesem Bereich zu machen, wenn er sinnvoll die Wartezeit überbrücken will. Natürlich gebe ich euch recht, dass der theoretische Hintergrund häufig nicht wahnsinnig tiefgründig ist und das rumärgern mit frustierten Kollegen auf den Stationen auch mich nicht selten zum "Platzen" gebracht hätte. Jedoch habe ich auch viele positive Erfahrungen gemacht, für ich bereits häufig beneidet wurde.
Intensivstationen, Psychiatrie, die Leichenhalle, der OP, der Einsatz in der Zentralen Notaufnahme, u.v.m sind alles Sachen die mich selber begeistert haben und die ich häufig abends in lustigen Runden zum besten gegeben habe.
All das sind Sachen, die nicht alle Mesnchen in ihrem Leben zu sehen bekommen und die selbst Medizinstudenten begeistert haben, wenn man ihnen davon erzählt.
Trotzdem bin ich auch froh, wenn ich tatsächlich im nächsten Jahr Student der Humanmedizin sein sollte und werde dann auf diese ausbildung mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurückschauen......

ach ja.... 7 Wartesemester....

HonorisCausa
03.11.2006, 17:31
Hallo

also habe ebenfalls nach dem Zivi ne Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger begonnen. Die Ausbildung neigt sich langsam dem Ende zu und ich kann zum heutigen stand nur jedem empfehlen eine Ausbildung in diesem Bereich zu machen, wenn er sinnvoll die Wartezeit überbrücken will. Natürlich gebe ich euch recht, dass der theoretische Hintergrund häufig nicht wahnsinnig tiefgründig ist und das rumärgern mit frustierten Kollegen auf den Stationen auch mich nicht selten zum "Platzen" gebracht hätte. Jedoch habe ich auch viele positive Erfahrungen gemacht, für ich bereits häufig beneidet wurde.
Intensivstationen, Psychiatrie, die Leichenhalle, der OP, der Einsatz in der Zentralen Notaufnahme, u.v.m sind alles Sachen die mich selber begeistert haben und die ich häufig abends in lustigen Runden zum besten gegeben habe.
All das sind Sachen, die nicht alle Mesnchen in ihrem Leben zu sehen bekommen und die selbst Medizinstudenten begeistert haben, wenn man ihnen davon erzählt.
Trotzdem bin ich auch froh, wenn ich tatsächlich im nächsten Jahr Student der Humanmedizin sein sollte und werde dann auf diese ausbildung mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurückschauen......

ach ja.... 7 Wartesemester....


:-dafür :-top

//stefan
19.11.2006, 17:33
ich fang morgen mit dem ersten praxisblock (reha) an.
was hattet ihr vor eurem ersten praxis einsatz für vorstellungen und gedanken und wie haben sich diese nach den 6 wochen (bei uns dauert ein einsatz so lange) bestätigt bzw. verändert?

zehn vor 5 aufstehen.... :-kotz ... was freu ich mich wenn ich endlich in meine eigene wohnung einziehen kann!

ehem-user-21-04-2023-1140
19.11.2006, 19:06
ich fang morgen mit dem ersten praxisblock (reha) an.
was hattet ihr vor eurem ersten praxis einsatz für vorstellungen und gedanken und wie haben sich diese nach den 6 wochen (bei uns dauert ein einsatz so lange) bestätigt bzw. verändert?

zehn vor 5 aufstehen.... :-kotz ... was freu ich mich wenn ich endlich in meine eigene wohnung einziehen kann!

Stefan K. aus Ac - Ich glaub wir fangen morgen zusammen den Block an - Dafür hast Du schon um eins Feierabend. Und kannst dann ja ein bisl lernen :-stud ... Also bis morgen....

Books
19.11.2006, 19:26
Hallo

ich habe auch gerade mit der ausbildung angefangen

wir hatten allerdings schon Praxis-Einsatz (nur für 2 Wochen, dafür mit 10 Frühschichten hintereinander :-??? )

ich war allerdings im Altenheim, war nicht der Spassfaktor schlechthin, manchmal war ich bisschen überfordert, weil ich eben noch wenig Erfahrung habe :-nix



was hattet ihr vor eurem ersten praxis einsatz für vorstellungen und gedanken und wie haben sich diese nach den 6 wochen (bei uns dauert ein einsatz so lange) bestätigt bzw. verändert?


Vorstellungen hatte ich eigentlich keine besonderen, man sagte mir einmal im Praktikum, da war ich noch Schüler,es sei besser sich nichts vorzustellen, dann sei man nicht enttäuscht
da ich noch ziemlicher Anfänger bin und nur zwei Wochen dort war, kann ichs also nicht von längerer Sicht aus beurteilen

LG Books

P.S. ich musste immer um 4 Uhr aufstehen, und ich war überrascht dass ich mich ziemlich schnell dran gewöhnt habe :-top

my_precious
19.11.2006, 20:18
P.S. ich musste immer um 4 Uhr aufstehen, und ich war überrascht dass ich mich ziemlich schnell dran gewöhnt habe :-top


oh gott um 4 uhr aufstehen?
da würde sich die welt bei mir andersrum dehen, wenn ich das müsste...

mespra
19.11.2006, 22:07
Hallo, frustrierte Krankenpflegeschüler,
seid doch froh, dass ihr mit etwas Berufserfahrung in das Studium geht und dass Ihr euch soziale Kompetenz erwerben könnt, die ein 1,0- ASbiturient nicht unbedingt haben muss. Geht mit offenen Augen durchs Praktikum und schaut euch an, was teilweise betriebsblinde Ärzte so anstellen. Dann braucht Ihr die Fehler später nicht mehr zu machen- und das alles wegen toller Vorerfahrungen. Seid froh, wenn der Unterricht nicht so schwer ist, dann habt Ihr noch Energie genug, in weiterführende Literatur reinzuschauen.
Lasst euch das mal sagen von einer Lehrkraft für Physiotherapeuten, die sich auch noch weiter fordern möchte und auch auf einen Studienplatz warten soll- nur, dass ich bestimmt schon viel älter bin als Ihr. Es ist auch nicht unfrustig daran zu denken, seine wertvollen Erfahrungen nicht an die richtige Stelle einbringen zu können. Aber über eines werde ich immer froh sein- nicht gleich mit 18 Medizin studiert zu haben. Es gibt viele tolle Erfahrungen, die ich so nie ind nimmer gemacht hätte.
Also es hat alles einen Sinn- schafft euch persönliche Kompetenzen und denkt nicht arrogant über eure zukünftigen KollegInnen- Es gibt zahlreiches Krankenpflegepersonal, welches besser ist als die studierten Mediziener, die zwar gute Noten haben, aber nicht kapieren, worum es wirklich geht in der HUMANmedizin- um den MENSCHEN und dessen Gesundheit.
Alles Gute für euch, vor allem etwas Toleranz und Offenheit.
mespra

Cranium
20.11.2006, 06:13
Hallo, frustrierte Krankenpflegeschüler,
seid doch froh, dass ihr mit etwas Berufserfahrung in das Studium geht und dass Ihr euch soziale Kompetenz erwerben könnt, die ein 1,0- ASbiturient nicht unbedingt haben muss. Geht mit offenen Augen durchs Praktikum und schaut euch an, was teilweise betriebsblinde Ärzte so anstellen. Dann braucht Ihr die Fehler später nicht mehr zu machen- und das alles wegen toller Vorerfahrungen. Seid froh, wenn der Unterricht nicht so schwer ist, dann habt Ihr noch Energie genug, in weiterführende Literatur reinzuschauen.
Lasst euch das mal sagen von einer Lehrkraft für Physiotherapeuten, die sich auch noch weiter fordern möchte und auch auf einen Studienplatz warten soll- nur, dass ich bestimmt schon viel älter bin als Ihr. Es ist auch nicht unfrustig daran zu denken, seine wertvollen Erfahrungen nicht an die richtige Stelle einbringen zu können. Aber über eines werde ich immer froh sein- nicht gleich mit 18 Medizin studiert zu haben. Es gibt viele tolle Erfahrungen, die ich so nie ind nimmer gemacht hätte.
Also es hat alles einen Sinn- schafft euch persönliche Kompetenzen und denkt nicht arrogant über eure zukünftigen KollegInnen- Es gibt zahlreiches Krankenpflegepersonal, welches besser ist als die studierten Mediziener, die zwar gute Noten haben, aber nicht kapieren, worum es wirklich geht in der HUMANmedizin- um den MENSCHEN und dessen Gesundheit.
Alles Gute für euch, vor allem etwas Toleranz und Offenheit.
mespra

:-top :-dafür :-top

tpa
20.11.2006, 09:38
Nach soeben überstandenen 6 Wochen Gomerslagern- und waschen auf der Nephrologie, freue ich mich auf ein recht entspanntes und interessantes zu Ende gehen des ersten Ausbildungsjahres bis zum 01. Februar.
Ab heute geht's für 2 Wochen auf die Geburtshilfe und danach für weitere 2 Woche auf 'ne chirurgische Station in der Hautklinik :-top
Und das Beste: Irgendwann dazwischen gibt's *W*E*I*H*N*A*C*H*T*S*G*E*L*D* :-party

Und über Weihnachten dann Glück gehabt mit Urlaub und über 2 Wochen lang frei!

Also momentan kann ich mir meiner Entscheidung für diese Ausbilung ganz gut leben :-))

mozartkugel
20.11.2006, 13:53
:-top :-top toll das es hier nicht nur frustrierte null-bock leute und negative kommentare gibt, sondern auch leute die sich gedanken machen und interesse an ihrer ausbildung haben :-dafür