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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was macht die Krankenpflege-Ausbildung?



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//stefan
21.11.2006, 21:37
hm... schwarzwald bringts konkreter auf den punkt! ;-)

aber eins muss ich loswerden:

um 4 uhr 45 aufstehen SUCKS!!!11einself!!

bobbit
21.11.2006, 21:40
um 4 uhr 45 aufstehen SUCKS!!!11einself!!
Kann ich unterschreiben :-(

Cranium
21.11.2006, 21:54
....und Leute ich kann ich nur empfehlen, nutzt die Ausbildung, um eure Anatomiekenntnisse auf hochglanz zu bringen.

Wenn ihr euch langweilt oder unterfordert fühlt, lernt einfach mit einem Atlas mehr in die Tiefe!

Ich kann euch jetzt aus eigener Erfahrung sagen, dass es viel Zeit und Mühe in der Vorklinik spart, die ihr für andere Fächer investieren könnt!!!

!!!NUTZ DIE ZEIT!!!

Cranium, der es nicht mehr bereut die Ausbildung gemacht zu haben!:-))

Adrenalino
21.11.2006, 22:32
Cranium bereut nicht mehr?!? Wo kommt der Sinneswandel her?
Zumindest hat sich das auch mal anders angehört....

Cranium
21.11.2006, 23:37
Na ja, wäre ich nicht auf Wartesemester angewiesen gewesen, hätte ich diese Ausbildung natürlich nicht gemacht.

Und es war, wie ich mal erwähnte, eine harte Zeit mit sehr vielen tiefen Tiefs, doch die Früchte dieser aufreibenden Zeit werden langsam sichtbar.

bobbit
22.11.2006, 21:39
Bewerbungsphase, keine Lust, alles blöd.

Adrenalino
23.11.2006, 14:33
wat, wie?

agouti_lilac
23.11.2006, 15:06
Ich will wieder zurück in die Pflege... . :-blush

Wie verlockend doch auf einmal eine Karierre in der Anästhesiepflege erscheint... oh Mann... . :-/ *schnüff*

zweikommaeins
23.11.2006, 15:23
Ich will wieder zurück in die Pflege... . :-blush

Wie verlockend doch auf einmal eine Karierre in der Anästhesiepflege erscheint... oh Mann... . :-/ *schnüff*

Meinst du das ernst?

charmingbaer
24.11.2006, 13:34
hey ho,



hab mich beworben und jetzt eine zusage für die ausbildung zur geusndheits- und krankenpflegerin bekommen und zwar in essen. und obwohl hier alles negative aufgezählt wird, habe ich mich gefreut wie ein kind unterm weihnachtsbaum ;-).

fange am 1.10. nächsten jahres an, wer noch?



lg, anja

ramirez
24.11.2006, 14:15
11. Oktober 2006 Die Lage am deutschen Lehrstellen- und Ausbildungsmarkt ist so schlecht wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch in Nürnberg bekanntgab, waren Ende September fast 50.000 Bewerber noch nicht vermittelt, das sind 9000 Jugendliche oder rund 18 Prozent mehr als vor einem Jahr.


klar gibts hier noch andere Krankenschwestern in spe, obwohl ich mich lieber Ärztin in spe nennen würde [...]

Noch dazu kommt das die hälfte meines Kurses aus Medizinern in Wartezeit besteht[...]

Ich glaub ich könnte mich noch stunden lang über die tolle Ausbildung auskotzen[...]

eigentlich wollte ich das als kleinen Denkanstoss stehen lassen, aber ein kritischer Gedanke sei mir erlaubt. Viele Jugendliche würden ihre Großmutter für einen Ausbildungsplatz in der Krankenpflege verkaufen, aber was passiert, es kommt eine selbsgefällige "ärztin in spe", die sich in ihrer Ausbildung langweilt, unterfordert fühlt und eigentlich gar nicht so recht weiß warum sie das eigentlich macht (ach ja richtig, Wartezeit überbrücken).

Schade nur, dass aus selbstgefälligen Abiturientinnen meist auch selbstgefällige Medizinstudentinnen werden...

(bevor ihr jetzt alle über mich herfallt, das war jetzt keine Verallgemeinerung)

agouti_lilac
24.11.2006, 15:54
Meinst du das ernst?
An manchen Tagen durchaus.

Heute nicht. :-):-stud

Wirklich im Ernst: Ich kann mir das schon vorstellen, wieder in (gewissen Bereichen) der Pflege zu arbeiten, sollte es denn mit der Medizin nicht klappen *herzblutet*. Klar war die Ausbildung nicht immer toll und oft mies, aber wie heisst der schöne Spruch: Lehrjahre sind keine Herrenjahre.

@ramirez: Ich weiss, was du meinst und dieser Gedankengang hat mich am Anfang auch sehr beschäftigt: "Nehme ich jemanden seinen Ausbildungsplatz weg?" Ich denke, das kann man pauschal so nicht mit ja oder nein beantworten. Da zählt noch viel mehr dazu. Aber wenn man einen Ausbildungsplatz hat, dann sollte man sich bewusst sein, dass eben viele auch nicht das Glück haben, einen zu ergattern und dem enstprechend "sich erkenntlich zeigen" (mir fällt grad kein besserer Ausdruck ein) und die Ausbildung an sich ernst nehmen und nicht nur seine Zeit absitzen.

Gruß, lila

Books
24.11.2006, 15:55
Viele Jugendliche würden ihre Großmutter für einen Ausbildungsplatz in der Krankenpflege verkaufen, aber was passiert, es kommt eine selbsgefällige "ärztin in spe", die sich in ihrer Ausbildung langweilt, unterfordert fühlt und eigentlich gar nicht so recht weiß warum sie das eigentlich macht (ach ja richtig, Wartezeit überbrücken).


ähnliches gilt aber auch für die Medizinstudienplätze, oder?

wer kennt nicht jemand, der Medizin studiert und eigentlich nicht weiß warum genau (1er-Abi, allgemeine Klischess über Ärzte,wie hohes Ansehen, etc. )

( jetzt nicht über mich herziehen, von wegen ich mag keine 1er-Abituriennten, falls es so rüberkommt es ist so nicht gemeint!!!!)

ich würde es so darstellen, das die Situation im Allgemeinen in Deutschland sehr schlecht ist, und die Unternehmen halt ausselektieren, nicht nur, aber eben auch in der Medizin, es wird ja auch durch die ZVS für die Hochschulen ausselektiert.

Ich verstehe die von ramirez beschriebene Problematik sehr wohl, aber die, die nicht über die Abiturnote - AdH ins Studium reinkommen müssen halt auch schauen wo sie bleiben, oder? :-meinung
is zwar unfair gegenüber den anderen Bewerbern (Realschülern), aber rein theoretisch könnten die Krankenpflegeschulen ja auch alle Abiturienten automatisch ablehnen, und das Problem wäre gelöst. Die Krpf-Schulen hoffen wahrscheinlich darauf, dass der eine oder andere sich für ein Studium der Pflegepädagogik, Pflegemanagement, Pflegewissenschaften,......... entscheidet und so der Nachwuchs für die oberen Ebenen der Pflege zustande kommt. :-meinung

ramirez
24.11.2006, 16:38
[...]
is zwar unfair gegenüber den anderen Bewerbern (Realschülern), aber rein theoretisch könnten die Krankenpflegeschulen ja auch alle Abiturienten automatisch ablehnen, und das Problem wäre gelöst. Die Krpf-Schulen hoffen wahrscheinlich darauf, dass der eine oder andere sich für ein Studium der Pflegepädagogik, Pflegemanagement, Pflegewissenschaften,......... entscheidet und so der Nachwuchs für die oberen Ebenen der Pflege zustande kommt. :-meinung

es war ja nur als Denkanstoss gedacht, dass einige vielleicht etwas mehr zu schätzen wissen was sie an einem ausbildungsplatz haben. aber noch zurz zu obigem... den Schulen kann es relativ egal sein, wohr sich ihre Bewerber rekrutieren, die meisten bilden ohnehin weit über Bedarf aus, und billige Arbeitskräfte (und das sind sie, ich weiß das Schüler auf Station wirklich ackern müssen) sind Abiturienten und Realschüler gleichermaßen...

BL4
24.11.2006, 17:00
Also ich muss eher sagen, dass ich die erfahrung gemacht habe, dass die schule solche aufnimmt, wo sie von ausgeht, dass die leute das examen schaffen.

Zum zweiten, zum artikel in der FAZ: Es ist ja wohl so, dass auch viele der AUsbildungsplatzsuchenden einfach nicht die richtigen sagen wir mal Voraussetzungen für den Beruf mitbringen, kann jetzt keine quellen nennen, aber habe schon oft gelesen, dass die Leute, die nichts finden, keinen sonderlich guten Abschluss haben und vorn vornherein vom Ausbilder ausgeschlossen werden (hat unsere schule mal erzählt, dass die hälfte von ca. über 1000 bewerber für ein jahr keine vernünftige vorbildung haben, aber auch im Fernsehen oder in Zeitungen oft gesehen/gelesen).

Trotzdem habe ich mir am anfang der ausbildung genau dieselben fragen gestellt :-nix

Cranium
24.11.2006, 18:07
Also ich habe mir nie Gedanken gemacht à la "ob ich jemandem einen Ausbildungsplatz wegnehme?"

Diese Einstellung finde ich grundverkehrt!

Und den Schuh würde ich mir auch nie anziehen, denn JEDER geht SEINEN Weg und manchmal auch Umwege, für die man aber aufgrund seiner Qualifikation ausgesucht wird und dafür entsprechende Leistung erbringt, wie jeder andere auch.
Man hat nix geschenkt bekommen und auch niemnden etwas weggenommen!

Und BL4 kann ich da nur bestätigen;
wie oft sieht man im Fernsehen, wie mit versteckter Kamera Bewerbungsgeschspräche laufen, was da für Abgründe von nicht vorhandenen Grundqualifikationen sich aufwerfen.

Viele Betriebe suchen händeringend nach Azubis, finden aber keine geeigneten.

Books
24.11.2006, 20:29
es war ja nur als Denkanstoss gedacht, dass einige vielleicht etwas mehr zu schätzen wissen was sie an einem ausbildungsplatz haben.

bin ich mir durchaus klar darüber, kenn auch welche die bekommen seit Jahren nichts
einer hat mir bei einem Vorstellungsgespräch mal erzählt er arbeitet seit Jahren ;nach dem Zivi, (ich glaub so 3-4 Jahre) als Helfer in der ambulanten Pflege, und hat immer noch keinen festen Ausbildungsplatz bekommen, obwohl er ja viel mehr Erfahrung hat, als beispeilsweise ich, da wurde mir schon bewußt was für ein Vorteil das Abitur ist, obwohl es für die Pflege ja keine Vorraussetzungen ist, schlechtes Gewissen hab ich eigentlich auch nicht, vielleicht ein bisschen :-nix


die meisten bilden ohnehin weit über Bedarf aus, und billige Arbeitskräfte (und das sind sie, ich weiß das Schüler auf Station wirklich ackern müssen) sind Abiturienten und Realschüler gleichermaßen...

da muss ich ramirez , auch als Anfänger(schon) , leider recht geben :-dagegen

//stefan
25.11.2006, 13:33
mein kopf ist zwar wie in watte gepackt (grippe :-kotz) aber ich schreib auch mal was dazu.

ich finde, dass jeder auch irgendwo ein egoist sein muss um sein ziel erreichen zu können. man kriegt heutzutage leider so gut wie nix mehr geschenkt (und schon gar nciht wenns um einen beruf geht). man bewirbt sich mit den qualifikationen die man sich unter umständen hart erarbeitet hat. und wenn andere diese qualifikationen nicht vorweisen können, aus welchen gründen auch immer, dann müssen die sich eben umorientieren oder sich härter bemühen. klar gibt es auch leute die einfach "pech" haben aber ich finde auch das jeder "seines eigenen glückes schmied ist" (5€ --> phrasenschwein).
ich mach die ausbildung aus dem grund, wartesemester zu überbrücken. das ist fakt. jedoch wurde mir die ausbildung auch nicht einfach geschenkt... aber ich habe keinesfalls vor mit der einstellung zu arbeiten: "püh... arsch abwischen... mach ich nich. in 3 jahren geh ich studieren!" vollkommener blödsinn! und zum glück hab ich noch keinen gesehn der sich so verhält, der könnte was erleben...

ich glaube ich verliere den faden, ich hör besser auf... scheiss grippe.

IlkaT
25.11.2006, 17:52
Ich gehöre eigentlich hier nicht mehr her, denn ich habe nach einem Jahr der Ausbildung abgebrochen um das Studium beginnen zu können. Auch wenn mir einige Gründe einfallen, warum ich keine Lust gehabt hätte diese Ausbildung weiter zu machen, bin ich doch froh über das eine Jahr. Ich hätte sie wahrscheinlich an einem KH auch zuende gemacht, allerdings hat es mir an der Schule nicht gefallen. Die Arbeit an sich hat häufig Spaß gemacht.
Ich habe die Theoriezeiten gehasst, da die meisten Dozenten keine tiefer gehenden Fragen mochten und trotzdem finde ich es im Nachinein sinnvoll. Ich konnte mit den Patienten umgehen undeine Seite kennenlernen, die mir später als Arzt verwehrt bleibt. Man hat die Möglichkeit die Patienten viel näher kennen zu lernen und weiß auch, was einen Arzt aus Sicht des Patienten oft ausmacht.
Wahrscheinlich fragt sich jemand, warum ich dann abgebrochen habe. Ich habe den Studienplatz erhalten und möchte einfach nicht noch älter werden, bevor ich damit beginne (will noch mit 30 fertig sein).
Auch ich kann allen nur raten, das mitzunehmen, was man mitnehmen kann. Das ist in der Krankenpflege einfach die andere Seite zu sehen. Empathie zu schulen und zu sehen, wie welcher Arzt auf die Patienten wirkt.

Odile
26.11.2006, 10:51
Hallo!
Ich hab 3 Fragen zur Krankenpflegeausbildung.
1.Kann man mit Abitur die normalerweise ja 3 Jahre dauernde Ausbildung auf 2 verkürzen?Und 2.Wisst ihr wie viel mir der der Stoff, den ich in der Ausbildung zur Krankenschwester lerne, nachher fürs Medizinstudium bringt?Und zu guter letzt, habt ihr beim Bewerbungsgespräch gesagt dass ihr nach der Ausbildung Medizin studieren wollt oder habt ihr das lieber für euch behalten?LG Odile