Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was macht die Krankenpflege-Ausbildung?
][truba][
21.04.2010, 22:34
In welcher Richtung arbeitest du denn?
Bin auf einer 20 Betten-Intensivstation. Davon sind 4 IMC-Betten, hauptsächlich für post-op-Pat. Die übrigen 16 Betten teilen sich zu jeweils 8 Betten in eine konservative und operative Seite auf.
Vor allem werden an unserem Standort Gefäß- und Bauchchirurgie, Urologie und Gastroenterologie gemacht.
Eigentlich ganz abwechslungsreich...
charmingbaer
26.04.2010, 17:38
Ich habe nächste Woche meine praktische Zwischenprüfung, hiiilfe! Ich hasse praktische und mündliche Prüfungen, werde da garantiert versagen und mich maßlos ärgern, weil ich weiß, dass iochs kann. Immerhin hab ich in der schriftlichen Zwischenprüfung, die schon im Dezember war, eine eins gehabt. Klausuren liegen mir eindeutig besser... Aber hey! Seit dem 1.4. bin ichm im letzten Jahr!:-party
Also ich hab Freitag meinen "Bewerberauswahltag", hab mich durch Abistress allerdings noch nicht darauf vorbereitet und hab nun ziemlich Angst, weil mir nicht vorstellen kann, was auf mich zu kommt:-nix
So ich muss eine Selbstpräsentation vorbereiten und es gibt wohl verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Habt ihr Tipps für mich, wie ich mich vorbereiten und lockerer an die Sache rangehen kann? Was könnten das für Aufgaben sein? Was sagt man und was verschweigt man besser? (in der Hoffnung,dass ich nich gleich verhauen werde, weil es das thema schon so oft gibt) Wer kann mir helfen?:-)
Danke euch!
Ich habe nächste Woche meine praktische Zwischenprüfung, hiiilfe! Ich hasse praktische und mündliche Prüfungen, werde da garantiert versagen und mich maßlos ärgern, weil ich weiß, dass iochs kann. Immerhin hab ich in der schriftlichen Zwischenprüfung, die schon im Dezember war, eine eins gehabt. Klausuren liegen mir eindeutig besser... Aber hey! Seit dem 1.4. bin ichm im letzten Jahr!:-party
viel erfolg! ;-)
@fqy71: schau mal hier, vielleicht können einige deiner fragen im ks-forum beantwortet werden > http://www.krankenschwester.de/forum/ausbildungsvoraussetzungen/
HeyHey :)
Auch ich bin einer der Warter und habe schon oft gelesen, dass viele die Pflege "hassen". Also ich spiele schon mit dem Gedanken, noch ne Pflege-Ausbildung vorm Studium zu machen, da dürften doch v.a praktische Grundlagen gelegt werden... :-meinung
Oder würdet ihr mir abraten?
(ich entschuldige mich jetzt schonmal, falls dieses thema schon 100x durchgekaut worden sein sollte)
Lg=)
][truba][
07.05.2010, 16:45
Ich bin wohl einer derjenigen die bisher (fast) NIE bereut hat eine Pflegeausbildung zur Wartezeitüberbrückung gemacht zu haben. Auch heute arbeite ich noch in dem Beruf und kann mir kaum was besseres vorstellen.
Mein Rat ist, dass du dich vorher gut über den Job informierst (evtl. mal ein Praktikum) und dir auch gleich im Anfang darüber klar sein solltest das die Pflege ein eigenständiges Berufsbild ist.
Dir muss klar sein das dir die reine Ausbildung wirklich keinerlei Vorteile im Studium bringt. Ich denke das ist ein Fehler den viele machen.
Bist du aber offen für den Beruf, der viele soziale Kontakte und manchmal ebend auch "unschönere" Sachen von dir fordert, wird dir das im Leben schon weiterhelfen. Denn du arbeitest den ganzen Tag mit den unterschiedlichsten Menschen, hast schon vieles Gesehen, viel Stress erlebt und wenn du doch was für Studium oder den späteren Arztberuf nebenher lernen willst bist du direkt an der Quelle (allerdings fordert das reine Eigeninitiative und ist nicht in der Ausbildung enthalten).
Also wenn du dich informiert hast und gern mit Menschen arbeitest, mach es.
Wenn du das nur fürs Studium machen willst, lass es. Dann mach das was dir Spass machst. Ob du vor dem Studium Barkeeper, Reiseveranstalter oder Krankenpfleger warst interssiert keinen. 6 Jahre mit Spass und Freude am Leben zu überstehen ist wichtiger. Wenn ich hier manchmal lese wie alle ihren Beruf hassen weiss ich gar nicht warum sie nicht was machen was ihnen Spass macht. Viele sehen die Wartezeit als "verschenkte" Zeit. Das ist sie aber nur wenn du was machst was du nicht willst oder wozu du dich zwingen musst.
MfG Thomas
Danke für deine Antwort Thomas :)
Das hat genau das bestätigt, was ich auch denke...
Praktika hab ich zur genüge gemacht und hatte auch wirklich spaß dabei :-)
Allerdings hab ich oft sprüche gehört wie: wems in der pflege gefällt wird kein guter arzt?! Und nur die, die in der Pflege eine Überbrückung sehen und froh sind, wenn sie wieder weg sind, sind wirklich überzeugt, medizin zu studieren.... :-((
Naja, jedenfalls bin ich jetzt sicher, das richtige zu machen, muss nur noch nen Platz finden... nach 7 Absagen dürfte es so langsam mal klappen :-nix
lg=)
ehem-user-21-04-2023-1140
07.05.2010, 21:16
Ich würde dir auch auf jeden fall empfehlen dei Ausbildng zu machen. Ab und zu nervt einen das ein oder andere ein wenig an, aber es macht schon spaß.
Und das man dafür nichts fürs Studium oder späteren Beruf lernt find ich auch mal gar nicht so. Ich mein wenns um den Umgang mit Patienten, Patienteneinschätzung oder praktische Dinge geht ist man schon einiges im Vorteil. Habe letztens n PJler gesehen der versucht hat n Schellong-Test zu machen....Naja. Auch Medikamente und Dosierungen...also ich find es bringt schon etwas. Naja. Macht auf jeden Fall Spaß!
(Aber so langsam könnt man dann auch mal anfangen in ner Uni abzuhängen)
][truba][
08.05.2010, 21:52
Ich würde dir auch auf jeden fall empfehlen dei Ausbildng zu machen. Ab und zu nervt einen das ein oder andere ein wenig an, aber es macht schon spaß.
Und das man dafür nichts fürs Studium oder späteren Beruf lernt find ich auch mal gar nicht so. Ich mein wenns um den Umgang mit Patienten, Patienteneinschätzung oder praktische Dinge geht ist man schon einiges im Vorteil. Habe letztens n PJler gesehen der versucht hat n Schellong-Test zu machen....Naja. Auch Medikamente und Dosierungen...also ich find es bringt schon etwas. Naja. Macht auf jeden Fall Spaß!
(Aber so langsam könnt man dann auch mal anfangen in ner Uni abzuhängen)
Bezog mich dabei auch speziell auf die Inhalte der Ausbildung. Daraus erwächst meiner Meinung nach kein Vorteil fürs Studium. Für den späteren Beruf, so bin ich mir sicher, bringt die Ausbildung zum GuK sehr viel.
MfG Thomas
Ich hab noch nie gehört, dass eine Ausbildung zum Krankenpfleger schlecht bei anderen Ärzten oder Chefärzten ankommt. In meinen bisherigen Bewerbungen (Famulaturen) habe ich das reingeschrieben und bisher kam es eher positiv an. Du kannst da einfach selbstständiger arbeiten und siehst auch eher was zu tun ist. Einfach durch 3-x Jahre Arbeit in der stationären Krankenversorgung.
Also ich würde die Ausbildung nicht nochmal machen. Ich persönlich finde "spezialisiertere" Ausbildungen wie OTA, ATA, MTA oder sogar CTA einfach besser als Pfleger.
Pflege ist für mich vielfach "Lulu", häufig ist einfach nichts dahinter und Themen wie z.B. Kinästhetik oder "Als Mann/Frau fühlen" braucht kein Mensch.
Und für Bettpfannenschwingen morgens um 5 Uhr aufstehen, möchte ich als Abiturient auch nicht wirklich.
Über den Tellerrand wird vielfach auch nicht geguckt. Alles was über die irgendwann mal erlernten Grundlagen hinausgeht, ist zu viel...
ehem-user-21-04-2023-1140
09.05.2010, 09:41
Pflege ist für mich vielfach "Lulu", häufig ist einfach nichts dahinter und Themen wie z.B. Kinästhetik oder "Als Mann/Frau fühlen" braucht kein Mensch.
Und für Bettpfannenschwingen morgens um 5 Uhr aufstehen, möchte ich als Abiturient auch nicht wirklich.
Sorry, das hört sich aber grad mal an, als ob du die Nase gaaaanz weit oben trägst....!!
Über den Tellerrand wird vielfach auch nicht geguckt. Alles was über die irgendwann mal erlernten Grundlagen hinausgeht, ist zu viel...
Das kommt aber auf Dich an und was du daraus machst. Klar kannst du es so halten. Manche gehen halt in die Notaufnahme oder auf die Intensivstation (ich auch). Da wirst man dann schon gefordert, kannst Deine eigenen Entscheidungen treffen.
ehem-user-21-04-2023-1140
09.05.2010, 09:43
[truba][;895368']Bezog mich dabei auch speziell auf die Inhalte der Ausbildung. Daraus erwächst meiner Meinung nach kein Vorteil fürs Studium. Für den späteren Beruf, so bin ich mir sicher, bringt die Ausbildung zum GuK sehr viel.
MfG Thomas
Da hast Du Recht. Die Inhalte haste in zwei Wochen Uni durch...
Aber man kann beim Lernen ein wenig quer lesen oder mit anderen Büchern und ein wenig behält man dann für später
Sternenprinzessin
09.05.2010, 10:53
Also ich würde die Ausbildung nicht nochmal machen. Ich persönlich finde "spezialisiertere" Ausbildungen wie OTA, ATA, MTA oder sogar CTA einfach besser als Pfleger.
Pflege ist für mich vielfach "Lulu", häufig ist einfach nichts dahinter und Themen wie z.B. Kinästhetik oder "Als Mann/Frau fühlen" braucht kein Mensch.
Und für Bettpfannenschwingen morgens um 5 Uhr aufstehen, möchte ich als Abiturient auch nicht wirklich.
Über den Tellerrand wird vielfach auch nicht geguckt. Alles was über die irgendwann mal erlernten Grundlagen hinausgeht, ist zu viel...
Da muss ich Chris 112 aber mal Recht geben. Als Abiturient nicht früh um 5 aufstehen? Manche müssen das wegen langer Anfahrt zur Uni vielleicht auch im Studium noch.
Kinästhetik und Als Mann/Frau fühlen mögen für dich schwachsinnig erscheinen, solange du noch nie als Patient im Krankenhaus warst. Aber Kinästhetik zum Beispiel ist auch wichtig für deinen Rücken, und den brauchst du nunmal, egal ob als Pfleger oder als Arzt.
Und wenn es dich nervt, dass die alteingesessenen Schwestern nicht über den Tellerrand schauen, dann bist doch gerade du in der Situation, es besser zu machen, indem du dich weiterbildest und das Beste für und mit deinen Patienten machst. Schlechte Vorbilder von seiten der Examinierten führen eigentlich zu der großen Chance, es besser zu machen.
Ich werde ja diesen Sommer fertig und klar war die Ausbildung manchmal nervig, stressig und ich würde auch lieber studieren. Aber trotzdem hat mich die Ausbildung weiter gebracht in meinem Leben, ich habe viele tolle Erfahrungen sammeln können und ich möchte die 3 Jahre nicht missen, unabhängig von der Frage, inwiefern ich die Ausbildungsinhalte später im Studium nutzen kann.
Also ich habe während meines FSJ mehr oder weniger die Ausbildung zum Altenpflegerhelfer gemacht. Klingt komisch, aber in meinem Altenheim war man der Meinung, dies sei der beste Weg, einen FSJer, der es "ernst" meint, zu integrieren. Prüfungen etc. standen bei mir aber natürlich nicht an.
Anders als bei Nils hat mir die Pflege sehr viel Freude gemacht und mit den Schwestern hatte ich immer viel Spaß. Medizinisch bekommt man auch einiges mit, WENN man will. Das erfordert aber Eigeninitiative, ich habe knapp 130€ in Fachbücher investiert, um die Krankheitsformen, die man quasi erlebt, nachzuarbeiten.
Und falls es bei mir dieses WS nicht klappt, werde ich ebenfalls die Ausbildung zum Krankenpfleger beginnen. Anders als bei anderen Ausbildungsberufen bekommt man hier auch eine vergleisweise hohe Ausbildungsvergütung (ca. 900€ brutto) und die späteren Einsatzmöglichkeiten sind seeehr vielfältig, zudem ist der Job kriesensicher.
charmingbaer
09.05.2010, 19:23
Ich bereue die Ausbildung auch nicht. Klar- Tiefpunkte hat man schonmal, trotzdem denke cih immer noch, dass ich ncihts besseres hätte machen können, um die Wartezeit zu überbrücken. Die Arbeit macht mir schon meistens Spaß, man lernt viele Krankheitsbilder kennen und verstehen (wenn man zu Hause auch mal ein Buch in die Hand nimmt).
Ich hatte jetzt am Freitag meine sogenannte "PLÜ" (= praktische Leistungsüberprüfung). Das ist praktisch das Vorexamen, dessen Note auch auf das Bewerbungszeugnis kommt. Am ersten Tag musste man praktisch eine Infosammlung und Pflegeplanung anfertigen und am zweiten Tag sind drei Stunden lang meine Lehrerin und Praxisanleiterin hinter mir hergelaufen und haben geschaut, was ich so mache. Musste für einen Patienten Infusionen stellen, bei einem anderen Verbandswechsel und Clexane machen und der Hauptpatientin beim Waschen helfen, Prophylaxen durchführen etc. Habe vor so etwas immer eine Heidenangst, um so glücklicher bin ich, dass ich trotz Nervosität eine gute 2 geschafft habe. Ich war die erste, die diese PLÜ hatte und habe jetzt bis zum Examen Ruhe. Manche haben sie erst im November, 2-3 Monate vorm richtigen Examen...
LG, Anja
Das kommt aber auf Dich an und was du daraus machst. Klar kannst du es so halten. Manche gehen halt in die Notaufnahme oder auf die Intensivstation (ich auch). Da wirst man dann schon gefordert, kannst Deine eigenen Entscheidungen treffen.
Ja und? Es geht doch um die Ausbildung nicht um irgendwelchen Fortbildungen bzw. Kram nach der Ausbildung...
Da muss ich Chris 112 aber mal Recht geben. Als Abiturient nicht früh um 5 aufstehen? Manche müssen das wegen langer Anfahrt zur Uni vielleicht auch im Studium noch.
Kinästhetik und Als Mann/Frau fühlen mögen für dich schwachsinnig erscheinen, solange du noch nie als Patient im Krankenhaus warst. Aber Kinästhetik zum Beispiel ist auch wichtig für deinen Rücken, und den brauchst du nunmal, egal ob als Pfleger oder als Arzt.
Und wenn es dich nervt, dass die alteingesessenen Schwestern nicht über den Tellerrand schauen, dann bist doch gerade du in der Situation, es besser zu machen, indem du dich weiterbildest und das Beste für und mit deinen Patienten machst. Schlechte Vorbilder von seiten der Examinierten führen eigentlich zu der großen Chance, es besser zu machen.
Ist klar. Immer schön interpretieren, was man lesen möchte. Z.B. hätte ich kein Problem früh morgens oder nachts aufzustehen, wenn's zumindest ne sinnvolle Tätigkeit wäre und nicht irgendetwas wofür ich mich überqualifiziert halte. Und zu behaupten, dass man vielleicht aus den Fehler von anderen lernt, mag stimmen, aber ich muss mich ja nicht an den Schlechtesten orientieren. Andersrum ist mir zumindest das selten möglich gewesen, als dass es jemanden gäbe, von dem man effektiv was lernt, was man nicht auch zu Hause binnen einer Stunde ausm Buch gelernt hätte..
Wenn man dann noch Interesse zeigt auf spezialisierten Stationen (Chirurgie, Urologie, Pädiatrie o.ä.) wird einem dann nur entgegnet, dass man sich doch lieber auf die Grundpflege konzentrieren sollte, als das Medizinische. Was soll sowas? Ist mir schon oft genug gesagt worden und dass selbst obwohl ich dafür nie die Arbeit habe schleifen lassen...
ehem-user-21-04-2023-1140
09.05.2010, 21:07
Ja und? Es geht doch um die Ausbildung nicht um irgendwelchen Fortbildungen bzw. Kram nach der Ausbildung...
Achso, sorry, ich wusste nicht, dass du schon alles vor der Ausbildung konntest und da schon mit deinem großen Wissen als quasi examiniert arbeiten konntest...
wenn's zumindest ne sinnvolle Tätigkeit wäre und nicht irgendetwas wofür ich mich überqualifiziert halte.
Andersrum ist mir zumindest das selten möglich gewesen, als dass es jemanden gäbe, von dem man effektiv was lernt, was man nicht auch zu Hause binnen einer Stunde ausm Buch gelernt hätte..
Hui, ganz schön eingebildet. Trägst Du n Seitenscheitel und grün-grau karierten Pullunder?
Sorry. Ich denke einfach auch, dass eine GuKP-Ausbildung eine der Besten Dinge ist um die Wartezeit einfach sinnvoll zu nutzen, also damit meine ein medizinisch-orientierte Ausbildung im Allgeimene. Auch OTA, RTA, MTA und was nicht alles. Kann auch jeder für sich eintscheiden was er da besser findet, auch du Nils, und ist auch OK dass dir die Pflegeausbildung nicht gefällt, aber wie du über gewisse Dinge redest, bzw. denkst....
Ich behaupte nicht, dass ich alles können würde. Wie auch? Ich behaupte nur, dass die Ausbildung an sich nicht fordernd ist. Dass die Haltung überheblich wirkt, kann ich nachvollziehen. Andersrum kann ich es nicht nachvollziehen wie die Ausbildung hier vielfach über den grünen Klee gelobt wird, denn dafür fehlt mir einfach zu viel in der Ausbildung.
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