Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Treffpunkt für gestresste Pj-ler und UAs
Colourful
10.10.2012, 07:09
Epi, ich drück dir die Daumen, dass das besser wird! :-)
Wie ist es denn mittlerweile?
Ich darf jetzt auf dem NEF mitfahren und versuche dabei viel zu sehen und möglichst wenig im Weg zu stehen, muss aber sagen, dass sowohl die Notärzte als auch die Rettungsassis sehr, sehr nett und cool sind. :-)
Zumindest die, die ich bisher getroffen habe!
Und Braunülen kann ich auch sehr schön legen, das passt schon.
jetzt, wo es besser wird, muss ich in die ach :-(
dabei ist die pflege endlich nett zu mir! (nach dem ich mal rumgepöbelt habe^^).... ich hab wirklich begonnen, mich wohl zu fühlen und auszukennen, und nun muss ich weg!
also naja, es hat sich egt wenig verändert, außer, dass vielleicht ein dickeres fell gewachsen ist und die leute tatsächlich zugänglicher geworden sind, nachdem man da schon 2 monate rumgeistert. man weiß inzwischen auch, wer einem gern und gut was erklärt und heftet sich an deren fersen....
bin gespannt, wie es ab nächster woche wird.
aber immerhin kann ich dann ne stunde später aufstehen. auch was wert!
ps: ich bin neidisch aufs nef-fahren! will auch mal :-/
So, das stille Mitlesen hat nun ein Ende und ich hab mich endlich mal dazu durchgerungen, mich hier anzumelden. Hallo an alle!!! :-winky
Fange am Montag mit dem letzten Tertial (Innere) an. Hat jemand von euch schonmal Dienste in der Inneren mitgemacht? Lohnt es sich - lerntechnisch gesehen? Gibts bei euch viel zu tun oder verzieht ihr euch größtenteils ins PJler-Zimmer?
Da meine Innere in einem Fachkrankenhaus fuer Rheumatologie stattfand - keine Ahnung, da gabs keine PJ-Dienste, weils im Dienst nichts zu tun hab ausser mal Haendchen taetscheln. ^-^
Ich durfte mein drittes und letztes Tertial in der Uch anfangen, was mich als Knochenliebhaberin natuerlich exorbitant freut. Leider besteht das Ganze hier, wie an so vielen peripheren Haeusern, vorrangig aus Endoprothesen an Knie und Huefte. Bzw. sind das die OPs, zu denen PJler mit an den Tisch gehen. *seufz* Aber hey, immerhin zurueck im OP und weg von dem vielen "Gequatsche" mit den Patienten und den langen Entlassbriefen. :)
Ansonsten sinkt die Motivation von Tag zu Tag weiter (bis Weihnachten muss ich noch...) und nun, da dass Hex fuer dieses Jahr gelaufen ist, sitzt mir das eigene gefuehlt im Nacken und kichert leise vor sich hin.
fazit nach dem ersten tag in der ach:
ich bin doch positiv überrascht, wenn es so bleibt wie heute, wäre ich echt zufrieden!
man muss zwar etwas länger bleiben, darf dafür aber vieles eigenverantwortlich machen und ein großer teil der ärzteschaft scheint tatsächlich an unserer ausbildung interessiert....
mal abwarten, was die erste woche so bringt...
fands trotzdem nicht so toll, dass man als "belohnung" für die hilfe auf station nach der nachmittagsbesprechung dnan noch nen referat für morgen (!) aufs auge gedrückt zu bekommen....
Colourful
15.10.2012, 22:04
Was hast du denn immer für ein Glück, Epi?
Schade, aber okay, wenn du etwas lernst, ist doch gut.
Also ich bin heute dann um drei nach Hause geschickt worden, nachdem ich heute zwar nicht Notarzt mitgefahren bin, aber auf der Station dann brav die Stellung gehalten und schön die Aufnahmen gemacht habe. ;-)
Ja, ich habe unverschämtes Glück irgendwie, ich weiß.
Aber ich *muss* auch noch vier Wochen auf eine periphere Station, da darf ich dann extensiv das Briefeschreiben üben!
Yeah, Briefe schreiben, meine Lieblingsbetaetigung. *hust* Die Entlassbriefe in der Inneren haben mir wirklich Traenen in die Augen getrieben mit ihrer Laenge. :-peng Aber natuerlich muss man auch das lernen, ich weiss.
*Ächz*
Mein degenerierter Rücken fühlt sich ja schon nach drei Stunden OP schon so an als würde der einfach bald in der Mitte durchbrechen. Wie schaffen Leute das 7-10 Stunden lang???
Muss mal dringend wieder in die Muckibude...
3 stunden... wie niedlich *hust*
heute war popo-tag ^^
ach man, schade, wenn ein egt nicht uninteressantes fach durch mangelnden teamgeist so kaputt gemacht wird. die assistenten fahren untereinander nur die ellenbogen aus, chef putzt alles und jeden dauernd runter.....
Hallo zusammen!
Heute war mal mein absoluter Frusttag, bin seit 9 Wochen im 1. Tertial (Anästhesie) und gerade neu in die HNO gekommen.
Erste Woche alles Top, Intubationen klappen, alle nett, ich gut vorbereitet.
Jetzt zweite Woche: Zwar erst 2 Tage aber irgendwie habe ich das Gefühl allein im Wald zu stehen, Viggos verstochen, Intubationen nicht geschafft......
Ich weiß nicht wie das bei euch ist/war, aber ich bin da mir gegenüber oft sehr selbstvernichtend und sag mir dann: Nach dem Pj musst dus auch allein können, also ist das *******.
Wie gehts euch mit solchen Tagen/Situationen? Bin grad etwas gefrustet!!:-((
*Ächz*
Mein degenerierter Rücken fühlt sich ja schon nach drei Stunden OP schon so an als würde der einfach bald in der Mitte durchbrechen. Wie schaffen Leute das 7-10 Stunden lang???
Muss mal dringend wieder in die Muckibude...
ICh kann dir nur sagen, wie ichs in meinem Wahlfach Ortho gemacht hab, wo 7-10 Stunden ja normal waren: Tatsaechlich schlicht und ergreifend regelmaeßiges Rueckentraining (und natuerlich korrespondierend die Bauchmuskeln...) in der Muckibude. Und ich trete immernoch regelmaeßig von einem Fuß auf den anderen und verlagere das Gewicht, dass aber eher, weil ich eher Knie- als Rueckenschmerz kriege (Kreuzband und Menisken sei dank). Und nach ganz schllimmen Tagen war die heisse Badewanne abends Gold wert. :)
Corey: Willkommen im Club, bei mir war heute "ich kriege kein Blut aus irgendeiner Vene"-Tag. Sehr frustrierend und auch recht nervig. Abhaken, morgen wirds besser.
Dafuer hat eine 93jaehrige heute Nachmittag zu mir gesagt, als ich ihr Zimmer betrat: "Seien sie gefaelligst leise, hier schlafen kranke Menschen, sie Trampeltier!". Die ist cool drauf. ^-^
SuperSonic
18.10.2012, 16:26
Du weißt, dass der Tag zu lang war, wenn du versuchst, mit dem Transponder die Wohnung zu öffnen. :-sleppy
Wenigstens hast du nen Transponder. Bei uns sind sie alle. -.-
Nach ner komischen Woche durfte ich heute im OP (mit meinem Stationsarzt als Assistent) ein Haematom ausraeumen. Irgendwie komisch, jemandem, der kurz vorm Facharzt ist, Anweisungen zu geben ("Hier mal mehr saugen!" :D). Guter Wochenabschluss auf jeden Fall.
Wochenende!
dreamchaser
19.10.2012, 18:23
Habe heute meinen extrem fitten PJ Visite machen lassen - war für mich super entspannt und er hat es super gemacht (und konnte mal trainieren für später :-)).
3 stunden... wie niedlich *hust*
heute war popo-tag ^^
ach man, schade, wenn ein egt nicht uninteressantes fach durch mangelnden teamgeist so kaputt gemacht wird. die assistenten fahren untereinander nur die ellenbogen aus, chef putzt alles und jeden dauernd runter.....
Bist du am UKGM in der Ach?
hmpf.. acht Stunden Whipple- und zum Schluss nicht mal Redons annähen dürfen...
Snjokorn
25.10.2012, 06:05
Heute wieder den ganzen Tag Knie- und Hüft TEPs bei dem ach so netten Orthobelegarzt, bei dem wirklich nur Haken halten und bloß nicht den Mund aufmachen angesagt ist und der OP wegen der bösen Keime auf gefühlte 15°C runtergekühlt ist... Und das mit ner stetig zunehmenden Erkältung, aber da meine einzige PJ Kollegin frei hat und der Herr Belegarzt keine Assistenzärzte im OP haben will (weil er für die ja was zahlen müsste), muss ich da eben durch. :-kotz Noch 24 Arbeitstage, dann isses rum...
Willst du in dem Krankenhaus später mal arbeiten? Wenn nicht, "musst" du garnichts ^^ Ich finds fahrlässig, sich mit ner Erkältung in den OP zu stellen. Da kann man sich noch so gut einpacken, der Mundschutz schließt doch niemals luftdicht ab. Ich bin im Moment auch erkältet und da ist der OP für mich einfach tabu.
Kackbratze
25.10.2012, 09:44
Wenn es sich "nicht lohnt" ist es nicht verwerflich, sich auf seine eigene Gesundheit zu berufen...
SuperSonic
25.10.2012, 17:05
muss ich da eben durch.
Von Studenten mit solch einer Einstellung wird dieses kranke System am Leben erhalten, schon mal darüber Gedanken gemacht?!
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