Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Treffpunkt für gestresste Pj-ler und UAs
Moorhühnchen
15.03.2008, 09:41
hatte gestern Dienst und hab daher heute frei :-))
Hatte Donnerstag Dienst und gestern frei.... schönes langes WE! :-))
Bin dafür am Karfreitag wahrscheinlich 12 Stunden dran. Wird hoffentlich spannender als der letzte Dienst mit nur einer Aufnahme....
Oh man- gestern war einer der Tage, die man nicht geschenkt haben will...............
Bei uns auf Station steppte für jeden der Bär, wobei die Ärzte die da waren auch eher stressanfällig sind.
Ich war alleine da- natürlich stehen genau an solchen Tagen tausend Blutentnahmen an und sonstiger Kram.
Wenn dann alle zwei Minuten jemand kommt und fragt ob man dies und das schon erledigt hätte und an jenes noch denkt (wobei man es im Kopf hat, nur noch nicht dazu gekommen ist) kann man irgendwann schon die Lust verlieren.
Was mich explizit genervt hat- und wo ich mich frage wie es bei Euch mit sowas steht/ ihr damit umgeht- sind zwei Dinge:
1. ich bin nicht schlecht im Blutabnehmen. Fakt ist aber das auf einer Gefäßstation eben Patienten liegen bei deren Venen man einfach nur noch leise die Tür hinter sich zumachen möchte.
Während manche da die Einstellung haben "Stechen bis der (andere) Arzt kommt- und sei es zehn oder zwanzig mal" finde ich das eher nicht den besten Ansatz. Ich versuche mich in dem Fall eher 3-4 Mal und wenn es dann nicht geklappt hat gebe ich den Fall ab. Zum einen finde ich das auch für den Patienten "netter" es dann an jemand zu geben der einfach noch mehr Erfahrung als ich hat- zum anderen ist das auch ein Moment bei dem ich mir ehrlich gesagt denke "NOCH kann ich sowas abgeben- also tue ich es auch.".
Kommt nicht so häufig vor- aber wir haben nun einen Patienten bei dem von vornherein nicht viel "da" war und der nun durch ewiges Blutabnehmen schon völlig grün und blau ist (dank Gerinnungshemmern). Da ist nichts zu haben und zu wollen und nur noch blindes Rumstochern in der Hoffnung das irgendwo was abfällt geht- und natürlich soll bei dem Patienten jeden Tag Kalium abgenommen werden.
Nachdem ich mich Tage mit der Sache rumgeschlagen habe, die anderen PJs auch und vorgestern dann die eine Stationsärztin das erste Mal auch ran mußte (und selber drei Versuche brauchte) war bei mir gestern der Punkt da wo ich den Stationsärzten gesagt habe, das sie den Patienten bitte selber beglücken sollen, weil ich da definitiv am Ende meines Lateins bin- und es auch für den Patienten nicht mehr lustig finde, wenn jeden Tag diverse Leute in ihm rumstochern.
Es kam dann das sei ja "nett" von mir (natürlich ironisch gemeint).
NETT???
Sorry, da könnte mir die Hutschnur hochgehen. Wenn ich nicht für lau da arbeiten würde müssten sie jeden Tag ihren Krempel alleine machen- und wenn man dann ansagt, das es bei diesem Patienten echt mitlerweile eine unlustige Situation gibt wird es unterschwellig so dargestellt, als wenn man sich vor Arbeit drücken will.
Finde die Haltung "Üb dich an den Patienten bis gar nichts mehr geht" nicht per se richtig- üben ja, aber irgendwann sollte es auch mal aus Respekt vor dem Patienten gut sein- ich würde auch nicht wollen das an mir als Patient ein PJ 5x rumstochert.
Wie haltet ihr das bei frustranen Blutentnahmen?
2. Was ich ja auch zum KOTZEN finde ist die Tatsache, das ich auf meiner Station wenn der Streß ausbricht teilweise einfach keinen Ansprechpartner mehr habe...... Beispiel von gestern: ich musste einen Rehaantrag für einen Patienten ausfüllen- gestern rief dann die Kasse mit einer Frage zu dem Patienten an. Es ging darum ob er mit oder ohne Erstprothese entlassen wird. Da ich noch nie den gesamten Verlauf eines amputierten Patienten mitbekommen habe und mir da nicht ganz sicher war, suchte ich einen Arzt um zu fragen- mit Telefon und der AOK Tante in der Hand. Von Nummer eins bekam ich nur ein im Vorbeigehen halb gebrülltes "Jetzt nicht!!!!" (ohne das die Frage überhaupt kurz angehört wurde) gestellt, beim zweiten im Arztzimmer dasselbe- letztendlich hat mir dann die Oberschwester die gesuchte Antwort gegeben.
Bei anderen Fragen war es ähnlich.
Klar ist das für die Ärzte auch suboptimal wenn ich im Stress mit Fragen ankomme, die für sie vielleicht einfach "dumm" erscheinen, weil sie für sie zum Alltag gehören. Auf der anderen Seite sollte vielleicht mal dran gedacht werden das der Hintergrund dieser Fragen ist, das ich gerade dabei bin ihnen ein Telefonat/Patientengespräch, was auch immer, abzunehmen....... wenn man dann das Gefühl vermittelt bekommt man ist nur der kleine PJ der nervt, möchte man (besser: ich) an solchen Tagen gerne einfach alles stehen lassen und sagen: macht es alleine. Ich bin hier nicht euer Arsch.
Und ich bin nun wirklich kein kleines Mäuschen, das mit jedem Pfurz des Patienten als Frage zum Doc dackelt.
Finde es einfach schade, das offenbar manche den PJ als selbstverständlich ansehen und nicht mal drüber nachdenken, das wir ihnen für lau Arbeit abnehmen und das gegebenenfalls in Fachgebieten, die uns nicht die Bohne interessieren.
Moorhühnchen
15.03.2008, 17:52
Hey jatina,
Wie haltet ihr das bei frustranen Blutentnahmen?
Ich mach das eigentlich ähnlich wie Du, mit wechselndem Erfolg... das hängt immer vom Stationarzt ab - der eine sagt: "Irgendwann wirst Du allein auf Station sein" , womit er ja grundsätzlich recht hat, aber dann muß ich dem Patienten gegenüber auch nicht rechtfertigen, warum ich als unfähige Studentin nicht den fähigen Arzt geholt habe. Mit anderen habe ich klarere Abmachungen und wenn ich es nach dem 4. oder 5. Mal nicht schaffe, übernehmen die das dann auch! :-top
Häufig ist es aber wirklich so, daß es dann - nachdem ich bescheid gesagt habe, daß ich eine BE nicht schaffe und eine ablehnende Antwort bekommen habe - beim 6. Mal auf einmal problemlos klappt........ :-nix
Ich weiß nicht, woran es liegt, ob es der Psychofaktor ist, aber komischerweise ist es in 3/4 Fällen dann wirklich so.
Das in 2) beschriebene Problem ist natürlich auch nicht besser - ich hatte zum Glück noch nie eine Situation, wo ich NIEMANDEN ansprechen konnte. Wenn Dir so etwas nochmal passiert und wieder keiner Deine Fragen beantworten will, kannst Du dem netten Menschen am Telefon ja entgegnen, daß Du der "unfähige PJ'ler" bist und sie doch später nochmal beim "fähigen Arzt" anrufen sollen - vielleicht merken sie dann, daß Du ihnen Zeit erspart hättest (ich weiß, die Chance ist bei manchen Leuten gering...). :-))
Bei uns ginge das eh nicht anders, da wir keine tragbaren Telefone haben...
Ich gebe schwierige BEs auch ab, wenn ich nach mehreren Versuchen kein Glück hatte. Das ist man dem Patienten schuldig.
Was Dir passiert ist ist wirklich eine Frechheit. Hey, du arbeitest für 0,0 €usen am Tag und entlastest die Stationsärzte deutlichst. Da wäre etwas mehr Dankbarkeit angebracht. Ich glaube ich wäre so sauer, dass ich in der Studienordnung nachlesen würde, ob ich überhaupt zum Blutabnehmen verpflichtet bin und dies entsprechend in Aussicht stellen.
dreamchaser
15.03.2008, 18:18
Ich würde mir das nicht bieten lassen, wenn die dir nicht mal etwas Anerkennung deiner Arbeit zukommen lassen. Bin ja selbst erst seit 2,5 Monaten Assi und wir hatten hier auch erst eine PJlerin, aber es war definitiv nie ein Problem, wenn sie etwas nicht geschafft hat, dass wir dann geschaut haben. Ich habe zur Zeit auch einen Patienten,der ganz schreckliche Venen hat und wo sich die Haut an den Armen auch noch ablöst - der zieht sich auch noch jeden 2.Tag den Zugang. Ich hab dann auch mal nach 3 Mal stechen meine Kollegin gebeten zu schauen - und so machen wir das auch umgekehrt, manchmal klappts beim anderen dann komischerweise doch...wenns nicht sein muss, muss ich den Patienten ja nicht quälen. Im Notfall könnte ich ja immer noch an die Leiste.
Es ist sehr viel besser, wenn man seine Grenzen sieht und rechtzeitig jemand anderen um Hilfe bittet, als alle Venen zu zerstechen und doch nicht zu treffen (Quälerei für Patient und einen selbst)!!
Moorhühnchen
15.03.2008, 18:38
Ok, soooo schlecht sind die Venen bei uns in der Neuro ja nicht... ;-)
Danke für Eure lieben Antworten- ich dachte ja schon ICH bin hier die die falsch gestrickt ist......... und müsste "härter" sein und die Patienten x-mal stechen bevor es legitim ist das mal abzugeben.
Genau wie ihr finde ich halt auch das es nach 3, spätestens 4 mal gut sein sollte- gar nicht mal weil ich den Tatter bekomme, sondern weil es einfach dem Patienten gegenüber fair ist. Wenn mein Talent da nicht reicht muss eben jemand anders ran.
Der Klassiker ist dann ja eh meist, das man dann dabei steht und der andere auf Anhieb was bekommt und im Rausgehen sagt: der hatte da doch eine tolle Vene. Argh.
Ich finde es halt mistig abends nach neun-zehn Stunden ohne Pause und Mittagessen (bei uns Tagesordnung) nach Hause zu gehen und das Gefühl zu haben ich bin der Vollkeks, nur weil ich bei 2 von 16 Blutentnahmen an dem Tag die Waffen gestreckt habe (die zweite war eine Schmerzpatientin, bei der ich zwei Mal gestochen habe, beim zweiten Mal zwar drin war, die dann aber weggezogen hat- geschrien (GESCHRIEN!!!!) hat sie von Anfang an..............da ist dann schon nach zwei Mal gut (netter Weise hat sie den Arzt auch angeschrien........hehe) und weil ich mehrfach Fragen stellen musste, die denen wahrscheinlich dumm vorkamen (unter anderem musste ich mich mit einem Nachschlagewerk für Rehakliniken rumprügeln das sich definitiv jemand mit viel Zeit ausgedacht hat- wenigstens eine der Jungassistentinnen meinte sie checkt das Ding bis heute auch nicht ganz).
Schön auch, wenn man zum Beispiel von zwei Leuten zwei Ansagen bekommt (bei dem Patienten die Untersuchung noch machen- bei dem Patienten muss die nicht gemacht werden) und dann böse angeschaut wird, wenn man nachfragt, wie sie es denn nun gerne hätten.
Krönung war am Ende des Tages (als ich mich mit einem weiteren Rehaantrag rumschlug....) als ich eine weitere Frage die ich hatte (ob wir ein neu aufgetretenes Problem beim Patienten jetzt schon als offiziell ansehen oder nicht) schon mit dem Satz anfing "Ich hätte da noch mal eine dumme Frage" (selbstironisch) und prompt kam "Wie den ganzen Tag schon......"- ich habe nur tief Luft geholt, innerlich bis zehn gezählt und meinte dann nur "Jeder fängt mal an.". Nächstes Mal frage ich halt nicht, schreibe die akute Suizidalität des Patienten direkt in den Antrag rein und dann können sie sich gleich mal um eine andere Rehastelle kümmern.
Danke noch mal für Eure lieben Antworten. Tat gut hier mal Luft abzulassen......und wenigstens kam irgendwann am Freitag auch einer der Ärzte (der in der Poli war an dem Tag und mich immer nur zwischendurch auf Station untergehen sah) und meinte nur ich täte ihm leid............ was ja auch schon Bände spricht.
Feuerblick
15.03.2008, 19:16
Mir kommt immer das :-kotz, wenn ich lese, wie die lieben Kollegen in anderen Häusern/Abteilungen, die zum Teil das PJ auch erst vor kurzem hinter sich gebracht haben, PJler behandeln.
1. Es ist völlig in Ordnung, wenn man nach mehreren vergeblichen Versuchen auf "Akupunktur" verzichtet und zuerst einen PJ-Kollegen oder den Stationsarzt um Hilfe bittet. Auch als Arzt wirst du zwischendurch immer mal an deine Grenzen stoßen. Dann kannst du dich beim Patienten durch stundenlanges Gestochere zum Deppen machen oder zugeben, dass du kein Glück hast und einen Kollegen fragen. Der Patient wird es dir danken!
2. Wenn die lieben Stationsärzte keine Fragen beantworten wollen, würde ich ihnen beim nächsten Mal einen Zettel hinlegen: "Krankenkasse XXX bittet um Rückruf in folgender Angelegenheit..". Die werden sich überlegen, ob sie nochmal patzig antworten, wenn sie die Arbeit wieder an der Backe haben!
Wir sind im PJ ähnlich beschissen behandelt worden und auch Vorstöße unseres PJ-Beauftragten brachten wenig Besserung. Daraufhin haben wir uns Mühe gegeben, die schlechten Bedingungen in den Semestern nach uns ordentlich bekannt zu machen. Das endete mit zwei Tertialen ohne jeglichen PJ in dieser Abteilung. Seither sind die Stationsärzte deutlich netter zu den PJlern und für die Dienste gibt es zumindest eine kleine Aufwandsentschädigung zusätzlich zum freien Wochentag.
Lasst euch bloß nicht alles gefallen. Ihr arbeitet da für lau und die Stationen sollten froh sein, dass ihr ihnen Arbeit abnehmt. Wenn dann schon das Beantworten von Fragen zuviel ist, dann läuft etwas SEHR falsch. Beschwert euch, wenns Gründe dafür gibt. Tut euch zusammen und wehrt euch! Ihr seid keine Sklaven und was bitte wollen sie euch denn zur Strafe "antun"?:-meinung
Bei uns ist das mit dem Pieksen auch meine eigene Ermessungssache (wenn ich glaube, dass der nächste Versuch erfolgreich sein könnte, steche ich, wenn nicht, dann nicht) und bisher waren Ärzte immer freundlich, wenn ich gesagt habe, dass ich nichts bekomme. Wobei das Team insgesamt supernett und studentenfreundlich ist.
Das Schöne ist allerdings, dass ich inzwischen bei 95% der Patienten selbst Blut bekomme, ich noch für keine BE im Dienst einen Arzt anfunken musste und bei der letzten Patientin, bei der ich nichts bekommen habe, auch der Stationsarzt nur ein halbes Röhrchen Blut bekam. :-))
Allerdings sah das im Dezember/Januar, als ich frisch aus Strasbourg zurück war, ganz anders aus. Da habe ich regelmäßig eine oder zwei BEs am Tag abtreten müssen. Von Viggos ganz zu schweigen. Für eine Viggo musste ich auch schon mal den Diensthabenden Arzt anfunken. Aber ich muss echt sagen: Die Innere übt!! :-)
Heute hat mich ein Patient echt zur Weißglut getrieben. Ich musste ihm dreimal Blut abnehmen und zwei Viggos legen (hat sich zwischendurch die zuerst gelegte gezogen - die Schwester hat sich auch über das blutverschmierte Bett gefreut) und er fand das Pieksen so furchtbar, dass er beim Einstechen immer die Hand weggezogen hat und mir jedes Mal sagte, dass sei doch jetzt mal langsam genug... Als ob ich diese Sachen machen würde, weil sie mir Spaß machen... *grrrr*
Euch allen noch einen schönen Abend und ein erholsames Wochenende - morgen habe ich frei! :-)
LG,
Ally
Viggo-King
16.03.2008, 17:56
Im Notfall könnte ich ja immer noch an die Leiste.
Apropos Leiste; das kann ja auch ganz schön daneben gehen. Selber vor 4 Wochen erlebt. Patient, 150 kg, Marcumar wg. AA bei VHF, ausserdem noch einen Diabetes, pAVK, und Ödeme an den Knöcheln, Unterschenkeln, Unterarmen und am Handgelenk. Und natürlich besch..... Venen. Nachdem der Kollege alles probiert hatte inklusive Schienbein (aua!!) hat er sich für eine Leistenpunktion entschlossen. Hat eigentlich auch ganz gut funktioniert. Einen Tag später klagte der Patient über Schmerzen in der Leiste. Noch einen Tag später war dann der ganze Oberschenkel dick und der Hb nur noch bei knapp um die 8! Das Ende vom Lied war, dass der gute aus der Punktionsstelle geblutet hatte und dass letztendlich der Patient auf dem OP-Tisch landete. Wir alle waren geschockt. Bei der nächsten Leistenpunktion denke ich bestimmt an diesen Fall und hab mir schon vorgenommen, dass ich auf jedenfall daneben stehen bleiben werde und gut abdrücken werde, auch wenns einige Zeit in Anspruch nimmt.
trina1081
20.03.2008, 15:53
So, heute war der letzte Tag von meinem 2. Tertial, nächste Woche hab ich frei.
War total traurig, meine netten Kolleginnen verlassen zu müssen. Aber ich bleib ja im Haus, da werd ich sie bestimmt mal besuchen kommen.
Aber ist echt der Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Jetzt nur noch maximal 16 Wochen Chirurgie und zwischen mir und dem Job steht nur noch das HEX :-))
Bei mir war auch quasi der letzte Tag in der Inneren, habe nächste Woche noch einen Dienst und sonst frei (angesammelte Dienstfrei-Tage) und ich will versuchen, ordentlich was an der Diss zu schaffen.
Leider war der letzte Tag durch meine Assistenzärztin der letzten beiden Wochen ordentlich verhagelt. Selbst noch ziemlich Anfängerin (an sich ja eher sympathisch), die es aber wohl nötig hat, sich zu profilieren und bei der daher mitdenken unerwünscht ist und wenn man tut, die Ideen abgetan werden, bei guten Vorschlägen am nächsten Tag aber gern mal dem Chef gegenüber als ihre eigenen ausgegeben werden. Und als PJler soll man dort bloß nichts lernen, sondern nur ihr Arbeit abnehmen und Aufnahmen, BEs machen und Viggos legen. Und natürlich die Klappe halten. :-kotz Interesse unerwünscht.
Schade, dass der eigentlich letzte Tag damit so war.
Naja, dafür war der Dienst recht angenehm und ich durfte etwas eher gehen. :-)
LG,
Ally
Apropos Leiste; das kann ja auch ganz schön daneben gehen. Selber vor 4 Wochen erlebt. Patient, 150 kg, Marcumar wg. AA bei VHF, .
Wäre es unter Marcumarisierung nicht vielleicht sogar kontraindiziert?
Bei mir war nach dem Gezicke der Vorwoche auch wieder alles gut- allerdings vor allem, weil unser einer Doc (einer von "den Guten" wie ich immer gerne sage) auf Station war und die Dame, die unter Stress etwas abrotiert in der Poli. Wir haben uns also zu dritt (mit der anderen Stationsärztin, die unter dem ruhigen Einfluss des Arztes dann auch easy bleibt) so durch die Woche gefeixt.
Allerdings ist der Herr jetzt für zwei Wochen in Urlaub und ich auf Station jetzt alleinige PJane (die zwei PJanes auf der Schwesterstation sind im "mal Aushelfen" nicht legendär wie ich diese Woche zwei Mal bitter feststellen musste..............)- also bin ich mal gespannt wie das werden wird.
Viggo-King
21.03.2008, 14:46
Wäre es unter Marcumarisierung nicht vielleicht sogar kontraindiziert?
Bei einer arterielle Leistenpunktion auf jedenfall. Bei einer venösen zum Blutabnehmen machen es anscheinend manche trotz Marcumar. Andere sind da etwas vorsichtiger, so wie ich es in Zukunft auch bin!!!
Moorhühnchen
21.03.2008, 22:12
Soso, habe gestern meinen Rotationsplan für die Innere abgeholt:
6 Wochen Kardio
5 Wochen Gastro
1 Woche Labor und
4 Wochen Onko...
Genau in dieser Reihenfolge - und ich weiß auch schon in welchen 4 Wochen ich meine 20 Fehltage nehmen werde!! :-)) :-D
Habe heute einen sehr netten Dienst mitgemacht und die meiste Zeit davon in der Inneren Aufnahme verbracht, wo sich wieder lustige Feiertagsszenen abspielten: die 95jährige Demente führte mit der 3,8-Promille-Frau Gespräche, die einem vor Lachen die Tränen in die Augen trieben.
- "Wo kommen Sie denn her?"
- "Ich weiß es nicht mehr, hab ich vergessen..."
Dazwischen rollte der Entzügige auf einem Bürostuhl rum, warf mit Teilen des Strykers um sich und entblößte sich dann, um mitten in der Aufnahme Pipi zu machen.... Der Psychiater lehnte alle drei Aufnahmen ab.......... :-oopss
Meinst du nicht, dass nehmen die dir übel, wenn der geplante PJler einfach 4 Wochen lang nicht auf der Onko Station erscheint? :-))
Meinst du nicht, dass nehmen die dir übel, wenn der geplante PJler einfach 4 Wochen lang nicht auf der Onko Station erscheint? :-))
Meinst du es dankt dir einer, wenn du deine Fehltage verschenkst? ;-)
Ich würd trotzdem vorher abklären, ob das geht. Am Ende gibt's noch Ärger. Und wenn ich Assi wär, würd dem PJler aber mal gehörig in den A**** treten, wenn der 4 Wochen Urlaub macht :-D
Soso, habe gestern meinen Rotationsplan für die Innere abgeholt:
6 Wochen Kardio
5 Wochen Gastro
1 Woche Labor und
4 Wochen Onko...
Genau in dieser Reihenfolge - und ich weiß auch schon in welchen 4 Wochen ich meine 20 Fehltage nehmen werde!! :-)) :-D
Habe heute einen sehr netten Dienst mitgemacht und die meiste Zeit davon in der Inneren Aufnahme verbracht, wo sich wieder lustige Feiertagsszenen abspielten: die 95jährige Demente führte mit der 3,8-Promille-Frau Gespräche, die einem vor Lachen die Tränen in die Augen trieben.
- "Wo kommen Sie denn her?"
- "Ich weiß es nicht mehr, hab ich vergessen..."
Dazwischen rollte der Entzügige auf einem Bürostuhl rum, warf mit Teilen des Strykers um sich und entblößte sich dann, um mitten in der Aufnahme Pipi zu machen.... Der Psychiater lehnte alle drei Aufnahmen ab.......... :-oopss
Möhö- erinnert mich an eine Szene die ich neulich in der Notaufnahme (auf der wir manchmal ein Stelldichein feiern um konsiliarisch tätig zu werden) beobachten durfte: alkoholisiertes Pärchen. Er hatte offensichtlich schon die Waffen gestreckt und schnarchte in einem Stuhl vor sich hin, sie war gerade völlig agitiert als wir kamen (vier Pfleger plus Arzt bildeten in Sicherheitsabstand, da die Dame momentan Lama-artige Spuckattacken fuhr einen respektvollen Kreis......).
Es war dann wohl beschlossen worden sie besser in Ruhe zu lassen bevor sie austickt- woraufhin sie dann auch mitten im Gang friedlich die Hosen runterließ und erstmal Pipi machte. Was seelenruhig so hingenommen und später aufgemoppt wurde.
Definitiv einer der Momente in denen ich froh war, meinen Platz in der Notaufnahme nicht zugewiesen bekommen zu haben.
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