Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Treffpunkt für gestresste Pj-ler und UAs
Auch die gehen vorbei :knuddel: Vielleicht werden die Assistenten ja supernett sein und viel erklären. Und selbst wenn nicht, das geht wirklich schneller vorbei als man denkt. Und das von einem, der sich im Chirurgietertial gerne die Kugel gegeben hätte :D
Supernett... Ne tatsächlich.. Nicht mal das. Ein Facharzt von dem ich sogar menschlich nicht weiß was ich von ihm halten soll. Keine Ahnung wie man das durchstehen soll und irgendwas mitnehmen kann fürs M3.
bin seit gestern in der Chirurgie, bis jetzt ist es durchwachsen. Man macht halt mehr oder weniger sein eigenes Ding, viel Verbandwechsel und Drainagen ziehen (und natürlich BEs) und die Ärzte sind grade eher so meeh. Dafür ist die Pflege mega und wir werden total durchgefüttert und man kann sich seine Zeit gut selbst einteilen. OP musste ich bis jetzt noch nicht, man wird nicht fest eingeteilt sondern es wird angerufen. So können wir das unter uns PJlern ganz gut aufteilen. Nervig: von Ärzteseite wird wenig bis null mit einem kommuniziert (außer: da und da muss xy erledigt werden), und Visiten finden ohne uns statt, wenn man nicht ein Auge drauf hält wann sie losgehen. Als es heute darum ging eine Thoraxdrainage zu ziehen und 3 von 4 PJlern gesagt haben dass wir das gerne unter Anleitung, aber nicht allein machen wollen (weil noch nie gemacht) kam als Antwort nur "Ja und wo ist PJlerin Nr. 4?!" (Antwort: im OP). Im Endeffekt hat sich herausgestellt, dass die Gute selbst nochmal bei einem Facharzt nachfragen wollte ob man auf was achten muss. Es hat sich dann auch doch jemand gefunden und es auch sehr ausführlich erklärt. Aber dieses latent Genervte wenn man sich doch tatsächlich mal erdreistet Anleitung/Lehre einzufordern ist halt ätzend. Ansonsten sind sie wenigstens nett, stressen nicht unnötig rum und der Umgangston im OP muss anscheinend auch okay sein.
Bin jetzt für 8 Wochen in der Allgemeinchirurgie, davon 6 Wochen Station und jeweils eine Woche Ambulanz und Endoskopie. Danach wechsel ich noch in die Plastische/Handchirurgie in der hiesigen BG-Klinik, was anscheinend/hoffentlich der bessere Abschnitt wird.
Die Pflege.. Interessiert sich leider auch nen feuchten Dreck und reagiert meist nicht mal wenn ich nur frage wo ich was finde (und ja ich stelle mich allen vor etc).
Dieses Anweisungen so nebenbei bekommen ohne direkt angesprochen zu werden ist hier auch Gang und Gebe. So etwas überhöre ich total schnell. Das wird bestimmt noch lustig werden. Und die Einstellung wie litchie sie bei den Drainagen beschreibt hat man hier auch. Nur eben keine Auswahl aus 4 Pjlern.. Da habe ich in den zwei Tagen schon den Spruch erlebt : dann mach ichs selber, geht schneller.
Joah. Wenn sie nicht auch noch so fies darauf achten würden, dass man bis Dienstschluss seine Zeit absitzt könnte man sich wenigstens nach den BEs verkrümeln :-keule Gott ich hoffe das war nur ein schwerer Einstieg
Hier läuft es auch so meeh. Das was litchie beschreibt, passt schon ziemlich gut. Von den Ärzten interessiert sich eigentlich keiner wirklich für einen und eigentlich sitze ich die ganze Zeit nur rum. Bin nicht besonders OP-affin und wollte mich eigentlich ein bisschen davor drücken aber der OP ist vermutlich der einzige Ort an dem die Zeit rumgeht. Sind zum Glück nur 4 Wochen und laut den anderen PJlern wird’s in den anderen Abteilungen besser.
Das Haus hat übrigens hervorragende Kritiken und gilt unter Studenten meiner Uni als sehr beliebt. Von den Rahmenbedingungen ist hier auch absolut alles besser als in meinem letzten Haus (mehr Geld, gratis Essen, eigene Umkleiden inkl. Spinde etc.) aber bringt halt alles nix, wenn das PJ selbst nur aus rumsitzen und Blut abnehmen besteht.
locumo123
13.09.2018, 17:43
Hmmm. Nächste Woche meine letzte Abeitswoche. Ich habe ja noch die 20 tage übrig. Dann wars das mit dem PJ. Die Zeit verging echt schnell. Unser Prüfungstermin und Prüfer stehen auch schon fest.
Heute Ladung bekommen mit Wunschtermin und auch noch einem super Losfach.. Klingt toll [-::-]
Freut mich für dich!! Was ist denn das Losfach?
Ich arbeite an meinen Fell.. Zum Ende der Woche wurde es etwas besser.
Freut mich für dich!! Was ist denn das Losfach?
Ich arbeite an meinen Fell.. Zum Ende der Woche wurde es etwas besser.
Arbeitsmedizin! Lernaufwand von 3 Tagen laut Altprotokollen, da die Prüferin supernett ist und nur Basics abfragt.
Falls du mich coachen willst, WackenDoc, ich bin dein Mann :D
Klingt überschaubar, auch wenn ich persönlich (nichts für ungut) anderen Fächern mehr abgewinnen kann. Aber als viertes bestimmt super.
Hier ist die erste Woche Chirurgie überstanden. Wenn man nicht im OP ist, dann macht man halt echt mal nichts außer Blutabnehmen und Zugänge. Man kann sich frei zwischen die Stationen bewegen und eigentlich weiß keiner so genau, wo man sich so den ganzen Tag rumtreibt. Da kann man dann auch schonmal ein ausgedehntes Frühstück machen.
Wenn man zufällig zur Visite aus Station ist, kann man auch mitgehen, angerufen wird man dafür aber selten.
Im OP ist’s zum Glück aber echt gut. Die Oberärzte sind alle nett (zumindest die, die ich bisher getroffen hab) und erklären viel. Werde wohl doch mehr Zeit im OP verbringen als anfangs gedacht. Vor allem wenn die anderen beiden PJler weg sind. Dann weiß ich echt nicht mehr, was ich außerhalb des OPs so mit meinem Tag anfangen soll.
maniac89
17.09.2018, 15:14
Ich mag endlich meine Laaaaaaaaaaadung. :heul: Hoffe ja auf Uro oder Anästhesie als Viertfach.
Ich weiß echt nicht so ganz weiter..
Ich nehme Blut ab, lege Nadeln. Sonst nichts. Nichts. Absolut nichts. Durch die BEs verpasse ich komplett die Visite. Ich habe keine Ahnung warum die Patienten da sind, außer was ich von den Patienten selbst erfahre beim Blut abnehmen.
Dazu kommt, dass ich Aufklären soll. Ich habe jetzt schon angedeutet, dass ich das nicht gut finde und gerne andere Arbeit abnehme aber nicht diese. Darauf habe ich zu hören bekommen, dass das schwer sei weil Studenten nichts anderes machen dort als Blut abnehmen und Aufklären.
Ich bin ziemlich fertig. S sind keine zwei Wochen rum aber ich bin echt fertig. Lehre erwarte ich mir da wirklich null. Ich weiß echt nicht weiter. Ich könnte dringend noch gute Lehre in der Inneren gebrauchen aber bin nicht gewillt da c rechtlich meinen Kopf hinzuhalten...
Feuerblick
18.09.2018, 18:52
Warum kannst du denn die Visite nicht mitgehen? Wenn dein Job eh nur aus BEs besteht, dann hast du ja nach der Visite alle Zeit der Welt dafür.
Ansonsten ab zum PJ-Beauftragten und beschweren. Du sollst da was lernen...
Weil die BEs ja in der früh sofort gemacht werden sollen. Und Visite um.. Ich weiß nicht mal wann die Visite anfängt. Und die fünften Minuten Visite die ich bis jetzt mitbekommen habe: natürlich auch kein Wort zu mir zum Patienten... Wahnsinn wie viel Luft man sein kann außer das Wort Abbocath fällt. Aber natürlich wäre das wenigstens die Chance irgend was mitzubekommen. Ich weiß nur genau eine Beschwerde wird.. Interessant. Chefstation.
Edit : nach der Visite soll ich aufklären. Also nicht alle Zeit der Welt. Zumindest nicht in "deren" Augen.
Feuerblick
18.09.2018, 19:06
Du kannst nicht aufklären. Erstens bist du PJ und hast naturgemäß keine Ahnung von Eingriffen und Untersuchungen und zweitens kennst du ja die Patienten nicht, weil du nicht mal die Visite miterlebst... Ab zum PJ-Beauftragten. Manchmal muss man stänkern, um sein Recht zu bekommen.
Das ist wirklich sehr schade :-keks Und in der Inneren kann man als PJler wirklich viel machen und lernen. Was ist denn mit den Aufnahmen? Kannst du die nicht machen? Ist eine gute Gelegenheit um körperliche Untersuchung und Anamnese zu üben...
Die elektiven ja. Das läuft aber auch auf: leg eine Nadel nehm Blut und klär den Patienten auf raus. Natürlich untersuchen ich auch. Aber das wars. Interessiert dann niemanden mehr. Wirklich durchsprechen: nein. Muss in 30 Sekunden gehen (nicht übertrieben). Keine Erklärung was sonst mit dem Patienten passiert. Wenn ich nachfrage bekomme ich nur ganz konkret auf diese eine Frage eine (meist ja oder nein) Antwort.
mathematicus
18.09.2018, 20:04
Ich würde mich beschweren und versuchen, das Haus zu wechseln. Und natürlich die Sache mit den Aufklärungen erwähnen, das darf man als PJler nämlich nicht machen, wie schon richtig angemerkt wurde... die Blutentnahmen würde ich einfach stehen lassen, sobald die Visite beginnt. Wie läuft der Laden denn, wenn keine PJler da sind?
maniac89
18.09.2018, 20:08
Ich würde vielleicht erstmal versuchen, die Station statt das Haus wechseln? Mit der Zeit kriegt man auch raus, wer die netten sind, die können ja nicht alle doof sein..? Und ich würde klar ansagen, dass du den Patienten gerne aufnimmst, aber nur, wenn ihr danach die Anordnungen zusammen macht.
Aufklärungsgespräche führen find ich übrigens normale PJ-ler Aufgabe und alle von denen ich weiß, haben das gemacht. Solange der Assi den Bogen unterschreibt, hält er ja seinen Kopf hin.. :-nix
Sorry, aber das ist blauäugig. Es gibt auch für den Studenten der es tut ein Übernahmeverschulden... Ich fühle mich auf jeden Fall fachlich nicht fit genug die Aufklärung durchzuführen. Wie auch? Mehr sag ich nicht. Auch das bei einer Art Eingriff über die ich potentiell Aufklären soll vor ein paar Tagen ein Patient einige Zeit reanimationspflichtig war. So Kleinscheiß ist das nicht.
Keine Ahnung wie sie das ohne Pjler machen. Ich denke das ist eine der Stationen die immer einen abbekommt. Das Problem ist das ich nicht mal eben einen der Assis so nebenbei fragen kann... Ich hab das so heftig bis jetzt auch echt noch nirgends erlebt.
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