Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Treffpunkt für gestresste Pj-ler und UAs
Viggo-King
20.04.2008, 17:37
So, hab am WE auch Dienst gemacht. Und am späten Samstag abend kamen dann u.a. zwei Omis. Die eine 83 Jahre und 1,9 Promille und kurz darauf die andere, 79 Jahre und 2,3 Promille. Und ich durfte beide aufnehmen. Mann, in dem Zimmer hat´s nach Alk gestunken. Ich bin dreimal raus zum Luftschnappen. Da ist ein schönes versifftes Ulcus die reinste Blumenwiese!!
So, hatte heute einen echt tollen und interessanten Dienst und habe mal wieder gemerkt, wo ich hingehöre. :-) Hat wirklich superviel Spaß gemacht und ich habe in der Ambulanz fast alle Diagnosen selbst gestellt und Therapievorschläge gemacht und dann natürlich immer noch mal jemanden draufschauen lassen. Hat echt Freude gemacht. Dafür bin ich jetzt aber auch ordentlich platt.
LG,
Ally
Hellequin
22.04.2008, 16:30
Heute habe ich bei einer 73jährigen Dame einen demtect gemacht. Bei der Supermarktaufgabe (Nennen sie innerhalb 1 Minute soviele Dinge, die man in einem Supermarkt kaufen kann, wie ihnen einfallen.) hat sie mir gerademal 4 Dinge nennen können, in exakt dieser Reinfolge:"Schuhe, Kleider, Schmuck, Sexspielzeug". Ich war anständig und bin erst vor dem Zimmer vor Lachen zusammengebrochen. :-))
hennessy
22.04.2008, 16:34
Heute habe ich bei einer 73jährigen Dame einen demtect gemacht. Bei der Supermarktaufgabe (Nennen sie innerhalb 1 Minute soviele Dinge, die man in einem Supermarkt kaufen kann, wie ihnen einfallen.) hat sie mir gerademal 4 Dinge nennen können, in exakt dieser Reinfolge:"Schuhe, Kleider, Schmuck, Sexspielzeug". Ich war anständig und bin erst vor dem Zimmer vor Lachen zusammengebrochen. :-))
lol
die ist gar nicht dement und wollte einen Test mit Dir durchführen. Und Du hast verloooooren. :-))
Moorhühnchen
24.04.2008, 18:46
Hmmm, bei mir macht sich nun auch langsam der PJ-Koller breit. :-keks
Eigentlich hatte das Innere-Tertial ja gut begonnen - ich mußte die Blutentnahmen nicht alleine machen, da wir sie zu dritt aufgeteilt haben und die nette Assistentin auf Station hat mir viel erklärt. Dann wurde der zweite Assi (eigentlich FA) auf Station krank und ich hab halt versucht, so gut wie möglich auszuhelfen, indem ich morgens alle BE's allein gemacht und so viele Patienten wie möglich aufgenommen habe. Das ging eine Woche so.
Nun ja. Die Blutentnahmen darf ich mittlerweile regulär alleine machen, "weil ich ja so schnell bin und die Patienten mich ja soooo loben"... Während ich mich dann durch die täglichen 14 bis 16 BE's und Braunülen kämpfe, wird Visite gemacht, damit "man" schnell in die Prästation/das Katheterlabor/die Schrittmacherkontrolle/zum USKG.... gehen kann!!
Heute bin ich dann beim Mittagessen gefragt worden, ob ich denn nicht wieder ein Zimmer haben wolle, so wie am Anfang auch. Ich war etwas verdutzt, wie ich denn ein Zimmer "haben" soll, wenn die Visite ohne mich stattfindet. Ganz einfach: "Mein" Zimmer würde einfach in der Zeit, in der ich mit den BE's beschäftigt bin, ausgelassen und wenn ich dann dazustoße, könnte ich es ja als letztes machen.............. :-((
Äh, ja - ihr könnt hoffentlich verstehen, daß ich jetzt nicht mehr sonderlich viel Lust habe, ein "Zimmer zu machen". Und dieser Vorschlag war durchaus ernst und sogar lieb gemeint!!
Werde mir die Zeit ab 10 Uhr, die die Station dann meist ärzteleer ist, dann wohl eher mit Besuchen in der Aufnahme vertreiben, wenn die Aufnahmen auf Station fertig sind. Oder ich werde morgen für Montag mal einen Stationswechsel anbahnen....... Das Beste sind momentan echt noch die Dienste!! Würde gerne öfter die "Stationsarbeit" für die Dienste eintauschen... :-?
@ Moorhühnchen: das hört sich ja nicht so toll an. :-( Kannst Du Dir nicht die BEs, die nicht unbedingt direkt morgens sein müssen (also alles außer RR-Screening, Nüchtern-Lipide und Gerinnung und TSH für Patienten, bei denen an dem Tag eine Intervention geplant ist, für nach der Visite aufheben und dieses dadurch mitmachen und nachher in Ruhe die BEs machen?
Mich haben die BEs auch total angekotzt, aber ich konnte noch nie so sicher BEs bei allen wie auch immer schon zerstochenen Patienten machen und so locker Viggos legen wie am Ende des Innere-Terials. Und das finde ich schon gut.
Visite ohne PJ gab es bei uns nicht, wenn sie mich noch um eine BE oder Viggo vor der Visite gebeten hatten, haben meine Ärzte immer auf mich gewartet. Fand ich klasse. :-) Allerdings gab es zweimal Visite ohne Ärzte... ;-)
LG,
Ally
Moorhühnchen
26.04.2008, 14:10
Das mit der Übung ist schon richtig... bin ganz erstaunt gewesen, daß ich gestern im Dienst auf der Onko-Station einem Patienten innerhalb von nichtmal einer Minute ne Braunüle gelegt habe, bei dem ich dachte, "das schaffst Du niiiie".
Habe das "Problem" jetzt durch einen Stationswechsel gelöst - wollte dann doch nochmal was anderes sehen. Ich meine, einerseits hat es mir ja sehr gut dort gefallen (gute Erklärungen, kenne die Schwestern, habe viel Zeit mittags andere Sachen zu machen und zu sehen...). Andererseits muß ich auch zugeben, daß mich die internistischen Visiten einfach irgendwie langweilen - ich kann nicht erklären, warum..... :-?
Ich habe sogar durchaus Verständnis dafür, daß die Assis morgens so schnell wie möglich in die Funktion wollen - würd ich an deren Stelle warscheinlich auch und genau deswegen verschiebe ich auch die BE's nicht - weil ich weiß, daß ich danach in die Aufnahme oder ins Katheterlabor oder sonstwohin gehen kann.
Trotzdem hat es mich eben geärgert, daß sie so selbstverständlich ohne mich stattfanden ohne mich wenigstens zu fragen, ob man mir beim Blutabnehmen helfen könne. DAS ist eigentlich der springende Punkt!!
Ab Montag bin ich auf der Privatstation mit 2 Frischlingen, die seit Dezember und Februar dabei sind... wird bestimmt lustig!! In zwei Wochen muß ich sowieso in die Gastro wechseln... :-peng
Moorhühnchen
02.05.2008, 14:06
Gestern 13 Stunden genialen Feiertags-Dienst gemacht. Kam morgens um 10 in die Aufnahme und war mutterseelenallein - KEIN Mensch vom Personal da. Hab mir einen Aufnahmebogen geschnappt und 'ne exsikkierte Omi aufgenommen. Als ich wieder rauskam, waren wenigstens die Schwestern da.
Im Laufe des Tages waren maximal 3 Patienten auf einmal anwesend - die Aufnahme hat 9 Kabinen. Dachte schon darüber nach, ob ich angesichts fehlender Arbeit doch lieber wieder heimfahren und meinen Feiertag genießen sollte.... dann kam's aber dicke: junger Patient mit thorakalen Schmerzen, im EKG nicht viel zu sehen, sagte der Assi - "vielleicht ein Erstickungs-T, aber da wär ich vorsichtig", Labor blande... halbe Stunde später - stärkste Schmerzen - im EKG dicker STEMI!! Sofort ins Katheterlabor und gestentet - alles gutgegangen. Im Labor später zwar Troponin, aber keine CK.
Durfte ab 18 Uhr NEF mitfahren, den ganzen Tag gab es keinen einzigen Einsatz und kaum hatte ich den Piepser, waren es bis 23 Uhr 4 Einsätze, darunter wieder ein STEMI.
Als wir beim dritten Einsatz in eine enge Spielstraße reinfuhren, um vor dem Einsatzort zu parken, lehnte sich eine Nachbarin aus dem Fenster und krächzte: "Ei, hörn Se ma, vor dere Garasch könne Se awwer net parge!"
Kommentar des NEF-Fahrers: "Gugge Se ma, isch hab da so'e paar Sonnerreschte, da mach ich doch gleisch ma die ganz Straaß dicht!" und grinste frech... :-D
Vor dem letzten Einsatz kamen wir nicht mal mehr zurück zum KH - gemeldeter Großeinsatz mit Feuerwehr und "Menschenleben in Gefahr"... naja, letztlich war's nur 'ne verkohlte Pizza und wir konnten eine Viertelstunde später wieder weg.... aber spannend wird's immer dann, wenn man nix erwartet!! :-)
Vor dem letzten Einsatz kamen wir nicht mal mehr zurück zum KH - gemeldeter Großeinsatz mit Feuerwehr und "Menschenleben in Gefahr"... naja, letztlich war's nur 'ne verkohlte Pizza....
:-))) Moorhühnchen, you made my day!
VG Patella
Bei mir momentan alles entspannt. Drei Wochen auf der Bauchchirurgie schon rum (wo ist bitte die Zeit geblieben?????????!!!!), noch eine Woche und dann geht es in die Poli.
Bin auf einer Kurzliegerstation- d.h. wir können uns mit Schilddrüsen, Gallen und Leisten zuwerfen................Blutentnahmen und Visite (auf die chirurgisch-rapide Art) finden vor der Frühbesprechung statt, danach (wenn nicht im OP) schreibt man ein paar Briefe und kann sich dann überlegen, wie man den Rest des Tages rumbekommt. War zwar mal bei der Aufnahme unten- aber so prall fand ich das dann nicht.......
Die Schilddrüsen finde ich ja zum Teil besonders spaßig......... schönster Satz der letzten Woche "Wie ich bekomme direkt nach der OP erstmal nichts zu essen???" "Naja- sie müssen ja erstmal wach werden, ausserdem kann es sein das sie dann wegen der Schmerzen nicht unbedingt gleich etwas essen wollen." "Schmerzen? Wollen sie mir damit sagen, das es hinterher WEH tut??"
Mein gedachter Kommentar an der Stelle war: NÖ, da wir ihnen eineinhalb Stunden am Hals rumwühlen wird das bestimmt NULL wehtun wenn sie aufwachen........quasi wie weggehext!!
Manche Leute.............
Ansonsten mal eine OT Frage, die reichlich verpeilt klingen wird.......und wahrscheinlich auch mit Suche zu beantworten wäre- da aber gerade in Zeitdruck schmeiss ich die mal hier in den Raum:
wenn am 18.2. dieses Jahr angetreten- seh ich das richtig, das mein PJ am 18.2. nächstes Jahr endet? Und wann ist dann HEX?
Im Kopf habe ich nämlich, das einen zumindest die mündliche schon ab 1.4. erwischen könnte- das wären dann ja pralle eineinhalb Monate zum Lernen.............örks (kann mir die Urlaubstage aus verschiedenen Gründen nicht aufheben bis zum Ende).
Die Schilddrüsen finde ich ja zum Teil besonders spaßig......... schönster Satz der letzten Woche "Wie ich bekomme direkt nach der OP erstmal nichts zu essen???" "Naja- sie müssen ja erstmal wach werden, ausserdem kann es sein das sie dann wegen der Schmerzen nicht unbedingt gleich etwas essen wollen." "Schmerzen? Wollen sie mir damit sagen, das es hinterher WEH tut??"
Mein gedachter Kommentar an der Stelle war: NÖ, da wir ihnen eineinhalb Stunden am Hals rumwühlen wird das bestimmt NULL wehtun wenn sie aufwachen........quasi wie weggehext!!
Erinnert mich an eine Famu. Pat nach Bandscheiben OP wurde gefragt, ob er noch Schmerzen im Bein hätte: "Nö, aber ich hab so Schmerzen im Rücken jetzt..." Antwort OA: "Wir haben da auch ein bisschen herumgeschnitten" :-))
Patienten...manchmal ohne Worte :-))
Moorhühnchen
03.05.2008, 19:48
wenn am 18.2. dieses Jahr angetreten- seh ich das richtig, das mein PJ am 18.2. nächstes Jahr endet?
Komisch, der PJ-Ende-Termin ist DAS Ereignis, welches ich mir fett rot in den Kalender eingetragen habe..... ;-) Mal vom HEX-Termin abgesehen. :-peng
Zumindest in Frankfurt ist es so, daß das PJ 11 Monate nach Beginn endet - bei Beginn am 18.2. also am 18.1. des darauffolgenden Jahres.
http://www.med.uni-frankfurt.de/stud_med/pj/tertial/index.html
Das schriftliche HEX müßte dann ja wieder Mitte April sein.
Ich fühle mich auch schon wieder als "gestresste" PJlerin... Habe morgen Dienst und nur ein Tag Wochenende ist dann doch etwas wenig. Dafür ist der Dienst aber mit einem netten Arzt und einer netten Anfängerin, die ihren zweiten Dienst macht. Wird bestimmt gut. :-)
Montag ist dann bei uns Stationswechsel und ich verlasse die absoluten Minis und gehe auf die Station, die u.a. Intensiv- und Brandverletzenstation ist, auf der isolierte und eben sonst ältere Kinder liegen. Ich bin gespannt. :-)
So, werde jetzt gleich ganz langweilig an einem Samstag abend früh ins Bett gehen...
LG,
Ally
pokkaclementine
03.05.2008, 22:51
Hallo an alle!
Ich befinde mich zur Zeit in ähnlicher Situation wie Moorhühnchen vor einiger Zeit und bin auch nicht unbedingt zufrieden. Was kann man in so einer Situation noch weiter versuchen, damit man sich nicht vollkommen ausgebeutet vorkommt und sich nicht einfach nur ausnutzen läßt??? Und wann ist der Gang zum PJ- Beauftragten bzw zum Chef angebracht? Bin überhaupt nicht scharf darauf, die Assistenzärzte zu verpetzen, zumal die aktuell sehr knapp sind. Aber gar nix mehr erklären und nur Aufgaben dirigieren geht doch nicht oder??? Highlight: Visite ohne mich machen - weil ich mit BEs und Viggos einer 26 Betten Station alleine beschäftigt bin- und ich soll die Entlassungbriefe schreiben... ich liege doch nicht ganz falsch, wenn ich das nicht in Ordnung finde, oder?? Sogar "mein Zimmer" wird ohne mich visitiert, in der Chefarztvisite vorstellen "darf" ich dann aber alleine... solche Sachen eben
Nach meinen ersten zweieinhalb Monaten PJ (Innere) peile ich nun immer mehr den Gedanken an, vorsichtig dem Chef meine Situation zu schildern. Hab ja nur noch sechs Wochen- war auch nie wirklich begeistert von diesem Fach- aber im Moment überwiegt für mich eher die Ausbeute und lernen tu´ ich da an dem was ich selber mache und zwar ohne Rückmeldung ärztlicherseits...
Wie würdet Ihr vorgehen??
Sechs Wochen im PJ finde ich sind viel und deshalb liegt mir schon viel daran, noch was raus zu holen...
Liebe Grüße, pokkaclementine
Moorhühnchen
03.05.2008, 23:03
Und Stationswechsel, bzw. Abteilungswechsel würde nichts bringen?
Meist kommt ja immer der glorreiche Vorschlag, man solle mit den Assis reden, was ich ja z.B. auch versucht habe - dabei kam ja dieser Vorschlag raus, man könne mein Zimmer am Ende visitieren... :-oopss
Ich hab mir halt die Frage gestellt, was mich noch am meisten in der Inneren interessiert - und das ist eindeutig die Notaufnahme. Ich mache dort das gleiche wie auf Station (außer Briefe schreiben, wozu ich im Moment aber eh nicht rangezogen werde, da die PC's am Ar$ch sind...), also massenweise BE's und Aufnahmen, bekomme aber häufiger Feedback. Also versuche ich so viel Zeit wie möglich dort zu verbringen ohne ganz auf die Stationsarbeit zu verzichten. Auch wenn ich wegen der täglichen Chef-Visite nun 'ne Stunde eher aufstehen muß.
Gang zum PJ-Beauftragten? Nun ja, kommt darauf an, WER das ist... bei uns ist es der Chef der Visceralchirurgie, der wahrscheinlich bei einer solchen Schilderung nur milde lächeln würde. Mit dem Hintergedanken im Kopf: "Was will der eigentlich, dafür ist das PJ doch da!" :-))
Ich meine, ich will Dir nicht davon abraten - nein - aber ich glaube, die "internen" Lösungen sind vielleicht doch einen Tick besser... (?)
Auf keinen Fall aber in der Situation verharren!!!!! Das bringt nix!!!!!!! :-meinung
HorstHützel
04.05.2008, 09:27
Highlight: Visite ohne mich machen - weil ich mit BEs und Viggos einer 26 Betten Station alleine beschäftigt bin- und ich soll die Entlassungbriefe schreiben...
Ist das nicht der PJ-Normalfall ?
Bei mir sieht's jdenfalls genauso aus, minus der E-Briefe, da hab' ich mich ganz konsequent geweigert. So lange ich nichts von Visiten mitbekomme wird das auch so bleiben.
Ich rege mich aber über gar nichts mehr auf, mache meine Blutentnahmen, Viggos etc. und verkrümmel mich dann in die Ambulanz oder lese was.
Fatalistische Einstellung, aber in 2 Wochen wechsele ich die Station.
HH
Hallo an alle!
Ich befinde mich zur Zeit in ähnlicher Situation wie Moorhühnchen vor einiger Zeit und bin auch nicht unbedingt zufrieden. Was kann man in so einer Situation noch weiter versuchen, damit man sich nicht vollkommen ausgebeutet vorkommt und sich nicht einfach nur ausnutzen läßt??? Und wann ist der Gang zum PJ- Beauftragten bzw zum Chef angebracht? Bin überhaupt nicht scharf darauf, die Assistenzärzte zu verpetzen, zumal die aktuell sehr knapp sind. Aber gar nix mehr erklären und nur Aufgaben dirigieren geht doch nicht oder??? Highlight: Visite ohne mich machen - weil ich mit BEs und Viggos einer 26 Betten Station alleine beschäftigt bin- und ich soll die Entlassungbriefe schreiben... ich liege doch nicht ganz falsch, wenn ich das nicht in Ordnung finde, oder?? Sogar "mein Zimmer" wird ohne mich visitiert, in der Chefarztvisite vorstellen "darf" ich dann aber alleine... solche Sachen eben
Nach meinen ersten zweieinhalb Monaten PJ (Innere) peile ich nun immer mehr den Gedanken an, vorsichtig dem Chef meine Situation zu schildern. Hab ja nur noch sechs Wochen- war auch nie wirklich begeistert von diesem Fach- aber im Moment überwiegt für mich eher die Ausbeute und lernen tu´ ich da an dem was ich selber mache und zwar ohne Rückmeldung ärztlicherseits...
Wie würdet Ihr vorgehen??
Sechs Wochen im PJ finde ich sind viel und deshalb liegt mir schon viel daran, noch was raus zu holen...
Liebe Grüße, pokkaclementine
Analog zu dem was Andere hier sagten würde ich auch eher eine interne Lösung anstreben.
Mir ging es zwischendurch ähnlich wie Dir, da der Arzt, der bei mir gerne erklärt hat, zwischendurch in Urlaub war und die zwei Verbliebenen nur noch hyperthyreot waren...............allerdings habe ich die Visiten zumindest noch mitbekommen- danach war dann aber BE-Stress und Entlassungsuntersuchungsstress bei mir angesagt, teilweise mit Stationsärztin die mir in den Nacken atmete und fragte, wann denn endlich die Untersuchungen fertig seien (meine Antwort darauf war, das ich mich nicht teilen kann............).
Als besagter Urlaubsarzt wieder da war hat er dann auch teilweise den Riegel vorgeschoben (zum Beispiel als ich mit ihm in der Poli war und er von oben angerufen wurde, das ich doch mal hockommen soll um einen Verschlussdruck zu messen- seine Antwort war "Das dauert fünf Minuten, das kannst Du wohl auch alleine."....... da ging mir das Herz auf!!).
An sich hast Du meines Erachtens die drei Möglichkeiten, die ich mir auch damals zurechtgelegt hatte für den Fall des nicht besser werdens:
- Du machst Deinen Kram und verpieselst Dich dann wohin, wo es mehr Spaß macht (falls das geht- bei uns ginge das gut, weil es ein großes Haus ist.........sprich: nach Stationsarbeit in die Poli flüchten o.Ä., vielleicht bei Euch die Funktionsbereiche.........).
- Du bittest die Stationsärzte die Situation zu ändern, z.B. in der Form, das sie Dir bei den Entnahmen helfen und ihr hinterher alle zusammen Visite macht (ja, das geht- auf meiner jetzigen Station helfen die Ärzte auch bereitwillig mit..................und zwar ohne Ansage *ganz doll wunder*), sagst ihnen, das Du die E-Briefe zwar schreibst aber dazu ein Feedback möchtest, bzw. ein Durchsprechen. Mittelweg also.
- falls die Ärzte sich gegen den zweiten Punkt sperren (höchst wahrscheinlich wird Dir was von Arbeitsüberlastung etc. erzählt)- um Versetzung auf andere Station bitten, bzw. tatsächlich zum Beauftragten gehen.
pokkaclementine
04.05.2008, 11:13
Danke schon mal für eure vielen Antworten!!!
Ist das nicht der PJ-Normalfall ?
Ich rege mich aber über gar nichts mehr auf, mache meine Blutentnahmen, Viggos etc. und verkrümmel mich dann in die Ambulanz oder lese was.
HH
Genau so soll es doch nicht sein, oder?? Ich meine dafür gibt es doch diese PJ- Richtlinien. Ich will auch nicht, dass es dazu kommt, dass mir alles gleichgültig ist... Werde es erst intern versuchen, wobei ich nicht weiß, welche Reaktionen das ärztlicherseits nach sich ziehen wird. Wenn sich dann nichts ändert, dann erklär ich dem PJ- Beauftragten meine Situation. Cave: keine Beschwerde, nur Situation erklären... Sonst denkt der doch, so wie es im Moment ist, find ich alles supertoll...
Moorhühnchen
04.05.2008, 16:45
Sagt mal, wie ist das bei euch geregelt mit den Studientagen in einer Woche mit Feiertagen? Bei uns wurde letzte Woche ein Zettel ausgehängt, auf dem zu lesen ist, man dürfe in einer Feiertagswoche keinen Studientag nehmen... :-?
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