Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Treffpunkt für gestresste Pj-ler und UAs
@Leoline:
Das ist völlig normal. Man ist im PJ, v.a. in der Inneren und in der Chirurgie, halt großteils eine Arbeitsbiene für basale Tätigkeiten. Und Kardio ist natürlich pure Fließbandarbeit. Da gleichzeitig was fachlich mitzunehmen fällt den meisten schwer. Ich hab in meinem Innere-Tertial fast gar nichts mitgenommen. Erst in der Prüfungsvorbereitung hab ich dann angefangen, das eine oder andere zu verstehen.
Ich persönlich fand MEX nicht so gut. Fand normale Fallbücher besser. Aber ist Geschmackssache. Schau dir einfach mal selbst ein paar Bücher an.
@Cryptococcus:
Herzlichen Glückwunsch!!! Die Innere-Themen klingen ja gar nicht so ohne... top Leistung! :-top
Cryptococcus
28.11.2020, 10:03
Ich danke euch!
Glückwunsch, auch noch an Heer und an alle! Und vielen Dank für eure Berichte!
Kurzfristiger Prüfer Wechsel würde mich auch echt stressen. Ich weiß noch, als ich im 2. Semester das erste Mal von einem solchen in einer Physikumsgruppe gehört habe und mich darüber übertrieben empören musste. Bei uns kommt das im Physikum ultraselten vor aber im M3 dafür echt regelmäßig.
Leo, dumm fühlen geht mir genauso. Heißt es nicht immer, man habe nach M2 den breitesten Wissensstand ever? Dann frag ich mich, welche Substanz ich in Zukunft noch abbauen kann. Dann komm ich ja in den Minusbereich.
Ach, ihr wisst viel mehr als ihr glaubt. Die Anwendung im klinischen ist halt eher das Problem. Es geht jetzt nicht mehr um A, B, C, D oder E, sondern das Wissen auf Patienten anzuwenden. Aber dafür ist das PJ ja da. Ich würde einfach Dinge nachlesen, die man nicht parat hat und sich vielleicht auch selbst Gedanken machen über das Procedere der Patienten die aufgenommen werden. Und das am besten dann mit einem netten Arzt besprechen.
Hihihi, zum Thema anwenden fällt mir ein Meme ein
https://www.instagram.com/p/B_fm2MxDP3o/?igshid=8m99238x974w (https://www.instagram.com/p/B_fm2MxDP3o/?igshid=8m99238x974w)
McLaren422
29.11.2020, 11:31
Hihihi, zum Thema anwenden fällt mir ein Meme ein
https://www.instagram.com/p/B_fm2MxDP3o/?igshid=8m99238x974w (https://www.instagram.com/p/B_fm2MxDP3o/?igshid=8m99238x974w)
budi budi hü häää hü hääää
Geil :D :D :D is halt echt so haha
@Markian und davo danke für die Empfehlungen :)
ja ich denke, dass ich einfach nachlese was geht und gucke wie ich zurechtkomme. Das ich nicht mehr machen werde als BEs usw. war mir irgendwie schon klar, aber ich hatte doch noch Hoffnungen es werde anders. Ggf. darf ich noch ins Sono und in die ZNA. Das ist aber davon abhängig wieviele PJler im Januar da sind, sonst halt weiterhin Station oder Intensiv und das obwohl ZNA vorgeschrieben ist... mal sehen.
Habe gestern wieder angefangen mit den meditorium Podcast anzuhören. Finde ich aktuell angenehmer als amboss. :D
Arrhythmie
29.11.2020, 11:54
Meditorium fand ich auch hilfreich.
Ansonsten war ich -rückblickend- froh um die Dienste die man hier machen musste, da war man dann in der ZNA und das kam der Arbeit als Arzt noch am nächsten. Auf Station war es als PJ`ler echt ätzend. Bis auf einmal Pleura punktieren konnt ich da kaum was sinnvolles machen. Außer natürlich tausend Viggos und BE`s...
xenopus laevis
29.11.2020, 12:56
@Leoline95
Bin auch auf der Kardio. Also ich empfinde es sehr beruhigend, was du so berichtest, da ich es nicht anders empfinde. Bei uns findet kein PJ Unterricht statt. Das liegt aber weniger an Corona, als an der Tatsache, dass hier viel zu wenig Personal da ist. Sonst nur BE, BK und Visite. Möglich sind noch KV und Pleurapunktion. Eigentlich mache ich beinahe das gleiche, was ich schon in meinen letzten Job gemacht habe.
Positiv: Man bekommt etwas Geld und wird häufig früher entlassen. Kein Mensch merkt es, ob du da bist oder nicht. Niemand zwingt einen zu irgendwas. Selbst bei den BEs wird geholfen.
Negativ: Ich würde die Zeit lieber an meiner Doktorarbeit verbringen. Das wäre aktuell sinnvoller.
Ich bin jetzt die 2. Woche auf der Pulmo und ich finds echt richtig gut.. BEs halten sich sehr in Grenzen, sonst sehr nette Ärzte und mir wird viel erklärt und habe eigene Patienten.. besser könnte ich mir das Innere-Tertial gerade nicht vorstellen :D
McLaren422
30.11.2020, 22:11
so, Freunde der Krankengymnastik, ich habe nun auch ein abgeschlossenes Hochschulstudium! War zwar n ziemliches Gegurke und Gestotter, aber habe heute das M3 unter beschwerten Bedingungen (warum, bleibt privat) absolviert und mit ner 3 bestanden.
Ich kanns noch gar nicht glauben. Für mich ist das noch mehr besonders wie für die meisten, liegt wohl an meinem Lebenslauf...
Ich möchte bei alle Freude (ich hoffe, ich mach im Suff nicht so viele Rechtschreibfehler :D) auch ein paar ernste Worte sagen:
sooooo super wohlwollend und entgegenkommend wars jetzt auch wieder nicht bezüglich Benotung. Ich hätte mir selber noch ne 2 gegeben, v.a. anhand der Umstände (zwei recht kurzfristige Prüferwechsel, Corona, keinen Tag 1, wo man noch was hätte ausgleichen können). Ich war halt in Innere nicht gut, hab viel geraten (oft richtig, aber hab halt recht unsicher gewirkt), in Päd (Losfach) gabs auch ordentliche Startschwieirigkeiten, am Ende liefs dann aber ganz gut. Chirurgie und Radio hab ich ganz gut gemeistert, sicherlich nicht auf 1 Niveau, aber schon ganz ok.
Ich möchte nur nicht, dass sich hier der Glaube verbreitet, dass man ne 3 dann kriegt, wenn man "nur Grütze" erzählt oder "wirklich schlecht ist" und dass man ne 3 "vermutlich auch ohne Lernen" schafft. Das haben hier ja einige suggeriert. ;) Letztendlich kann ich sagen, dass die Bewertung teils hart, aber fair war, aber nicht so wohlwollend, wie immer behauptet. Den gleichen Eindruck hatte ich auch beim Physikum.
Naja egal (wie Wendler so schön sagt), jetzt erst mal Approbation beantragen und dann schau mer mal, wies so weitergeht. :)
Heerestorte
30.11.2020, 22:15
Glückwunsch, McLaren!
McLaren422
30.11.2020, 22:17
danke Torte :)
endlich Studium rum :D Wurde aber auch mal Zeit!
Arrhythmie
01.12.2020, 06:46
so, Freunde der Krankengymnastik, ich habe nun auch ein abgeschlossenes Hochschulstudium! War zwar n ziemliches Gegurke und Gestotter, aber habe heute das M3 unter beschwerten Bedingungen (warum, bleibt privat) absolviert und mit ner 3 bestanden.
Ich kanns noch gar nicht glauben. Für mich ist das noch mehr besonders wie für die meisten, liegt wohl an meinem Lebenslauf...
Ich möchte bei alle Freude (ich hoffe, ich mach im Suff nicht so viele Rechtschreibfehler :D) auch ein paar ernste Worte sagen:
sooooo super wohlwollend und entgegenkommend wars jetzt auch wieder nicht bezüglich Benotung. Ich hätte mir selber noch ne 2 gegeben, v.a. anhand der Umstände (zwei recht kurzfristige Prüferwechsel, Corona, keinen Tag 1, wo man noch was hätte ausgleichen können). Ich war halt in Innere nicht gut, hab viel geraten (oft richtig, aber hab halt recht unsicher gewirkt), in Päd (Losfach) gabs auch ordentliche Startschwieirigkeiten, am Ende liefs dann aber ganz gut. Chirurgie und Radio hab ich ganz gut gemeistert, sicherlich nicht auf 1 Niveau, aber schon ganz ok.
Ich möchte nur nicht, dass sich hier der Glaube verbreitet, dass man ne 3 dann kriegt, wenn man "nur Grütze" erzählt oder "wirklich schlecht ist" und dass man ne 3 "vermutlich auch ohne Lernen" schafft. Das haben hier ja einige suggeriert. ;) Letztendlich kann ich sagen, dass die Bewertung teils hart, aber fair war, aber nicht so wohlwollend, wie immer behauptet. Den gleichen Eindruck hatte ich auch beim Physikum.
Naja egal (wie Wendler so schön sagt), jetzt erst mal Approbation beantragen und dann schau mer mal, wies so weitergeht. :)
Glückwunsch.
Also bei mir war es auch nicht so wohlwollend. Wenn ich mir die Protokolle durchlese, wie Leute eine 1 bekommen haben "Zitat: Habe oft nicht weitergewusst etc..."
Ich hab zB knapp eine 2 bekommen. Nur wegen dieser Uro Scheiße. Ich hab in allen anderen Fächern ohne Probleme ALLES beantwortet. Meine Fragen waren nett, ja, trotzdem, ich wusste sowohl in Chirurgie, Innere als auch in meinem 3. Fach alles was ich gefragt wurde.
Und ich finde es nachwievor etwas unfair, dass ich wegen Uro (4. Fach) und weil ich dort bei einer der schwierigen Fragen einmal nicht weiter wusste, eine 2 bekomme. Bei meiner Kollegin genauso, wobei die immerhin Uro als Wahlfach hatte. (Aber sie hatte auch den schwereren Patienten)
Unser Prüfungsvorsitz hat sich bei uns quasi nach der Prüfung entschuldigt dass er uns beiden keine 1 geben konnte, wegen .... Ja.... Kein Kommentar. Und ob eine sehr gute 2 für uns ok wäre? Ja, was soll man da sagen, klar ist es ok, ich freue mich auch, aber unfair bleibt es trotzdem.
Am Ende ist die Note egal, die 1 wäre halt fürs Ego gewesen.
Glückwunsch an alle neu-Ärzte!
Unser Prüfungsvorsitz hat damals mit dem Kommentar „wir haben hier 4 Prüfungen auf sehr hohem Niveau gesehen und uns entschiedenen, allen die gleiche Note zu geben“ viermal eine 2 verteilt.
Die Note war für mich und mein mündliche-Prüfungstrauma absolut zufriedenstellend aber die Begründung war schon etwas schräg....
Autolyse
01.12.2020, 10:13
[...]Unser Prüfungsvorsitz hat sich bei uns quasi nach der Prüfung entschuldigt dass er uns beiden keine 1 geben konnte, wegen .... Ja.... Kein Kommentar. Und ob eine sehr gute 2 für uns ok wäre? Ja, was soll man da sagen, klar ist es ok, ich freue mich auch, aber unfair bleibt es trotzdem.[...]
Wobei das keine Einstimmigkeitsentscheidung ist. Der Vorsitzende meiner Kommission verkündete meine Note mit "Wir haben entschieden [...]" und die eines Freundes und Mitprüflings mit "Die Kommission hat entschieden [...]". Deutlicher kann man sich nicht distanzieren.
McLaren422
01.12.2020, 10:22
danke an alle! :)
ja, in Innere wurden wir alle bös auf dem falschen Fuß erwischt, der Prüfer hat sich 0 an die Protokolle gehalten und ich habe natürlich ein Thema gekriegt, was ich 0 vorbereitet hatte (Rheuma). Was auffiel: Ich wurde bei der Notenverkündung als Einziger gefragt, ob ich damit zufrieden bin. Die haben wohl auch sehr geschwankt zwischen 2 und 3.
Ein anderer wäre fast durchgefallen. War wirklich ne Gnaden-4. In Chirurgie und im Losfach war er ganz gut, in Radio mittel, aber in Innere hat er halt nen Bock geschossen und bei Kammerflimmern und Reanimation sehr rumgedruckst...
JumpRopeQueen
01.12.2020, 10:30
Glückwunsch an die KollegenInnen!
Wurdet ihr auch zu Corona befragt? Bei uns hieß es, dass jeder Prüfling in Innere Fragen zu Corona bekommen wird. Ich musste erklären wie ich eine Oma aus dem Altenheim triagiere und wie der PCR-Test funktioniert. Die andere wurde nach zugelassenen Therapiemöglichkeiten gefragt. Wir alle haben etwas bei dem Thema geschwankt.
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