Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Treffpunkt für gestresste Pj-ler und UAs
Anwesenheit in der Röntgenbesprechung als Grund dafür, nicht gehen zu dürfen. Next level...
So, jetzt isses vorbei. Und was mach ich jetzt? :o
wir sind am Ende in die Besprechung gegangen um Präsenz zu zeigen. Hat auf jeden Fall geklappt.
Mach auf jeden Fall Urlaub. Habe ich nicht gemacht und habe eigentlich seit Februar Dauerstress wegen Bewerbungen.
Ja, Urlaub/Erholung ist echt essentiell. Nutze die Gelegenheit.
Hey, weiß einer, ob das Gesetz "Verordnung über von den Approbationsordnungen für Ärzte, für Zahnärzte, für Zahnärzte und Zahnärztinnen und für Apotheker abweichende Vorschriften im Rahmen der Bewältigung der Coronavirus-SARS-CoV-2-Pandemie oder ihrer Folgen" verlängert worden ist ? Betrifft ja auch die M3
Laut unserem LPA ist seitens des BMG weder eine Verlängerung noch eine Neufassung der von der ÄApprO abweichenden Regelungen geplant, sodass M3 eigentlich regulär geprüft werden soll. Die endgültige Entscheidung über die Abweichungsverordnungen fällt aber erst am 31.03. im Bundestag.
Choranaptyxis
26.03.2022, 19:25
Bei uns in BW heißt es 1 Tag Prüfung, aber eben 4 Fächer.
Und, halben Herzinfarkt am Nachmittag gehabt, heute kam die vorläufige Einteilung, inklusive 4.Fach. Bin eig ganz zufrieden, vom vorsitzenden Chirurgen gibt es nur leider keine Protokolle, und Losfach Allgemeinmed, das ist zumindest nichts von meinen Horrorfächern.
Wir wissen noch nicht, wer prüft - ich bin schon gespannt auf die Protokolle, denn ein bisschen den Amboss-Lernplan querzulesen ist irgendwie nicht so zielführend für mich. Fühle mich aufgrund der Fülle an möglichen Themen(tiefen) dezent überfordert und habe eher das Gefühl, ich vergesse eh wieder alles bis Mitte Juni...
So langsam werde ich nervös, nicht zu wissen, wann ich Prüfung hab etc..
Wir wissen noch nicht, wer prüft - ich bin schon gespannt auf die Protokolle, denn ein bisschen den Amboss-Lernplan querzulesen ist irgendwie nicht so zielführend für mich. Fühle mich aufgrund der Fülle an möglichen Themen(tiefen) dezent überfordert und habe eher das Gefühl, ich vergesse eh wieder alles bis Mitte Juni...
Fürs M3 gibts eben Fallbücher. Deutlich sinnvoller als Amboss. "Alles" zu wissen ist weder möglich noch notwendig.
Nachdem du offenbar Mitte Juni Examen hast, ist alles gut, wenn du Mitte Mai anfängst. Bis dahin kannst du dich ruhigen Gewissens entspannen und deine Freizeit genießen.
MsLifeunderRock
08.04.2022, 10:56
Kurios wie unterschiedlich das ist. Also für ein Staatsexamen. Dass es Leute gibt, die wissen schon aufgrund ihres Wahlfachs, was das Viertfach wird. Andere warten halt bis kurz vorher.
Ich kenne, zum Beispiel, mein Viertfach und mein Prüfungsdatum (Anfang Mai :-notify), aber nicht meine Prüfer, also habe ich dementsprechend auch keine Protokolle. Andere haben dann wiederum schon alle Prüfer und somit Protokolle.
Lerne bisher auch mit Fallbüchern, habe aber das Gefühl nicht alle Fälle zu schaffen. In meiner Prüfungsgruppe lernen die meisten mit dem Amboss-Lernplan, aber da würde ich dann nur noch überfliegen.
Naja, bin einfach froh wenn es vorbei ist.
So einheitlich ist es. Nicht. Na ja :) ich lerne auch mit den Fallbüchern. Ich habe aber teilweise das Gefühl, es geht ins Leere.. nichts bleibt hängen.
Und ich kann jetzt offiziell aufhören, so massiv zu lernen. Habe wirklich einen mega späten Termin im Juni.. irgendwie nicht so toll.. na ja.
runningMan18
24.04.2022, 11:35
Wie findet ihr die Bücher Chirurgie und Innere in Frage und Antwort?
Habe große Defizite was vor allem Chirurgie betrifft und hoffe, dass ich mir da ein wenig aneignen kann, bis Dezember, dass ich mal ab und zu reinschaue.
Confused.
24.04.2022, 16:49
Habt ihr euch schon beworben bzw. ab wann sollte man sich bewerben? Bin „etwas“ früh dran: hab erst im Herbst M3 und würde gern Anfang 2023 beginnen.
Meine Wahlfachklinik hat mich im Februar angerufen, dass ich mich gern zu April oder August bewerben könnte. Ich denke, 6 Monate sind ein guter Maßstab. Aber wenn sich im Verlauf des PJ etwas ergeben sollte, kann man sich meines Erachtens auch dann schon bewerben oder mal vorfühlen
Ich habe auch im Herbst M3 und möchte Anfang 2023 mit der ersten Stelle beginnen.
Ich erstelle gerade die Bewerbung und hoffe mal dass es klappt. Kann mir gar nicht genau vorstellen wie da die Gepflogenheiten bei Bewerbungen aus dem Studium heraus ablaufen, irgendwie weiß ich ja noch nicht wann ich geprüft werde, wann die Approbation eintrifft etc...
Bonnerin
25.04.2022, 14:04
Man sollte schon mindestens einen Monat einplanen würde ich sagen.
Ich habe im Mai Examen gemacht, irgendwann im Juni war die Approbation da, begonnen habe ich (durch die Promotion bedingt) im August.
Da die Examina ja im Mai/Juni bzw. November/Dezember stattfinden, muss man regelhaft schon eher mit dem spätesten Termin rechnen. Das war im Winter bei uns auch schonmal der 19.12. Dass ein Arbeitsbeginn am 01.01. damit unmöglich ist, sollte allen klar sein. Realistischer ist der 15.01. oder der 01.02., dann sollte mit genügend Vorarbeit auch bei spätem Termin die Appro da sein.
Beworben hatte ich mich damals am Anfang vom 3. Tertial (das war Chirurgie, und nicht das Fach, das ich damals machen wollte), damit hat alles sehr gut gepasst. Wobei mich zugegebenermaßen der Vertrag vor dem M3 (konnte die Unterschrift aber rauszögern) schon ordentlich gestresst hat.
Ich habe auch im Herbst M3 und möchte Anfang 2023 mit der ersten Stelle beginnen.
Ich erstelle gerade die Bewerbung und hoffe mal dass es klappt. Kann mir gar nicht genau vorstellen wie da die Gepflogenheiten bei Bewerbungen aus dem Studium heraus ablaufen, irgendwie weiß ich ja noch nicht wann ich geprüft werde, wann die Approbation eintrifft etc...
Kommt drauf an, wie du es angehen willst.
Wenn du bereit bist, zu warten, bis du deinen Prüfungstermin kennst, kannst du abwarten, ob der 1. Dezember (nur selten und sehr knapp möglich, aber zumindest einer meiner Kommilitonen, der Anfang/Mitte November Examen hatte, hat es tatsächlich so gemacht, und es hat gut funktioniert), der 1. Januar oder der 1. Februar für dich am sinnvollsten ist.
Wenn du dich schon vorher bewerben willst (was oft/meist sinnvoll ist), kommt es drauf an, wann deine Uni prüft. Bei meiner Uni wusste ich z.B., dass Anfang November bis Mitte Dezember geprüft wird, und man konnte bei meinem LPA Terminpräferenzen angeben. Ich wusste also, dass ich wahrscheinlich eher früh geprüft werde, und war außerdem auch optimistisch, dass selbst bei einem Examen Mitte Dezember die ganze Bürokratie wahrscheinlich rechtzeitig für einen Start am 1. Januar erledigt werden würde. Deshalb habe ich mich für Stellen ab dem 1. Januar beworben.
Erkundige dich also, wann an deiner Uni der Prüfungszeitraum ist, wann man an deiner Uni seinen Prüfungstermin erfährt, wie schnell oder langsam dein LPA mit der Approbation ist, ob man bei euch Präferenzen bzgl. Prüfungstermin angeben kann, usw. Dann wirst du gut einschätzen können, was für dich am sinnvollsten ist.
Drei Dinge solltest du meines Erachtens noch bedenken:
1. Falls sich die Approbation verzögern sollte, wird nahezu jeder Arbeitgeber problemlos dein Startdatum nach hinten verschieben.
2. Wenn dein zukünftiger Arbeitgeber ein anderes Startdatum als du will, dann will er in der Regel, dass du früher als von dir gewünscht anfängst. Das spricht dafür, im Zweifel eher ein späteres Startdatum anzugeben.
3. Im Rückblick bedauert fast jeder, sich für ein zu frühes Startdatum entschieden zu haben. So viel Freizeit, Freiheit und Flexibilität wie im Studium wirst du im Job nie wieder haben. Ich kenne deshalb ein paar Leute, die nach dem Studium 3-6 Monate Pause gemacht haben. Wenn man es sich leisten kann, sicher eine sehr gute Idee.
runningMan18
27.04.2022, 20:44
Wie handhabt ihr das eigentlich, wenn ein potentieller Arbeitgeber damit wirbt, dass er laut seiner Internetseite die volle Weiterbildungsbefugnis hat, du aber den Eintrag in der jeweiligen Ärztekammer nicht findest?
Nefazodon
28.04.2022, 07:05
Wie handhabt ihr das eigentlich, wenn ein potentieller Arbeitgeber damit wirbt, dass er laut seiner Internetseite die volle Weiterbildungsbefugnis hat, du aber den Eintrag in der jeweiligen Ärztekammer nicht findest?
Würde mich ehrlich gesagt nicht groß stören, da es viele Gründe dafür geben könnte. Ich würde nicht davon ausgehen, dass die Informationen auf der Seite der Ärztekammer immer zu 100% akurat sind.
Ich würde das Thema meiner eigenen Weiterbildung einfach kurz und unverbindlich im Bewerbungsgespräch ansprechen. Ohne die Diskrepanzen mit der ÄK zu erwähnen. Sichert der Chef dann volle Weiterbildung zu, würde ich zusagen. Würde dann aber später im Vertrag auch nochmal schauen, ob die Weiterbildung explizit erwähnt ist.
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