Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : WIR WERDEN DIESES EXAMEN BESTEHEN, BEI WEITEM! F21
mindtrixx
04.05.2021, 18:50
Die Mitteilung vom Impp beinhaltet nicht die Punkte der herausgenommenen Fragen, wie ich das sehe. Ich habe fast alle richtig davon und laut der Punktzahl von der Impp-Mitteilung hätte ich eine Note schlechter, aber habe ich nicht, weil die Punkte noch drauf kommen. Ich glaube das verwirrt viele. War bei mir auch so.
Die Punkte der richtigen gestrichenen Fragen kommen zwar oben drauf, es gehen aber dementsprechend auch deine Notengrenzen hoch. Die allgemeinen Notengrenzen gelten nur für die, die alle der gestrichenen Fragen falsch haben.
Du rechnest 320 - Anzahl der eliminierten Fragen, die du falsch hattest.
Dann schaust du in dieser ewig langen Tabelle mit den Notengrenzen in der Spalte "Aufgabenzahl der Vergleichsberechnung" https://www.impp.de/pruefungen/medizin/l%C3%B6sungen-und-ergebnisse.html?file=files/PDF/Pr%C3%BCfungsergebnisse/Bestehens-%20und%20Notengrenzen/AktMedM2F2021APPO2012.pdf nach, wo deine Aufgabenzahl, die du ausgerechnet hast, auftaucht und kannst dann ganz rechts deine Notengrenzen sehen. Es gibt mehrere Zeilen mit der gleichen Aufgabenzahl für jede mögliche Kombination an gewerteten und nicht gewerteten eliminierten Aufgaben, die Notengrenzen sind aber unabhängig von der Kombination für eine bestimmte Aufgabenzahl immer gleich.
Ich muss mich korrigieren, wegen der Gleitklausel, die zur Anwendung gekommen ist, ist die Kombination nicht egal. Ihr müsst also zusätzlich tatsächlich genau in der Zeile nachschauen, in der eure Kombination an gewerteten eliminierten Fragen steht.
Ich muss mich korrigieren, wegen der Gleitklausel, die zur Anwendung gekommen ist, ist die Kombination nicht egal. Ihr müsst also zusätzlich tatsächlich genau in der Zeile nachschauen, in der eure Kombination an gewerteten eliminierten Fragen steht.
Das ist das einzige was ich nicht verstehe. Warum ändert die komination an falscher Fragen die Bestehensgrenze?
moniturusHSSsalutat
04.05.2021, 19:05
Ich schreibe das hier extra nicht, aber wenn ich es geschrieben hätte, würde hier was stehen von wegen mal nach Mainz fahren und denen den Keller mit Gülle vollaufen lassen oder so. Was für ein scheiß Examen. Naja, I passed, also nie wieder M2 fuck up. Jetzt n Bier und Füße hoch.
Allen M3lern viel Glück und Erfolg (sogar aus Preußen)!
moniturusHSSsalutat
04.05.2021, 19:11
Ich finde es immer noch krass wenn sich ca 5900 Menschen viele Wochen und Monate hinsetzten, davon die meisten nicht auf den Kopf gefallen (manche möchte man sogar bei der kognitiven Elite des Landes verorten), bereits zuvor natürlich auch 1x im Studium zu den einzelnen Fächern abgeprüft: und dann schaffen weniger als 1% ne Eins?!?
Das war zwar in vorherigen Examen auch so, aber ich finde es immer noch crazy, wenn man darüber nachdenkt.
❤️💐Frau J vom IMPP schenkt uns Trennschärfe💐❤️
Ich hab das Video sehr gut verstanden. Niemand hat einen Nachteil, aber andere haben einen Vorteil. Das ist auch eine Ungleichbehandlung.
Dazu einfach das letzte Beispiel im Video mit der Bestehengrenze ansehen und verstehen. Gleiche Punktzahl, einer besteht aber nicht, weil er zu viel richtig gemacht hat.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass du da einen Denkfehler machst.
Bezogen auf das Video:
Nummer 1 in dem Video hatte ohne Nachteilsausgleich 185/310 Punkte also 59.67%. Mit Nachteilsausgleich (+3) 188/313 also 60%.
Nummer 2 in dem Video hatte ohne Nachteilsausgleich 183/310 Punkte also 59.03% Mit Nachteilsausgleich (+5) aber 188/315 also 59.68%.
Wenn Nummer 2, so wie Nummer 1 auch nur 3 statt 5 eliminierter Fragen richtig hätte, hätte Nummer 2 186/313 also 59.42%. Wäre also schlechter.
Für beide ist die Anwedung des Nachteilsausgleiches also zum Vorteil. Und es stimmt nicht, dass man ein schlechteres Ergebnis bekommt, wenn man "zu viel" richtig hat.
Rechne doch mal aus, wie viel Prozent du hättest, wenn du alle eliminierten Fragen falsch hättest. Ich bin mir sicher, dass das Ergebnis dann schlechter wäre als dein tatsächliches Ergebnis.
med_bk74
04.05.2021, 19:24
Ich hätte auch nochmal ne Frage: die gleitklausel gilt für alle 320 oder nur für die gewerteten 306? Wo liegt der Wert dann?
Das ist das einzige was ich nicht verstehe. Warum ändert die komination an falscher Fragen die Bestehensgrenze?
Weil durch die Gleitklausel alles bezogen auf die Referenzgruppe berechnet wird und es damit also darauf ankommt, wie gut die Referenzgruppe in den Fragen war. Genau kann ich dir aber auch nich sagen, wie das funktioniert.
Wenn man alle 14 Fragen, die rausgenommen worden sind „richtig“ gemacht hat, liegt die Bestehensgrenze bei 183.
Wenn man alle 14 Fragen, die rausgenommen worden sind „falsch“ hatte, braucht man nur 175.
Selbiges für die Notengrenzen. Hätte man also die 14 Fragen falsch gemacht, hätten manche eine bessere note oder hätten bestanden
Wenn man alle 14 Fragen, die rausgenommen worden sind „richtig“ gemacht hat, liegt die Bestehensgrenze bei 183.
Wenn man alle 14 Fragen, die rausgenommen worden sind „falsch“ hatte, braucht man nur 175.
Selbiges für die Notengrenzen. Hätte man also die 14 Fragen falsch gemacht, hätten manche eine bessere note oder hätten bestanden
Nein, das stimmt so nicht. Siehe mein Post von 18:20.
Wenn du zum Beispiel zwei Personen jeweils 200 von den 306 gewerteten Fragen richtig haben - ca. 65.4% und Person 1 alle eliminierten Fragen falsch hat und Person 2 alle eliminierten Fragen richtig hat, dann kommt Person 1 auf 200/306 (65.4%) und Person 2 auf 214/320 (66.9%). Die Wertung von eliminierten Fragen ist also vorteilhaft.
Nein, das stimmt so nicht. Siehe mein Post von 18:20.
Wenn du zum Beispiel zwei Personen jeweils 200 von den 306 gewerteten Fragen richtig haben - ca. 65.4% und Person 1 alle eliminierten Fragen falsch hat und Person 2 alle eliminierten Fragen richtig hat, dann kommt Person 1 auf 200/306 (65.4%) und Person 2 auf 214/320 (66.9%). Die Wertung von eliminierten Fragen ist also vorteilhaft.
Ach das ist alles so verwirrend. Aber in diesem Dokument hier vom IMPP sind ja die Notengrenzen verschieben, je nachdem wie viele eliminierte fragen man richtig hat.
D.h. mit vielen „richtigen“ eliminierten Fragen wird es doch schwieriger oder?
https://www.impp.de/pruefungen/medizin/lösungen-und-ergebnisse.html?file=files/PDF/Prüfungsergebnisse/Bestehens-%20und%20Notengrenzen/AktMedM2F2021APPO2012.pdf
Panarteriitis nodosa
04.05.2021, 20:34
hat sich erledigt.
dr. doom
04.05.2021, 20:46
Wahnsinn wie unterschiedlich zum Teil die Durchfallquote ist. Bei Teilnehmern > 100: Essen, Düsseldorf > 7%, Münster 0.7% .
Die Lehre in Münster war jetzt auch nicht so berauschend..
Wobei man da aber auch immer direkt mal auf die Referenzteilnehmer gucken sollte, denn die sind durch die Bank weg bei allen Unis viel besser.
Viele der jetzt durchgefallenen waren vielleicht ja schon im Zweitversuch, weil sie Probleme mit dem Lernen für M2 haben. Was die ganze Sache ja nicht besser macht, im Gegenteil.
Allerdings dürfte der Großteil derer, die jetzt das Examen geschrieben haben, aber keine Referenzteilnehmer sind, dennoch einen ganz passablen Studienverlauf haben ohne bisherige Fehlversuche in Examen, einfach weil man aus der Gruppe ja schon raus fällt, wenn man wegen der Doktorarbeit ein Semester länger macht oder den Studienplatz so spät bekommen hat, dass der Umzug zum 1. Semester schon nicht mehr geklappt hat.
Entsprechend finde ich, dass die Regelungen für die Referenzgruppe zu streng sind. Siehe auch BW und BY dieses Jahr, die gar nicht gezählt wurden...
Choranaptyxis
04.05.2021, 20:56
Wenn man aber z.B. nach dem Mittelwert der Referenzgruppe sieht, ist bei Berlin auch <70%, und das sind immerhin 132 Leute.
Und die Ergebnisse insgesamt schwanken ungemein, also der Durchschnitt. Erinnere mich nicht, dass es da so große Unterschiede gab.
Die Gesamtheit kommt doch viel besser dabei weg, wenn diejenigen (wie ich zB, komme aus Ulm und habe das M2 coronabedingt nun nach dem PJ abgelegt) nicht in die Referenzgruppe zählen, auch wenn sie M2 in der Regelstudienzeit von in diesem Fall 12 Semestern abgelegt haben. Ich habe nun ein Jahr klinische Erfahrung mehr als die "eigentliche" Referenzgruppe und hab das ganze Zeug zum Großteil zweimal gelernt (zumindest Innere, Chirurgie und Neurologie (mein Wahlfach)) und würde von mir selbst behaupten, dass ich viel besser vorbereitet war als vor einem Jahr, obwohl ich an absoluten Tagen vielleicht die Hälfte gelernt hab..
Da die Bestehensgrenze und die Notengrenzen sich am Abschneiden der Referenzgruppe orientiert, kommen doch alle besser weg wenn die Referenzgruppe nicht so gut abschneidet, was sie mit einem Jahr zusätzlicher klinischer Erfahrung wohl würde. Deswegen verstehe ich die Aufregung darüber auch überhaupt nicht :D
Wobei man da aber auch immer direkt mal auf die Referenzteilnehmer gucken sollte, denn die sind durch die Bank weg bei allen Unis viel besser.
Viele der jetzt durchgefallenen waren vielleicht ja schon im Zweitversuch, weil sie Probleme mit dem Lernen für M2 haben. Was die ganze Sache ja nicht besser macht, im Gegenteil.
Allerdings dürfte der Großteil derer, die jetzt das Examen geschrieben haben, aber keine Referenzteilnehmer sind, dennoch einen ganz passablen Studienverlauf haben ohne bisherige Fehlversuche in Examen, einfach weil man aus der Gruppe ja schon raus fällt, wenn man wegen der Doktorarbeit ein Semester länger macht oder den Studienplatz so spät bekommen hat, dass der Umzug zum 1. Semester schon nicht mehr geklappt hat.
Entsprechend finde ich, dass die Regelungen für die Referenzgruppe zu streng sind. Siehe auch BW und BY dieses Jahr, die gar nicht gezählt wurden...
Wenn man aber z.B. nach dem Mittelwert der Referenzgruppe sieht, ist bei Berlin auch <70%, und das sind immerhin 132 Leute.
Und die Ergebnisse insgesamt schwanken ungemein, also der Durchschnitt. Erinnere mich nicht, dass es da so große Unterschiede gab.
Es fällt halt auf, dass manche Unis besser abschneiden ^^ Heidelberg z.B. ist ja meistens gut dabei :p
Ich bin mir ziemlich sicher, dass du da einen Denkfehler machst.
Bezogen auf das Video:
Nummer 1 in dem Video hatte ohne Nachteilsausgleich 185/310 Punkte also 59.67%. Mit Nachteilsausgleich (+3) 188/313 also 60%.
Nummer 2 in dem Video hatte ohne Nachteilsausgleich 183/310 Punkte also 59.03% Mit Nachteilsausgleich (+5) aber 188/315 also 59.68%.
Wenn Nummer 2, so wie Nummer 1 auch nur 3 statt 5 eliminierter Fragen richtig hätte, hätte Nummer 2 186/313 also 59.42%. Wäre also schlechter.
Für beide ist die Anwedung des Nachteilsausgleiches also zum Vorteil. Und es stimmt nicht, dass man ein schlechteres Ergebnis bekommt, wenn man "zu viel" richtig hat.
Rechne doch mal aus, wie viel Prozent du hättest, wenn du alle eliminierten Fragen falsch hättest. Ich bin mir sicher, dass das Ergebnis dann schlechter wäre als dein tatsächliches Ergebnis.
Stimmt ja alles. Allerdings ist es dennoch so dass ausgehend von der Punktzahl die medi learn prognostiziert hat vor Kenntnis welche Fragen herausfliegen, es besser gewesen wäre wenn möglichst viele falsch beantwortete Fragen herausgenommen werden. So kann es passieren, dass jemand mit 182 prognostizierten Pkt plus alle 14 herausgenommenen Fragen richtig beantwortet nicht besteht (182/320) und jemand mit 176 und alle 14 herausgenommen Fragen falsch beantwortet dennoch besteht (176/306). Das führt denke ich bei manchen zu Verständnisproblemen, wenn manche mit ursprünglich z.T. deutlich geringerer Punktzahl besser abschneiden. Meiner Meinung nach ist es eben nicht so, dass genau diese 14 Fragen die offensichtlich unlösbaren waren, genauso gut hätten einige andere Fragen fliegen können und demensprechend war hier mMn auch etwas Glück dabei.
Stimmt ja alles. Allerdings ist es dennoch so dass ausgehend von der Punktzahl die medi learn prognostiziert hat vor Kenntnis welche Fragen herausfliegen, es besser gewesen wäre wenn möglichst viele falsch beantwortete Fragen herausgenommen werden. So kann es passieren, dass jemand mit 182 prognostizierten Pkt plus alle 14 herausgenommenen Fragen richtig beantwortet nicht besteht (182/320) und jemand mit 176 und alle 14 herausgenommen Fragen falsch beantwortet dennoch besteht (176/306). Das führt denke ich bei manchen zu Verständnisproblemen, wenn manche mit ursprünglich z.T. deutlich geringerer Punktzahl besser abschneiden. Meiner Meinung nach ist es eben nicht so, dass genau diese 14 Fragen die offensichtlich unlösbaren waren, genauso gut hätten einige andere Fragen fliegen können und demensprechend war hier mMn auch etwas Glück dabei.
Yup sehe ich genauso :)
Choranaptyxis
05.05.2021, 10:10
In BW kamen jetzt auch die ersten Ergebnisse im Online-Postfach (nur bestanden/nicht bestanden, keine Note) :)
Powered by vBulletin® Version 4.2.3 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.