Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Koch-Rezepte Thread
Relaxometrie
03.03.2012, 13:32
Werden die Brote in einer normalen Kastenform, wie man sie auch für einen Kuchen verwendet, gebacken? Ich würde mich nämlich scheuen, ein weiteres Elektrogerät (Backautomat) zu kaufen, da ich den Haushalt einigermaßen übersichtlich zu halten versuche. Wäre aber andererseits daran interessiert, Brot auch mal selbst zu backen. In den Bäckereien gibt es einfach zu viel schlechtes Brot :-nix
WackenDoc
03.03.2012, 13:40
Ich hab noch ne Abwandlung für gefüllte Paprikaschoten.
Bisher hab ich immer das Problem gehabt, dass das Hackfleisch nicht ordentlich durch war, dafür die Paprika verkokelt. Außerdem fand ich´s nicht ganz so praktisch zum essen.
Also die Abwandlung:
Paprika klein schneiden. In ne Auflaufform geben- mit Salz und Pfeffer (oder nach Belieben) würzen, etwas Wasser rein.
Hackfleisch mit Semmelbröseln, Zwiebeln, Ei, Salz, Pfeffer und ggf. Paprika mischen und über die Paprika verteilen.
Wenn man will, kann man noch Käse zum Überbacken drüber geben- das am besten aber später, sonst verbrennt der Käse und das Hackfleisch ist nicht durch.
Keenacat
03.03.2012, 13:53
Werden die Brote in einer normalen Kastenform, wie man sie auch für einen Kuchen verwendet, gebacken? Ich würde mich nämlich scheuen, ein weiteres Elektrogerät (Backautomat) zu kaufen, da ich den Haushalt einigermaßen übersichtlich zu halten versuche. Wäre aber andererseits daran interessiert, Brot auch mal selbst zu backen. In den Bäckereien gibt es einfach zu viel schlechtes Brot :-nix
Weder noch, ich back sie als Laib auf dem Blech. :) Man braucht auch keine Küchenmaschine, ich mach das mit dem Handrührgerät mit Knethaken und per Hand kneten geht auch, dauert halt etwas länger
So, dann erstmal das Ursprungsrezept, Tricks und Varianten unten drunter:
Dunkelbier-Brot
250 g Weizenvollkornmehl
400 g Weizenmehl
100 g Roggenmehl
2 Päckchen Trockenhefe
1 - 2 El Salz (2 find ich schon ziemlich viel, ich würd max. 1,5 reintun)
1 Tl Kümmel, gemahlen oder im Mörser zerkleinert
1 Tl Honig
300 ml Dunkelbier, angewärmt
200 ml warmes Wasser
Mehl zum Arbeiten
Die Mehle, die Trockenhefe, Salz und Kümmel gut mischen. Honig, Bier und Wasser zugeben, mit dem Knethaken oder per Hand etwa 5 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten.
Teig zugedeckt an einem warmen Ort mindestens 30 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut durchkneten, zum flachen Laib formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben, abdecken und den Laib nochmal 30 Minuten gehen lassen. Ofen auf 220°C vorheizen. Laib rautenförmig einschneiden und 10 Minuten bei 220°C backen. Ofen auf 200°C runterschalten und Brot weitere 35 Minuten backen.
Tipps
Die Mehle sind austauschbar. Beim ersten Mal hatte ich nur stinknormales Weizenmehl, das schmeckte auch. Dinkelvollkornmehl anstatt Weizenvollkornmehl sowie Dinkelmehl statt Roggenmehl gehen ebenfalls.
Wer kein Dunkelbier in seinem Brot will, kann Milch oder Wasser in veränderlichen Gewichtsanteilen substituieren.
Kümmel ist z.B. durch Brotgewürz ersetzbar.
Um zu testen, ob das Brot fertig ist, kann man auf den Boden klopfen. Es klingt hohl, wenn es durchgebacken ist.
Für eine anständige Kruste ein tiefes Blech mit Wasser füllen, und noch vor dem Vorheizen unten in den Ofen tun. Vorsicht, Dampfküche.
Varianten
Kleine Brote: Den Teig halbieren oder dritteln, Backzeit um etwa 10 bis 15 Minuten verkürzen.
Spezialbrote: Kümmel weglassen. Auf die Hälfte Teig kommen etwa zwei Handvoll grob gehackte Walnüsse oder zwei Chillischoten oder drei El gehackte Oliven mit zwei El Sesam. Die Zutaten beim Kneten zwischen ersten und zweitem Gehen dazufügen.
Einschneiden nicht vergessen, sonst geht das Brot im Ofen nicht anständig auf. :-oopss
Guten Appetit!
:love:
Werden die Brote in einer normalen Kastenform, wie man sie auch für einen Kuchen verwendet, gebacken?
Irgendwie ja goldig ;-) Also ich mein, bevor es diese Backautomaten gab, musste man den Teig ja auch selber kneten, in eine Form hauen und in den Ofen schieben. Der Vorteil dieser Automaten liegt m.M.n. darin, dass sie die Temperatur selbst regeln bzw. einstellen...aber sonst..? Musste halt Wache schieben vor dem Ofen :-)) (zu frech?)
Gast26092018
03.03.2012, 18:53
So, morgen mache ich Moghrabieh :-)) Ich bin mal gespannt ob ich es hinkriege:-)
hmm...lecker!
Rezept (http://www.chefkoch.de/rezepte/722301175002747/Moghrabieh.html):-)
PS: Ich habe Kichererbsen aus der Dose verwendet und eigentlich reichen 3 Zwiebeln aus (2 vierteln und in die Hühnerbrühe und eine später glasig braten. Und ich habe etwas mehr Kreuzkümmel verwendet.
Wir schlemmen gerade zum zweiten Mal ein vegetarisches Curry, grandios! Ich habe einfach mal gemacht, kann also kein richtiges Rezept angeben, Mengenangaben sind Pi mal Daumen:
4 Personen:
5 Kartoffeln
2 Möhren
1 Hand voll rote Linsen
2 Hände voll TK-Erbsen
4 EL (?) Kichererbsenmehl oder alternativ Fertigmischung für Falafel (dient als Kleber)
5 cm Ingwer
1 Knoblauchzehe
Curry, Garam Masala, Cumin, Chiliflocken, gem. Koriander, Salz
einige Stängel frischer Koriander
1Dose creminge Kokosmilch
4 Tomaten
Die Kartoffeln in schälen und in kleine Stücke schneiden, die Möhren längs vierteln und dann in dünne Stücke schneiden, beides zusammen mit den Linsen gar kochen, kurz vor Ende die Erbsen mit dazu tun zum Garen. Ingwer und Knoblauch klein hacken und in wenig Öl anbraten, Cumin und Chili dazu geben und etwas anschwitzen. Dann die Gemüsemischung unterheben und das/die Kichererbsenmehl/Falafelmischung unterrühren, alles zusammen 10 Minuten auf kleiner Pfanne ziehen lassen, zum Schluss Garam Masala und den frischen Koriander unterheben. Etwas abkühlen lassen und Pingpongball-große Bällchen fomen. In wenig Öl Curry und gem. Koriander anschwitzen, mit der Kokosmilch peu à peu aufgießen. In der Zwischenzeit die Tomaten äuten und kleinschneiden, dann zu der Sauce geben. Die Gemüsebällchen in die Sauce legen und alles zusammen eine halbe Stunde leicht köcheln lassen, mit Gewürzen und Salz abschmecken. Am Schluss noch frischen Koriander dazu geben. Mit Reis servieren, saulecker :-)
Gast26092018
03.03.2012, 20:40
Ich habe gerade einen leckeren Ananas-Joghurt-Quark-Dessert mit Rum gemacht:-love
Zutaten:
130 g Quark (Magerquark)
30g Joghurt
Ananasringe in kleine Stücke schneiden
1 EL Zucker
1 EL Kokosraspel
1 EL Rum
Wurde das nicht bitter? Vor ewigen Zeiten mal in meinem Biokurs haben wir irgendwelche Experimente mit Ananas und Quark gemacht, da wurde alles bitter, was wohl an irgendwelchen enymatischen Prozessen lag. Aber meine Erinnerung kann auch in den Jahren etwas getrübt worden sein ;-)
dreamchaser
03.03.2012, 20:58
Waren vielleicht Ananasringe aus der Dose, die sind ja gut gezuckert und da wird bestimmt nix bitter. Mit frischen Früchten könnte das aber gut passieren.
Gast26092018
03.03.2012, 22:01
Natürlich aus der Dose:-)) Es war überhaupt nicht bitter;-)
Aber in dem Rezept wird sogar empfohlen eine frische Ananas zu verwenden:-nix Bei Kiwis und Joghurt kenne ich das mit dem bitterem Geschmack, aber daran habe ich nicht gedacht.
Hoppla-Daisy
03.03.2012, 22:31
Das war Kiwi. Die wird bitter, wenn mit Milchprodukten zusammen verwendet :-)
Ich weiß, aber es war damals auch definitiv Ananas, aber in frischer Variante. Das wird wahrscheinlich der Unterschied sein.
Hoppla-Daisy
03.03.2012, 22:54
Hm, ich bin mir sicher, schon frische Ananas mit Milchprodukten verwendet zu haben. Allerdings wurden die dann auch prompt verzehrt. Vielleicht liegt da der Hase im Pfeffer ;-).
Aber du hast Recht, Muri... da war irgendwas mit Ananas- (und auch Kiwi-) Enzymen, die - vor allem, wenn das Zeug länger steht - Proteine denaturieren und dann alles bitter wird. Ich entsinne mich dunkel. Bei Dosenananas (ich nehm grundsätzlich nur die natursüße und nicht dieses eklige Sirupzeuch) allerdings kann man die Milchprodukte auch später noch mit Genuss verzehren. Sonst hätt ich mich dran erinnert ;-).
Keenacat
04.03.2012, 09:04
Dosenananas müssten ja eigentlich auch erhitzt worden sein im Eindosungsprozess... Das bedeutet, alle Enzyme sind TOTGEKOCHT! :-heul
Pro Person 1 kleinen Fenchel waschen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden (so dass es so halbe Ringe gibt). 1 Orange dick abschälen, filetieren, die Filets zu dem Fenchel geben. Den aufgefangen Orangensaft (das Orgengerippe noch extra mit der Hand ausdrücken) mit Salz, Pfeffer, 1/2 TL Honig und nem guten Schwapp Öl (Nussöl geht super, Olivenöl geht auch gut) mischen und über den Salt giessen. Halbe Stunde druchziehen lassen, lecker :-)
dreamchaser
04.03.2012, 15:13
Hier entsteht gerade ein feiner Schokoladenkuchen, den ich letztens bei einer Kollegin probiert habe. Da freue ich mich nachher schon drauf.
Gast26092018
05.03.2012, 13:51
Heute mache ich einen Kirsch-Mandel-Kuchen:-)
@muri: meintest du den bio-kurs in der schule oder ein bio-kochkurs? letzterer würde mich irgendwie interessieren... ;-)
Hehe, nee, ich meinte die Schulvariante ;-)
Gast26092018
05.03.2012, 18:07
So, der Kuchen befindet sich im Ofen:-love nur noch 35 Minuten :-)
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