Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Kinder-Ecke
CorpusCallosum
19.03.2018, 17:27
Das war die Angabe der MFA, ich weiß nicht ob die Werte laborabhängig ist.
Der Arzt hat aber mittlerweile angerufen hat Entwarnung gegeben. Bei einer degenerativen Erkrankung wären die Werte sehr viel höher.
Absolute Arrhythmie
19.03.2018, 17:41
http://www.laborlexikon.de/Lexikon/Infoframe/c/CK.htm
hier wird der Referenzwert für Kinder sogar mit <370 U/l angegeben.
vanilleeis
19.03.2018, 18:00
Also bei solchen Werten zucken die KiA nicht mal. CK wird bei meiner Tochter regelmäßig gemacht aufgrund des Colchinins. Solange die nicht 4-5 stellig sind....
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18289468
Genau. Wir nehmen auch quasi bei jedem, den wir stechen, die CK mit ab und solche Werte kontrollieren wir maximal der Form halber bei der Verlaufskontrolle.
LG
Ally
CorpusCallosum
19.03.2018, 19:10
Meine Freundin und ich sind auf jeden Fall sehr erleichtert. Der Arzt hatte wohl auch von einer „leichten Erhöhung“ gesprochen, ich weiß nicht, auf welche Normwerte er sich da bezogen hat. :-) Eine erneute Kontrolle ist nicht geplant, die erste Sitzung Physio ist diese Woche geplant.
Ich war selbst das ganze Wochenende so besorgt, ich kann mir gar nicht vorstellen, wie schlimm das für wartende Eltern sein muss.
Relaxometrie
19.03.2018, 19:45
Die MFA hat den CK-Wert durchgegeben
Das finde ich absolut unseriös und ich würde, sofern ich eine Praxis hätte, meinen MFAs verbieten, den Patienten Laborwerte oder sonstige Untersuchungsergebnisse mitzuteilen, bevor die Werte/ Untersuchungsergebnisse im ärztlichen Gespräch besprochen worden sind. Ausnahme wären höchstens Laborwerte, die aus irgendeinem Grund regelmäßig bestimmt werden und von den Patienten (bzw. bei pädiatrischen Patienten den Eltern) richtig interpretiert werden können.
CorpusCallosum
19.03.2018, 19:58
Ich mag wirklich nicht über die Praxisführung urteilen. Vielleich wollte sie auch Entwarnung geben, nachdem der Rückruf am bereits am Freitag hätte erfolgen sollen. Natürlich kann sowas mal hinten überfallen, wenn die Sprechstunde stressig ist, aber meine Freundin hatte da Horrorszenarien reininterpretiert, wie dass er schlechte Nachrichten hatte und sie lieber persönlich einbestellen wollte. Am Freitag wurde ja nur bestätigt, dass die Werte da sind und diese wurden nicht seitens der MFA durchgegeben.
Sebastian1
19.03.2018, 23:36
Puh. Eben zu Atemnot bei Kind gerufen worden. 7 Jahre, sonst gesund, bisher nur leicht erkältet. Jetzt schwerer insp. Stridor, Einziehungen thorakal, panisch, zyanotisch. SpO2 bei 60%.
War letztlich tatsächlich Pseudokrupp, habe ich so schwer verlaufend noch nie gesehen. Zumal nicht in dem Alter. Ich war zunächst wirklich der Meinung, eine ausgewachsene Epiglottitis vor nir zu haben und war wohl sehr froh, dass er auf die Therapie zügig ansprach...
Oh, das klingt ja auch wirklich untypisch, auch vom Alter her (also, für einen ersten heftigen Anfall). Oder hatten die Eltern schon was gegeben und die üblichen Luft-Tipps angeeendet? Puh!
LG
Ally
Wow, habe ich so schlimm auch noch nie gesehen. Ich hätte sonst noch an Aspiration gedacht.
Glück gehabt (Kind und Notarzt!) 😄
Sebastian1
20.03.2018, 05:16
Die Kinderklinik stand auch entsprechend parat. Hatten sowas wohl auch seit Jahren nicht, aktuell jedoch 3x in einer Woche.
Kind hatte PK zuletzt mit 4, echten hatten nix da zum geben, waren aber schon 15 min an der kalten Luft.
Und ja, wirklich Glück gehabt. Ich habe mich da schon eine Koniotomie machen sehen, Epiglottitis möchte man lass auch nicht im RTW intubieren. Oder überhaupt.
Oh weia! Gut, dass die Therapie schnell angeschlagen hat. Habe ich auch so nicht gesehen.
Also diesmal wurden die Augen getestet, sind soweit OK und ich soll es mal mit dem vitamin d Öl probieren.
Ich hatte in den letzten Wochen häufiger Pseudokrupp und Laryngitiden bei Schulkindern. Wer weiß, was da fieses rum geht.
Ey, so Animositäten, die auf dem Rücken schwerst-kranker Neugeborener ausgetragen werden und die die Hilfe und mögliche Verlegung ans nächsthöhere Perinatalzentrum verhindern, kotzen mich an!
Da wird alles so gedreht wie man es gerne hätte, spricht mit Kliniken am anderen Ende der Republik(!) und verweigert damit dem Kind die Leitlinien-gerechte Therapie. Unglaublich.
Ich hoffe im Sinne des Kindes, dass der das einigermaßen unbeschadet übersteht.
Langfristig werden die kleinen Perinatalzentren zumachen und Stufe 2 lohnt sich jetzt schon afaik kaum: Man muss alles vorhalten, aber die lukrativen Frühchen muss man Weiterverlegen.
Die Politik wird weiter an der Schraube bzgl Pflicht Betreuungsverhältnis drehen bis nur noch Maximalversorger übrig bleiben.
Feuerblick
27.03.2018, 18:34
Lukrative Frühchen? Nicht dein Ernst, oder????
Ja klar, die kleinsten Frühchen bringen das meiste Geld. Was glaubst du wieso so viele kleine Kliniken in Deutschland zwanghaft versuchen ihren Level 1-Status zu halten?
In diesem Fall war es ein reifes Neugeborenes im nicht-Level 1-Zentrum, die aber weder von den handwerklichen Fähigkeiten, noch vom Wissen und auch nicht von den vorhandenen Therapieoptionen adäquat aufgestellt waren. Aber sie glaubten es rocken zu können...
Lukrative Frühchen? Nicht dein Ernst, oder????
Sorry das kam vielleicht falsch rüber. Ein paar Gramm weniger machen einen riesen Unterschied bezüglich des Geldes aus. Wenn sie unter einer bestimmten Gewichtsgrenze liegen, unabhängig davon wie krank sie wirklich sind.
Wenn du als Level 2 nur die größeren und nicht kritischen versorgen darfst, gleichzeitig aber die selbe Infrastruktur an Ärzten etc vorhalten musst, hast du irgendwann einfach ein dickes Minus da stehen.
So war's gemeint.
Feuerblick
28.03.2018, 09:02
Mir gefiel nur nicht, dass „lukrativ“ irgendwie impliziert, man müsse des Geldes wegen Frühchen behandeln - ohne Rücksicht auf fachliche Qualifikation...
Powered by vBulletin® Version 4.2.3 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.