Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Kinder-Ecke
Hm, ohne intendierte Absicht dahinter habe ich das tatsächlich getan, also auf Zug gehalten und dann versucht zu ziehen, ging nicht. Vielleicht wenn ich es, sollte die Situation noch mal kommen, länger mache, dass es nicht reichte jetzt? Werde ich mir aif jeden Fall merken, danke!
Das mit dem auf Zug halten bis sie von selber loslassen funktioniert für die kleinen Zecken tatsächlich ganz gut.
Diese großen harten dicken sind aber so ziemlich resistent gegen alles.
Das wichtige aber ist es die Zecke an sich ab zu bekommen, die enthält im Körper ggf. die Krankheitserreger. Der Kopf ist dann nur noch wie ein Splitter und schadet per se erstmal nicht. Das heiß es ist nicht schlimm wenn der Kopf abreißt und man kann ihn drin lassen! Man hat natürlich ein Restrisko für ne lokale Entzündung, aber das hat man auch wenn man den Kopf in Einzelteilen (weil, bröselt ja so schön und hat Widerhaken) mit ner Nadel aus der Haut prökelt....
Aaaaah, ich hatte immer im Sinn, der Kopf müsse unbedingt mit ab. Danke für die Info, das wusste ich nicht :-)
Ich lasse Köpfe auch drin. Meine absolute Lieblingspinzette ist so eine: https://smile.amazon.de/Zeckenpinzette-Zecken-Zange-aus-rostfreiem-Edelstahl/dp/B00J2R8JJQ/ref=sr_1_5?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&dchild=1&keywords=zeckenpinzette&qid=1601405009&sr=8-5
Die habe ich seit heute Morgen, aber die hat das Riesenviech gar nicht gepackt.
Das der Kopf unbedingt mit raus muss habe ich früher auch gedacht, und das glauben denke ich auch immer noch super viele Menschen. Medizinisch tätige und auch Eltern. Gerade bei Eltern ist das denke ich auch mal öfter ein Grund dass sie sich nicht trauen die Zecken selber zu entfernen. Deswegen erzähle ich es auch immer allen in der Ambulanz. Im Zweifelsfall kann man die kleinen Zecken eben auch einfach abkratzen...
Aber so richtig feste dicke Zecken die schon so knacksen wenn man mit der Pinzette an ihnen entlang rutscht sind mir wie gesagt in der Ambulanz auch ein paar mal untergekommen. Da habe ich glaube ich den Kopf auch nie mit rausbekommen.
Hoppla-Daisy
11.10.2020, 21:59
Hallo Ihr Lieben,
meine Tochter schreibt gerade an ihrer Sportwissenschaften-Bachelorarbeit (Lehramt Sek II). Titel der Arbeit lautet: "Vergleich der Leistungen im YBT-UQ/LQ Test* bei Jugendlichen mit versus ohne Förderbedarf"
*YBT-UQ/LQ = Balance-Test für obere und untere Extremität.
Sie ist nun schon tagelang auf der Suche nach Studien zur Balancefähigkeit von Kindern, die nur eine Lernschwäche haben und KEINE geistige Behinderung aufweisen. Leider gestaltet sich die Suche etwas schwierig. Hat jemand von euch Pädiatern vielleicht irgendwas Neues an der Hand oder irgendwelche Tipps? Das was sie hat, reicht ihr irgendwie nicht ;-).
Gibt es eine klare Abgrenzung zwischen einer Lernschwäche und einer Behinderung? Definitionsgemäß ja, aber dann gibt es z. B. auch wieder das Land NRW, das in der Einteilung der Förderschwerpunkte da teils widersprüchliche bzw. missverständliche Angaben macht :-nix.
Sagte ich schon, dass meine Tochter einen ähnlichen Perfektionsanspruch hat wie ich? :-oopss
Vielen Dank. Bin echt gespannt auf euren Input!
Lermbehinderung: IQ 70-84, geistige Behinderung < 70. Förderbedarf haben ja auch schon die Lernbehinderten und es gibt ja auch noch ganz andere Förderbedarfe (körperliche und motorische Entwicklung, Sprache, Sehen, Hören, emotionale und soziale Entwicklung...)
Ich kann mal bei uns im Team fragen, habe aber diese Woche Urlaub.
LG
Ally
Hoppla-Daisy
12.10.2020, 07:29
Genau! Das sind auch alles Faktoren, die sie bereits berücksichtigt bzw. die in den ihr vorliegenden Studien natürlich erwähnt werden. Und natürlich noch ADHD und DCD. Sie hat wirklich bereits tolles Material vorliegen (zwar zu ihrem Leidwesen alles auf Englisch, aber das schult :-))), und ich bin echt selbst begeistert, dass sie ein solch komplexes Thema gewählt hat. Aber leider ist das Setzen von Grenzen da ziemlich schwierig. Sie möchte sich ja auch nicht verzetteln, indem sie das Feld immer weiter und weiter absteckt. Aber es reizt halt leider.
Wie gesagt, das Land NRW möchte sich bei der Definition Lernschwäche vs Lernbehinderung wohl nicht so festlegen. Wir gehen davon aus, dass diese (womöglich bewusst?) schwammige Definition, wer Förderbedarf hat und wer nicht, dazu beitragen soll, dass Kinder eben nicht vorschnell in eine „Behinderungsecke“ geschoben werden sollen. Anders können wir uns das nicht erklären :-nix.
vanilleeis
14.10.2020, 11:23
Wie differenziert ihr eigentlich, welche Kinder die Influenzaimpfung nasal und welche i.m. bekommen? Ich war eigentlich auf dem Stand, dass die nasale Impfung keine Zulassung mehr hat, aber anscheinend gibts sie ja doch noch.
@Milana: wie läuft es?
Vielen Dank der Nachfrage!
Die ersten Dienste waren schon machbar, aber ich war schon ziemlich verunsichert. Im Zweifelsfall habe ich die Leute halt einfach aufgenommen...
Auf Station war es zum Glück relativ ruhig. Zwei Mal konnte ich ein paar Stunden schlafen in der zweiten Nachhilfe und zwei mal hab ich komplett durch gearbeitet.
Nur an das andere anrufen muss ich mich noch gewöhnen, in meinem alten Haus war das Motto so wenig wie möglich nur im Notfall, weil die ja ständig Hintergrund hatten zu dritt... und jetzt ruft man gefühlt bei allen Sachen immer an und entscheidet am besten gar nix selbst.
Mein Vertrag wird voraussichtlich verlängert und u.A. aus Faulheit werde ich erstmal dort bleiben.
aschenputtel1977
14.10.2020, 19:40
Also die Kassenpatienten haben quasi keine Wahl, nur ausgeprägte Spritzenangst bekommt wenn dann die nasale Impfung. Dieses Jahr gibt es sie wohl wieder?! Bei Privaten könnten das prinzipiell die Eltern entscheiden, ich traue aber dem nasalen Impfstoff nicht so über den Weg, von daher würde ich doch eindringlich zu der i.m.-Gabe raten.
vanilleeis
14.10.2020, 20:09
Also die Kassenpatienten haben quasi keine Wahl, nur ausgeprägte Spritzenangst bekommt wenn dann die nasale Impfung. Dieses Jahr gibt es sie wohl wieder?! Bei Privaten könnten das prinzipiell die Eltern entscheiden, ich traue aber dem nasalen Impfstoff nicht so über den Weg, von daher würde ich doch eindringlich zu der i.m.-Gabe raten.
Danke!
Ich schließe mich Aschenputtel an. Seitdem sie uns vor ein paar Jahren oder so genommen wurde, weil er nicht überlegen ist und damit zu teuer, haben wir es nicht mehr geimpft. Ich mochte ihn allerdings nicht sonderlich, weil nasal ein dummer Zugang ist. Beide Nasenlöcher und die Abwehr war schon beim ersten da. Nicht nur ein Kind hatte da auch mal Nasenbluten, weil sie so gezappelt haben. Das ist jetzt mit den Nasenrachenabstrichen noch potenziert. An die Nasen werden wir nie wieder dürfen.
Guten Morgen! Habt Ihr Facharzt-Lerntipps für mich? Ich weiß, die Frage taucht immer wieder auf, aber die Literatur verändert sich ja auch immer wieder. Und hat jemand Erfahrungen aus WL, wie lange es da derzeit dauert? Und was vielleicht besonders wichtig sein könnte?
LG
Ally
Guten Morgen! Habt Ihr Facharzt-Lerntipps für mich? Ich weiß, die Frage taucht immer wieder auf, aber die Literatur verändert sich ja auch immer wieder. Und hat jemand Erfahrungen aus WL, wie lange es da derzeit dauert? Und was vielleicht besonders wichtig sein könnte?
LG
Ally
Ich hab ehrlich gesagt, nicht sonderlich strukturiert gelernt, sondern die MoKis der letzen 3 Jahre durchgeblättert und immer genauer gelesen, wenn ich bei dem Thema meinerseits Defizite vermutet habe :-nix
Moonchen
21.12.2020, 19:53
Mal eine Frage an die Klinikärzte hier: wie handhabt ihr das bei Eltern als Begleitpersonen die Corona positiv sind ? Dürfen die mit dableiben oder muss eine andere Begleitperson kommen? (Haben hier grade den Fall dass Patient mit MIS-C PCR negativ ist aber die Eltern positiv - und Chef hatte da ne ganz andere Meinung als der Rest vom Team was nun passieren soll...)
Positive Begleitpersonen kommen nicht ins Haus außer es geht nicht anders (stillende Mütter)
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