Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Kinder-Ecke
Ok, hatte ich mir gedacht. Aber da nur ein bisschen Rotz (ok, auch ein bisschen mehr) aus der Nase kommt, hatte ich ein Virusexanthem für unwahrscheinlich gehalten. Die sahen bisher immer anders aus, waren viel kleinfleckiger und nicht so Mückenstich groß und vor allem hatten wir dann immer ein wirklich krankes Kind. Naja, es wird sehr viel weniger. Wenn sie morgen früh fit ist und es noch weniger ist, dann soll sie hingehen, denke ich. Danke, Ally.
Solange es keine UV-Schutz-Kleidung ist, kommt ja auch etwas durch, sodass es durchaus sein kann, dass es das ist. Ich sehe es auch immer mal auch abgeschwächt im bekleideten Bereich
Chaoskätzchen
14.05.2017, 19:49
Eine "Sonnenallergie" juckt für gewöhnlich auch jetzt unangenehm..
Eine "Sonnenallergie" juckt für gewöhnlich auch jetzt unangenehm..
kann ich aus Erfahrung nur zustimmen
Wie auch immer, heute früh sah man noch minimale Restzustände an fitter Kind, daher ab in den Wald! Gab auch keine andere Möglichkeit so richtig sinnig. Ich habe mich krank zur Arbeit geschleppt und de Gatte lag krank zu Hause, wäre alles nicht so einfach geworden.
Jule-Aline
15.05.2017, 13:23
Wobei d noch Glück hast.Manche Kitas hätten dich damit zum Arzt geschickt.Ich bin letzten Sommer auch mal auf die Pickelchen angesprochen worden und meinte nur ,dass das Hitzepickelchen sind.Da war alles gut für die Kita.
Hijadelaluna
18.05.2017, 23:02
Auf welchen Fortbildungen bzw. Kongressen sollte man sich als Jungassistenzärztin (jetzt 2. WBJ) denn blicken lassen? Irgendwelche Geheimtipps?
Naja, Geheimtipps habe ich keine, aber mal ein paar Anregungen:
1. DGKJ Repetitorien:
Gibt es zweimal im Jahr in immer unterschiedlichen Städten mit lokalen und überregionalen deutschen Sprechern. Habe ich zur etwa gleichen Zeit mitgemacht um einen größeren Überblick zu bekommen (Uni-Klinik war halt recht spezialisiert in den einzelnen Rotationen) und hat mir gut gefallen.
2. DGKJ Jahrestagung:
War ich mehrfach und fand ich nützlich, v.a. im mittleren Assistenzarzt-Bereich. Man kann auch selber kleinere Sachen als Poster dort vorstellen und hat gute Plenums-Vorträge.
3. BVKJ Assistentenkongress:
Habe ich selber nie dran teilgenommen, aber die dort angebotenen Kurse sollen gut gewesen sein. V.a. auch Sachen, die sich im Hinblick auf die Niederlassung lohnen wenn das dein Karriereziel ist.
4. Ultraschallkurs
Meines Erachtens ein (fast) muss, gerade Schädel und Abdomen sind wichtig. Infos auf der DEGUM Seite. Ich war für Grund- und Aufbaukurs in Dresden und fand ihn sehr gut, aber ich glaube zur Zeit gibt es dort keine Kurse (OA Wechsel).
5. Neugeborenen-Notarzt
Den habe ich in Berlin gemacht, war ein nettes Wochenende aber mit einer großen Neo-Abteilung und recht guter Kreißsaal-Ausbildung habe ich nicht allzu viel davon mitgenommen. Mag für andere Häuser anders aussehen. Nett war, dass ich Ally da getroffen habe (Gott ist das lang her :-) ).
6. DGKJ Kompetenztraining
Ist erst am Ende meiner Assistenzarztzeit gestartet worden und hab keine persönliche Erfahrung dazu.
Dann gibts natürlich noch die einzelnen Fachkongresse, aber gerade am Anfang wenn man noch nicht weiß was man später machen will ist die DGKJ Jahrestagung sicher eine gute Wahl.
Hijadelaluna
19.05.2017, 00:43
Danke für die Anregungen ;) mal schauen, was sich da alles realisieren lässt :)
Einen Ultraschallkurs mache ich kommende Woche und glücklicherweise kommen wir in der Klinik recht häufig zum Schallen und können das dann auch noch mit den Oberärzten besprechen.
In Berlin gibt's im Dezember ein Seminar zu NG-Notfällen - ist für mich zwar weit weg, aber werde ich mir wahrscheinlich geben. Und für den Notarzt werde ich mich dann mal informieren. Wir sind ein Level 2-Haus und holen schon auch mal ein NG von auswärts..
Das Seminar in Berlin ist das, womit Du den theoretischen Teil für den NG-Notarzt erwirbt und wo THawk und ich uns 2010 getroffen haben. :-) Das lohnt sich!
Ich stimme auch sonst zu. Sonokurse sind wichtig, für mich hat sich auch noch Hüfte (u.a. bei Prof. Graf himself) gelohnt. Und am Repetitorium habe ich auch schon teilgenommen.
Ich selbst gehe jetzt übrigens doch nicht als Weiterbildungsassistentin in die Praxis, wobei ein Gespräch noch ausgestanden hätte, sondern habe jetzt doch familienkompatible Arbeitszeiten im SPZ "meiner" Klinik angeboten bekommen und werde das (erstmal) machen. Da kann ich auch den EEG-Schein erwerben. Was mich zu einer weiteren guten Fortbildung bringt: wer neuropädiatrisch interessiert ist und EEGs lernen möchte, für den ist das EEG-Seminar in Oberhausen empfehlenswert.
LG
Ally
Super Vorlage THawk :)
DGKJ Repetitorien: Die habe ich auch als Assistentin 2x gemacht und zwar nicht am Ende der Facharztzeit, sondern irgendwo so 2. und 3. WB-Jahr, glaube ich.
DGKJ Jahrestagung: Da war ich leider nur 1x, weil es zeitlich nicht mehr geklappt hat. Da habe ich auch sehr viel mitgenommen. Schade ist, dass oft gute Sachen parallel laufen.
BVKJ Assistentenkongress: Den habe ich im 3. oder 4. Jahr besucht, war aber nicht so begeistert. Es war mir irgendwie zu knapp, eher nur wie nochmal Vorlesung ein bisschen ausführlicher.
Neugeborenen-Notarzt
Den hab ich in München gemacht und fand es auch super. Es war gefordert für die Stelle mit Level2-Neo im 3. Jahr.
Ergänzen möchte ich noch das Update Pädiatrie, auf das ich seit dem 4. WB-Jahr und jetzt auch noch fahre. Das ist immer sehr spannend und einfach aktuell.
Ich mag außerdem auch die Infectopharm-Weiterbildungen, weil sie meist sehr kompakt und praxisbezogen (also nicht Arztpraxis, sondern ärztliche Tätigkeit meine ich) ein Thema an einem Tag abhandeln, mit Handout zum Nachlesen. ich nehme wirklich alle davon regelmäßig wieder zur Hand.
@Ally: Hey, super! SPZ wollte ich eigentlich immer machen, seitdem ich auf der Neuropädiatrie famuliert habe. Aber später kam dann ja unsere Große und ich wollte lieber doch nicht zuhause und an der Arbeitsstelle immer nur das selbe haben.
Ah, gute Ergänzungen! Ein Bekannter war vom Update Pädiatrie auch immer begeistert, das war nur für uns aufgrund der Pharma-Beteiligung (Teilfinanzierung) und der daher notwendigen Dienstherren-Bescheinigung mit der Universität als Arbeitgeber total kompliziert bis unmöglich :-(
Der Assistentenkongress ist sehr gut. hat mir Spaß gemacht.
Auch das PÄD-UPDATE fand ich schön, hätte aber mit ein wenig mehr Berufserfahrung als damals vielleicht noch mehr gebracht.
Ansonsten habe ich vor allem Sonokurse besucht.
bipolarbär
25.05.2017, 07:57
Wie schaffen es eigentlich manche Oberärzte, gleichzeitig Kinder-Pneumologen, -Gastroenterologen, Neonatologen und Intensivmediziner zu sein. Ist das nicht ne Fortbildungsdauer von 9 Jahren nur für die Zusatzbezeichnungen? Oder ist da was faul? Oder ist es Kevin Casey, MD?
Früher bekam man die Bezeichnungen ziemlich hinterhergeschmissen.
Annekii, danke fürs Mitfreuen! Ich bin sehr gespannt, meine Richtung war es nämlich eigentlich nicht unbedingt.
Dass Du keine Lust mehr aufs SPZ hast und bei der Arbeit etwas Abwechslung brauchst, kann ich gut verstehen. Interessanterweise sind bei uns überdurchschnittlich viele Therapeuten und Pflegekräfte mit behinderten und/oder chronisch kranken Kindern im Bereich SPZ/Neuropädiatrie. Denjenigen scheint das gerade zu gefallen.
LG
Ally
Also ich mach ja gerade die Zusatzweiterbildung Kindergastroenterologie. Die meisten Weiterbildungen brauchen 3Jahre. Inzwischen sind die Prüfungen aber ganz schön angezogen. Wenn du allerdings in der Klinik bleibst. Kannst du schon zwei Weiterbildungen schaffen. Ist ja auch immer neuer Input.
Wenn du als Oberarzt an ein peripheres Haus wolltest,dann war es gut,wenn du den Neonatologen hattest,um die IntensivStation zu betreuen,die in den meisten Häusern aus Neo Betten besteht. Und eine Weiterbildung für die Ambulanz.
Das waren ja meist Männer,die nie wegen Kindern pausieren. Da sind mehrere Weiterbildungen schon möglich. Der Trend geht aber eher in Richtung eine Spezialisierung.
@Ally: SPZ ist vermutlich in der Pädiatrie genau die Ecke, in der man mit festen Arbeitszeiten rechnen kann und es eben auch ruhiger zugeht. Das ist halt für Personal mit besonderem Bedarf sehr attraktiv, denke ich.
ich habe letztens ja mal im SPZ hospitiert, weil ich das im Rahmen des Curriculums Sozialpädiatrie brauchte und war wieder begeistert. Das Interdisziplinäre und die Zeit, die man da hat, ist einfach klasse!
Wie schaffen es eigentlich manche Oberärzte, gleichzeitig Kinder-Pneumologen, -Gastroenterologen, Neonatologen und Intensivmediziner zu sein. Ist das nicht ne Fortbildungsdauer von 9 Jahren nur für die Zusatzbezeichnungen? Oder ist da was faul? Oder ist es Kevin Casey, MD?
Es kommt auf die Abteilung an in der du arbeitest. Manches fällt auch einfach so als "Nebenprodukt" an. Wir haben z.B. eine gemischte pädiatrische und neonatologische Intensiv. Wenn du da nach der Neo-Subspez. weiter auf der Station arbeitest hast du eben auch die pädiatrischen Patienten und nach zwei Jahren kannst du die Päd-ITS Prüfung machen. Ob das so sinnvoll ist sei mal dahingestellt. Wirklich richtig gut kann man in all den Subspezialisierungen nicht sein. Sofern man langfristig in größeren Zentren arbeiten will ist es m.E. heutzutage sinnvoller sich auf eine (oder zwei) Subspezialisierungen zu konzentrieren. Für kleinere Häuser sind diese 5-fach subspezialisierten Ärzte noch ganz interessant, aber mit der zunehmenden Tendenz zur Zentralisierung nach nordamerikanischem Modell wird sich das auch verändern.
bipolarbär
25.05.2017, 15:26
Ist ja auch irgendwie vernünftig. Mal ne andere Frage, nach einigen doch recht eindrücklichen Bewerbungsgesprächen. Kennt jemand eine Uniklinik, an der man ein gutes Team vorfindet, vernünftige EDV und sonstige Ausstattung, gute Weiterbildung inklusive Sonographie und ein wenig Forschungsmöglichkeiten mit Habil-Unterstützung?
Wenn ich es nochmal lese klingt es wie ein absurder Witz. Ernstgemeintes auch gerne per pn :-)
Hijadelaluna
21.06.2017, 12:43
Hallo zusammen,
wie wird das eigentlich bei euch so gehandhabt, wenn von außen Eltern anrufen? Werden die durch die Pforte an den Dienstarzt durchgestellt? Bei uns ist das nämlich so... und ich empfinde es erstens als relativ zeitraubend, dann darf ich als nicht FÄ eigentlich keine Ratschläge erteilen und manchmal ist es schlicht und einfach nervig (wenn ich eigentlich schlafen dürfte, dann aber wegen Durchfall um 5 Uhr angerufen werde oder zB gerade bei einer Geburt bin...). Gibt es da eine gute "Lösung"?
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