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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Kinder-Ecke



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capucine
15.09.2011, 18:15
Hallo,

ich hab mich wegen der nicht sooo spannenden Stadt sowie dem mittelmaessigen Programm auch dagegen entschieden, obwohl ich die Jahrestagungen sonst immer gut finde und auch oefter da war.

Viel Spass auf jeden Fall, denen, die hinfahren, denn was mitnehmen kann man immer. Mit zieht es dann Anfang Oktober eher nach Weimar zu den Kinderkardiologen, aber da bin ich natuerlich kein Massstab, das interessiert sicher nur wenige...

gruss capucine

tomten
15.09.2011, 18:43
ich haben mich auch wegen der Stadt und dem nicht sooo spannenden Programm da gegen entschieden. will eher zum Repetitorium im Frühjahr.

THawk
15.09.2011, 18:53
Ui, da bleibt ihr alle zu Hause...
Ich fahre hin, allerdings ist Bielefeld in der Nähe meiner Heimat und ich werde die Tage bei meinen Eltern schlafen. Und meine Klinik zahlt die Tagungsgebühren und Fahrtkosten. Mal schauen wie's wird, ist mein erster DGKJ-Kongress.

Vesticochlea
16.09.2011, 11:54
Hallo!

Ein paar von Euch waren doch letztes Jahr bei der Fortbildung "Neugeborenen-Notfälle" in Berlin. Wie war denn Euer Eindruck? Ich überlege, ob ich dieses Jahr hinfahren soll. Plätze für die Praxisseminare gibts natürlich nicht mehr. Lohnt sich die Teilnahme trotzdem? Ich bin gerade frisch auf der Neo-Intensivstation und momentan noch in der Einarbeitung, so dass die Fortbildung sicherlich sinnvoll wäre...

McBeal
16.09.2011, 11:59
Hallo!

Ein paar von Euch waren doch letztes Jahr bei der Fortbildung "Neugeborenen-Notfälle" in Berlin. Wie war denn Euer Eindruck? Ich überlege, ob ich dieses Jahr hinfahren soll. Plätze für die Praxisseminare gibts natürlich nicht mehr. Lohnt sich die Teilnahme trotzdem? Ich bin gerade frisch auf der Neo-Intensivstation und momentan noch in der Einarbeitung, so dass die Fortbildung sicherlich sinnvoll wäre...

Ich fand den Theorieteil super und muss auch sagen, dass mir die Praxis jetzt nicht soooooo viel gebracht hat. Das meiste davon war eher für Fachfremde (Gynnies, Anästheisten, Notärzte anderer Fachrichtungen), die noch nie eine Rea-Einheit oder einen Transportinku in der Hand hatten oder noch nie versucht haben, ein NG zu intubieren und zu reanimieren. Die Theorie dagegen war wie gesagt gut, weil man einfach mal was anderes als die eigenen Standards hört. :-) Ich würde Dir den Kurs empfehlen!

LG
Ally

janne5284
19.09.2011, 19:00
Halli Hallo...

Ich bin auch ein Frischling in Sachen Päd. Habe im August angefangen... und nun eine Frage in Sachen Sonokurs. wer hat da Erfahrung? Sollte man einen allgemeinen machen oder gleich einen Grundkurs für Kinder? Wo finde ich einen guten? War einer von euch beim Sonokolleg? Taugt das was? VIEEEELEEEN Dank schon mal im Vorraus :-)

@ McBeal: Hui dann ärger ich mich jetzt richtig das ich mich net einfach nur zum Theorie Teil angemeldet habe... da wurde mir nämlich abteilungsintern von abgeraten und ich hab mich überzeugen lassen :-nix

THawk
19.09.2011, 19:48
Ich kann Ally nur zustimmen. Ich war auch im letzten Jahr in Berlin. Hatte zu dem Zeitpunkt noch keine ITS-Erfahrung, aber einige Erstversorgungen im Kreißsaal gemacht und daher auch Erfahrungen mit unserem Transport-Inkubator.
Theorie war wirklich gut. Für die Praxis hatte ich keinen Platz mehr bekommen, das hat mir aber auch nicht gefehlt.


Und zum Thema Sono-Kurs:
Ich mache aktuell gerade den Grundkurs Abdomen und Schädel als speziellen Pädiatrie-Kurs. Von einem 'normalen internistischen' Kurs würde ich abraten. Pädiatrie ist eben nicht Innere in klein und v.a. die Schädel-Ausbildung gibt es in einem internistischen Kurs nicht. Kurs-Orte und -Termine findest du unter www.degum.de. Ich bin mit unserem sehr zufrieden, auch wenn es sau anstrengend ist. Im Grundkurs geht es v.a. um die (gesunde) Anatomie, im Aufbaukurs dann schwerpunktmäßig um die Pathologien.

Guten Einstieg in die Kinderheilkunde!

THawk
22.09.2011, 18:55
Fazit nach 1. Tag DGKJ (bzw. Vorprogramm):
Die Anfahrt war interessant. Letzten Anschluss-Zug verpasst, daher in Hannover hängen geblieben. Die Weiterfahrt erfolgte dann mit Taxi auf DB-Gutschein. Als ich ausgestiegen bin hat das Taximeter ca. 190 Euro angezeigt. Die DB hat an dem Abend nicht an mir verdient :-P

Fachlich: Der Education Day Schmerz war exzellent. Sehr gute Referenten, interessante neue Aspekte für mich sowohl in der postoperativen Schmerztherapie als auch in den multimodalen Konzepten, die in einer nicht-sonderlich-schmerztherapie orientierten Akutklinik leider nicht ganz so leicht umzusetzen sind. Getrübt war der Tag nur von dem wenigen Schlaf aus der Nacht vorher ;-)

annekii
22.09.2011, 20:19
Hallo,

ich werde nun wohl zum neuen Jahr wieder in die Klinik wechseln. Dazu brauche ich das Seminar NG-Notarzt und habe mich in München im November angemeldet.

Puh, ich bin ganz schön aufgeregt, nach dann 3 Jahren raus aus der Klinik wieder einzusteigen. Ich habe seitdem auch keine Flexülen mehr gelegt. Blutabnehmen kommt in der Praxis schon regelmäßig genug vor, aber Flexülenlegen halt nie.

LG
Annekii

THawk
23.09.2011, 06:43
Und dann gehst du auf die Neo? Da ist doch eh alles ein bisschen anders ;-) insofern mach dir nicht zu viele Gedanken. Und ich denke, Flexülenlegen verlernt man nicht.

Fino
23.09.2011, 18:44
Und dann gehst du auf die Neo? Da ist doch eh alles ein bisschen anders ;-) insofern mach dir nicht zu viele Gedanken. Und ich denke, Flexülenlegen verlernt man nicht.

Na ja, das Legen von Flexuelen verlernt man vielleicht nicht, aber die ersten paar Mal ist es eben etwas merkwuerdig - so wie wenn man nach langer Zeit wieder aufs Fahrrad steigt. Man kann zwar schon fahren, ist aber vielleicht ein wenig wackelig, aber das gibt sich bald.

Ansonsten: nicht verzagen und ran an den (Baby)Speck :-))

capucine
25.09.2011, 17:31
Coucou annekii,

ach das wird schon, auch wenn ich selbst sehr gut verstehen kann, denn ich leg ja auch nur hin und wieder ne Flexuele und wie Fino so schoen sagt, man ist doch etwas wackelig...
Freu mich schon auf unser baldiges Treffen, meine Liebe

gruss capucine

Vesticochlea
26.09.2011, 18:18
@ Ally und Thawk:
Vielen Dank für Eure Meinungen und Empfehlungen, ich werde mich nun für die Fortbildung anmelden und bin schon sehr gespannt!

Muriel
13.11.2011, 19:21
Ihr Lieben,
vielleicht kann mir ja einer von Euch mal einen Rat geben. Unsere 2,5 jährige Tochter bietet seit einigen Wochen immer mal wieder einen Uringeruch, der ziemlich charakteristisch für einen HWI ist. Das Ganze ist immer nach spätestens zwei Tagen komplett verschwunden, sie selber hat absolut keine Beschwerden zu der Zeit, auch auf Nachfrage nicht (mittlerweile kann sie Schmerzen etc. wirklich sehr gut äußern). Da sie sich bisher absolut weigert, aufs Töpfchen zu gehen, konnte ich noch nicht mit Teststreifen nachvollziehen, ob tatsächlich was im Urin ist oder nicht. Das Reinhalten in die Pampers der Dinger fand ich eher suboptimal :-D Diese Beutel haben wir noch nicht ausprobiert, ich finde die so, hm, naja, irgendwie doof :-D Meine Frage ist ganz einfach: Hätte es, selbst wenn sich Nitrit, Leukos, was auch immer als positiv herausstellen würde, das Ganze bei der absoluten Beschwerdefreiheit des Kindes und des immer wieder von alleine sehr schnell weggehenden Geruchs und damit wahrscheinlichen Infektes irgendeine Konsequenz, sprich verpasse ich etwas, wenn ich sie nicht dem KA vorstelle? Ich sehe eigentlich bei einem fitten Kind keinen Grund, dieses vorzustellen, möchte mir nur nicht nachher vorwerfen lassen, das sei fahrlässig gewesen. Danke für Eure Hilfe :-)

annekii
13.11.2011, 21:24
Hallo Muri,

was genau ist ein Uringeruch, der ziemlich charakteristisch für einen HWI ist? Ich kenne sowas gar nicht.

Hast Du das mit dem Streifen auf der Windel mal probiert? Wenn es alles negativ wäre, wäre ja sicher, dass alles ok ist. Nur bei Auffälligkeiten wäre dann halt immer noch nichts klar.

Ohne Urinstatus macht die Vorstellung beim Kinderarzt aber auch keinen Sinn ;)

LG
Annekii

Muriel
13.11.2011, 21:45
Hast Du noch nie nen HWI gerochen? In die Windeln gesteckt war alles positiv, was ich nicht so recht glauben wollte ;-)

annekii
13.11.2011, 21:51
Hallo Muriel,

ich habe noch nie einen HWI eindeutig riechend erkannt. Und unsere Große hat schon mehrere gehabt, alle mit Windel.
Ich kenne streng riechenden Urin vor allem mit Konzentration und zum teil auch abhängig von Nahrungsmitteln, aber nicht spezifisch für HWIs, dass ich mich festlegen könnte.

LG
Annekii

Muriel
13.11.2011, 21:54
Beim nächsten Mal werde ich das mit dem Töpfchen noch mal versuchen und dann einen Streifen reinhalten. Aber meine Frage war ja auch eher, ob ein fittes Kind damit wirklich vorgestellt werden müsste, selbst wenn Nitrat, Leukos etc. positiv sind.

Hoppla-Daisy
14.11.2011, 08:11
Beim nächsten Mal werde ich das mit dem Töpfchen noch mal versuchen und dann einen Streifen reinhalten. Aber meine Frage war ja auch eher, ob ein fittes Kind damit wirklich vorgestellt werden müsste, selbst wenn Nitrat, Leukos etc. positiv sind.
Nitrit ;-)

Ich würd auf jeden Fall mal mit nem Beutel arbeiten oder aber die Sache mit dem Töpfchen probieren. Und selbst wenn die Lütte anscheinend beschwerdefrei ist, so hat es ja doch einen Grund, weshalb - gesetzt den Fall, es ist tatsächlich so - sie nen positiven Urinbefund hat. Nen Windeltest find ich insofern problematisch, als sich Nitrit ja auch dann bildet, wenn Urin lange steht. Und das ist bei einer Windel ja absolut gegeben. Also, Pipi (Mittelstrahlurin wirste wohl kaum gewinnen können ;-)) ins Töpfchen, Streifen reinhalten. Wenn der positiv auf Nitrit reagiert, würd ich es auf jeden Fall kontrollieren lassen, denn nicht jeder HWI ist auch tatsächlich symptomatisch. Aber ich würd's nicht drauf ankommen lassen, den ggf. noch weiter aufsteigen zu lassen (bißchen angekratzes Immunsystem und zack-bumm, geht's dann lustig weiter nach oben...)

Und wie gesagt: Nitrit = Bakterien. Wenn die sich tatsächlich im Pipi nachweisen lassen, würd ich gerne wissen wollen, wo die herkommen bzw. was die Ursache dafür ist.

Evil
14.11.2011, 12:31
Die asymptomatische Bakterieurie bei Erwachsenen = unkomplitierter HWI ist normalerweise nicht behandlungsbedürftig, außer bei Vorerkrankungen oder Schwangerschaft.
Bei Kindern gilt ein Harnwegsinfekt meines Wissens nach per se nicht als unkompliziert, von daher ist das schon abklärungsbedürftig und sollte durch einen Teststreifen einigermaßen sicher bestimmt werden. Bei positivem Test wär das dann auch behandlungsbedürftig.