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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Kinder-Ecke



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Milana
04.01.2022, 11:43
So, es geht auf in den Endspurt. Noch 12 Wochen Weiterbildungszeit liegen vor mir (und damit schon 95% hinter mir) und weil es im Sandmännchen-Thread da auch schon drum geht:
Wie habt ihr gelernt und mit was? Repetitorium? Pädiatrie Update?
Wann habt ihr angefangen? Urlaub? Überstunden? Neben der VZ-Stelle?
War es schlimm? :-))

Ich habe mir sagen lassen, es dauert nach Anmeldung 2-3 Monate bis zum Termin und zu früh anfangen ist ja auch nichts... Ich denke, ich fange so in 2 Monaten grob an. Ich denke nicht, dass ich mir relativ kurzfristig dann noch frei nehmen kann kurz vor der Prüfung, vielleicht ein paar einzelne Tage Überstundenabbau.

aschenputtel1977
04.01.2022, 11:56
Bei mir passte es perfekt, da ich Urlaub hatte in der Zeit vorher. Ich habe wichtige Leitlinien gelesen, dazu die MoKi (alle 6 Jahrgänge die ich hatte :D) und da Themen nach Bedarf vertieft. Ach und noch einmal die duale Reihe durchgeackert ganz zum Anfang für die Basis. Viel Glück!

aschenputtel1977
04.01.2022, 11:58
Ich ziehe es mal hier hin.
Macht ihr zur Terminvereinbarung zur U3 dann gleich auch 2 Wo später den Termin aus? Ich habe da nie Termine frei 2 Wochen im Voraus. 4 geht, aber 2 ist alles voll.
Ich mache bei der U5 einen Zwischentermin aus (EU mit Impfaufklärung 2. LJ heißt der bei uns), wenn die Kinder sich zur U5 noch nicht auf den Bauch drehen. Das müssen sie ja mit 5 Monaten auch noch nicht. Aber wenn sie es können, spare ich mir den Termin. Zeitlich lege ich ihn auf 7-8 Monate.

Zur U3 kriegen die Eltern einen Zettel mit, da stehen die nächsten 4 Termin drauf. Impfungen und nächste U. Das passt immer noch irgendwie. Zur 1. Rotaimpfung sehe ich die Kinder aber auch nur, wenn Probleme sind, die Impfung machen meine Schwestern.

McBeal
04.01.2022, 13:44
Ich habe mit dem blauen Repetitorium und den Fragen von thieme gelernt, sowie mit Altprotokollen, der Moki und aktuellen Leitlinien.
Ich habe in den Weihnachtsferien 2020/21 angefangen und hatte dann Prüfung Anfang Mai (eigentlich Ende April, wurde wegen Corona verschoben).

Viel Erfolg!

LG
Ally

Moonchen
04.01.2022, 15:49
Ich hatte mir in einem Standard-Pädiatrie-Lehrbuch die größeren Krankheiten rausgesucht und dafür nach Übersichtsartikeln in der Moki/Pädup2date gesucht (und zu fast allem was gefunden). Dann auch noch Leitlinien, Altprotokolle und die aktuellen Mokis aus dem letzten halben Jahr. Angefangen zu lernen habe ich ca 2 Monate vorher und hatte mir keinen Urlaub genommen, was im Nachhinein ein Fehler war. Würde schon zusehen dass ich mindestens 2 Wochen frei bekomme um alles einmal strukturiert durchzugehen.

annekii
04.01.2022, 19:55
Ich habe erst mit zu großen Lehrbuch, dann mit was kompakten gelernt, und alle MoKis gelesen des letzten Jahres.


Zur U3 kriegen die Eltern einen Zettel mit, da stehen die nächsten 4 Termin drauf. Impfungen und nächste U. Das passt immer noch irgendwie. Zur 1. Rotaimpfung sehe ich die Kinder aber auch nur, wenn Probleme sind, die Impfung machen meine Schwestern.

Danke für die Ideen!

epeline
04.01.2022, 20:00
Ich hab nur die Mokis durchgeblättert und das gelesen, wo uch mich unsicher gefühlt habe. Keike Bücher

Muriel
16.01.2022, 12:24
Mal interessehalber:
Wann und wie habt ihr gelernt, mit sehr wehrigen Kindern umzugehen bzw wie geht ihr überhaupt damit um? Ich Habe ja nun die letzten Wochen über viele Kinder geimpft und dabei eine riesige Spannbreite gesehen. Einige wenige, die völlig abgebrüht sich grinsend hinsetzen, Pieks, fertig als wäre man Brötchen holen gegangen. Die meisten etwas ängstlich aber grundsätzlich super mit umzugehen und gut einzubinden. Aber es gab eben auch einige (wenige GsD), bei denen eine völlige Eskalation ausbrach. Letztendlich sind alle geimpft aus der Praxis gegangen, aber gestern zB musste ich ganz klar eine Mutter fragen, wie weit sie gehen möchte. Sie kennt ja ihren Sohn und sagte, das sei immer und überall so und im Nachhinein tatsächlich dann alles halb so wild, so dass sie keinerlei Bedenken bzgl eines Traumas habe und definitiv die Impfung auch gegen Schlagen, Treten und mit Festhalten wünsche. Der Junge und ich haben hinterher gemeinsam lachen können, für ihn war das also trotz allem ok. Dennoch: Auf Dauer könnte ich das tatsächlich nicht, das finde ich furchtbar anstrengend auf so vielen Ebenen...
Brüht man ab? Erlernt man bessere Strategien oder stresst es immer? Bin gespannt auf Eure Berichte...

annekii
16.01.2022, 12:32
Ich frage auch ggf. nach, wie weit sie gehen wollen und wir binden sie ins Festhalten mit ein. Je nach Alter anders. Die Größeren sitzen neben ihren Eltern auf der Liege, werden im Arm und bekommen den Nichtimpfarm gehalten, die MFAs klemmen sich gerne die Beine ein und halten mir den Arm.
Wir finden es wichtig, dass es schnell geht und der Moment nicht 100x wieder verlassen wird. Es gibt bei mir ein paar Kinder, die Stop rufen und beim 2. oder 3. Mal es dann wirklich schaffen, aber die meisten würden es immer verweigern, daher einmal ran, schnell durchziehen, fertig. Die Dauer macht viel aus in der Ohnmacht, die man da sicher fühlt.

Schön ist es nicht, aber bei fast allen ist es so, dass sie danach stolz sind, ihre Salzstangen knabbern und zur Schatzkiste vorrennen, wo sie sich was aussuchen. Und dann quatschen sie, als wenn nichts gewesen wäre. Und dann ist es wieder okay.

Muriel
16.01.2022, 12:53
Ja, ich bin auch definitiv für machen und nicht kaputtquatschen, das macht es ja nur viel schlimmer. Ich bin auf das Mitmachen und Mitfesthalten der Eltern aber absolut angewiesen, da ich keine MFA dabei habe. Wenn dann zwar der Elternwunsch nach Impfung da ist, aber keinerlei Hilfe, weil eher zu sehr heititei gemacht wird, wird es schwierig.
Bei Prozeduren, die jetzt unbedingt sein müssen, finde ich es psychisch besser auszuhalten, auch mit Zwang etwas zu tun. Impfungen empfinde ich als absolut mega wichtig, aber nicht zwangsläufig in diesem Moment, da bekomme ich als Ungeübte tatsächlich mehr Probleme, weil ich ja kein Kind "brechen" will. Ist das verständlich? Wobei ein zweiter Termin ganz abgesehen von der Organisation das Problem ja eher nicht verbessern würde...

McBeal
16.01.2022, 13:02
Für die meisten entsteht da nichts bleibendes problematisches. Gerade bei den ADHSlern habe ich da einige, wo die Laborkontrollen eine Zeit lang schwierig sind und dann viel besser. Und keiner verweigert sich, in meinen Raum zu gehen. Wir haben sehr geübt Schwestern und MFAs und manchmal halten auch Kolleginnen mit fest.
Unser eigener Sohn hat eine extreme Spritzenangst, deswegen konnte ich ihn auch nicht, wie die anderen beiden, bei meiner Kollegin impfen lassen (und deshalb wurde bei unserer ersten Impfaktion nur die mittlere geimpft), sondern habe den aufgezogenen Impfstoff mitgenommen und ihn selbst geimpft, während mein Mann festgehalten hat. Bei ihm war es so, dass er geimpft sein wollte, aber das Impfen selbst gern vermieden hätte. Er war aber beide Male megastolz und glücklich über seine Impfung und nicht sauer auf mich oder so.
Du hast da bei den Kindern nichts kaputt gemacht.

aschenputtel1977
16.01.2022, 14:14
Ich bin auch der Fan von: jetzt schnell durchziehen hier. Sage den Kindern immer, du darfst mich auch anschreien, ich halte das aus und es hilft. Was ich mir da manchmal anhören darf :D aber hinterher ist schnell alles wieder gut. Ordentlich festgehalten werden muss, weil auf dem Knochen kratzen natürlich saumässig weh tut, ich habe auch große Hände mit langen Fingern und der eine oder andere hatte bestimmt blaue Flecken hinterher.

-pixel
29.01.2022, 10:19
Gestern habe ich wahrscheinlich mein erstes Kind mit PIMS aufgenommen, wusste zuerst gar nicht wie ich die ganze Symptomatik einzuordnen habe.. bis mein OA meinte das hört sich doch ganz wie PIMS an! Wie ist denn bei euch so die Lage? Hier sehr angespannt, haben immer mehr COVID-positive Kinder und die Isolierung wird auch zunehmend schwieriger..

annekii
29.01.2022, 13:31
Erzähl mal genauer! Ich habe immer Sorge, es zu übersehen.

aschenputtel1977
29.01.2022, 16:21
Ich würde ja sagen, ambulant haben wir hier mittlerweile Positivquoten von 75% würde ich denken. Viele viele Kinder und Jugendliche, aber die meisten echt mit leichter Symptomatik, 1-3 Tage Fieber (die kleinen eher 1 Tag, die großen länger), etwas Husten, Schnupfen. Und irgendwas nicht-Covid mit hohem Fieber, Husten und Schnupfen.

Moonchen
29.01.2022, 23:32
Wir hatten während Delta und letzten Winter einige Kinder mit PIMS - das waren (fast) alles ältere Kinder mit hohem Fieber, hohen Entzündungswerte, meist hohen Herzenzymen und keinem Fokus außer unspezifischen Sachen wie Bauchschmerzen, Ausschlag und Konjunktivitis (haben dann aber auch großzügig Antikörper bestimmt).
Aktuell haben wir zwar einige mit akuter Covid-Infektion (unter anderem nen 13jährigen der nichtinvasiv beatmet werden muss) aber kein PIMS mehr…

Bertelsmann
18.03.2022, 14:13
Hallo,
Nach etwa vier Jahren in der Klinik bin ich aktuell in Elternzeit. Ich überlege, die restliche Assistenzarztzeit ambulant zu machen, frage mich aber aktuell, wie das stundentechnisch ausschaut. In der Regel haben die meisten Kinderarztpraxen ja oft keine 40 h Woche. Wie ist das denn geregelt mit reduzierter Prozentzahl? Arbeitet man bei 50 % dennoch 20 h wie in der Klinik?
Über eine Antwort von jemandem, der im ambulanten Bereich arbeitet, würde ich mich sehr freuen.
Viele Grüße 😊

annekii
18.03.2022, 14:31
Ich glaube, ich verstehe die Frage nicht. Unsere Assistent:innen arbeiten die vereinbarte Stundenanzahl. Bisher hatten wir 32 h als 80%-Stelle.

Bertelsmann
18.03.2022, 14:51
Vielen Dank für deine Antwort!
Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Ich hatte mich gefragt als Bsp: eine Praxis hat jeden Morgen von 8-12 auf, An Montag, Dienstag und Donnerstag von 15-18 Uhr auf, dann sind das ja insgesamt 29h,wenn ich auch weiß, dass man natürlich nicht um diese Uhrzeit pünktlich raus ist und es wahrscheinlich noch viele Dinge gibt, die man nacharbeiten muss, von denen ich jetzt Noch überhaupt keine Ahnung hab deswegen habe ich mich gefragt, ob dann eine andere stundenzahl bei vollzeit /teilzeit rauskommt.

SusiSorgenlos
18.03.2022, 15:17
Hallo, ich arbeite nicht in einer Kinderarztpraxis, aber angestellt in einer Hausarztpraxis. Bei uns ist es so, dass 32 Sprechstunden als Vollzeit gelten. Die restlichen fehlenden 8h sind dann für Papierkram, Hausbesuche etc.
Wenn man 50 Prozent arbeitet, dann hat man 16 Sprechstunden.