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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Kinder-Ecke



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Milana
22.12.2020, 07:19
Bei uns ebenso, führt dazu, dass teilweise Tanten, Omas etc. dabei sind

Moonchen
22.12.2020, 07:40
Ah ok - bei uns hat Chef dass nämlich auch so entschieden und nun ist die Oma da.. Wir fanden das zunächst alle etwas grausam (dem Patienten ging es da nämlich noch gar nicht gut) aber nun ist das Kind ohne Eltern regelrecht aufgeblüht ��

Muriel
22.12.2020, 08:03
Ein anderes Vorgehen hielte ich ehrlich gesagt für fahrlässig.

THawk
22.12.2020, 09:03
Bei uns sind Covid-positive Begleitpersonen strikt verboten. Generell gibt es nur eine Besuchsperson auf der ITS, die einmal wöchentlich per Schnelltest getestet wird. Ausnahme sind Frühgeborene < 30 SSW (da kann der Vater 1x/ Woche kommen, ebenfalls nach Schnelltest) bzw. lebensbedrohliche Erkrankungen / Palliativversorgung etc.

Das ist bitter, aber Covid-positive Eltern sehen hier erstmal ihr neugeborenes Kind nicht. Zum Glück hatten wir bislang noch keine Fälle innerhalb unseres Personals, aber es fallen immer wieder Personen aus, die Symptome haben und auf ihr PCR-Ergebnis warten (das wir spätestens am Folgetag bekommen).

Bei o.g. Fall hätten wir auch wohl die Großmutter zum Kind gelassen.

Die meisten Eltern sind dabei auch ganz verständlich. Ich erzähle denen immer, das es gar nicht um den Schutz ihres Kindes geht, sondern darum, dass auch noch in 2 Wochen Ärzte und Pflegekräfte auf Station arbeiten und sich um ihr Kind kümmern können.

febee
22.12.2020, 16:50
Der Vater darf nur 1x/Woche kommen? das ist schon hart.
Ich kenn Kliniken wo die Eltern gemeinsam und jederzeit kommen können. Und eine andere macht das so, dass immer nur 1 Elternteil kommen darf, aber das jederzeit. Und wenn positiv, dann die pos. getestete nicht (pumpt dann die MM ab) und das andere Elternteil muss dann mit FFP Maske kommen.

Moonchen
23.12.2020, 07:35
Bei uns werden alle Eltern 1x/Woche mittels PCR abgestrichen - hat halt den Nachteil dass wir einen Tag auf das Ergebnis warten müssen. Bei uns auf der Neo ist es so geregelt dass Mütter (bzw 1 Elternteil, was aber in nahezu 100% die Mutter ist) ganztägig so oft sie wollen kommen dürfen; Väter dürfen 1h/Tag (außer wenn das Kind <34+0 ist, dann dürfen sie ganztags auch so oft sie wollen.)
Die Eltern die bei den NG bisher positiv waren haben das zum Glück auch gut aufgenommen bisher. Haben auch neuerdings ein Tablet mit dem wir sie dann zumindest von zu Hause aus „Baby gucken“ lassen; das wird gut angenommen.

Hoppla-Daisy
23.12.2020, 14:47
Bei uns werden alle Eltern 1x/Woche mittels PCR abgestrichen - hat halt den Nachteil dass wir einen Tag auf das Ergebnis warten müssen. Bei uns auf der Neo ist es so geregelt dass Mütter (bzw 1 Elternteil, was aber in nahezu 100% die Mutter ist) ganztägig so oft sie wollen kommen dürfen; Väter dürfen 1h/Tag (außer wenn das Kind <34+0 ist, dann dürfen sie ganztags auch so oft sie wollen.)
Die Eltern die bei den NG bisher positiv waren haben das zum Glück auch gut aufgenommen bisher. Haben auch neuerdings ein Tablet mit dem wir sie dann zumindest von zu Hause aus „Baby gucken“ lassen; das wird gut angenommen.
Oh jeeeee, wie traurig! Was das alles so mit sich bringt.... seufz. Baby gucken lassen von zuhause :-heul

THawk
23.12.2020, 18:46
Wir haben jetzt eine schwangere 23 Wochen mit drohender Geburt, die covid positiv ist. Da dürften dann die ersten zwei Wochen beide Eltern nicht auf Station. Ist echt ätzend.

hyl65
27.12.2020, 20:17
Hallo zusammen,
ich komme nach knapp 2 Jahren Elternzeit (3.Kind) zurück und erstmals im Rahmen meiner WB auf die Neo in einem großen Haus. Hab natürlich schon ein bissel Herzklopfen. Versuche mich so weit mit 3 Kleinkindern möglich wenigstens ein bisschen einzulesen hätte aber unglaublich gerne noch Tipps zu guten online-Fortbildungen oder Vorlesungen mit dem man sich abends nach viel Theater auch mal passiv berieseln lassen kann und fachlich noch was mitnehmen kann.
Hat jemand speziell aus dem Bereich der Neonatologie tipps für mich?

annekii
30.12.2020, 14:02
Zur Neo-Vorbereitung kann ich nichts mehr sagen, ich habe es vergessen. Ich meine, ich habe es alles dort gelernt und viel nachgelesen in den ersten Wochen.

Im ganzen komischen Corona-Theater mit seltsamer Ruhe in der Praxis habe ich jetzt mal wieder besondere Sachen gefunden. Also nicht bahnbrechend, aber halt neu und abwechslungbringend.
13 Jahre alter Junge mit Übergewicht, dabei jetzt stärker ansteigender BMI, quasi nur noch am Zocken, durch Homeschooling fast gar keine Bewegung mehr. Nüchternblutentnahme zur Diagnostik der Stoffwechsellage erbrachte eine fast 4fach erhöhte GPT, etwas erhöhte GOT, erhöhte GLDH, erhöhte Fette, LDL hoch, normaler Nüchtern-BZ, aber Insulin so hoch, dass es einen HOMA-Index von 10,7 erbrachte. Leber im Sono für mich schwierig, weil ich da keine Übung habe, durch so viel Bauchfett zu schallen, aber dass sie viel heller als sonst ist, konnte ich schon auch sehen, aber insgesamt homogen. oGTT o.p.B.
Eine Fettleber hatten schon einige Übergewichtige, aber eine Hepatitis dabei noch nie. Aber die Gastros aus der Uni,d ie ich heute kontaktiert habe, kennen das schon aus manchen Fällen, wollen ihn aber sehen. Mal sehen, was meine Aufklärung und Ansage heute gebracht hat. Beratung mache ich ja schon seit 3 Jahren...

Das zweite Kind ist Zweijähriges Kind, das seit Heiligabend komische Bewegungen macht. Es wischt sich dauernd im Gesicht, aber gezielt, als würde es wie durch einen Zwang, Stellen berühren müssen, es wirkt wie eine Abfolge, linkes Ohr, Nase, Mund, rechtes Ohr, Wange, usw. Sie spricht dabei, antwortet auf alles. Ich kenne das nicht von so kleinen Kindern und habe jetzt erstmal nur EEG veranlasst und denke weiter drüber nach. Was fällt euch dazu ein? Kennt ihr Tic-Störungen oder Zwangshandlungen bei so kleinen Kindern (aus meiner Meinung nach völlig normalem Elternhaus)? Ich hatte noch an PANDAS gedacht, aber da sind keinerlei Streptokokken verdächtige Infekte gewesen. Das Kind gehört in den atopischen Formenkreis mit atopischer Dermatitis, Haselnussallergie, fraglicher Kuhmilcheiweißallergie (früher nicht, sondern erst jetzt??), obstruktiven Bronchitiden und hat bisher nur dort seine Infekte auch gehabt.

Schorsche
31.12.2020, 01:12
@hyl65: Ruhe bewahren! Schau es dir in Ruhe an, gerade an den großen Neos ist ja die Chance groß, dass du nicht allein da stehst. Lern die Abläufe kennen, ich habe damals viel bei der Pflege gelernt. Das herausforderndste sind am Anfang wahrscheinlich die Erstversorgungen und dann die ganzen Prozeduren, das lernt man aber dann doch nur durchs machen. Wir wollten in 2020 wesentlich mehr Simulationstrainings machen, das ist wegen Coronakackscheiß dann leider weitestgehend flachgefallen, die letzte Veranstaltung war im Januar...

@annekii: 4fach-GPT heißt irgendwas zwischen 100-200U/ml, oder? Das ist ja noch nicht so viel und sieht man bei Adipösen häufiger. Der (OT+PT)/LDH-Quotient würde wahrscheinlich wie die anderen Cholestaseparameter eher auf ein mechanisches Problem als auf eine Hepatitis hinweisen, oder? Bei den dicken Kindern braucht man dann auch schon ein amtliches Sonogerät und das wird man eher in einer Gastroambulanz finden.

Das zweijährige Kind ist spannend! Eine komplexe Ticstörung in dem Alter ist denke ich wenig wahrscheinlich, eine Zwangsstörung ist auszuschließen, ich würde auch vielleicht auch an komplex-fokale Anfälle denken. Hat das Kind denn Leidensdruck? Im Zweifelsfall also: Video, (Video-)EEG, wenn man nicht weiterkommt auch LP und Bildgebung.

annekii
31.12.2020, 09:08
@annekii: 4fach-GPT heißt irgendwas zwischen 100-200U/ml, oder? Das ist ja noch nicht so viel und sieht man bei Adipösen häufiger. Der (OT+PT)/LDH-Quotient würde wahrscheinlich wie die anderen Cholestaseparameter eher auf ein mechanisches Problem als auf eine Hepatitis hinweisen, oder? Bei den dicken Kindern braucht man dann auch schon ein amtliches Sonogerät und das wird man eher in einer Gastroambulanz finden.
Ich habe halt zu wenig Erfahrung damit. Die anderen adipösen Kinder hatten immer nur leicht, also nicht mal doppelt, erhöhte Transaminasen. Der Quotient ist 23, Bili normal, AP normal.



Das zweijährige Kind ist spannend! Eine komplexe Ticstörung in dem Alter ist denke ich wenig wahrscheinlich, eine Zwangsstörung ist auszuschließen, ich würde auch vielleicht auch an komplex-fokale Anfälle denken. Hat das Kind denn Leidensdruck? Im Zweifelsfall also: Video, (Video-)EEG, wenn man nicht weiterkommt auch LP und Bildgebung.
Ich habe bereits ein Video, das ich den Neuropädiatern zeigen will und habe eben mit der Mutter telefoniert (gerade Notdienst), da sie gestern schon zum EEG konnten. Und zwar auch in der Uni mit einer wirklich tollen EEG-Abteilung, die MTAs dort sind sehr erfahren. Die Wege sind kurz, da es im SPZ liegt und sie immer jemanden dazu holen können. In Auswertung der MTA waren wohl keine Auffälligkeiten, Befund kommt ja dann noch. Ich bleibe aber dran und ja, ggf Bildgebung und weitere Diagnostik ist natürlich dann dran. Leidensdruck hat das Kind gar nicht, nur die Eltern. Aber das EEG hat sie erstmal beruhigt.

vanilleeis
31.12.2020, 10:12
Bei den kleinen machen wir eigentlich regelhaft ein Schlafentzugs-EEG, das würde ich vor LP und MRT noch in Erwägung ziehen. Klingt schon eher nach Anfällen als nach Ticstörung

jw
05.01.2021, 22:14
@annekii
Dein adipöser Patient ist in ner Gastroambulanz gut aufgehoben. Ist auch nicht schlimm, wenn du im Sono nicht so viel siehst. Der gehört im Zentrum abgeklärt. Hast schon alles richtig gemacht. Sogar GLDH und AP bestimmt. Vielleicht hat er auch Läuse und Flöhe mit ner Steatohepatitis aufgrund der Fettleber und z.B. ne akute Hep. E Infektion oder ne abgelaufene EBV. Könnte auch noch ne Autoimmunhepatitis sein, wobei die helle Leber eigentlich nur gut zu einer Fettleber passt.
Bei einem M.Wilson wäre die AP auch normal. Eventuell hat der Patient auch ne ASC oder PSC dabei. Mal sehen, was die Syntheseparameter machen. Klingt nach einer Leberbiopsie, wenn nichts infektiöses bei herauskommt. Berichte doch mal!

annekii
05.01.2021, 22:34
Ich hatte nicht alle Werte genannt, die ich abgenommen habe: Hepatitis A, B, C, E sind es alle nicht. EBV auch nicht. ANA 1:80, aber das ist ja auch nicht wirklich was.
Wenn ich im Laufe des Monats vielleicht was von der Gastroambulanz bekomme, melde ich mich.

Ahja, und das Video der Tic-Patientin konnte ich heute einer Neuropädiaterin zeigen, die sich erstmal keine akuten Sorgen machte, auch im Zusammenhang, dass das EEG gut war. Wir haben vereinbart, das Kind an die Neurosprechstunde anzubinden. Bis man da einen Termin hat, konnte man das ganze nochmal beobachten.

McBeal
20.01.2021, 04:41
Guten Morgen! Hat jemand eine Idee, wo ich noch alte Logbuchseiten nach der WBO von 2005 ausdrucken kann? Ich brauche die Seite mit den Sonos. Habe ja quasi 12 Jahre gebraucht, mein Logbuch ist voll, ich möchte aber dokumentieren, dass ich auch in den letzen zwei Jahren noch sonos und EKGs gemacht habe. Allerdings hätte ich gern die Seite ohne die Hypos, die ja erst seit 2012 im
Logbuch sind. Ich hoffe, meine Frage ist verständlich. :-)

Danke und liebe Grüße
Ally

Milana
27.01.2021, 15:38
Wann habt ihr euch entschieden, ob ihr eine Zusatz- Weiterbildung macht und wenn ja welche?

Im Rahmen der fortgeschrittenen Weiterbildung bin ich jetzt mehrfach angesprochen worden, dass ich mir was aussuchen muss, da man sonst nicht an der Uni bleiben kann. Ich weiß aber eigentlich nur, was ich alles nicht machen will... und die Abteilung, die ich am ehesten ausgesucht hätte, hat auf absehbare Zeit auch nichts frei...
Jetzt bin ich etwas ratlos, ob meiner drohenden Arbeitslosigkeit ;-)

Komet
27.01.2021, 19:06
Ich überlege in die Pädiatrie zu wechseln. Ich habe vorher einige Zeit in der Anästhesie gearbeitet. Wie sind Eure Erfahrungen: Kann man Teilzeit (ohne pädiatrische Vorerfahrung) starten? Halbe Tage sind ja wahrscheinlich eher schlecht, oder. Dann lieber ganze Tage?
Oder geht Pädiatrie in Teilzeit gar nicht?

mkw44
27.01.2021, 19:30
Soweit ich es so bei Kollegen mitbekommen habe, war zumindest die Einarbeitung in Vollzeit gewünscht. Vereinzelt (kleines Haus) haben Leute mit 80% angefangen, aber da dann meist in Absprache zumindest die Einarbeitungswochen auf Station in Vollzeit gemacht, weil es sonst schwierig ist. Je nach Chef würd ich sagen kann das sehr unterschiedlich sein..
Wenn man erstmal drin ist würd ich sagen gibt es schon viele Leute in Teilzeit. Auch nicht nur Mütter, wie man vielleicht erstmal denkt.
Zumindest die ersten 2 oder 3 Monate oder wie lange auch immer im jeweiligen Haus Einarbeitung gedacht ist, würde ich dem Chef zumindest Flexibilität anbieten, wenn's denn machbar ist.

Moonchen
27.01.2021, 22:05
@ Komet: Also in den Häusern wo ich bisher war ist es zwar nicht unmöglich aber als Anfänger werden lieber Leute genommen, die Vollzeit einsetzbar sind. Und wenn Teilzeit dann eher ganze als halbe Tage. Wird aber wahrscheinlich vor allem von Angebot und Nachfrage abhängen denke ich; und auch wie flexibel du mit deiner Arbeitszeit bist.
@ Milana: ich wusste eigentlich schon zu Berufsbeginn dass ich Kinderkardio machen will, das hat sich im Laufe der Jahre dann verfestigt. Wenn du so gar keine Präferenzen hast würde ich mir vor allem Überlegen was ich in der Zukunft machen will - wenn es in Richtung Niederlassung geht lohnt dann vlt doch der Wechsel in eine Praxis oder z.B. Pulmo/Allerlogie/Neuro (also alles Sachen die man auch gut ambulant machen kann); wenn du eher auf Dauer in der Klinik bleiben willst ist denke ich Neo oder auch päd. Intensivmedizin ne gute Wahl