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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Kinder-Ecke



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Miezeinthesnow
16.06.2013, 10:11
Guten morgen ihr Lieben,

gibt es hier zufällig jemanden der Erfahrungen mit der Kinderklinik "Dritter Orden" in München hat? Meine Mühen ein bisschen mehr darüber zu erfahren gestaltet sich bisher gar nicht so einfach. Ich wäre über jeden Tipp/ Erfahrungsaustausch sehr dankbar!

Liebe Grüße, M.

mariposa2009
19.06.2013, 09:35
Hallo liebe Kinderärzte,
ich hoffe, ihr könnt mir helfen. Möchte nach langer Elternzeit wieder einsteigen, und hab mich
an einer Uni Kinderklinik beworben. Ist es realistisch, dort zu arbeiten, und noch was von meinen
beiden Kleinen zu haben? Gibt es jmd bei euch, der auch Teilzeit arbeitet (als relativer Berufsanfänger)?
Bin für alle Tips und Erfahrungen dankbar!!

Ersa
20.06.2013, 10:47
Hallo Mariposa, kürzlich hat bei uns genau so jemand angefangen. Ist nicht der Standard und es gehört sicher ne ordentliche Portion Glück dazu, aber möglich ist es ;-)

Muriel
25.07.2013, 14:28
Sagt mal, Lippenherpes und knapp neun Wochen altes Baby. Geht das oder besser doch kein Besuch?

Chaoskätzchen
26.07.2013, 07:31
Ich würde den Besuch vertagen...

Muriel
26.07.2013, 09:03
Danke! Habe ich auch mittlerweile. Ist halt schade, da die Oma so Sehnsucht hat ;-) aber war mir dann doch zu heikel. Bis zu welchem Alter sollte man den aufpassen?

Miezeinthesnow
26.07.2013, 11:01
Ihr Lieben, aus diversen Gründe habe ich meine derzeitige Stelle in der Pädiatrie gekündigt und suche jetzt eine Neue. Wird in einer Klinik bei einem von Euch zufällig jemand gesucht? Ich würde mich über jede Antwort freuen :-top

Und dann hätte ich noch eine andere Frage. Ich überlege alternativ ein Jahr KJP zu machen. Mich interessiert das Fach und bevor ich keine "Kinderstelle" bekommen, dachte ich daran auf diese Weise zu überbrücken. Allerdings habe ich gerade erst mein erstes WB-Jahr hinter mich gebracht und würde dann im 2. eben KJP machen. Denkt ihr, daß man dann unattraktiver für den Arbeitsmarkt wird, weil man ja im Grunde nur ein Jahr an Erfahrung mitbringt, welches wiederum dann auch schon wieder 12 Monate zurückliegt? Fragen über Fragen ;-) Ich würde mich trotzdem sehr über Antworten von Euch freuen! Herzlichen Dank und liebe Grüße, M.

Miezeinthesnow
26.07.2013, 11:16
@Muriel: Wenn ältere Säuglinge in Kontakt mit Lippenherpes kommen führt das laut meiner OÄ zumeist eher zu fieberhafter Mundfäule. Wenn Du möchtest kannst du denn Kontakt meiden bis der Herpes nicht mehr ansteckend ist (nach der Abheilung noch 2 Wochen). Sie rät dazu gelegentlich auch zu Mundschutz, Einhaltung der üblichen Hygienemaßnahmen ist Ehrensache ;-) Bei ganz Kleinen und Immunsuppremierten sieht das alles natürlich ganz anders aus :-)

CD95
26.07.2013, 13:56
Ihr Lieben, aus diversen Gründe habe ich meine derzeitige Stelle in der Pädiatrie gekündigt und suche jetzt eine Neue. Wird in einer Klinik bei einem von Euch zufällig jemand gesucht? Ich würde mich über jede Antwort freuen :-top

Und dann hätte ich noch eine andere Frage. Ich überlege alternativ ein Jahr KJP zu machen. Mich interessiert das Fach und bevor ich keine "Kinderstelle" bekommen, dachte ich daran auf diese Weise zu überbrücken. Allerdings habe ich gerade erst mein erstes WB-Jahr hinter mich gebracht und würde dann im 2. eben KJP machen. Denkt ihr, daß man dann unattraktiver für den Arbeitsmarkt wird, weil man ja im Grunde nur ein Jahr an Erfahrung mitbringt, welches wiederum dann auch schon wieder 12 Monate zurückliegt? Fragen über Fragen ;-) Ich würde mich trotzdem sehr über Antworten von Euch freuen! Herzlichen Dank und liebe Grüße, M.

Ich finde, dass die Erfahrung mit KJP Dich eigentlich für den Arbeitsmarkt interessanter macht:-top, weil man in der allg. Päd. häufig auch mit Psychosomatik (man denke da an die Bauchschmerzen;-) )und Psychiatrie zu tun hat. Außerdem wird KJP ja in der Weiterbildung auf Päd angerechnet. Ich finde es nicht schlecht über den Tellerrand hinauszuschauen!:-top:-meinung
LG

Muriel
26.07.2013, 20:51
Danke noch mal. Fragt sich nur, was ältere Säuglinge sind ;-) zwei Wochen nach Abheilung der Pusteln erst nicht mehr infektiös? Puh, das wusste ich tatsächlich nicht.

THawk
26.07.2013, 21:50
Naja, die Gingivostomatitis herpetica ist die klassische Manifestationsform zwischen 10 Monaten und 3 Jahren. Insofern passt "ältere Säuglinge" schon. Bei dem 9-Wochen alten Säugling ist man so mittig zwischen dem klassischen Alter der neonatalen HSV-Infektion (Spätmanifestation bis 6 Wochen) und der o.g. Manifestation. Trotzdem würde ich ein Kind in dem Alter auf keinen Fall mit einer HSV-Infektion sehen wollen.

Besuch wäre möglich sofern derjenige (bei reiner Manifestation an der Lippe und nicht die Erst-Manifestation) einen Mundschutz trägt, das Küssen des Kindes unterläßt und sich die Hände desinfiziert. So wird es zumindest für Mütter mit Herpes-Infektion empfohlen. Denn da ist auch ein Stillen möglich sofern die Brust nicht betroffen ist und alle betroffenen Areale abzudecken sind. Aber halt hoher Aufwand, unklare Sicherheit (ist alles Evidenzgrad Expertenmeinung) - ich würde den Besuch auch verschieben.

Morbus Blök
27.07.2013, 10:24
So ich geselle mich auch mal in die Kinderecke.

Es geht mal wieder um das Thema Bewerbungen:
Ich habe vor Anfang nächsten Jahres nach dem HEX im Raum Berlin oder im (groß-)Raum Heidelberg mit Pädiatrie anzufangen. Leider bin ich beziehungstechnisch an die beiden Orte gebunden (also entweder oder).

Mein Problem ist: wann bewerben? Mir wurde einmal der Tipp gegeben so früh wie möglich. Alles klar, habe jetzt 7 Bewerbungen rausgehauen: Ergebniss 1x Warteliste, 3x Absage, 3x keine Reaktion. Irgendwie habe ich doch das Gefühl zu früh dran zu sein, da es bei den Absagen nicht den anschein machte dass meine Bewerbungen überhaupt gelesen wurden - "wir können ihnen dieses Jahr keine Stelle anbieten" jo, will ich ja auch nicht, steht ja explizit drin dass ich _nach_ dem Examen für Anfang 2014 eine Stelle suche. Ich bilde mir zudem ein, nicht der schlechteste Bewerber zu sein (Promotion so gut wie durch, Physikum oberer Bereich, PJ in der Pädiatrie inkl. ordentlicher Referenzschreiben, etc.)
In der Schweiz werden stellen ja teilweise auf 2 Jahre im voraus besetzt, irgendwie habe ich das Gefühl dass das hier nicht so ist.

Sollte ich mit den weiteren Bewerbungen warten bis das Examen durch ist? Oder jetzt munter weiterbewerben?
Wie lief das bei euch so?

Vielen Dank schonmal.

tpa
27.07.2013, 17:32
Besuch wäre möglich sofern derjenige (bei reiner Manifestation an der Lippe und nicht die Erst-Manifestation) einen Mundschutz trägt, das Küssen des Kindes unterläßt und sich die Hände desinfiziert. So wird es zumindest für Mütter mit Herpes-Infektion empfohlen. Denn da ist auch ein Stillen möglich sofern die Brust nicht betroffen ist und alle betroffenen Areale abzudecken sind. Aber halt hoher Aufwand, unklare Sicherheit (ist alles Evidenzgrad Expertenmeinung) - ich würde den Besuch auch verschieben.

In wieweit ist es eigentlich relevant, ob die Herpes-Infektion der Mutter eine Erstinfektion ist? Wenn es keine Erstinfektion ist, müsste das Neugeborene doch einen gewissen Nestschutz haben, oder?

WalterSobchak
28.07.2013, 12:31
Manno :-(
Es gab bei uns mal ein schönes Diagramm für die Einführtiefe von Einschwemm-ZVKs bei Früh- und Neugeborenen. Leider nur dieses eine Exemplar und das ist der Renovierung des Arztzimmers zum Opfer gefallen... :-(
Hat von euch zufällig jemd sowas als PDF/JPEG/Word-Dokument/wasauchimmer?? :-)

Grüße aus der "Dienst-Sauna"

epeline
28.07.2013, 14:20
bin grad über was gestolpert und muss euch das einfach mal zeigen:
http://shop.pediapals.com/4300dt-dinosaur-exam-table/

geil, oder? :-D

Moonchen
31.07.2013, 01:25
Aus gegebenem Anlass: Wie handhabt ihr das bei euch mit ambulant vorgestellten, rechtsseitigen Unterbauchschmerzen bzw. Bauchschmerzen, bei denen die Eltern die Sorge einer Appendizitis äußern? Unser Chef möchte nämlich, dass wir alle Kinder (auch wenn sonst quietschfideles Kind, dass bei der Palpation keine Miene verzieht) bei den vorigen zwei Punkten aufnehmen... Sind wir da zu streng oder macht ihr das auch so?

THawk
31.07.2013, 06:10
Wenn die Eltern primär den Appendizitis-Verdacht äußern gehen die i.d.R. gleich zu unseren Kinderchirurgen, daher habe ich die nicht so häufig. Eine generelle Ansage gibt es da bei uns nicht. Ich würde ein Kind mit absolut blander Klinik (Palpation, 1-Bein-Hüpfen, Temperatur, AZ ...) nicht aufnehmen und eben die Wiedervorstellung beim Kinderarzt zur klinischen Verlaufskontrolle vereinbaren. Achso, und relativ großzügig gibt es den Einlauf.

Ich kenne das Vorgehen deines Chefs aber aus einer anderen, kleinen Klinik in unserem Einzugsgebiet.

suz
31.07.2013, 17:18
dann wären >50% unserer betten mit appendizitiden gefüllt.
körperliche untersuchung, ggf. bereits vorher oder nachher labor (eigentlich fast immer), abschliessend meist sono. dann ist es ne appendizitis oder ich weiss es immer noch nicht und nehme es zur beobachtung auf. ohne labor und bei blander klinik ist es mir egal was auf dem überweisungsschein steht, bzw. versuche ich die eltern zu beruhigen und wenn es schlimmer wird können sie doch jederzeit wiederkommen, heisst die kinder bleiben ambulant.

annekii
31.07.2013, 21:06
Hallo,

@WalterSobchak: Wenn Du es findest, würde ich das gerne auch haben. Wir messen Pi mal Daumen vor der Anlage. Das passt auch meist ganz gut. Zurückziehen musste ich bisher nicht nur einmal ganz wenig.

@Moonchen: Wenn das Kind keinen lokalisierten DS oder eine AWS hat, dann beruhigt man bei uns die Eltern und sie gehen mit Kind wieder heim. Wenn es fraglich ist, werden sie aufgenommen, bekommen dann erst eine Blutentnahme, einen Einlauf, eine Sonographie (diese manchmal auch ambulant) und wenn nach Einlauf der Lokalbefund immer noch deutlich ist, wird der Chirurg gerufen.

cali-moose
02.08.2013, 16:49
Hat jemand von euch Pädiatern Erfahrung mit recht kleinen Häusern? So was wie insgesamt 6 Ärzte, davon 2-3 Assistenten? Ich hab von einem kleinen Haus, so plus/minus 25 Betten gelesen, die sagen sie haben eine Notfallambulanz - 24 Stunden Bereitschaft... - da frage ich mich: Wie oft muss man denn dann Dienste machen?? Wenn das nur 3 Leute unter sich aufteilen, wären das 10 Dienste im Monat??? Oder gibt es in kleinen Häusern öfters wirklich "Bereitschaft", d.h. man ist zu Hause und kommt dann rein...? Schwere Fälle, z.B. Autounfall u.ä. würden wahrscheinlich gleich in größere Häuser gehen (da gibt es einige so ca. 30 Min. entfernt)?

lg von cali, die sich so langsam mit Bewerbungen beschäftigt...